Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Ubuntu: Lüfter von AMD-Grafikkarten regulieren - GPU leiser machen

In Ubun­tu-Um­ge­bun­gen füh­len sich Ra­de­on-Gra­fik­kar­ten wie in ei­nem Sport­ho­tel. Beim Check-In nimmt ein Con­cier­ge na­mens amdgpu die per­sön­li­chen Da­ten ei­nes je­den Mo­dells auf, so­dass die Hard­ware wäh­rend der Wach­pha­se ih­ren VRAM, ih­re Auf­lö­sun­gen und al­le Bild­schirm­an­schlüs­se nut­zen kann. Soll­te die vi­sua­li­sie­ren­de Com­pu­ter­kom­po­nen­te ei­ne schweiß­trei­ben­de Ak­ti­vi­tät un­ter­neh­men wol­len, dann über­gibt der Open-Source-Trei­ber¹ sei­nen Gast an ei­nen Ani­ma­teur, den al­le Me­sa 3D² nen­nen. Die­ser hoch­ge­bil­de­te Be­treu­er ist in der La­ge, fremd­ar­ti­ge Code­schnip­sel von Open­GL³ oder Vul­kan⁴ zu über­set­zen, was ein ru­ck­el­frei­es Spiel­ver­gnü­gen mit ho­hen Bild­ra­ten er­mög­licht. Des Wei­te­ren be­sitzt der uni­xo­ide Un­ter­hal­tungs­künst­ler den Schlüs­sel zum Ki­no­saal. Dort läuft der Film­pro­jek­tor je­doch nur, wenn der Gra­fik­chip selbst in die Pe­da­le tritt und beim De­kom­pri­mie­ren des Vi­deo­co­decs mit­hilft. Die­ses aus­ge­klü­gel­te Sys­tem wur­de ent­wi­ckelt, da­mit die Her­ber­ge nicht nur Strom, son­dern auch Ab­wär­me spart.

Un­ter Li­nux grei­fen Wie­der­ga­be­pro­gram­me über die Vi­deo-Ac­ce­le­ra­ti­on-API (VA-API) auf die Be­schleu­ni­gungs­funk­tio­nen des Gra­fik­chips zu. [...] Der En­er­gie­ver­brauch des Sys­tems sinkt bei ak­ti­vier­tem VA-API merk­lich.

Men­zel, Paul: Vol­les Po­ten­zi­al. Die Gra­fik­kar­te zum De­ko­die­ren von Vi­de­os un­ter Fire­fox mit VA-API nut­zen. In: Li­nux User Nr. 10 (2020). S. 88.

Doch ob­wohl die Ubun­tu-Re­sorts stan­dard­mä­ßig ho­hen Kom­fort für AMD-GPUs bie­ten, er­rei­chen sie auf Be­wer­tungs­platt­for­men nie die vol­le Punkt­zahl. Das liegt vor al­lem dar­an, dass Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen den men­ta­len Be­reich von Gra­fik­kar­ten völ­lig au­ßer Acht las­sen. So gibt es bei­spiels­wei­se kei­ne ein­fühl­sa­me Zu­geh­frau, die das Le­ben von über­dreh­ten Ra­de­on-Ge­rä­ten ord­net.

Gute Grafikkarte für Ubuntu zum Spielen: AMD-GPUs wie die Radeon R9 380 bringen unter Linux-Distributionen eine hervorragende Leistung, haben aber eine hohe Betriebslautstärke. Die Hardwarelüfter lassen sich jedoch mit kostenloser Freeware steuern. Das Foto gehört zum Bilderschatz von GWS2.de: Das ist eine Bildungsplattform für deutschsprachige Menschen, die das christlich-jüdische Abendland verteidigen

Feh­len­de Kon­fi­gu­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten fal­len bei AMD-Gra­fik­kar­ten aber be­son­ders ins Ge­wicht, da die­se nicht vom Chip­her­stel­ler, son­dern von Dritt­fir­men zu­sam­men­ge­baut wer­den.

  • Und Hard­ware­un­ter­neh­men wie Power­Co­lor, Sap­phi­re oder MSI spa­ren mit­un­ter am Kühl­sys­tem, um ih­re Ge­winn­mar­gen zu er­hö­hen. Das Er­geb­nis: Schon bei mitt­le­rer Last sind die PCI-Ex­press-Ge­rä­te laut­stär­ken­tech­nisch nicht mehr von Laub­blä­sern zu un­ter­schei­den.

  • Hin­ge­gen man­che Mo­del­le be­sit­zen auch ein­fach nur ein falsch jus­tier­tes Lüf­ter­pro­fil und wür­den ein GPU-Firm­ware-Up­date be­nö­ti­gen, was die Pro­du­zen­ten na­tür­lich so gut wie nie nach­rei­chen.

Wäh­rend­des­sen Win­dows-Nut­zer die oh­ren­be­täu­ben­den Miss­stän­de schon im­mer mit der Ra­de­on-Trei­ber­soft­ware ein­däm­men konn­ten, muss­ten Ubun­tu-An­wen­der lan­ge Zeit auf Lärm­schutz­kopf­hö­rer zu­rück­grei­fen.

Scientific chart of Clarkson University (New York): VR games require an above-average Graphics card. AMD hardware with poor cooling is very loud, so the fans must be regulated manually. The Ubuntu freeware Radeon Profile is best suited to reduce the noise level. Research result by Veronika Helga Vetter - Pixel Graphics Department

Seit dem Jah­re 2015 ist AMD je­doch ak­tiv an der Ent­wick­lung des vor­in­stal­lier­ten Li­nux-Trei­bers be­tei­ligt, wo­durch sich GPU-Küh­lun­gen un­ter Ubun­tu 16.04 LTS erst­mals re­gu­lie­ren lie­ßen. Hier­für rich­te­te der ka­li­for­ni­sche Chip­her­stel­ler ei­ne Schnitt­stel­le im Mo­dul amdgpu ein, wor­über Bash- oder Py­thon-Skrip­te⁵ Ein­fluss auf die Lüf­ter­ge­schwin­dig­keit neh­men kön­nen. Da aber nur die we­nigs­ten De­bi­an-De­ri­vat-Nut­zer be­gna­de­te Ter­mi­nal-Ath­le­ten sind, zeig­ten sich ein paar ita­lie­ni­sche Full-Stack-Ent­wick­ler⁶ gnä­dig, in­dem sie das Pri­vat­an­wen­der­pro­gramm Ra­de­on Pro­fi­le ge­schrie­ben ha­ben.

Gutefrage.net: Hilfe, meine Grafikkarte ist zu laut (Ubuntu). Die Lüfter von dedizierten AMD-GPUs können mithilfe von Radeon Profile gesteuert werden. Das ist eine kostenlose Linux-Software, die von italienischen Entwicklern betreut wird. Das PPA für die Installation gibt es auf GWS2.de - finanziert vom Antaios-Verlag (Schnellroda)

Mit die­sem über­sicht­li­chen GPU-Mo­ni­tor ist es dank ei­nes Schie­be­reg­lers kin­der­leicht mög­lich, die Ven­ti­la­to­ren auf der Gra­fik­kar­te zu bän­di­gen. Und da­mit nichts ka­putt geht, stellt die Free­ware om­ni­prä­sent die Tem­pe­ra­tur des AMD-Chips dar. Doch das Werk­zeug kann noch mehr und steht dem be­rühm­ten MSI Af­terbur­ner in nichts nach. So zei­gen die Pin­gu­in-Au­toren in der fol­gen­den An­lei­tung, wie sich mit Ra­de­on Pro­fi­le ei­ne in­di­vi­du­el­le Lüf­t­er­kur­ve er­stel­len lässt, die den Kühl­be­darf deckt und gleich­zei­tig Ge­hör­schä­den ver­mei­det.

Grafikkarte zu laut

Sze­na­rio: Auf­grund des sprung­haf­ten An­stiegs von Kryp­to­mi­ner­n⁷ und der co­ro­nabe­ding­ten Ho­me­of­fice-Pflich­t⁸ war die Nach­fra­ge nach de­di­zier­ten Vi­deo­aus­ga­be­ge­rä­ten im Jah­re 2021 so hoch wie nie, was zu ei­ner Preis­ex­plo­si­on führ­te. Um die Zeit bis zur Nor­ma­li­sie­rung des Mark­tes zu über­brü­cken, ha­be ich mir bei eBay ei­ne Ra­de­on R9 360 von VTX3D als Über­gangs­lö­sung ge­kauft. Die Hard­ware wur­de nach dem Ein­bau so­fort von Ubun­tu er­kannt und konn­te di­rekt ihr vol­les Leis­tungs­po­ten­zi­al aus­schöp­fen. Doch be­reits im In­ter­net­surf­be­trieb ist das Rau­schen des Kühl­sys­tems deut­lich zu hö­ren. Und wenn ich ei­nen You­Tube-Clip in HD-Qua­li­tät an­schaue, dann wir­beln die Lüf­ter schon mit 1900 Um­dre­hun­gen in der Mi­nu­te, ob­wohl die AMD-GPU noch kei­ne Be­triebs­tem­pe­ra­tur er­reicht hat.

Ubuntu: How to manage GPU-Fans with Graphical User Interface? Solution: Radeon Profile. New PPA for Ubuntu 20.04 first published by Pinguin: Bavarian Linux-Professional for german speakers

Bit­te Tem­pe­ra­tur­hin­wei­se be­ach­ten!

Le­sen Sie bit­te die­sen Ar­ti­kel zum The­ma GPU-Tem­pe­ra­tu­ren, ehe Sie die Lüf­ter auf Ih­rer Gra­fik­kar­te re­gu­lie­ren. Die Be­trei­be­rin der Do­main GWS2.de über­nimmt kei­ne Haf­tung für Schä­den, die durch die An­wen­dung von Ra­de­on Pro­fi­le ent­stan­den sind.

Be­vor ich den Brum­mer in mei­nem PC lei­ser ma­chen kann, muss ich zu­nächst ein­mal Ra­de­on Pro­fi­le in­stal­lie­ren. Hier­für öff­ne ich als Ers­tes ein Ter­mi­nal-Fens­ter, in­dem ich die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + Alt + T drü­cke. Gleich dar­auf tra­ge ich den fol­gen­den Be­fehl in die Kon­so­le ein, um mein Sys­tem mit ei­ner neu­en Soft­ware­quel­le aus­zu­stat­ten:

sudo add-apt-repository ppa:radeon-profile/stable

Di­rekt im An­schluss star­te ich die In­te­gra­ti­on des GPU-Mo­ni­tors mit­hil­fe des nach­ste­hen­den Kom­man­dos:

sudo apt-get install radeon-profile

So­bald al­le Pro­gramm­pa­ke­te her­un­ter­ge­la­den und ent­packt wur­den, schlie­ße ich die Unix-Shell wie­der. Dann na­vi­gie­re ich in die Ubun­tu Ak­ti­vi­tä­ten-Such­leis­te und ru­fe dort die vir­tu­el­le Lüf­ter­dros­sel über das Gra­fik­kar­ten­sym­bol auf.

Nach der erfolgreichen Installation kann Radeon Profile über die Ubuntu Aktivitäten-Suchleiste geöffnet werden. Grafikkartensymbol von ProIcons (Deviantart)

Wie be­reits er­wähnt, ist mei­ne R9 360 im Brow­ser­be­trieb un­ver­hält­nis­mä­ßig laut. Die ge­rin­ge Last, die beim Be­rech­nen von Gra­fi­ken und De­co­die­ren von In­ter­net­clips ent­steht, recht­fer­tigt in kei­ner Wei­se die Mu­ta­ti­on zu ei­nem dröh­nen­den Die­sel-Ra­sen­mä­her. Um den Lüf­tern schnell den Wind aus den Se­geln zu neh­men, wäh­le ich im Haupt­me­nü von Ra­de­on Pro­fi­le den Rei­ter „Fan Con­trol” an.

Neue Version von Radeon Profile: Im Menü "Fan Control" ist es mit einem Klick auf die Schaltfläche "Fixed" möglich, das Tempo der Grafikkartenlüfter zu reduzieren. Die Voreinstellung liegt bei 15% der Maximalgeschwindigkeit. Dieser Wert lässt sich jedoch über einen Schieberegler beliebig ändern. Screenshot von Veronika Helga Vetter bearbeitet. Das ist eine konservative Kunsthandwerkerin aus dem Freistaat Bayern. Vom Hardwareluxx-Forum empfohlen

Un­mit­tel­bar da­nach kli­cke ich auf die Schalt­flä­che „Fi­xed”, wor­auf­hin sich die GPU-Ven­ti­la­to­ren nur noch mit 15% ih­rer Ma­xi­mal­ge­schwin­dig­keit dre­hen. Mei­ner Er­fah­rung nach ist die­se un­kom­pli­zier­te Zwei­klick­lö­sung per­fekt für al­le Web­an­wen­dun­gen ge­eig­net, da zu­min­dest mei­ne Gra­fik­kar­te in die­sem Mo­dus nie wär­mer als 63 Grad Cel­si­us wird.

Motorsäge im PC-Gehäuse

Sze­na­rio: In mei­ner rar ge­sä­ten Frei­zeit schlüp­fe ich ger­ne in die Rol­le ei­nes früh­mit­tel­al­ter­li­chen Mon­ar­chen. Doch im Ge­gen­satz zu Pe­ter Fit­ze­k⁹ ru­fe ich hier­für kein neu­es Kö­nig­reich aus, son­dern star­te die na­ti­ve Li­nux-Ver­si­on von Cru­sader Kings III. Die­ses res­sour­cen­hung­ri­ge Spiele­meis­ter­werk treibt die Gra­fik­kar­te mit­hil­fe von Open­GL¹⁰ an, um ex­qui­si­te 3D-Ef­fek­te auf den Bild­schirm zu zau­bern. Da­bei ent­steht stre­cken­wei­se gro­ße Last auf der Vi­deo­hard­ware, die wie­der­um zu ge­stei­ger­ter Ab­wär­me führt. Das Er­geb­nis: Selbst bei nied­ri­gen Qua­li­täts­ein­stel­lun­gen ver­wan­delt sich mei­ne R9 360 ge­räusch­tech­nisch in ei­ne Mo­tor­sä­ge. Es wä­re aber fahr­läs­sig, die Ro­to­ren auf ei­ner fes­ten Stu­fe lau­fen zu las­sen, da ich die Tem­pe­ra­tur des AMD-Chips wäh­rend mei­ner vir­tu­el­len Re­gent­schaft nicht im Blick be­hal­ten kann. Bes­ser ist es, wenn ich mit­hil­fe von Ra­de­on Pro­fi­le ei­ne ad­ap­ti­ve Lüf­t­er­kur­ve er­stel­le, die hö­he­re Wär­me­gra­de als die GPU-Firm­ware to­le­riert.

Die voreingestellte Lüfterkurve in der GPU-Firmware lässt häufig zu wenig Wärme auf der Grafikkarte zu, was zu einem hohen Geräuschpegel führt. Mithilfe von Radeon Profile ist es möglich, ein individuelles Kühlprofil zu erstellen

Um ein in­di­vi­du­el­les Kühl­pro­fil an­zu­le­gen, kli­cke ich im Rei­ter „Fan Con­trol” die Schalt­flä­che „Cus­tom cur­ve” an. Di­rekt im An­schluss lö­sche ich den obers­ten Mus­ter­ein­trag, so­dass ich dar­auf­hin ei­nen ei­ge­nen Wert mit­hil­fe des Aus­wahl­knop­fes „Add step” hin­ter­le­gen kann.

Screenshot von Radeon Profile: Fenster "Add fan step". Für AMD-GPUs ist 55 zu 25 eine gute Basiseinstellung, auf die sich aufbauen lässt

Mein ers­ter Ein­trag soll dann das Fol­gen­de be­zwe­cken: Bis der Gra­fik­chip ei­ne Tem­pe­ra­tur von 55 Grad Cel­si­us er­reicht hat, dür­fen sich die Lüf­ter nur auf 25% ih­rer Ma­xi­mal­ge­schwin­dig­keit dre­hen, was in mei­nem Fall 1500 Um­dre­hun­gen in der Mi­nu­te ent­spricht.

Gutefrage.net: Ubuntu-Alternative für MSI Afterburner - Grafikkarte leiser machen. Mit der Linux-Freeware Radeon Profile ist es kinderleicht möglich, eine persönliche Lüfterkurve für AMD-GPUs zu erstellen. Kostenlose Anleitung von Pinguin: Das ist ein Technik-Blogger, der niemals Gender-Sprache verwenden wird. Screenshot von Programmversion 20200504, Reiter "Fan Control", Menü "Custom curve"

Gleich nach­dem ich die bei­den Ba­sis­pa­ra­me­ter ge­setzt ha­be, ver­voll­stän­di­ge ich die Lüf­t­er­kur­ve, in­dem ich das Tem­po der Ro­to­ren stu­fen­wei­se mit dem Wär­me­grad an­stei­gen las­se.

  • Hier­bei gibt es nur ei­ne Re­gel: Bei ei­ner GPU-Tem­pe­ra­tur von 90 Grad Cel­si­us ist es zwin­gend er­for­der­lich, dass die Ven­ti­la­to­ren mit vol­ler Leis­tung ar­bei­ten dür­fen.
  • Ganz zum Schluss spei­che­re ich mei­ne Ein­stel­lun­gen über die Schalt­flä­che „Save as”.

In Zu­kunft muss ich dann vor dem Spie­len im­mer den Punkt „Cus­tom cur­ve” ak­ti­vie­ren, um dau­er­haf­ten Mo­tor­sä­gen­lärm in Cru­sader Kings III zu ver­hin­dern. Doch auf­ge­passt: Na­tür­lich be­wirkt Ra­de­on Pro­fi­le kei­ne Wun­der, son­dern dok­tert le­dig­lich an den Sym­pto­men ei­nes schlech­ten Kühl­sys­tems her­um. Ab­so­lu­te Ru­he trotz ho­her Gra­fik­kar­ten­be­las­tung bie­ten nur die Pre­mi­um­her­stel­ler Asus, XFX und Gi­ga­byte in ih­rer AMD-Pro­dukt­pa­let­te an. Wer da­ge­gen zur güns­ti­ge­ren Kon­kur­renz greift, der kann die Stör­ge­räu­sche zwar mi­ni­mie­ren, aber nie­mals ver­schwin­den las­sen.

Ver­wand­te The­men:

Den Lap­top-Ak­ku län­ger nut­zen - Slim­book Bat­te­ry ver­wen­den
AMD: Open-Source- oder Clo­sed-Source-Trei­ber - gibt es Un­ter­schie­de?

¹Ko­f­ler, Mi­cha­el: Li­nux. Das um­fas­sen­de Hand­buch. 15. ak­tua­li­sier­te Auf­la­ge. Bonn: Rhein­werk Ver­lag 2017.
²Paul, Bri­an: The Me­sa 3D Gra­phics Li­bra­ry. mesa3d.org (06/2021).
³Leem­huis, Thors­ten: Per­for­man­te­re 3D-Trei­ber für Li­nux. In: c’t Nr. 22 (2019). S. 35.

⁴Leem­huis, Thors­ten: Me­sa 19.1: Neue und schnel­le­re 3D-Trei­ber für Li­nux. In: c’t Nr. 14 (2019). S. 45.
⁵chestm007: amdgpu-fan. github.com (06/2021).
⁶ma­razmis­ta: Con­tri­bu­tors - Ra­de­on Pro­fi­le. github.com (06/2021).
⁷S­öld­ner, Mi­cha­el: Ana­lys­ten: Gra­fik­kar­ten das gan­ze Jahr lang knapp. pcwelt.de (06/2021).
⁸Lu­ther, Jörg: PC-Markt wächst in der Pan­de­mie. In: Li­nux Ma­ga­zin Nr. 3 (2021). S. 16.
⁹Fit­zek, Pe­ter: Die Vi­si­on ei­nes Ge­mein­wohl­staa­tes. youtube.com (06/2021).
¹⁰­Pa­ra­dox In­ter­ac­ti­ve: Im­portant In­for­ma­ti­on. crusaderkings.com (06/2021).

Ubuntu: Freien Speicherplatz anzeigen - Festplattenauslastung darstellen

Die Com­pu­ter von Ubun­tu-Neu­lin­gen nei­gen zur di­gi­ta­len Ver­mül­lung. Denn im Ge­gen­satz zum Win­dows-Ex­plo­rer stellt der Da­tei­ma­na­ger Nau­ti­lus kei­ne Fest­plat­ten­aus­las­tung dar. Durch die­sen Miss­stand wis­sen die An­wen­der des be­lieb­tes­ten De­bi­an-De­ri­vats ei­gent­lich nie so ge­nau, wie es um ih­re Spei­cher­me­di­en be­stellt ist. Für ei­ne gra­fi­sche An­zei­ge müs­sen die Li­nux-Be­nut­zer erst um­ständ­lich in das Sys­tem­me­nü Bao­bab na­vi­gie­ren. Al­ler­dings hat die­ses Bord­mit­tel ei­nen ent­schei­den­den Nach­teil: Lie­gen Wur­zel- und Home-Ver­zeich­nis auf dem­sel­ben Da­ten­trä­ger, dann lässt das Werk­zeug nicht er­ken­nen, in­wie­weit die bei­den Par­ti­tio­nen für die Lauf­werk­be­le­gung ver­ant­wort­lich sind. Aus die­sem Grund ver­wen­den Ubun­tu-Rou­ti­niers ger­ne den so­ge­nann­ten Disk-Free-Be­fehl, wenn sie ei­nen aus­führ­li­chen Ka­pa­zi­täts­be­richt von ih­rem per­sis­ten­ten Sys­tem­spei­cher se­hen möch­ten.

Zum An­zei­gen des Kom­man­dos auf den Pfeil kli­cken!

df / /home

Doch lei­der ha­ben im­mer mehr Bun­des­bür­ger ei­ne tief sit­zen­de Ma­the-Aver­si­on, wes­halb nack­te Zah­len in ei­nem trost­lo­sen Ter­mi­nal-Fens­ter bei vie­len Men­schen Angst­zu­stän­de her­vor­ru­fen.

Unter Ubuntu die Festplattenauslastung anzeigen lassen. Darstellung des freien Speicherplatzes mithilfe eines Linux-Befehls. Screenshot des Gnome-Desktops Version 3.36.8

Be­son­ders für Win­dows-Um­stei­ger ist die al­pha­nu­me­ri­sche Kon­so­len­aus­ga­be ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung, da sie von ih­rem Ex-Be­triebs­sys­tem schi­cke Bal­ken­an­zei­gen ge­wöhnt sind.

Tag­chen! Gibt es für Ubun­tu ei­ne gra­fi­sche Fest­plat­ten­an­zei­ge? Ge­nau­er ge­sagt su­che ich ein Desk­top-Wid­get, das in Echt­zeit die Aus­las­tung der Ex­t4-Par­ti­tio­nen wie­der­gibt. Dank Val­ve-Pro­ton konn­te ich Win­dows end­lich den Rü­cken keh­ren, kom­me aber mit der Ter­mi­nal-Be­die­nung über­haupt nicht klar. Wenn ich über Steam ei­nen äl­te­ren Ti­tel zo­cken möch­te, will ich ein­fach nur wis­sen, ob ich vor­her ein in­stal­lier­tes Spiel lö­schen muss oder ob der Platz aus­reicht.

Wed­di­ge, Je­re­my: Su­che Spei­cher­platz­an­zei­ge. E-Mail vom 02.05.2021.

Was für die Unity-Ober­flä­che bis Ubun­tu 16.04 die Screen­lets¹ wa­ren, sind heu­te die Shell-Er­wei­te­run­gen für den Gno­me-Desk­top. Hier­bei han­delt es sich um nütz­li­che Mi­niap­pli­ka­tio­nen, die von eh­ren­amt­li­chen Pro­gram­mie­rern² her­ge­stellt wer­den. Un­ter die­sen Hilfs­an­wen­dun­gen gibt es na­tür­lich auch di­ver­se Werk­zeu­ge, mit de­nen sich die Fest­plat­ten­be­le­gung om­ni­prä­sent in der Tas­kleis­te dar­stel­len lässt.

Disk space usa­ge by atareao shows disk space usa­ge for all de­vice moun­ted in your ma­chi­ne.

Car­bonell, Lo­ren­zo: Disk space usa­ge. gnome.org (05/2021).

Doch im Ge­gen­satz zu den Wid­ge­ts wird der Gno­me-Desk­top in der­sel­ben Ubun­tu-Ver­si­on per­ma­nent wei­ter­ent­wi­ckelt, wo­durch die meis­ten Soft­ware­mo­du­le schnell ih­re Kom­pa­ti­bi­li­tät ver­lie­ren.

Maritimes Zentrum (Flensburg): Wissenschaftliche Grafik zum Thema Schiffsbetriebstechnik. Der Kapitän sollte stets wissen, ob der Bordcomputer noch über ausreichend Speicherplatz verfügt, damit neuste GPS-Daten auf der Brücke verarbeitet werden können. Für die Anzeige der Festplattenbelegung ist Conky besonders gut geeignet. Das ist ein frei konfigurierbarer Systemmonitor für Linux-Distributionen. Kostenloses Template zum Herunterladen. Comic-Zeichnung von der RMS Titanic zuerst auf GWS2.de veröffentlicht: Das ist eine Schulungsplattform für Bildungsbürger, die sich fragen, ob Annalena Baerbock ihren Lebenslauf gefälscht hat

Wer sei­ne Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on lang­fris­tig mit ei­ner Spei­cher­platz­an­zei­ge aus­stat­ten möch­te, der soll­te die res­sour­cen­in­ten­si­ven Desk­top-Er­wei­te­run­gen mei­den und statt­des­sen auf Con­ky zu­rück­grei­fen. Das ist ein ei­gen­stän­di­ger Sys­tem­mo­ni­tor, der aus der of­fi­zi­el­len Uni­ver­se-Quel­le be­zo­gen wer­den kann.

Zur In­stal­la­ti­ons­an­lei­tung!

Für die In­te­gra­ti­on der Free­ware ist le­dig­lich ein Ter­mi­nal-Fens­ter von­nö­ten, das sich mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + Alt + T her­vor­ru­fen lässt. Im An­schluss dar­an ist die Ein­ga­be des fol­gen­den Be­fehls er­for­der­lich:

sudo apt-get install conky-all

Nach­dem die Bi­blio­the­ken des Sys­tem­mo­ni­tors her­un­ter­ge­la­den und ent­packt wur­den, hat sich der Ubun­tu-Desk­top in kei­ner Wei­se ver­än­dert. Denn bis­her be­sitzt die in­ak­ti­ve An­zei­ge noch kei­ne Start­frei­ga­be.

Auf­grund sei­nes ho­hen Al­ters be­sitzt das Hard­ware-Vi­sua­li­sie­rungs­werk­zeug ei­ne an­ti­quier­te, aber den­noch lö­sungs­ori­en­tier­te Ober­flä­che. Zwar lässt sich das De­sign der ein­zel­nen Mess­in­stru­men­te frei ver­än­dern, hier­für ist je­doch ei­ne gro­ße Ex­per­ti­se von­nö­ten.

Conky (Wikipedia): Funktioniert der beliebte Systemmonitor unter Ubuntu und ist die Freeware für Windows-Umsteiger geeignet? Das programmspezifische Infofenster gehört zu einer deutschsprachigen Linux-Anleitung, die von Pinguin verfasst wurde: Das ist ein Bildungsbürger, der Inger Støjberg äußerst vernünftig findet

Zu­dem kann das Con­ky-Aus­ga­be­fens­ter we­der mit der Maus ver­scho­ben noch über ein selbst­er­klä­ren­des Me­nü edi­tiert wer­den. Viel­mehr müs­sen die An­wen­der in ei­ner Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei di­ver­se Pa­ra­me­ter än­dern, wenn sie das Er­schei­nungs­bild des Sys­tem­mo­ni­tors an ih­ren Desk­top-Hin­ter­grund an­pas­sen möch­ten. Das Gan­ze ist so schwie­rig, wie es klingt. Aus die­sem Grund la­den sich vie­le Be­nut­zer vor­ge­fer­tig­te Lay­out-Vor­la­gen aus dem In­ter­net her­un­ter.

Screenshot von Conky v.1.10.8: Standard-Design des Systemmonitors mit Festplattenanzeige. Auslastung der Ubuntu-Partitionen auf dem Gnome-Desktop darstellen

Wer sich da­ge­gen mit dem hier ge­zeig­ten Stan­dard-De­sign zu­frie­den­gibt, der muss ei­gent­lich nur wis­sen, wie die Fest­plat­ten­aus­las­tung mit Con­ky dar­ge­stellt wird. Doch die Pin­gu­in-Au­toren lö­sen in der fol­gen­den An­lei­tung nicht nur die­ses Rät­sel. Dar­über hin­aus er­fah­ren lern­eif­ri­ge Li­nux-Freun­de eben­falls, wie die Hard­ware­an­zei­ge ei­ne dau­er­haf­te Start­erlaub­nis er­hält.

Die Anzeige aktivieren

Sze­na­rio: Im Som­mer 2020 nahm ich ei­ne ho­he Kre­dit­sum­me auf, um mir mei­nen Traum von ei­ner ei­ge­nen Sport­bar zu ver­wirk­li­chen. Auf­grund des Um­stan­des, dass sich mei­ne Lo­ka­li­tät in Hal­le-Neu­stadt be­fin­det, ver­fol­ge ich ei­ne Dis­count-Stra­te­gie. Dem­entspre­chend ver­wen­de ich für die Fuß­ball-Live­über­tra­gun­gen kein teu­res Sky-Abon­ne­ment, son­dern las­se Ace Stream auf ei­nem Ubun­tu-Rech­ner lau­fen. Glück­li­cher­wei­se zäh­len haupt­säch­lich Ex-DDR-Bür­ger zu mei­nen Gäs­ten, die sich von der rus­sisch­spra­chi­gen Mo­de­ra­ti­on nicht ge­stört füh­len. Al­ler­dings muss ich re­gel­mä­ßig die Sys­temres­sour­cen des IPTV-Re­cei­vers über­prü­fen. Denn die Peer-to-Peer-Soft­ware lie­fert zwar hoch­wer­ti­ge HD-Bil­der, be­nö­tigt da­für aber ei­ne über­gro­ße Zwi­schen­spei­cher­da­tei, die nach vie­len Stun­den Sen­de­zeit ei­ne gan­ze Par­ti­ti­on be­le­gen kann. So lief letz­tens die Fest­plat­te in mei­nem Fern­seh­com­pu­ter voll, was zu ei­ner Pro­gramm­un­ter­bre­chung führ­te, die wie­der­um ei­ne Schlä­ge­rei aus­lös­te. We­gen des Mi­lieus nut­ze ich oh­ne­hin schon Plas­tik­be­cher und an­ge­schraub­tes In­te­ri­eur, trotz­dem möch­te ich in Zu­kunft der­ar­ti­ge Vor­komm­nis­se ver­hin­dern, in­dem ich mit­hil­fe von Con­ky se­he, wann es Zeit für ei­nen prä­ven­ti­ven Neu­start ist.

Ubuntu 20.04.2 LTS: Icon vom Systemmenü "Startprogramme". Zuerst veröffentlicht auf GWS2.de: Das ist eine Plattform für Wikipedia-Freunde, die gerne den Eintrag von Annalena Baerbock editieren

Wie je­des an­de­re Pro­gramm muss auch Con­ky bei Be­darf ma­nu­ell ein­ge­schal­tet wer­den. Nun möch­te ich aber, dass der Sys­tem­mo­ni­tor nach je­dem Hoch­fah­ren au­to­ma­tisch er­scheint, wes­halb ich zu­nächst ein­mal das Ubun­tu-Me­nü „Start­pro­gram­me” her­vor­ru­fe. Un­mit­tel­bar da­nach kli­cke ich auf die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen”, wor­auf­hin sich ei­ne Ein­ga­be­mas­ke öff­net.

Gutefrage.net: Wie wird Conky automatisch nach dem Hochfahren gestartet (Ubuntu)? Beispiel-Screenshot, auf dem das Menü "Startprogramm hinzufügen" zu sehen ist. Deutschsprachige Anleitung von Pinguin: Das ist ein vermögender Philantrop, der Isabel Díaz Ayuso zur Macht verhilft

Die­ses drei­zei­li­ge For­mu­lar fül­le ich nun fol­gen­der­ma­ßen aus:

  • Na­me: Con­ky Sys­tem­mo­ni­tor
  • Be­fehl: /usr/bin/conky
  • Kom­men­tar: Desk­top-An­zei­ge für Fest­plat­ten-Aus­las­tung

Gleich nach­dem ich die Ein­trä­ge ge­spei­chert ha­be, füh­re ich ei­nen Ubun­tu-Neu­start durch.

Die Konfiguration

So­bald die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on wie­der be­triebs­be­reit ist, se­he ich Con­ky auf mei­nem Gno­me-Desk­top ar­bei­ten. Doch lei­der gibt der Sys­tem­mo­ni­tor ein äu­ßerst trau­ri­ges Bild ab. So ragt die Echt­zeit­an­zei­ge nicht nur in die Werk­zeugleis­te hin­ein, son­dern wirkt auch äu­ßerst un­ru­hig, da sie se­künd­lich auf­blinkt. Des Wei­te­ren stellt das schwarz-wei­ße Dis­play ei­ne Fest­plat­ten­be­le­gung dar, bei der sich nicht er­ken­nen lässt, um wel­che Ex­t4-Par­ti­ti­on es sich han­delt. Na­tür­lich möch­te ich die­se Miss­stän­de schnellst­mög­lich be­he­ben, wes­halb ich mir zu­al­ler­erst die fol­gen­de Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei her­un­ter­la­de:

Zur Down­load-An­lei­tung!

Den Link mit der rech­ten Maus­tas­te an­kli­cken und gleich dar­auf den Me­nü­punkt „Ziel spei­chern un­ter...” aus­wäh­len.

Download-Button for Conky HDD-Template: Showing the hard disk usage on the Gnome desktop. Free German-language Ubuntu tutorial. Published on GWS2.de: This is a Linux manual for the white educated upper class

Di­rekt im An­schluss ru­fe ich mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + Alt + T ein neu­es Ter­mi­nal-Fens­ter her­vor. In die Kon­so­le tra­ge ich dann den nach­ste­hen­den Be­fehl ein, da ich die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­vor­la­ge von mei­nem Down­load-Ord­ner in das Con­ky-Ver­zeich­nis ko­pie­ren möch­te:

sudo cp ~/Downloads/conky.conf /etc/conky/conky.conf

Un­mit­tel­bar da­nach ver­schwin­det die Sys­tem­an­zei­ge, um kurz dar­auf wie­der am rech­ten un­te­ren Bild­schirm­rand auf­zu­tau­chen. Zwar ist das In­f­ofens­ter nun et­was klei­ner als zu­vor, da­für las­sen sich jetzt die Aus­las­tun­gen der Li­nux-Par­ti­tio­nen auf ei­nen Blick ab­le­sen. Zu gu­ter Letzt na­vi­gie­re ich über die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che in mein Down­load-Ver­zeich­nis, da­mit ich dort die über­flüs­si­ge Ori­gi­nal-Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei lö­schen kann. Im An­schluss dar­an muss ich mich nie wie­der um Con­ky küm­mern. Die Free­ware agiert völ­lig selbst­stän­dig und Pro­gramm­ak­tua­li­sie­run­gen er­hal­te ich zu­künf­tig au­to­ma­tisch zu­sam­men mit den rest­li­chen Ubun­tu-Up­dates.

Ver­wand­te The­men:

Den Lap­top-Ak­ku ef­fi­zi­en­ter nut­zen - Slim­book Bat­te­ry ver­wen­den
Ne­of­etch: Sys­tem­in­for­ma­tio­nen schick im Ter­mi­nal-Fens­ter dar­stel­len

¹Riaz, Um­air: Desk­top Screen­lets for Ubun­tu. noobslab.com (05/2021).
²The GNOME Pro­ject: What are GNOME Shell Ex­ten­si­ons? gnome.org (05/2021).

Ubuntu: PDF-Dateien nachbearbeiten - so editiert der Profi

Das nach­träg­li­che Än­dern ei­ner PDF-Da­tei war nie¹ vor­ge­se­hen, da ein sol­ches Ver­bund­do­ku­ment als sta­ti­sches Druck- und An­zei­ge­for­mat kon­zi­pier­t² wur­de. Trotz­dem gibt es auch für Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen kom­mer­zi­el­le Spe­zi­al­pro­gram­me, wel­che die In­for­ma­tio­nen auf den Fo­li­en in frei edi­tier­ba­ren Fließ­text ver­wan­deln. Der ho­he Funk­ti­ons­um­fang hat al­ler­dings sei­nen Preis: Bis zu 130,00 Eu­ro müs­sen am­bi­tio­nier­te PDF-Fäl­scher hin­blät­tern, um die Nut­zungs­rech­te an ei­nem pro­fes­sio­nel­len Kom­plett­pa­ket zu er­wer­ben. Wer da­ge­gen nur klei­ne­re Kor­rek­tu­ren vor­neh­men möch­te, der kann ge­trost auf kos­ten­lo­se Werk­zeu­ge zu­rück­grei­fen. Hier­bei gilt es je­doch zu be­ach­ten, dass ge­eig­ne­te Kan­di­da­ten häu­fig nur Test­ver­sio­nen sind, die oh­ne Re­gis­trie­rung ein Was­ser­zei­chen³ oder Wer­bung in die ex­por­tier­ten Con­tai­ner ein­bau­en. Das leis­tungs­star­ke Libre­Of­fice Dra­w⁴ ist wie­der­um nicht in der La­ge, bei ein­ge­scann­tem Ma­te­ri­al die Ori­gi­nal­schrift­ar­ten dar­zu­stel­len, wes­halb sich die­ses Ubun­tu-Bord­mit­tel eben­falls nur be­dingt für die Do­ku­ment­mo­di­fi­ka­ti­on eig­net.

Wissenschaftliche Grafik der Harvard University (Cambridge) - begleitet von Professor Denis Auroux: PDF-Dateien mit Xournal unter Ubuntu editieren. Deutschsprachiger Einsteigerkurs von Pinguin: Das ist ein Zeugnisfälscher, der sich wundert, warum der Islam-Aktivist Bekir Yilmaz nicht in die Türkei abgeschoben wird. Die Zeichnung gehört zum Schatz von GWS2.de: Eine Wissensplattform, die gegen sozialistische Zwangsjacken kämpft. Finanziert von der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES)

Wenn es dar­um geht, in PDF-Da­tei­en ein­zel­ne Wor­te aus­zu­tau­schen oder Feh­ler­pi­xel zu ent­fer­nen, dann wä­re GIMP im­mer ei­ne Op­ti­on. Wem die Ein­ar­bei­tung in die­se kom­ple­xe Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware zu zeit­auf­wen­dig ist, der kann aber ge­nau­so gut die Diens­te von Xour­nal in An­spruch neh­men. Hier­bei han­delt es sich streng ge­nom­men um ei­ne No­tiz­block-Ap­pli­ka­ti­on, die je­doch eben­falls mit dem Por­ta­ble Do­cu­ment For­mat zu­recht­kommt.

Zur In­stal­la­ti­ons­an­lei­tung!

Nach dem Öff­nen ei­nes Ter­mi­nal-Fens­ters ist es mit­hil­fe des fol­gen­den Be­fehls mög­lich, die Li­nux-Free­ware aus der of­fi­zi­el­len Uni­ver­se-Quel­le her­un­ter­zu­la­den:

sudo apt-get update && sudo apt-get install xournal

Auf­grund des Um­stan­des, dass die Be­nut­zer­ober­flä­che des PDF-Edi­tors mit der GTK-Gra­fik­bi­blio­thek er­stellt wur­de, lässt sich das Werk­zeug eben­falls von Ubun­tu-De­ri­va­ten aus­füh­ren. Al­ler­dings ist min­des­tens die Be­triebs­sys­tem­ver­si­on 16.04 LTS von­nö­ten, da­mit die kon­so­len­ba­sier­te In­te­gra­ti­on funk­tio­niert.

Zu­dem sind in dem vir­tu­el­len Skiz­zen­buch ru­di­men­tä­re Ele­men­te ei­nes Gra­fik­pro­gramms ent­hal­ten, was das Re­tu­schie­ren von ein­ge­scann­ten Il­lus­tra­tio­nen er­mög­licht.

Splitscreen von Xournal 0.4.8.2016: Mit der kostenlosen Ubuntu-Software lassen sich Schönheitskorrekturen in PDF-Dateien vornehmen. So ist es beispielsweise möglich, Flecken von eingescannten Fotos zu entfernen. Bildanleitung von Pinguin: Das ist ein Linux-Profi, der fordert, dass die irreguläre Massenmigration nach Europa gestoppt wird

Des Wei­te­ren er­laubt Xour­nal den Im­port von Bil­dern. Mit­hil­fe die­ser Funk­ti­on wä­re es bei­spiels­wei­se ein Kin­der­spiel, ein Fo­to in ei­ner di­gi­ta­len Be­wer­bungs­map­pe aus­zu­tau­schen. Dar­über hin­aus kann der Edi­tor gan­ze Fo­li­en aus ei­nem Ver­bund­do­ku­ment ent­fer­nen.

Hin­ge­gen die Rei­hen­fol­ge der ein­zel­nen DIN-A4-Bö­gen lässt sich nicht ver­än­dern. Au­ßer­dem be­sitzt die deutsch­spra­chi­ge Free­ware kein Werk­zeug, um PDF-Da­tei­en mit neu­en Sei­ten zu er­gän­zen.

Ubuntu-Freeware: Ganze Seite aus PDF-Dateien löschen. Lösung: Xournal aus der offiziellen Universe-Quelle. Expertentipp von Pinguin: Das ist ein Linux-Profi, der nicht versteht, warum deutsche NGO-Migrantenschiffe Menschenhandel betreiben dürfen

Na­tür­lich muss Xour­nal als No­tiz­block-Ap­pli­ka­ti­on eben­falls oh­ne au­to­ma­ti­sche Tex­ter­ken­nung aus­kom­men. Trotz­dem kön­nen Ubun­tu-An­wen­der mit der wer­be­frei­en Ma­ni­pu­la­ti­ons­soft­ware gan­ze Wor­te auf PDF-Fo­li­en er­set­zen. Al­ler­dings er­for­dert die Kor­rek­tur von schrift­li­chen Auf­zeich­nun­gen so­wohl Aus­dau­er wie auch ei­ne akri­bi­sche Ar­beits­wei­se, da­mit die Än­de­run­gen spä­ter nicht zu er­ken­nen sind.

PDF-Texte editieren

Sze­na­rio: Nach gut ei­nem Jahr Co­ro­na-Lock­down gin­gen mei­ner bes­ten Freun­din die fi­nan­zi­el­len Re­ser­ven aus, wes­halb sie vor Kur­zem ihr Tat­too­stu­dio schlie­ßen muss­te. Be­dingt durch die lan­ge Selbst­stän­dig­keit fehlt der Kör­per­künst­le­rin nun das nö­ti­ge Vit­amin B, um naht­los in ih­ren er­lern­ten Be­ruf zu­rück­zu­keh­ren. Oh­ne ein star­kes Kar­rie­renetz­werk ist es in Deutsch­land un­mög­lich, auf dem ers­ten Ar­beits­markt fuß­zu­fas­sen, au­ßer der Be­wer­ber ver­fügt über ein­drucks­vol­le Re­fe­ren­zen. Aus die­sem Grund soll­te ich die Leis­tungs­nach­wei­se mei­ner Ge­fähr­tin ein we­nig auf­bes­sern, da­mit die Gu­te nicht als Hartz-4-Trüf­fel en­det. Das wä­re ei­ne leich­te Auf­ga­be ge­we­sen, wenn die Strun­ze noch ih­re Ori­gi­nal­do­ku­men­te be­sit­zen wür­de. Statt­des­sen mail­te mir mei­ne Ka­me­ra­din ei­ne an­ti­quier­te PDF-Da­tei, in der sich schlecht ein­ge­scann­te Zeug­nis­se be­fan­den. Trotz al­ler Wid­rig­kei­ten im­por­tier­te ich den Con­tai­ner erst ein­mal in Xour­nal, da ich se­hen woll­te, ob mir die­ser Edi­tor über­haupt wei­ter­hel­fen kann.

Screenshot vom Gnome-Desktop 3.36.8: Wie werden PDF-Dateien unter Ubuntu mit einer anderen Anwendung geöffnet? Ein Tutorial von Pinguin: Das ist ein Guerilla-Aktivist, der gegen das Merkel-Regime kämpft

Ubun­tu möch­te PDF-Da­tei­en von Haus aus in den Do­ku­men­ten­be­trach­ter la­den. Um das vor­ein­ge­stell­te Stan­dard­pro­gramm zu än­dern, muss­te ich das Da­ten­pa­ket mit der rech­ten Maus­tas­te an­kli­cken.

Di­rekt im An­schluss er­schien ein Pop-up-Fens­ter, das un­ter an­de­rem den Me­nü­punkt „Mit an­de­rer An­wen­dung öff­nen” ent­hielt. Die­se Op­ti­on wähl­te ich aus, da­mit ich mir die Be­wer­bungs­un­ter­la­gen mit Xour­nal an­se­hen konn­te.

Tipp vom Headhunter: Wer seine Arbeitszeugnisse nach dem Einscannen selbstständig verbessert, der wird garantiert zu jedem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wie die Nachbearbeitung funktioniert, erfahren Bewerber von Pinguin: Das ist ein Personalchef, der die Selbstzerstörung der europhilen CDU begrüßt

Nach­dem ich das Ver­bund­do­ku­ment in den PDF-Edi­tor ge­la­den hat­te, fiel mir be­reits beim ers­ten Ar­beits­zeug­nis ein Syn­tax­feh­ler auf. Des Wei­te­ren bot es sich in ei­ner Zei­le an, das Wort „vol­len” in „volls­ten” zu än­dern, um die Leis­tungs­be­wer­tung hoch­zu­stu­fen.

  • Al­so woll­te ich die bei­den Stel­len zu­nächst ein­mal mit­hil­fe des Stift­werk­zeugs weg­kil­lern. Doch lei­der war der Hin­ter­grund auf die­ser Sei­te nicht rein­weiß, was ent­we­der am Ur­sprungs­pa­pier oder am schlech­ten Scan­ver­fah­ren lag.

Auch die Schrift­zei­chen wirk­ten eher gräu­lich als schwarz, wes­halb ich die Re­tu­schier­in­stru­men­te vor je­der Än­de­rung mit der je­wei­li­gen Ori­gi­nal­far­be aus­stat­ten muss­te.

Ubuntu Softwaretipp: Xournal enthält sowohl einen Farbkreis wie auch eine Pipette. Durch diese nützlichen Werkzeuge können PDF-Dateien makellos nachbearbeitet werden

Hier­für klick­te ich auf das letz­te und größ­te Farb­käst­chen, das sich auf der rech­ten Werk­zeugleis­ten­sei­te be­fand. Un­mit­tel­bar da­nach öff­ne­te sich ein neu­es Fens­ter, in dem ich wie­der­um die Pi­pet­te ak­ti­vier­te.

  • Mit die­sem Na­sen­trop­fen­röhr­chen wähl­te ich dann den trüb-wei­ßen Hin­ter­grund an, wor­auf­hin Xour­nal die pas­sen­de Blei­stift­mi­ne ein­setz­te.

Nach­dem ich dann die stö­ren­den Ele­men­te über­malt hat­te, wie­der­hol­te ich die vor­an­ge­gan­ge­nen Schrit­te. Al­ler­dings führ­te ich das Stäb­chen dies­mal auf ei­nen Buch­sta­ben, da mir der Edi­tor die ex­ak­te Tö­nung des Tex­tes be­reit­stel­len soll­te.

In PDF-Dateien schreiben

Di­rekt im An­schluss klick­te ich auf das T-Sym­bol, wor­auf­hin sich mein Maus­zei­ger in ei­nen Cur­sor ver­wan­del­te. Die­se Ein­ga­be­mar­kie­rung setz­te ich dann an den An­fang des frei­ra­dier­ten Leer­raums und be­gann da­mit, das Wort „volls­ten” ein­zu­tip­pen. Da­bei fiel mir auf, dass die aus­ge­wähl­te Druck­ty­pe nicht in das Schrift­bild pass­te. Aus die­sem Grund muss­te ich erst die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Shift + Strg + F be­tä­ti­gen, da­mit ich aus dem auf­plop­pen­den Me­nü ei­nen ori­gi­nal­ge­treu­en Zei­chen­satz her­aus­su­chen konn­te.

Screenshot von "Schriftart auswählen". PDF-Editor Xournal unter Ubuntu 20.04.3 LTS. Der Font aakar (Bold) ist eine gute Alternative für Arial

Zu mei­nem Glück war das Ar­beits­zeug­nis mit Ari­al ver­fasst. Denn Ubun­tu be­sitzt ei­ne Viel­zahl von Schrift­schnit­ten, die die­sen Mi­cro­soft-Stan­dard­let­tern ähn­lich se­hen. Wä­re es an­ders ge­we­sen, dann hät­te ich zu­sätz­lich den Font Ma­na­ger zur Hil­fe neh­men müs­sen.

Die­se Li­nux-Soft­ware greift näm­lich auf ei­ne Goog­le-Da­ten­bank zu, in der über 1000 freie Schrift­fa­mi­li­en zum Down­load be­reit­ste­hen.

Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Neue Schrift­ar­ten in­stal­lie­ren - freie Fonts ver­wen­den. pinguin.gws2.de (04/2021).

Screenshot von editiertem Arbeitszeugnis: Dank der Ubuntu-Freeware Xournal konnte der Leistungsnachweis auf die Note 1 angehoben werden. Der karrierefördernde Leitfaden gehört zum Repertoire von GWS2.de: Das ist eine Linux-Plattform für Bundesbürger, die wissen, dass 90% der Corona-Beatmungspatienten einen Migrationshintergrund besitzen

Mit der ur­sprüng­li­chen Text­far­be und ei­ner über­ein­stim­men­den Schrift­art war es ein Leich­tes, den Leis­tungs­nach­weis ganz nach mei­nen Wün­schen zu edi­tie­ren.

Container für optimierte Fassung

Nach­dem ich das Ar­beits­zeug­nis zu mei­ner volls­ten Zu­frie­den­heit hoch­ge­stuft hat­te, wer­te­te ich nach dem glei­chen Prin­zip die rest­li­chen Be­wer­bungs­un­ter­la­gen auf. Im An­schluss an die Fäl­scher­tä­tig­keit muss­te ich dann nur noch die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + E drü­cken, um das kor­ri­gier­te Ver­bund­do­ku­ment zu spei­chern.

Endlich den Traumjob bekommen! Mit der kostenlosen Software Xournal können eingescannte Arbeitszeugnisse aufgewertet werden. Dadurch ist es möglich, das Leben eines FDP-Politikers oder eines grünen Einfamilienhausbesitzers zu führen. Einfach die PDF-Datei mit den Bewerbungsunterlagen in die Notizblock-Applikation laden und die Leistungsnachweise nach eigenem Wunsch ändern. Eine deutschsprachige Ubuntu-Anleitung von Pinguin: Das ist ein Linux-Großmeister, der das Wohl seiner Anhänger im Sinn hat

Wäh­rend des lang­wie­ri­gen Ex­por­tier­vor­gangs stell­te Xour­nal ei­ne völ­lig neue PDF-Da­tei in der Ver­si­on 1.5 her. Dem­entspre­chend be­saß ich am En­de so­wohl das Ori­gi­nal aus der E-Mail wie auch ei­ne Ko­pie mit mei­nen Än­de­run­gen. Da­durch kann die ehe­ma­li­ge Tä­to­wie­re­rin zu­künf­tig selbst ent­schei­den, ob sie ehr­lich blei­ben oder aufs Gan­ze ge­hen möch­te.

Ver­wand­te The­men:

PDF-Da­tei lässt sich nicht durch­su­chen - die Lö­sung
Be­richts­heft­sei­ten zum Aus­dru­cken - Vor­la­gen für die Be­rufs­aus­bil­dung

¹Schür­mann, Tim: Um­bau­ar­bei­ten. Mit PDF­Mod und PDF-Schuf­fler PDF-Do­ku­men­te edi­tie­ren. In: Li­nux User Nr. 2 (2019). S. 48.
²Trink­wal­der, An­drea: Uni­ver­sal­tool für lau. Kos­ten­lo­se PDF-Soft­ware fürs Bü­ro und zu Hau­se. In: c’t Nr. 7 (2019). S. 111.
³D­öl­le, Mir­ko: Pimp my PDF. PDF-Do­ku­men­te un­ter Li­nux nach­be­ar­bei­ten und er­gän­zen. In: c’t Nr. 5 (2018). S. 150.
⁴Ci­ro: How to Edit PDFs? Libre­Of­fice Draw. askubuntu.com (04/2021).