Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Einfach drucken unter Ubuntu: HP-Drucker und IPP Everywhere im Alltagstest

👨🏼‍💻 Ein Gast­ar­ti­kel von Jörg Schnei­der, aus­ge­bil­de­ter Netz­werk- und Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tor so­wie tech­ni­scher Lei­ter ei­nes PC-Vor-Ort-Diens­tes mit Li­nux-Ex­per­ti­se.

Es herrscht die all­ge­mei­ne Mei­nung, dass Mi­cro­soft mit dem 14. Ok­to­ber 2025 ei­ne Viel­zahl von Pri­vat­nut­zern in die Li­nux-Welt ge­trie­ben ha­be. Der All­tag beim Kun­den spie­gelt die­se The­se je­doch kaum wi­der. Wer ei­nen Win­dows-10-PC be­sitzt, nutzt die­sen meist wei­ter, so­lan­ge Ap­pli­ka­tio­nen und Spie­le funk­tio­nie­ren. Ar­gu­men­tie­re ich mit er­höh­ten Mal­wa­re- und Phis­hing-Ri­si­ken, lässt sich ein Teil der Kun­den zu ei­nem In­place-Up­grade über­re­den. Der an­de­re Teil sagt sinn­ge­mäß: „So­lan­ge der ro­te Re­gen­schirm von Avi­ra ne­ben der Uhr ge­spannt ist, kann mir nichts pas­sie­ren.“ Wer wech­selt al­so im Jahr 2026 tat­säch­lich zu Li­nux? Aus mei­ner Er­fah­rung sind es vor al­lem Nut­zer, bei de­nen noch Win­dows 7 oder Win­dows 8.1 läuft – und das sind weit­aus mehr, als man denkt. Die­se Men­schen ru­fen auch nicht an und sa­gen: „Kön­nen Sie mir Ubun­tu in­stal­lie­ren?“, son­dern: „Mein Pro­gramm XYZ geht nicht mehr, ich brau­che Win­dows 11.“ Vor Ort fin­de ich dann Lap­tops oder Desk­top-PCs vor, die 2012 bei Sa­turn ge­kauft wur­den.

Das Foto zeigt einen eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der zentral in einer weißen Fotobox platziert ist. Die gleichmäßig ausgeleuchtete Umgebung sorgt für einen neutralen, schattenfreien Hintergrund und lenkt den Blick vollständig auf das Gerät. Durch die weiße Umrahmung entsteht eine klare, reduzierte Bildkomposition, die den mobilen Drucker als zentrales Objekt in den Fokus rückt. Der Drucker selbst ist in klassischem Schwarz gehalten und hebt sich deutlich vom hellen Hintergrund ab. Das aufgestellte Bedienfeld ist aktiviert, das integrierte Display leuchtet und zeigt den Startbildschirm mit dem Menüpunkt „Einrichtung“. Dadurch wird unmittelbar vermittelt, dass sich das Gerät im betriebsbereiten Zustand befindet und ohne weitere Vorbereitung genutzt werden kann. Die vordere Papierzufuhrklappe ist geöffnet, und im Inneren liegt bereits weißes Druckerpapier eingelegt bereit. Diese geöffnete Konfiguration unterstreicht den praktischen Einsatzcharakter des Geräts und signalisiert, dass der Drucker unmittelbar einsatzfähig ist. Gleichzeitig wird die einfache Handhabung des mobilen Modells visuell nachvollziehbar dargestellt. Als akkubetriebener Drucker ist der HP OfficeJet 200 besonders für den mobilen Einsatz konzipiert. Diese Eigenschaft wird durch die aufgeräumte, minimalistische Inszenierung in der Fotobox bewusst hervorgehoben. Das Gerät wirkt dadurch unabhängig, kompakt und flexibel einsetzbar – sowohl im professionellen Umfeld als auch im privaten Alltag. Über die gesamte Aufnahme liegt ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht gelblichen, warmen Farbton verleiht. Trotz des klar technischen Motivs entsteht dadurch eine angenehme, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus moderner Hardware und warmer Farbgebung vermittelt bewusst eine Brücke zwischen Technik und Alltagstauglichkeit. Der Drucker erscheint nicht als nüchternes Arbeitsgerät, sondern als zugängliches, benutzerfreundliches Werkzeug. Die Bildästhetik hebt sich damit bewusst von klassischen, steril wirkenden Produktfotos ab und unterstreicht den praxisorientierten Charakter des Artikels. Das Foto transportiert nicht nur technische Information, sondern auch eine emotionale Komponente: Zuverlässigkeit, Einfachheit und Vertrauen in die Technik. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. Zuerst veröffentlicht auf GWS2.de (02/2026)

Stolz wer­den mir die Kauf­be­le­ge prä­sen­tiert: „Der hat mal 1.200 Eu­ro ge­kos­tet und bis­her im­mer ta­del­los funk­tio­niert.“ Na­tür­lich könn­te ich Win­dows 11 auf so ei­ne Kis­te prü­geln und der rö­deln­den HDD bei der In­stal­la­ti­on den Rest ge­ben. Doch mei­ne Ser­vice­zeit kos­tet Geld – und das ist es den Kun­den meist nicht wert.

  • „Ein neu­er ge­brauch­ter PC? War­um denn? Der funk­tio­niert ja noch!“

ℹ️ Für Men­schen oh­ne IT-Af­fi­ni­tät ha­ben Com­pu­ter ei­nen emo­tio­na­len Wert. An­ders als bei ei­nem Au­to in­ves­tie­ren vie­le je­doch nur un­gern in ih­ren elek­tro­ni­schen Freund – ob­wohl die­ser oft tau­sen­de Stun­den wert­vol­le Diens­te ge­leis­tet hat.

Die Lö­sung sol­cher Fäl­le liegt häu­fig in Ubun­tu oder Li­nux Mint. Doch wie heißt es so schön: „Die Lö­sung ei­nes Pro­blems ist oft ein neu­es Pro­blem.“ Er­staun­li­cher­wei­se ha­ben Win­dows-Um­stei­ger kaum Be­rüh­rungs­ängs­te mit Libre­Of­fice, Thun­der­bird oder Fire­fox. Der al­te Dru­cker hin­ge­gen soll auf je­den Fall wei­ter funk­tio­nie­ren.

Das Foto zeigt erneut den HP OfficeJet 200 Mobile Printer, diesmal mit einem klaren Fokus auf die kompakte Bauform und die Alltagstauglichkeit des mobilen Tintenstrahldruckers. Das Gerät ist vollständig geschlossen und ausgeschaltet. Sämtliche Klappen und Abdeckungen sind eingefahren, wodurch das schlanke, transportfähige Gesamtprofil sichtbar wird. Der Drucker ist leicht schräg zum Betrachter positioniert und präsentiert dadurch seine vollständige Seitenansicht. Diese Perspektive hebt das durchgängige schwarze Gehäuse sowie die abgerundeten Kanten und Ecken hervor, die dem Gerät ein modernes, zugleich robustes Erscheinungsbild verleihen. Das Design wirkt bewusst unaufdringlich und funktional, was den mobilen Einsatzzweck unterstreicht. Durch die geschlossene Darstellung wird die Handlichkeit des Modells in den Mittelpunkt gerückt. In dieser Konfiguration erinnert der Drucker eher an ein kompaktes Notebook-Zubehör als an ein klassisches Bürogerät. Die geringe Bauhöhe, das moderate Gewicht und die klaren Linien verdeutlichen, dass der HP OfficeJet 200 problemlos in einen Rucksack oder eine Laptoptasche passt und für den mobilen Einsatz konzipiert wurde. Technisch handelt es sich um einen A4-Tintenstrahldrucker mit integrierter WLAN-Funktion im 2,4-GHz-Band. Dadurch kann das Gerät flexibel über einen mobilen Hotspot, ein Smartphone-Tethering oder ein lokales Netzwerk betrieben werden. Alternativ ist auch der direkte Anschluss per USB möglich, was insbesondere unterwegs ohne verfügbare Funkverbindung von Vorteil ist. In Verbindung mit IPP Everywhere ist der Drucker sofort einsatzbereit, ohne dass auf dem Endgerät Treiber installiert werden müssen. Diese Eigenschaft macht ihn besonders attraktiv für wechselnde Arbeitsumgebungen, temporäre Arbeitsplätze und den mobilen Einsatz im Kundenumfeld. Wie beim vorherigen Motiv liegt auch über dieser Aufnahme ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Motivs eine harmonische, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus klarer Produktdarstellung und warmer Farbgebung vermittelt Verlässlichkeit, Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Auch dieses Foto unterstreicht damit nicht nur die technischen Eigenschaften des Geräts, sondern transportiert bewusst den praktischen Nutzen im realen Einsatz: mobil, unkompliziert, robust und jederzeit einsatzbereit. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Da­bei han­delt es sich meist um ei­nen Ca­non-Tin­ten­strah­ler von 2014, der einst von ei­ner Markt­kauf-Pa­let­te ge­nom­men wur­de und heu­te ei­nen Zeit­wert von null Eu­ro be­sitzt. Manch­mal taucht auch ein Schwarz-Weiß-La­ser­dru­cker von Sam­sung auf, auf dem be­reits 1997 das Tes­ta­ment der Oma aus­ge­druckt wur­de.

  • Dass sol­che Ge­rä­te mit mo­der­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nicht funk­tio­nie­ren, ver­su­che ich dann zu er­klä­ren.

  • „Was wür­den Sie emp­feh­len? Ich ha­be eh schon mit ei­nem HP-Dru­cker ge­lieb­äu­gelt. Die gibt es güns­tig im Me­dia­Markt, und das ist ja ei­ne gu­te Mar­ke“, hö­re ich häu­fig.

HP-Dru­cker funk­tio­nie­ren un­ter Ubun­tu & Co. in der Re­gel zu­ver­läs­sig – dank HPLIP auch äl­te­re Mo­del­le. Al­ler­dings soll­te man bei der An­schaf­fung ge­nau auf die Mo­dell­be­zeich­nung ach­ten: Ein klei­nes „e“ am En­de steht meist für cloud­ba­sier­te Abo-Funk­tio­nen. Kurz­um: ge­rin­ge An­schaf­fungs­kos­ten – ho­he Fol­ge­kos­ten.

  • „Al­so soll ich für mein neu­es Li­nux-Sys­tem ei­nen HP-Dru­cker kau­fen?“, wer­de ich in sol­chen Ge­sprä­chen häu­fig ge­fragt.
  • „Sie kön­nen kau­fen, was Sie möch­ten – so­lan­ge das Ge­rät IPP Ever­y­whe­re un­ter­stützt. Das ist bei mo­der­nen Mo­del­len von Brot­her und HP der Fall.“

Als pro­fes­sio­nel­ler IT-Dienst­leis­ter ha­be ich bei Kun­den­ter­mi­nen grund­sätz­lich ei­nen Ubun­tu-Lap­top so­wie mei­nen HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter da­bei.

Der Screenshot zeigt die Druckerverwaltung von Ubuntu 24.04.3 LTS in der Standardkonfiguration mit CUPS 2.4.7, wie sie unmittelbar nach der Installation ausgeliefert wird. Abgebildet ist ein per USB angeschlossener HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der vom System automatisch erkannt und ohne manuelle Treiberinstallation eingerichtet wurde. Die Oberfläche stammt aus dem GNOME-Kontrollzentrum und dient als grafisches Frontend für den CUPS-Druckdienst. Im oberen Bereich ist das Detailfenster des Druckers mit der Bezeichnung. HP_OfficeJet_200_Mobile_Series_C7C0DB_USB“ zu sehen. Dieser automatisch generierte Name setzt sich aus der Modellbezeichnung, einer gerätespezifischen Kennung sowie der Anschlussart zusammen und dient CUPS als interne Warteschlangenbezeichnung. Als Standort ist „LOCAL“ eingetragen, was eine rein organisatorische Funktion hat und keinen Einfluss auf die technische Konfiguration besitzt. Besonders aufschlussreich ist die angezeigte Geräteadresse „HP OfficeJet 200 Mobile Series [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local“. Sie verdeutlicht, dass der Drucker trotz USB-Verbindung als IPP-Netzwerkdienst angesprochen wird. Über IPP-over-USB stellt das Gerät seine Druckfunktionen per Internet Printing Protocol zur Verfügung und wird über mDNS beziehungsweise Avahi automatisch im System bekannt gemacht. Der Drucker emuliert damit aus Sicht des Betriebssystems einen Netzwerkdrucker, was die Grundlage für das treiberlose Drucken nach dem IPP-Everywhere-Standard bildet. Als verwendeter Treiber wird lediglich „HP OfficeJet 200 Mobile Series“ angezeigt. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen herstellerspezifischen Treiber mit PPD-Datei, sondern um eine von CUPS dynamisch erzeugte virtuelle Warteschlange. Die notwendigen Druckparameter wie unterstützte Formate, Auflösung, Duplex-Fähigkeit und Farbräume werden direkt vom Gerät über IPP-Attribute bereitgestellt und von CUPS zur Laufzeit ausgewertet. Die darunter angebotenen Optionen zur manuellen Treiberwahl oder PPD-Installation sind vorhanden, werden in diesem Fall jedoch nicht benötigt, da das Gerät vollständig driverless betrieben wird. Im unteren Bereich des Screenshots ist die Übersicht der eingerichteten Drucker zu sehen. Dort erscheint derselbe Drucker mit verkürztem Namen, ergänzt durch die automatisch erkannte Modellbezeichnung „HP OfficeJet 200 Mobile Series“. Der Status wird mit „Bereit“ angezeigt, was signalisiert, dass der CUPS-Dienst aktiv ist, der Drucker erreichbar ist, der IPP-Endpunkt korrekt antwortet und keine Störungen in der Warteschlange vorliegen. Zusätzlich wird angezeigt, dass aktuell keine Druckaufträge anstehen. Insgesamt dokumentiert der Screenshot exemplarisch die moderne Druckerintegration unter Ubuntu 24.04.3 LTS: Ein mobiler USB-Drucker wird automatisch erkannt, über IPP eingebunden und ohne proprietäre Treiber sofort betriebsbereit gemacht. Die gesamte Konfiguration basiert auf offenen Standards und dynamischer Geräteerkennung, wodurch klassische Treiberpakete und manuelle Einrichtungsschritte vollständig entfallen. Damit veranschaulicht die Aufnahme praxisnah, wie „Driverless Printing“ mit CUPS und IPP Everywhere im Alltag zuverlässig funktioniert. Computerheld Linz - Jörg Schneider - Februar 2026

Mit die­sem ak­ku­be­trie­be­nen Dru­cker kann ich mei­nen Kun­den di­rekt vor Ort de­mons­trie­ren, wie mo­der­ne Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen dank IPP Ever­y­whe­re voll­stän­dig trei­ber­los dru­cken.

ℹ️ IPP Ever­y­whe­re ist ein seit 2016 stan­dar­di­sier­tes Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP. Der Dru­cker stellt sei­ne Fä­hig­kei­ten über Get-Printer-Attributes selbst für CUPS be­reit. Un­ter­stützt wer­den un­ter an­de­rem PDF/PWG-Ras­ter, Auf­lö­sung, Du­plex­be­trieb und Farb­räu­me, voll­stän­dig oh­ne PPD-Da­tei­en oder her­stel­ler­spe­zi­fi­sche Trei­ber.

Treiberlos drucken unter Linux mit IPP Everywhere – mobiler HP-Drucker im Einsatz
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Mo­der­ne Dru­cker be­nö­ti­gen un­ter Ubun­tu heu­te in der Re­gel kei­ne auf­wen­di­ge Trei­ber­instal­la­ti­on mehr. So­bald ein Ge­rät per USB oder über das Netz­werk ver­bun­den wird, mel­det es sich sinn­ge­mäß:

  • „Hal­lo, ich bin ein Dru­cker.“

Der Li­nux-Druck­ser­ver CUPS ant­wor­tet dar­auf über IPP:

  • „Hal­lo Dru­cker, wie heißt du und was kannst du?“

An­schlie­ßend über­mit­telt das Ge­rät sei­ne tech­ni­schen Ei­gen­schaf­ten. Auf die­ser Ba­sis er­stellt CUPS au­to­ma­tisch ei­nen Trei­ber, der in der Re­gel nur tem­po­rär im Ar­beits­spei­cher exis­tiert. Möch­te der Be­nut­zer bei­spiels­wei­se ei­ne PDF-Da­tei aus­dru­cken, durch­läuft der Druck­auf­trag fol­gen­de Ver­ar­bei­tungs­ket­te:

Ap­pli­ka­ti­on → PDF → CUPS → IPP Ever­y­whe­re → Dru­cker

Be­trach­tet man die Kon­fi­gu­ra­ti­on di­rekt im CUPS-Web­in­ter­face, lässt sich gut nach­voll­zie­hen, wie Ubun­tu den an­ge­schlos­se­nen Dru­cker ein­ge­bun­den hat.

HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Se­ries [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local

Der vor­de­re Teil stellt den au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten CUPS-Dru­cker­na­men dar. Der hin­te­re Ab­schnitt ver­deut­licht, dass das per USB an­ge­schlos­se­ne Ge­rät als IPP-Netz­werk­dru­cker emu­liert wird, um das In­ter­net Prin­ting Pro­to­col nut­zen zu kön­nen.

Der Screenshot zeigt die webbasierte Verwaltungsoberfläche von CUPS, aufgerufen über die lokale Adresse http://localhost:631, wie sie unter Ubuntu 24.04.3 LTS mit der standardmäßig installierten Version CUPS 2.4.7 bereitgestellt wird. Dargestellt ist die Druckerübersicht innerhalb des Administrationsbereichs, welche eine tabellarische Auflistung aller eingerichteten Druckwarteschlangen enthält. In der Tabelle sind mehrere Spalten sichtbar, darunter „Beschreibung“, „Ort“ sowie „Hersteller und Modell“. In der Spalte „Beschreibung“ erscheint der automatisch vergebene Name „HP_OfficeJet_200_Mobile_Series…“, der aus der Modellbezeichnung und einer gerätespezifischen Kennung abgeleitet wurde und intern als Queue-Identifier dient. Diese Bezeichnung entspricht der zuvor in der grafischen Druckerverwaltung angelegten Warteschlange und stellt die zentrale Referenz für alle Druckaufträge dar. In der Spalte „Ort“ ist der Eintrag „LOCAL“ vermerkt. Diese Angabe dient ausschließlich der organisatorischen Zuordnung und hat keinen Einfluss auf die technische Kommunikation mit dem Drucker. Sie signalisiert lediglich, dass es sich um ein lokal angebundenes beziehungsweise lokal verwaltetes Gerät handelt und nicht um eine externe Netzwerkfreigabe. Besonders aufschlussreich ist die Spalte „Hersteller und Modell“, in der der Eintrag „HP Printer, driverless, 2.0.0“ angezeigt wird. Diese Bezeichnung verdeutlicht, dass der Drucker nicht über einen klassischen herstellerspezifischen Treiber oder eine statische PPD-Datei angesprochen wird, sondern über das standardisierte Driverless-Printing-Profil auf Basis von IPP Everywhere. Der Zusatz „2.0.0“ verweist auf die verwendete Protokoll- beziehungsweise Profilversion, mit der CUPS die vom Drucker bereitgestellten Fähigkeiten interpretiert. Die Anzeige „driverless“ bestätigt, dass CUPS sämtliche Druckparameter dynamisch über IPP vom Gerät abruft und daraus zur Laufzeit eine virtuelle Warteschlange erzeugt. Eigenschaften wie unterstützte Druckformate, Auflösungen, Duplex-Funktion, Farbmodi und Medienformate werden nicht lokal hinterlegt, sondern bei Bedarf direkt vom Drucker abgefragt. Dadurch entfällt die Installation und Pflege herstellerspezifischer Treiberpakete vollständig. Der Screenshot dokumentiert damit die interne Sicht von CUPS auf den eingerichteten HP OfficeJet 200: Aus Sicht des Druckservers handelt es sich um einen normkonformen IPP-Drucker, der vollständig über offene Standards integriert ist. Die Konfiguration basiert auf automatischer Erkennung, Protokollabfrage und dynamischer Profilgenerierung. Dies stellt den technischen Gegenpart zur zuvor gezeigten grafischen Einrichtung dar und belegt, dass die Driverless-Integration nicht nur oberflächlich funktioniert, sondern auch auf der CUPS-Ebene korrekt umgesetzt wurde. Insgesamt verdeutlicht die Aufnahme, dass Ubuntu den Drucker nicht als Sonderfall mit proprietärer Sonderbehandlung verwaltet, sondern als vollständig standardkonformes IPP-Gerät. Dadurch wird eine langfristig wartbare, updatefeste und distributionsunabhängige Druckkonfiguration gewährleistet, die ohne zusätzliche Softwarepakete auskommt. Das Ubuntu Handbuch 2026

Die Kenn­zeich­nung „dri­ver­less“ ver­weist auf das stan­dar­di­sier­te Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP Ever­y­whe­re, bei dem sämt­li­che Druck­pa­ra­me­ter dy­na­misch vom Ge­rät be­reit­ge­stellt wer­den.

Keine Treiber nötig

Die Zei­ten, in de­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nur mit gro­ßem Auf­wand zum Dru­cken be­wegt wer­den konn­ten, sind längst vor­bei. Zu­min­dest bei Mo­del­len von HP und Brot­her gilt heu­te: An­ste­cken – fer­tig.

  • „Aber es muss doch Ein­schrän­kun­gen ge­ben, sonst wür­den die Her­stel­ler kei­ne Win­dows-Trei­ber an­bie­ten“, könn­te man nun ein­wen­den.

Die­ser Ge­dan­ke ist nicht ganz un­be­grün­det.

Das Foto zeigt den eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer in einer weißen Fotobox mit bewusst reduziertem Hintergrund. Im Vergleich zu den vorherigen Aufnahmen steht hier nicht die äußere Form, sondern die innere Technik des Geräts im Mittelpunkt. Durch die gleichmäßige, helle Ausleuchtung wird der Blick gezielt auf den geöffneten Patronenbereich gelenkt. Die obere Abdeckung des Druckers ist geöffnet, wodurch der automatische Wartungsmechanismus aktiviert wurde. In diesem Zustand fährt das Gerät die Druckköpfe in die Wechselposition, sodass die eingesetzten Tintenpatronen vollständig sichtbar sind. Im Inneren sind zwei HP Originalpatronen der Serie 62 eingesetzt: eine Farbpatrone mit magentafarbener Kennzeichnung sowie eine schwarze Patrone für den Monochromdruck. Beide Patronen sind sauber eingesetzt und deutlich erkennbar beschriftet, was die Wartungsfreundlichkeit des Geräts unterstreicht. Der Innenraum des Druckers wirkt ausgesprochen gepflegt und neuwertig. Es sind keine Staubrückstände, Tintenreste oder Abnutzungsspuren sichtbar, obwohl das Gerät regelmäßig im praktischen Einsatz verwendet wird. Diese optische Qualität vermittelt den Eindruck eines robusten, langlebigen Arbeitsgeräts, das nicht nur für gelegentliche Nutzung, sondern für den dauerhaften Alltagseinsatz konzipiert ist. Die Aufnahme verdeutlicht damit auch den qualitativen Anspruch des Modells. Mit einem Anschaffungspreis von über 200 Euro handelt es sich nicht um ein einfaches Einsteigergerät, sondern um ein hochwertiges mobiles Arbeitswerkzeug. Der Preis erklärt sich nicht allein durch den integrierten Akku, sondern durch die insgesamt solide Verarbeitung, die Zuverlässigkeit der Mechanik und die für den professionellen Einsatz ausgelegte Konstruktion. Der Drucker erscheint hier bewusst nicht als günstiges Verbrauchsprodukt, sondern als langfristig nutzbares Arbeitsmittel. Besonders gut sichtbar ist die hochgeklappte Abdeckung mit der integrierten Bedienanleitung auf der Innenseite. Dort sind in Form von Piktogrammen die einzelnen Schritte zum Patronenwechsel dargestellt. Der Vorgang ist auf drei klar verständliche Schritte reduziert und kann ohne technisches Vorwissen durchgeführt werden. Diese visuelle Anleitung macht deutlich, dass Wartungsarbeiten bewusst niedrigschwellig gestaltet wurden und auch von technisch wenig versierten Anwendern problemlos bewältigt werden können. Wie bei den übrigen Aufnahmen liegt auch über diesem Foto ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Innenlebens eine angenehme, einladende Atmosphäre. Die Kombination aus sichtbarer Mechanik, sauberer Verarbeitung und warmer Farbgebung verbindet Technik und Alltag auf harmonische Weise. Insgesamt transportiert die Aufnahme die zentrale Aussage des gesamten Artikels: Der HP OfficeJet 200 ist kein fragiles Konsumgerät, sondern ein zuverlässiges, wartungsfreundliches und hochwertiges Arbeitsinstrument. Er ist für den täglichen Einsatz konzipiert, robust genug für den mobilen Betrieb und gleichzeitig einfach genug in der Handhabung, um auch ohne technische Vorkenntnisse sicher genutzt zu werden. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Bei mei­nem HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter muss ich bei­spiels­wei­se auf die An­zei­ge des Tin­ten­füll­stands ver­zich­ten, da das CUPS-Web­in­ter­face die­se In­for­ma­ti­on nicht be­reit­stellt. Ver­mut­lich wä­re hier­für der Ein­satz von HPLIP not­wen­dig. Auch Firm­ware-Up­dates las­sen sich nicht di­rekt vom PC aus durch­füh­ren, son­dern müs­sen am Ge­rät selbst an­ge­sto­ßen wer­den. Im All­tag spielt das je­doch kaum ei­ne Rol­le, da ich die Druck­ein­stel­lun­gen be­quem über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + D vor­neh­me.

Der Screenshot zeigt den systemweiten Druckdialog von Ubuntu, wie er beim Drucken einer PDF-Datei aus Firefox Version 147 über die Tastenkombination Strg + D aufgerufen wird. Die Darstellung stammt aus der GTK-basierten Druckschnittstelle, die als einheitliches Frontend für Anwendungen und den CUPS-Druckdienst fungiert. Sie stellt die zentrale Benutzeroberfläche für das sogenannte Application Printing unter Linux dar. Im oberen Bereich des Fensters ist der Titel „Drucken“ sichtbar, ergänzt durch die Angabe „1 Blatt Papier“, welche signalisiert, dass das aktuell geöffnete Dokument aus einer einzelnen Seite besteht. Direkt darunter befindet sich das Auswahlfeld „Ziel“, in dem der konfigurierte Drucker „HP_OfficeJet_200_…“ ausgewählt ist. Dabei handelt es sich um die zuvor eingerichtete, driverless betriebene CUPS-Warteschlange des mobilen HP OfficeJet 200. Die Einbindung erfolgt über IPP Everywhere, ohne dass herstellerspezifische Treiber installiert wurden. Unterhalb der Druckerauswahl befindet sich der Bereich „Kopien“, in dem die Anzahl der Ausdrucke eingestellt werden kann. Im dargestellten Zustand ist eine einzelne Kopie konfiguriert. Darauf folgt der Abschnitt „Seiten“, der aktuell auf „Alle“ gesetzt ist und damit den vollständigen Ausdruck des Dokuments vorsieht. Alternativ könnten hier einzelne Seitenbereiche oder benutzerdefinierte Seitenfolgen definiert werden. Der nächste Eintrag betrifft den „Farbmodus“. Dieser ist auf „Farbe“ eingestellt, was bedeutet, dass der Druckauftrag in voller Farbdarstellung an den Drucker übertragen wird. Diese Option wird dynamisch vom Gerät über IPP bereitgestellt und von CUPS automatisch in den Dialog integriert. Sie belegt, dass der Drucker seine Farb- und Medienfähigkeiten korrekt an das System meldet. Im unteren Bereich ist der Abschnitt „Weniger Einstellungen“ sichtbar, der standardmäßig eingeklappt ist. Darunter wird exemplarisch die Option „Papiergröße“ angezeigt, welche aktuell auf „A4“ gesetzt ist. Diese Voreinstellung entspricht dem in Mitteleuropa üblichen Standardformat und wird entweder vom System oder vom Druckerprofil übernommen. Weitere Detailoptionen wie Ränder, Skalierung, Duplexbetrieb oder Auflösung sind in diesem Bereich bei Bedarf ebenfalls verfügbar. Auffällig ist, dass der gesamte Dialog ohne sichtbare herstellerspezifische Erweiterungen auskommt. Es werden ausschließlich generische, standardisierte Druckoptionen angezeigt, die von CUPS und dem IPP-Everywhere-Profil bereitgestellt werden. Dies verdeutlicht, dass Firefox den Druckauftrag vollständig über die systemweite Druckinfrastruktur abwickelt und keine eigene Rendering- oder Treiberlogik implementiert. Der Screenshot dokumentiert damit exemplarisch den praktischen Nutzen von driverlosem Drucken unter Linux: Eine PDF-Datei kann direkt aus einer Anwendung heraus über eine einheitliche Oberfläche gedruckt werden, ohne dass zusätzliche Treiber, Konfigurationswerkzeuge oder proprietäre Erweiterungen erforderlich sind. Die Kommunikation zwischen Anwendung, CUPS und Drucker erfolgt vollständig standardkonform über IPP, wobei alle relevanten Parameter automatisch ausgehandelt werden. Insgesamt zeigt die Aufnahme, wie nahtlos sich moderne Drucker in den Linux-Desktop integrieren lassen. Der Benutzer interagiert ausschließlich mit einer klar strukturierten, stabilen Oberfläche, während die komplexe Protokoll- und Gerätekommunikation vollständig im Hintergrund abläuft. Der Druckvorgang wird dadurch auf ein Minimum an Bedienaufwand reduziert und entspricht in seiner Einfachheit heutigen Plug-and-Play-Erwartungen. GWS2.de

Für HP DeskJet oder Of­fice­Jet Mo­del­le - al­so die, bei de­nen das Pa­pier kei­nen ei­ge­nen Schacht hat - wür­de ich dru­cken und scan­nen stets un­kom­pli­ziert via IPP Ever­y­whe­re durch­füh­ren. Bei grö­ße­ren Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten macht die In­stal­la­ti­on von HPLIP ver­mut­lich Sinn, um gra­nu­la­re­re Ein­stel­lun­gen zu tref­fen und die Qua­li­ty-of-Life-Fea­tures zu nut­zen.

Der Screenshot zeigt ein grafisch aufbereitetes Systemprofil mit der Überschrift „Systemprofil-Testumgebung“ und dem Stand „02/2026“. Die Darstellung dient der dokumentierten Einordnung der im Artikel verwendeten Hard- und Softwareumgebung und fasst die relevanten technischen Rahmenbedingungen des Testsystems übersichtlich zusammen. Das Layout ist klar strukturiert und in drei logisch getrennte Bereiche untergliedert: System, Software sowie Support & Einordnung. Im oberen Bereich mit der Überschrift „System“ werden die grundlegenden Eigenschaften des eingesetzten Betriebssystems und der Hardwareumgebung aufgeführt. Als Betriebssystem ist „Ubuntu 24.04.3 LTS x86_64“ angegeben, womit sowohl die Langzeitunterstützung als auch die 64-Bit-Architektur dokumentiert werden. Darunter wird der verwendete Kernel „6.14.0-37-generic“ genannt, der die Basis für die Hardwareunterstützung und die Gerätekommunikation bildet. Als Desktop-Umgebung ist „GNOME 46.0“ ausgewiesen, was die grafische Oberfläche und die verwendeten Systemdialoge eindeutig einordnet. Ergänzend wird mit „Modell: HP OfficeJet 200“ das im Test eingesetzte Druckermodell spezifiziert, wodurch der Bezug zur praktischen Druckkonfiguration hergestellt wird. Der mittlere Abschnitt trägt die Überschrift „Software“ und beschreibt die für den Druckbetrieb relevanten Komponenten. Hier wird als Profil „IPP Everywhere“ genannt, womit explizit auf den driverlosen Druckstandard verwiesen wird, der im Artikel thematisiert wird. Zusätzlich ist „CUPS: 2.4.7 (Standard)“ aufgeführt, was verdeutlicht, dass der Druckserver in der unveränderten Version aus der Ubuntu-Standardinstallation stammt und keine nachträglichen Anpassungen oder Fremdpakete verwendet wurden. Damit wird dokumentiert, dass die gezeigte Konfiguration auf einer sauberen, unverfälschten Systembasis beruht. Der untere Bereich ist mit „Support & Einordnung“ überschrieben und ordnet die Testumgebung in einen praxisbezogenen Kontext ein. Unter „Niveau“ ist eine grafische Bewertung in Form eines Balkens dargestellt, die auf ein mittleres bis fortgeschrittenes technisches Niveau hindeutet. Dies signalisiert, dass die getestete Konfiguration sowohl für ambitionierte Privatanwender als auch für professionelle Anwender geeignet ist. Unter „Einsatz“ wird „Desktop/Laptop“ angegeben, womit klar wird, dass sich die beschriebene Umgebung nicht auf Spezialhardware oder Serverinfrastrukturen bezieht, sondern auf typische Arbeitsplatzrechner. Auf der rechten Seite des Profils befindet sich ein grafisches Logo mit einem Pinguin-Motiv und der Domain „pinguin.gws2.de“. Dieses fungiert als visuelles Markenelement und verweist auf die Herkunft des Testberichts. Das Emblem vermittelt einen technischen und gleichzeitig benutzerfreundlichen Charakter und unterstreicht den Linux-Bezug des gesamten Kontexts. Insgesamt dokumentiert der Screenshot kompakt und nachvollziehbar die vollständige Testumgebung, unter der die beschriebenen Druckfunktionen evaluiert wurden. Er schafft Transparenz hinsichtlich Betriebssystem, Kernel, Desktop-Umgebung, Druckprotokoll und CUPS-Version und ermöglicht es Lesern, die Ergebnisse technisch einzuordnen und bei Bedarf auf einer vergleichbaren Plattform nachzustellen. Damit erfüllt die Darstellung die Funktion einer reproduzierbaren Systemreferenz und erhöht die fachliche Glaubwürdigkeit der beschriebenen Messergebnisse und Praxiserfahrungen erheblich. Das Ubuntu Handbuch

Mein Fa­zit: Je­der kann sein Sys­tem heu­te pro­blem­los auf ei­ne Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on um­stel­len. Ein ak­tu­el­les Ubun­tu auf ei­nem Rech­ner aus dem Jahr 2012 ist al­le­mal sinn­vol­ler, als mit ei­nem ver­al­te­ten Win­dows sei­ne di­gi­ta­le Iden­ti­tät leicht­fer­tig zu ris­kie­ren. Das ge­spar­te Geld in­ves­tiert man bes­ser in ei­nen zeit­ge­mä­ßen Dru­cker – und ist da­mit oh­ne tech­ni­sches Vor­wis­sen und oh­ne stän­di­ge Bas­te­lei wie­der voll ar­beits­fä­hig.

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🛠️ Über den Au­tor:
Jörg Schnei­der ist bei Com­pu­ter­held Linz tä­tig. Zu sei­nen Kun­den zäh­len Lan­des­po­li­ti­ker, Ar­chi­tek­tin­nen, Im­mo­bi­li­en­ver­wal­ter, Ro­man­au­to­ren – eben­so wie Pen­sio­nis­ten, die von der Min­dest­si­che­rung le­ben müs­sen. Er löst Pro­ble­me. Des­halb nen­nen ihn Kol­le­gen „Win­s­ton Wolf“. Bei sei­nen Kun­den ist er schlicht als „der Schnei­der“ be­kannt.

Festplatten sicher löschen unter Linux: ShredOS erklärt (warum der Papierkorb wertlos ist)

Zwi­schen 2010 und 2015¹ for­der­te die OECD die deut­sche Po­li­tik mehr­fach da­zu auf, mehr Hoch­schul­ab­schlüs­se zu er­zeu­gen. Der Aka­de­mi­ker­an­teil galt im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich als zu nied­rig. Die Zu­gangs­vor­aus­set­zun­gen wur­den ge­senkt, und die Ge­ne­ra­ti­on Z stu­dier­te pflicht­be­wusst BWL, VWL, Wirt­schafts­in­for­ma­ti­k² so­wie Mu­sik- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten. Seit 2022 wächst das Brut­to­in­lands­pro­dukt je­doch nur noch im Pro­mil­le­be­reich oder sta­gniert. Par­al­lel hat KI-Tech­no­lo­gie klas­si­sche Bü­ro- und Wis­sens­ar­beit bin­nen kür­zes­ter Zeit au­to­ma­ti­siert. Die Fol­ge: In Deutsch­land exis­tie­ren kaum noch Ein­stiegs­job­s³ für Ba­che­lor- und Mas­ter­ab­sol­ven­ten. Be­son­ders per­fi­de ist, dass sich un­ter die we­ni­gen Stel­len­aus­schrei­bun­gen ein er­heb­li­cher An­teil so­ge­nann­ter Ghost Jobs mischt – Po­si­tio­nen, die nie⁴ be­setzt wer­den sol­len, für die aber den­noch Be­wer­bun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men wer­den.

ℹ️ Kon­ser­va­tiv ge­schätzt wa­ren im Jahr 2025 rund 22 Pro­zen­t⁵ al­ler Stel­len­aus­schrei­bun­gen in Deutsch­land so­ge­nann­te Ghost Jobs.

Die Mo­ti­ve hin­ter dem ge­ziel­ten Schal­ten un­ech­ter Stel­len­an­zei­gen sind viel­fäl­tig – ei­nes ist je­doch si­cher: Die in An­schrei­ben und Le­bens­läu­fen ent­hal­te­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen In­for­ma­tio­nen lan­den re­gel­mä­ßig und lang­fris­tig in HR-Da­ten­ban­ken und au­to­ma­ti­sier­ten Be­wer­ber­ma­nage­ment­sys­te­men (ATS).

Der Cartoon zeigt eine liebevoll inszenierte Szene, die technische Ernsthaftigkeit mit augenzwinkernder Symbolik verbindet. Schauplatz ist ein stilisiertes Labor, in dem Daten nicht analysiert, sondern endgültig vernichtet werden. Die Umgebung wirkt aufgeräumt, fast klinisch, und erinnert an eine Mischung aus Werkstatt und Forschungseinrichtung – ein Ort, an dem Entscheidungen mit Konsequenzen getroffen werden. Links im Hintergrund erhebt sich ein klassisches Desktop-PC-Gehäuse mit einer transparenten Plexiglas-Seitenwand. Durch diese ist eine geöffnete mechanische Festplatte (HDD) deutlich zu erkennen: Die glänzende Magnetscheibe liegt frei, als sei sie gerade seziert worden. Dieses Detail macht unmissverständlich klar, worum es in dieser Szene geht – um das kompromisslose Ende gespeicherter Daten. Rechts im Hintergrund schweben abstrahierte Datenträgersymbole, darunter eine SSD und eine klassische Diskette. Alle diese Symbole sind deutlich durchgestrichen, ein visuelles Stoppschild für Wiederherstellung, Archivierung oder zweite Chancen. Hier gibt es kein Zurück, keine Sicherungskopie, keinen Papierkorb. Im Zentrum der Illustration steht der vertraute Pinguin der Webseite, liebevoll „Vincenz der Jüngere“ genannt – mit V am Anfang und zwei Z am Ende. Vincenz trägt eine Chemikerbrille, jedoch nicht vor den Augen, sondern lässig auf der Stirn, als Zeichen dafür, dass die Analysephase bereits abgeschlossen ist. Sein Blick ist fokussiert und entschlossen. Die rechte Flosse hat er erhoben, bereit zur finalen Handlung, während die linke fest auf dem Arbeitstisch ruht. Beide Flossen stecken in robusten Gummifäustlingen, ein subtiles Symbol für Sicherheit, Schutz und kontrollierte Gewalt. Direkt vor Vincenz dominiert ein großer roter Knopf, dessen Beschriftung dem Betrachter frontal entgegenschreit: „SHRED“. Der Knopf ist überdimensioniert, bewusst plakativ – er steht für den einen Moment, in dem aus Absicht Realität wird. Rechts daneben befindet sich ein aufgestelltes Warnschild: Ein Dreieck mit Ausrufezeichen, darunter das Wort „unwiderruflich!“ ausgeschrieben. Die Botschaft ist eindeutig: Was hier ausgelöst wird, lässt sich nicht rückgängig machen. Über der Szene prangt als schlichte Überschrift „Shred OS“. Kein Zusatz, keine Erklärung – die Grafik versteht sich als visuelle Ergänzung zu einem Anleitungsartikel, nicht als eigenständige Werbung. Sie übersetzt den technischen Vorgang des sicheren Löschens in eine einprägsame Bildsprache. Die Illustration wurde gezeichnet von Veronika Helga Vetter, die seit 2011 mit ihren Grafiken das Internet bereichert und komplexe technische Themen mit Humor, Klarheit und Wiedererkennbarkeit visualisiert. Der Cartoon verbindet technische Verantwortung mit erzählerischer Leichtigkeit und verleiht dem ansonsten nüchternen Thema der Datenvernichtung ein Gesicht – oder besser gesagt: einen entschlossenen Pinguin. GWS2.de - Januar 2026

Noch of­fen­sicht­li­cher wird die Pro­ble­ma­tik beim so­ge­nann­ten Job-Scamming. Da­bei han­delt es sich eben­falls um fin­gier­te Stel­len­an­ge­bo­te, de­ren pri­mä­rer Zweck nicht ei­ne An­stel­lung, son­dern das sys­te­ma­ti­sche Ab­grei­fen sen­si­bler Da­ten ist. Über Aus­hän­ge in Su­per­märk­ten oder un­auf­ge­for­dert ver­sen­de­te Nach­rich­ten über Mes­sen­ger-Diens­te wer­den ein­fa­che Tä­tig­kei­ten mit un­rea­lis­ti­schen Stun­den­löh­nen be­wor­ben.

Der Screenshot zeigt eine kurze, plakativ gestaltete Textnachricht, wie sie typischerweise per SMS oder Messenger weiterverbreitet wird. Der Hintergrund ist schlicht und funktional, ohne visuelle Gestaltungselemente, was den Fokus vollständig auf den Text lenkt. Ganz oben springt ein einzelnes Wort in Großbuchstaben ins Auge: „IMBD“ – eine Bezeichnung, die Seriosität suggerieren soll, aber keinerlei erkennbare Einordnung zulässt und bewusst vage gehalten ist. Darunter folgt ein knapp formulierter Locktext, der gezielt auf finanzielle Anreize setzt. Gesucht werden angeblich Personen für Heimarbeit, ohne nähere Beschreibung der Tätigkeit, Qualifikation oder des Unternehmens. Besonders auffällig ist die angegebene Vergütung von 25 bis 35 Euro pro Stunde, kombiniert mit Aussagen wie „mehr Arbeit, mehr Verdienst“ und „tägliche Auszahlung“. Diese Versprechen sind bewusst einfach gehalten und sprechen vor allem Menschen an, die sich schnelle, unkomplizierte Einnahmen erhoffen. Am unteren Rand der Nachricht findet sich eine direkte Handlungsaufforderung: „WhatsApp:“, gefolgt von einem verkürzten Link im Format https://wa.me/.... Dieser Link soll den Empfänger unmittelbar in einen privaten Chat weiterleiten und damit aus dem öffentlichen Raum der Anzeige in eine nicht überprüfbare Eins-zu-eins-Kommunikation ziehen. Der Gesamteindruck des Screenshots ist nüchtern, fast beiläufig – genau das macht ihn gefährlich. Es fehlen Impressum, Kontaktdaten, Standort oder konkrete Informationen zur Tätigkeit. Stattdessen wird mit hohen Stundenlöhnen, sofortiger Auszahlung und minimalem Aufwand gearbeitet. Solche Nachrichten dienen in der Regel nicht der tatsächlichen Jobvermittlung, sondern dem Abgreifen persönlicher Daten und Profile, die anschließend weiterverwertet oder verkauft werden. Der Screenshot steht exemplarisch für klassisches Job-Scamming, wie es derzeit massenhaft über SMS, Messenger und soziale Netzwerke verbreitet wird. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - Januar 2026

ℹ️ Die sechs­mo­na­ti­ge Auf­be­wah­rungs­frist für Be­wer­bungs­un­ter­la­gen ist zwar kein Ge­setz, gilt aber als da­ten­schutz­recht­li­cher Stan­dard. Ei­ne dar­über hin­aus­ge­hen­de Spei­che­rung, et­wa in ei­nem Ta­lent­pool, ist nur mit aus­drück­li­cher Ein­wil­li­gung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu­läs­sig – auch wenn die Ein­hal­tung sol­cher Richt­li­ni­en im HR-All­tag häu­fig igno­riert wird.

Im bes­ten Fall wer­den die ge­won­ne­nen Pro­fi­le an Bo­ni­täts­dienst­leis­ter, Fi­nanz­an­bie­ter oder Im­mo­bi­li­en­ver­mitt­ler wei­ter­ver­kauft. Manch­mal ste­hen je­doch or­ga­ni­sier­te Cy­ber­kri­mi­nel­le hin­ter den An­ge­bo­ten, die vor­sätz­lich auf Iden­ti­täts­miss­brauch und fi­nan­zi­el­len Scha­den ab­zie­len.

Mit der Ma­sche wol­len die Kri­mi­nel­len an per­sön­li­che Da­ten ge­lan­gen. Die­se könn­ten dann ge­nutzt wer­den, um an Geld zu kom­men, aber auch um im Na­men der Be­tro­ge­nen Kon­ten zu er­öff­nen.

Töl­le, Kat­ja: Job­su­che: Wie er­kennt man ge­fälsch­te Stel­len­an­zei­gen im In­ter­net? In: ÖKO-TEST Nr. 8 (2025). S. 6.

Zu­sam­men­fas­send lässt sich fest­hal­ten, dass rund ein Drit­tel al­ler Job­an­ge­bo­te fak­tisch rei­ne Fan­ta­sie­an­zei­gen sind – un­ab­hän­gig da­von, ob sie in Print­me­di­en oder auf On­line-Platt­for­men er­schei­nen.

  • Auf dem völ­lig über­hitz­ten deut­schen Woh­nungs­markt zeigt sich ein ähn­li­ches Bild.

Wer kennt sie nicht: In­se­ra­te zu Phan­tom­woh­nun­gen in Bal­lungs­räu­men, auf die sich hun­der­te In­ter­es­sen­ten mit höchst sen­si­blen An­ga­ben be­wer­ben, oh­ne je­mals ei­ne Rück­mel­dung zu er­hal­ten. Auch hier geht es den An­bie­tern we­ni­ger um die tat­säch­li­che Ver­mie­tung als viel­mehr um das sys­te­ma­ti­sche Ge­ne­rie­ren ver­wert­ba­rer Pro­fi­le.

ℹ️ Ins­be­son­de­re jun­ge Woh­nungs­su­chen­de ver­sen­den⁶ aus Man­gel an Al­ter­na­ti­ven um­fas­sen­de Be­wer­bungs­un­ter­la­gen, die sen­si­ble An­ga­ben zu Ein­kom­men, Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen und Bo­ni­tät ent­hal­ten. Nicht sel­ten fin­den sich dar­in so­gar per­so­nen­be­zo­ge­ne In­for­ma­tio­nen po­ten­zi­el­ler Bür­gen.

Wäh­rend die ei­nen müh­sam Li­nux Mint samt VPN-Dienst be­trei­ben und das Ho­he­lied der Da­ten­spar­sam­keit sin­gen, ver­schen­ken an­de­re ih­re Iden­ti­tät fak­tisch kos­ten­los. Da­bei sind voll­stän­di­ge Iden­ti­täts­pro­fi­le ein äu­ßerst wert­vol­ler Roh­stoff, für den selbst voll­kom­men le­ga­le Ak­teu­re wie Ver­si­che­run­gen, Mar­ke­ting­un­ter­neh­men oder Fi­nanz­dienst­leis­ter be­reit­wil­lig be­zah­len.

  • Ge­nau des­halb fin­den sich auf eBay & Co. auch heu­te noch re­ge Märk­te für ge­brauch­te Ur­alt-Fest­plat­ten, de­fek­te Lap­tops oder so­ge­nann­te Bast­ler-PCs.

Par­al­lel wer­den selbst kos­ten­lo­se Da­ten­wie­der­her­stel­lungs­tools im­mer leis­tungs­fä­hi­ger. In den sel­tens­ten Fäl­len geht es da­bei um das Re­kon­stru­ie­ren pri­va­ter Des­sous-Fo­tos – im Fo­kus ste­hen viel­mehr ein­ge­scann­te Aus­weis­do­ku­men­te, Be­wer­bungs­un­ter­la­gen oder sen­si­ble Ge­sund­heits­da­ten.

Die Grafik zeigt eine strukturierte Übersichtsseite mit der Überschrift „Systemprofil – Testumgebung“. Sie dient dazu, das im Artikel behandelte Programm in einen klar definierten technischen Kontext einzuordnen. Der Aufbau erinnert an klassische System- oder Benchmark-Dokumentationen und vermittelt bereits auf den ersten Blick einen nüchternen, technisch orientierten Anspruch. Als getestetes Betriebssystem ist ShredOS in der Version 0.38 angegeben. Die Zielarchitektur wird mit x86-64 ausgewiesen, was verdeutlicht, dass sich das System an klassische PC-Hardware richtet und nicht für Embedded- oder ARM-Plattformen konzipiert ist. ShredOS wird hier explizit als eigenständiges Betriebssystem verstanden, nicht als gewöhnliche Linux-Distribution für den Desktop-Alltag, sondern als spezialisiertes Werkzeug für einen klar umrissenen Zweck. Besonderes Augenmerk fällt auf den angegebenen Kernel „URandom“ in der Version 2024.11_27. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Linux-Standardkernel im Sinne einer allgemeinen Desktop- oder Serverdistribution, sondern um einen stark reduzierten, zweckgebundenen Kernel, der auf sichere Zufallsdaten und deterministisches Verhalten beim Überschreiben von Datenträgern ausgelegt ist. Der Name „URandom“ verweist dabei auf den Einsatz hochwertiger Zufallsquellen, wie sie für sichere Lösch- und Überschreibvorgänge relevant sind. Ziel ist nicht Vielseitigkeit, sondern maximale Verlässlichkeit im Umgang mit Speicheroperationen. In der Klassifizierung wird ShredOS als Löschbetriebssystem eingeordnet. Diese Kategorisierung unterstreicht, dass das System ausschließlich für das sichere und unwiederbringliche Entfernen von Daten entwickelt wurde. Die Quelle GitHub weist auf die offene Entwicklung hin, während die Erstveröffentlichung im Jahr 2020 zeigt, dass es sich um ein etabliertes, über mehrere Jahre gereiftes Projekt handelt. Gleichzeitig wird ShredOS als Langzeitprojekt beschrieben, das aktiv weiterentwickelt und gepflegt wird. Das angegebene Niveau „mittel“ signalisiert, dass sich das Werkzeug nicht primär an völlige Einsteiger richtet. Grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Bootmedien, Tastaturnavigation und technischen Begriffen sind erforderlich, um ShredOS sicher und zielgerichtet einzusetzen. Damit positioniert sich das Programm zwischen reinen Expertenwerkzeugen und grafischen Komfortlösungen. Optisch ist die Grafik klar technisch gehalten. Dominierend sind weiße und blaue Farbtöne, die Assoziationen zu klassischen Systemmenüs und Diagnoseoberflächen wecken. In der rechten unteren Ecke befindet sich ein kleiner Pinguin, das bekannte Symbol für Linux. Direkt daneben ist die URL pinguin.gws2.de platziert. Dieses visuelle Element fungiert als dezentes Branding und macht unmissverständlich deutlich, dass die dargestellte Testumgebung, Bildanleitung und Softwareeinordnung im redaktionellen Kontext dieser Webseite entstanden ist. GWS2.de

Festplatten richtig löschen

Vie­le Nut­zer bau­en vor dem Ver­kauf ei­nes PCs vor­sorg­lich die Fest­plat­ten aus. Das schmä­lert nicht nur un­nö­tig den Wie­der­ver­kaufs­wert, son­dern löst das ei­gent­li­che Pro­blem auch nur halb­her­zig. In na­he­zu je­der Wohn­ge­gend gibt es mitt­ler­wei­le „Müll­tau­cher“, die ne­ben Pfand­fla­schen auch aus­ran­gier­te Hard­ware aus Con­tai­nern fi­schen. Ei­ne nicht kor­rekt ge­lösch­te Fest­plat­te ist da­bei ein ech­tes Da­ten­schutz­ri­si­ko.

  • Der ein­fachs­te und zu­gleich zu­ver­läs­sigs­te Weg, per­sön­li­che Da­ten voll­stän­dig und rück­stands­los zu ent­fer­nen, heißt Shre­dOS.

Da­bei han­delt es sich um ein Li­nux-ba­sier­tes Live-Sys­tem, das Da­ten­trä­ger sek­tor­wei­se mit Nul­len über­schreibt. Nach dem Vor­gang be­fin­det sich das Lauf­werk tech­nisch wie­der im Aus­lie­fe­rungs­zu­stand und ei­ne Da­ten­wie­der­her­stel­lung ist prak­tisch aus­ge­schlos­sen.

Der dreigeteilte Screenshot zeigt Schritt für Schritt den Einsatz des Ubuntu-Bordmittels „Startmedien-Ersteller“ unter Ubuntu 24.04.3 LTS und dokumentiert anschaulich den Weg von der Programmauswahl bis zum laufenden Schreibvorgang eines bootfähigen USB-Datenträgers. Im oberen Abschnitt ist zunächst der Applikationsauswähler von Ubuntu zu sehen. Die Oberfläche wirkt aufgeräumt und funktional, wie man es von einer modernen LTS-Version erwartet. Zwischen anderen Systemwerkzeugen sticht das Symbol des Startmedien-Erstellers hervor: ein stilisierter USB-Stick, der von einem markanten blauen Pfeil durchzogen wird. Das Icon ist blau umrandet und signalisiert bereits visuell seine Aufgabe – Daten werden gezielt auf ein externes Medium übertragen. Der Fokus liegt klar auf diesem Symbol, das den Einstiegspunkt für die Erstellung eines bootfähigen Mediums markiert. Der mittlere Abschnitt des Split-Screens zeigt das Hauptfenster des Startmedien-Erstellers mit der Überschrift „Startmedium erstellen“. Die Benutzeroberfläche ist bewusst minimalistisch gehalten und folgt dem Ubuntu-typischen Design: helle Flächen, klare Typografie und logisch angeordnete Bedienelemente. Als Quellabbild ist hier bereits ShredOS in der Version 0.38 eingebunden. Technisch wichtig ist der Hinweis, dass es sich dabei nicht um eine klassische ISO-Datei, sondern um ein IMG-Abbild handelt. Nur Images in diesem Format können vom Startmedien-Ersteller verarbeitet werden – ein Detail, das gerade für weniger erfahrene Nutzer entscheidend ist und häufige Fehlerquellen vermeidet. Als Zielmedium ist ein Kingston DataTraveler 3.0 ausgewählt, mit einer nutzbaren Kapazität von 115,5 GB. Der USB-Stick wird eindeutig identifiziert, sodass keine Verwechslungsgefahr mit internen Laufwerken besteht. Diese klare Trennung zwischen Quelle und Ziel unterstreicht den sicherheitsorientierten Ansatz des Werkzeugs und schützt vor versehentlichem Überschreiben falscher Datenträger. Im unteren Abschnitt des dreigeteilten Screenshots ist schließlich der aktive Schreibvorgang zu sehen. Das Datenträgerabbild wird gerade auf den USB-Stick übertragen, der Fortschrittsbalken steht bei 45 %. Die Anzeige vermittelt Ruhe und Kontrolle: kein hektisches Blinken, keine überladenen Statusmeldungen – lediglich der sachliche Hinweis, dass der Prozess läuft. Genau diese reduzierte Darstellung passt zur Aufgabe des Werkzeugs: zuverlässig, transparent und ohne unnötige Ablenkung ein bootfähiges Medium zu erstellen. Insgesamt vermittelt der dreigeteilte Screenshot ein geschlossenes Bild eines sauberen, durchdachten Workflows – von der Programmauswahl über die korrekte Einbindung des ShredOS-Images bis hin zum laufenden Schreibprozess auf einen USB-Datenträger. Er zeigt exemplarisch, wie Ubuntu auch bei sicherheitsrelevanten Aufgaben auf einfache Bordmittel setzt, ohne dabei technische Präzision oder Kontrolle einzubüßen. Deutschsprachiges Ubuntu Handbuch 2026

„Oh je, ein Live-Sys­tem – das klingt nach un­nö­ti­gem Auf­wand“, mag sich der ei­ne oder an­de­re zu­nächst den­ken. Die­se Be­fürch­tung ist je­doch un­be­grün­det. Ubun­tu-An­wen­der be­nö­ti­gen le­dig­lich ei­nen USB-Stick so­wie das kos­ten­lo­se Shre­dOS-Image. Die ei­gent­li­che Ar­beit über­nimmt das in­te­grier­te Bord­werk­zeug „Start­me­di­ener­stel­ler“, das den USB-Stick mit we­ni­gen Klicks in ein boot­fä­hi­ges Lösch­me­di­um ver­wan­delt. Ganz oh­ne Ter­mi­nal, ganz oh­ne Bas­tel­ar­beit.

Zum Down­load

Für die­se Bild­an­lei­tung wur­de Ver­si­on 0.38 ver­wen­det, die sich hier her­un­ter­la­den lässt. Ak­tu­el­le Re­leases von Shre­dOS wer­den di­rekt auf Git­Hu­b⁷ be­reit­ge­stellt. Wich­tig: Der „Start­me­di­ener­stel­ler“ ak­zep­tiert aus­schließ­lich Images mit der Da­tei­endung .img.

Die Collage besteht aus zwei übereinander angeordneten Screenshots und dokumentiert einen zentralen Schritt im Arbeitsablauf von ShredOS Version 0.38 unmittelbar nach dem Bootvorgang des Live-Systems. Beide Bildausschnitte zeigen dieselbe Programmoberfläche, jedoch in zwei aufeinanderfolgenden Zuständen, wodurch die Interaktion des Anwenders nachvollziehbar wird. Im oberen Screenshot ist das frisch gestartete ShredOS-Live-System zu sehen. Die Oberfläche präsentiert sich in dem für ShredOS typischen, nüchternen blauen Textmodus, der bewusst auf grafische Elemente verzichtet und stattdessen Klarheit und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Direkt nach dem Start werden sämtliche vom Linux-Kernel erkannten Datenträger aufgelistet. Die Laufwerke erscheinen in ihrer systemnahen Bezeichnung als Gerätepfade, etwa /dev/sda für klassische Massenspeicher oder /dev/sr0 für optische Laufwerke. Diese Darstellung entspricht der Linux-typischen Sicht auf Hardware und ermöglicht eine eindeutige Identifikation aller angeschlossenen Speichermedien. Ein besonderes visuelles Merkmal im oberen Bild ist ein blauer Pfeil, der auf einen Eintrag mit der Bezeichnung des angeschlossenen USB-Sticks zeigt. Der Datenträger wird anhand von Vendor- und Produktcode identifiziert und verfügt über eine Kapazität von 32 GB. Der Pfeil dient als Hervorhebung und signalisiert, dass genau dieses Medium im Fokus steht und für den Löschvorgang vorgesehen ist. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Datenträger jedoch noch im neutralen Zustand – er ist lediglich markiert, aber noch nicht für das Überschreiben freigegeben. Der untere Screenshot zeigt dasselbe Fenster in nahezu identischer Darstellung, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied. Vor dem Eintrag des ausgewählten USB-Sticks erscheint nun der Parameter „wipe“. Dieses Attribut macht deutlich, dass der Benutzer den Datenträger aktiv ausgewählt und mit der Enter-Taste für den Löschvorgang markiert hat. Erst durch diesen bewussten Schritt wird das Medium in den Zustand versetzt, in dem es tatsächlich überschrieben werden kann. Die Gegenüberstellung der beiden Screenshots verdeutlicht das Sicherheitskonzept von ShredOS: Kein Datenträger wird automatisch oder unbedacht gelöscht. Jede Aktion erfordert eine explizite Bestätigung durch den Anwender. Die Collage macht diesen Übergang – vom bloßen Anzeigen der Laufwerke hin zur gezielten Auswahl eines bestimmten Mediums – visuell nachvollziehbar und unterstreicht die kontrollierte, schrittweise Arbeitsweise des Löschbetriebssystems. Finanziert von Computerheld Linz - Januar 2026

Nach dem Boot­vor­gang prä­sen­tiert sich Shre­dOS mit ei­nem be­wusst mi­ni­ma­lis­ti­schen, blau ge­hal­te­nen Text-In­ter­face. Sämt­li­che er­kann­ten Da­ten­trä­ger wer­den au­to­ma­tisch auf­ge­lis­tet, un­ab­hän­gig da­von, ob es sich um klas­si­sche SA­TA-Fest­plat­ten, mo­der­ne M.2-SSDs oder an­ge­schlos­se­ne USB-Spei­cher han­delt.

  • Zu­nächst wird mit den Pfeil­tas­ten der zu lö­schen­de Da­ten­trä­ger aus­ge­wählt.
  • Nach Be­stä­ti­gung mit der En­ter-Tas­te mar­kiert Shre­dOS das ent­spre­chen­de Lauf­werk mit dem Sta­tus „wi­pe“.

Im nächs­ten Schritt lässt sich mit der Tas­te M die ge­wünsch­te Lösch­me­tho­de fest­le­gen.

Die Split-Screen-Grafik besteht aus zwei übereinander angeordneten Screenshots aus ShredOS Version 0.38 und dokumentiert die Auswahl der Löschmethode für einen zuvor zum Überschreiben markierten Datenträger. Beide Bildhälften zeigen dasselbe Menü, jedoch mit unterschiedlicher Hervorhebung und damit zwei bewusst gegeneinander gestellten Sicherheitsansätzen. Im oberen Screenshot ist das Methodenmenü von ShredOS zu sehen, das über die Taste M aufgerufen wird, nachdem der betreffende USB-Stick zuvor mit dem Parameter wipe markiert wurde. Standardmäßig ist hier die Option „PRNG Stream“ vorausgewählt. Diese Methode überschreibt den gesamten Datenträger sektorweise mit einem kontinuierlichen Strom aus pseudozufälligen Daten. Technisch kommt dabei ein Pseudozufallszahlengenerator zum Einsatz, der fortlaufend neue Bytefolgen erzeugt, sodass kein erkennbares Muster auf dem Medium zurückbleibt. Das Ergebnis ist ein Speicherinhalt, der für Analyse- oder Wiederherstellungstools wie reines Rauschen wirkt. Diese Vorgehensweise stammt aus klassischen Sicherheitsrichtlinien für magnetische Datenträger und gilt als besonders gründlich, ist jedoch zeitintensiv und ressourcenlastig. Gerade bei USB-3.0-Sticks oder anderen Flash-Speichermedien ist diese Methode in der Praxis oft überdimensioniert. Durch interne Wear-Leveling-Mechanismen und vergleichsweise begrenzte Schreibgeschwindigkeiten verlängert sich der Vorgang erheblich, ohne einen realen Sicherheitsgewinn gegenüber einfacheren Verfahren zu liefern. Der untere Screenshot zeigt dasselbe Menü, diesmal jedoch mit einem blauen Pfeil, der gezielt auf die Option „Fill with Zeros“ verweist. Diese Methode überschreibt den Datenträger vollständig mit Nullen (0x00). Technisch betrachtet werden dabei alle adressierbaren Sektoren einmal sequenziell beschrieben, wodurch sowohl Nutzdaten als auch Metadaten zuverlässig entfernt werden. Für USB-Sticks und viele Alltagsdatenträger stellt dieses Verfahren den optimalen Kompromiss aus Sicherheit und Geschwindigkeit dar: Der Überschreibvorgang ist deutlich schneller abgeschlossen, schont das Medium und erfüllt dennoch alle praktischen Anforderungen an eine sichere Datenlöschung vor Weitergabe oder Verkauf. Die Gegenüberstellung der beiden Screenshots macht deutlich, dass ShredOS dem Anwender nicht nur Kontrolle über den Ziel-Datenträger, sondern auch über das angemessene Sicherheitsniveau gibt. Nicht maximale Komplexität, sondern eine bewusste, kontextabhängige Entscheidung steht im Vordergrund. Die dargestellten Screenshots wurden erstellt und bearbeitet von Veronika Helga Vetter, Betreiberin des PC-Vor-Ort-Services Computerheld Linz, wo ShredOS regelmäßig im Rahmen des offiziellen Leistungskatalogs zur sicheren Datenlöschung eingesetzt wird. Die Veröffentlichung dieser Bilddokumentation erfolgte im Januar 2026 und dient sowohl der technischen Aufklärung als auch der praktischen Anleitung für Anwender, die ihre Datenträger verantwortungsvoll bereinigen möchten. GWS2.de

ℹ️ Die Wahl der Lösch­me­tho­de ist stets ein Kom­pro­miss zwi­schen Si­cher­heits­ni­veau und Zeit­auf­wand. Die Ein­stel­lung „Fill Wi­th Ze­ros“ ist für na­he­zu al­le An­wen­dungs­fäl­le voll­kom­men aus­rei­chend. Be­son­ders schnel­le Da­ten­trä­ger wie M.2-SSDs kön­nen al­ter­na­tiv auch mit „PRNG Stream“ (Über­schrei­bung mit Zu­falls­da­ten) be­rei­nigt wer­den.

Nach Be­stä­ti­gung der Lösch­me­tho­de mit der Ein­ga­be­tas­te lässt sich der Über­schreib­vor­gang über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + S star­ten.

Der Screenshot zeigt das aktive Live-System von ShredOS in der Version 0.38, während ein zuvor ausgewählter USB-Datenträger gerade überschrieben wird. Der Löschvorgang wurde bewusst und kontrolliert über die Tastenkombination Strg + S gestartet – ein letzter, expliziter Schritt, der verdeutlicht, dass ShredOS keine Aktion ohne aktive Bestätigung des Anwenders ausführt. Im zentralen Bereich der Oberfläche ist der Fortschritt des Überschreibevorgangs sichtbar. Der betroffene Datenträger wird anhand seines USB Vendor- und Product-Codes eindeutig identifiziert, sodass keine Verwechslung mit anderen angeschlossenen Laufwerken möglich ist. Zum Zeitpunkt der Aufnahme sind 0,22 % des Mediums überschrieben. Diese geringe Prozentzahl macht unmittelbar deutlich, dass sichere Datenlöschung kein spontaner Klick, sondern ein Prozess ist, der Zeit benötigt. Technische Statusinformationen liefern weitere Einordnung: Der aktuelle Datendurchsatz liegt bei rund 40 MB/s, ein für USB-Sticks realistischer Wert, der die physikalischen Grenzen von Flash-Speicher widerspiegelt. Als verbleibende Dauer werden 1 Stunde, 16 Minuten und 38 Sekunden angegeben. Die Zeitangabe ist visuell in Blau und Weiß hervorgehoben und zieht den Blick des Betrachters gezielt auf sich. Sie fungiert als stiller Hinweis darauf, dass selbst bei vergleichsweise kleinen Datenträgern mit einer Kapazität von rund 62 GB ein vollständiges Überschreiben deutlich über eine Stunde in Anspruch nehmen kann. Auf der linken Seite der Oberfläche ist unter dem Menüpunkt „Options“ die aktive Löschmethode ersichtlich. Hier ist „Fill with zeros“ ausgewählt – die einfachste und zugleich effizienteste Methode, bei der alle Sektoren des Datenträgers mit Nullen beschrieben werden. Gerade diese Anzeige ist aufschlussreich: Selbst diese minimalistische Überschreibtechnik benötigt spürbare Zeit, was den Mythos vom „schnell mal löschen“ endgültig entkräftet. Der Screenshot transportiert damit eine klare Botschaft: Sichere Datenlöschung ist kein kosmetischer Vorgang, sondern ein technisch fundierter Prozess, der Geduld erfordert. ShredOS macht diesen Prozess transparent, nachvollziehbar und ehrlich sichtbar – inklusive Zeitbedarf, Durchsatz und Methode. Genau darin liegt die Stärke dieses Löschbetriebssystems. GWS2.de - Januar 2026

So­bald Shre­dOS den Lösch­vor­gang ab­ge­schlos­sen hat, be­fin­det sich der Da­ten­trä­ger fak­tisch im Aus­lie­fe­rungs­zu­stand. Kon­kret be­deu­tet das: Es exis­tie­ren we­der ein Da­tei­sys­tem noch ei­ne Par­ti­ti­ons­ta­bel­le.

  • Die­ser Zu­stand soll­te beim Wei­ter­ver­kauf un­be­dingt an­ge­ge­ben wer­den, da der Käu­fer das Lauf­werk zu­nächst wie­der in­itia­li­sie­ren muss – et­wa über die Win­dows-Da­ten­trä­ger­ver­wal­tung.

Bei der In­stal­la­ti­on ei­nes neu­en Be­triebs­sys­tems über­neh­men die je­wei­li­gen In­stal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten die­sen Schritt je­doch au­to­ma­tisch, so­dass dar­aus in der Pra­xis kein Nach­teil ent­steht.

Je­der kennt die An­ge­bo­te auf Klein­an­zei­gen & Co.: Lies­chen Mül­ler ver­kauft ih­ren al­ten Lap­top für klei­nes Geld. Dar­auf läuft noch ein be­tag­tes Win­dows, per­sön­li­che Do­ku­men­te wur­den „vor­sorg­lich“ über den Pa­pier­korb ge­löscht und zu­vor auf ei­nen USB-Stick ko­piert. Selbst für se­mi­pro­fes­sio­nel­le An­wen­der sind die­se Da­ten in we­ni­ger als 15 Mi­nu­ten wie­der­her­ge­stellt. Frau Mül­ler wun­dert sich spä­ter, war­um sie plötz­lich per­so­na­li­sier­te Wer­be­post er­hält oder war­um Zah­lungs­dienst­leis­ter Kon­ten sper­ren und Nach­wei­se ver­lan­gen. Se­riö­se PC-Dienst­leis­ter ru­fen für ei­ne fach­ge­rech­te Über­schrei­bung von Da­ten­trä­gern nicht oh­ne Grund Be­trä­ge von 30,00 Eu­ro und mehr auf.

⚠️ Pa­pier­korb ist kein Da­ten­schutz.

Ge­lösch­te Da­tei­en sind in vie­len Fäl­len pro­blem­los wie­der­her­stell­bar – selbst für Lai­en mit kos­ten­lo­ser Soft­ware. Wer ei­nen PC oder Lap­top wei­ter­ver­kauft, oh­ne den Da­ten­trä­ger kor­rekt zu über­schrei­ben, lie­fert per­sön­li­che Fo­tos, Do­ku­men­te und Zu­gangs­da­ten fak­tisch mit aus. Schüt­zen Sie Ih­re Fa­mi­lie, Freun­de und Nach­barn vor Iden­ti­täts­miss­brauch, Sextor­ti­on und Spam. Über­schrei­ben Sie Da­ten­trä­ger vor dem Ver­kauf kon­se­quent – Shre­dOS macht ge­nau das.

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„Li­nux ist si­cher“ – stimmt das wirk­lich oder braucht man doch ei­ne Fire­wall?
Gast-WLAN oh­ne Ab­schrei­ben: QR-Code un­ter Ubun­tu in Se­kun­den er­stel­len

¹Kirsch­stein, Ben­te: OECD rügt Deutsch­land für ge­rin­ge Aka­de­mi­ker-Ra­te. spiegel.de (01/2026).
²So­ny: Vor­druck Schuld­schein - von Freun­den und der Fa­mi­lie Geld lei­hen. gws2.de (01/2026).
³Hal­lern, Hau­ke von: Ab­sa­gen oh­ne En­de: So kämp­fen jun­ge Leu­te um Jobs - trotz Fach­kräf­te­man­gel | NDR In­fo. youtube.com (01/2026).
⁴An­ders, Na­ta­lia: Ghost Jobs – War­um Fir­men Fake-Stel­len­an­zei­gen schal­ten. profil.at (01/2026).
⁵Blechin­ger, Tan­ja: Ghost Jobs im Fo­kus: So schützt du dich vor fal­schen Stel­len­an­zei­gen. agrajo.com (01/2026).
⁶missingthepoint557: 7 Ta­ge... Woh­nungs­su­che. youtube.com (01/2026).
⁷Par­ti­al­Vo­lu­me: Shre­dOS x86_64 - Disk Era­ser. github.com (01/2026).

Wetter unter Ubuntu ohne Klickorgien: Typhoon im Praxistest

Das Ra­dio­pro­gramm zahl­rei­cher Pri­vat­sen­der be­steht im Kern aus Ed Sheeran, Tay­lor Swift und dem Wet­ter­be­richt. „Das war für euch, lie­be Swif­ties – jetzt schau­en wir aufs Wet­ter am heu­ti­gen Durch­start-Diens­tag!“, fa­bu­liert die Mo­de­ra­to­rin von 0815.fm. „Be­vor wir in den Feel-Good-Fri­day star­ten: Wie schaut’s ei­gent­lich mit dem Wo­chen­end­wet­ter aus, Le­na?“, fragt der im­mer gut ge­laun­te Mor­ning-Man-Mi­ke sei­ne Co-Mo­de­ra­to­rin. Schneit’s an Hei­lig­abend? Regnet’s zur Grill­fei­er? „Oh nein, mil­des Bir­ken­pol­len­wet­ter – ich brau­che wie­der Cro­mog­li­cin­säu­re“, denkt sich der All­er­gi­ker. „Ein Sau­wet­ter ist das heu­te, nicht?“, fragt der Ab­tei­lungs­lei­ter sei­ne mit Bur­ka ver­hüll­te Mit­ar­bei­te­rin, weil ihm sonst kein Ge­sprächs­the­ma ein­fällt. Au­ßer­ir­di­sche könn­ten glatt glau­ben, das Wet­ter sei ei­ne Art Gott­heit für deutsch­spra­chi­ge Men­schen. Oder wie lie­ße sich sonst er­klä­ren, dass das Por­tal wetteronline.de im Jahr 2023 auf über 700 Mil­lio­nen¹ Sei­ten­auf­ru­fe pro Mo­nat kam?

ℹ️ Durch­schnitt­lich 2,57 Mi­nu­ten Ver­weil­dau­er pro Be­such auf wetteronline.de. Ge­ne­rell zäh­len Wet­ter­diens­te im In­ter­net zu den be­lieb­tes­ten – und für Be­trei­ber lu­kra­tivs­ten – An­ge­bo­ten im Netz.

Grund­sätz­lich er­gibt es Sinn, über das Wet­ter Be­scheid zu wis­sen. Schließ­lich be­ein­flusst die Wit­te­rung na­he­zu je­den Le­bens­be­reich des Men­schen. Die In­for­ma­ti­ons­ge­win­nung ist je­doch mit er­heb­li­chen Pro­ble­men be­haf­tet.

Der Screenshot zeigt den Desktop eines Systems mit Ubuntu 24.04 LTS (inklusive aktuellem Point-Release / Service Pack) auf Basis der GNOME-Desktopumgebung in Version 46. Aktiviert ist das standardmäßige Dark Theme von Ubuntu. Als Hintergrund dient das originale, dunkle Ubuntu-Standardwallpaper der 24.04-Serie, das aus abstrakten, weich verlaufenden Formen in dunklen Violett- und Grautönen besteht.Am oberen Bildschirmrand befindet sich die GNOME-Top-Bar in dunkler Ausführung. Sie enthält links den Aktivitäten-Bereich, mittig die Uhrzeit und rechts die Systemindikatoren (Netzwerk, Audio, Energie). Die Oberfläche wirkt insgesamt minimalistisch, aufgeräumt und frei von zusätzlichen Panels oder Dock-Elementen auf dem Desktop. Rechts im oberen Bereich des Bildschirms – direkt unterhalb der Top-Bar und rechts neben der Uhr – ist das Wetter-Widget Typhoon in Version 1.3 eingeblendet. Das Widget ist dauerhaft sichtbar („Always-on-Desktop“) und nicht an ein Menü, ein Tray-Icon oder einen Klick auf die Uhr gebunden. Es ist somit ständig präsent, sobald sich der Benutzer auf dem Desktop befindet. Typhoon ist optisch vollständig an das GNOME-Dark-Design angepasst. Die Farbgebung ist zurückhaltend in Grau- und Anthrazittönen gehalten, mit heller Schrift für gute Lesbarkeit. Es sind keine grellen Akzentfarben oder Fremdstilelemente sichtbar, wodurch sich das Widget nahtlos in das native Erscheinungsbild des Systems einfügt. Innerhalb des Widgets ist als Standort Linz, Österreich, ausgewählt. Die aktuelle Temperatur beträgt 3 °C, was klar und prominent dargestellt wird. Weitere Bedienelemente oder Informationen sind dezent angeordnet und lenken nicht vom Desktop ab. Das Widget wirkt kompakt, funktional und unaufdringlich. Ein wesentliches Merkmal, das im Screenshot deutlich wird, ist die ständige Sichtbarkeit von Typhoon: Im Gegensatz zu vielen anderen Wetterlösungen unter GNOME, die erst über Menüs, Erweiterungen oder Klicks auf die Systemuhr erreichbar sind, bleibt Typhoon jederzeit im Blickfeld des Nutzers. Dadurch ist die Wetterinformation ohne Interaktion sofort verfügbar. Insgesamt vermittelt der Screenshot den Eindruck eines stabil integrierten Desktop-Widgets, das sich funktional wie visuell in die Ubuntu-Standardumgebung einfügt und den Desktop ergänzt, ohne dessen Struktur oder Bedienlogik zu verändern. Screenshot von GWS2.de (Dezember 2025)

Wet­ter-App Ty­pho­on auf Ubun­tu-Desk­top

Zum ei­nen ha­pert es an der Me­teo­ro­lo­gie selbst. Ob­wohl der Deut­sche Wet­ter­dienst be­reits seit 1966² com­pu­ter­ge­stütz­te Re­chen­mo­del­le für die Wet­ter­vor­her­sa­ge ein­setzt, wa­ren Pro­gno­sen bis zur deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung eher als kon­trol­lier­te Eso­te­rik zu be­zeich­nen.

In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten hat die Vor­her­sa­ge er­heb­li­che Fort­schrit­te ge­macht. […] Ei­ne Fünf-Ta­ges-Pro­gno­se fal­le heu­te so ge­nau aus wie ei­ne Ein-Ta­ges-Pro­gno­se im Jahr 1980.

Kai­ser, Mir­ko: Wet­ter­vor­her­sa­ge hat sich gra­vie­rend ver­bes­sert. In: ÖKO-TEST Nr. 3 (2019), S. 117.

Die Illustration zeigt eine humorvolle, detailreiche Cartoon-Szenerie in einem Fernsehstudio, das unmissverständlich als Bühne einer klassischen Wettershow erkennbar ist. Bereits im oberen Bildbereich rahmen zwei große Studioscheinwerfer die Szene links und rechts ein. Ihr kaltes Licht fällt auf das Geschehen herab und verleiht dem Bild jene künstliche, leicht überzeichnete Atmosphäre, die man von Fernsehproduktionen kennt. Über allem schwebt als klare Überschrift der Titel „Ubuntu Typhoon“, der das Thema der Darstellung unmissverständlich einordnet. Im Mittelpunkt der Szene steht – vom Betrachter aus gesehen auf der rechten Seite – ein Pinguin, eindeutig männlich in Statur und Auftreten, jedoch bewusst und humorvoll als Wettermoderatorin inszeniert. Er trägt eine lange, blonde Perücke, deren Haarsträhnen lebendig in Bewegung geraten sind, ein enges Kleid sowie hochhackige Pumps. Diese bewusste Überzeichnung spielt augenzwinkernd auf das Klischee der perfekt gestylten, oft auffällig gekleideten Wettermoderatorinnen im Fernsehen an und setzt es mit typischer Cartoon-Ironie um. In seiner rechten Flosse hält der Pinguin einen klassischen Zeigestab, mit dem er auf eine großformatige Wetterkarte deutet. Auf dieser Karte sind deutlich die Umrisse der Bundesrepublik Deutschland zu erkennen. Die dargestellte Wetterlage ist winterlich und ungemütlich: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und 2 Grad, dichte Wolken liegen über dem Land, und Regen prägt das Bild. Zusätzlich sind Windpfeile eingezeichnet, die klar in östliche Richtung weisen – direkt auf den Pinguin zu. Der eigentliche visuelle Gag der Illustration entfaltet sich jedoch jenseits der Karte: Der Wind bleibt nicht auf das zweidimensionale Wetterdiagramm beschränkt, sondern setzt sich scheinbar real im Studio fort. Die blonde Perücke des Pinguins wird sichtbar nach Osten geweht, exakt in jene Richtung, aus der die Windpfeile auf der Karte kommen. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Darstellung und Wirklichkeit. Vor der Wetterkarte steht ein Schreibtisch, der diese Illusion konsequent fortführt. Auf ihm liegen mehrere DIN-A4-Blätter, die vom selben Wind erfasst werden und sich bereits in Bewegung gesetzt haben. Selbst eine Kaffeetasse steht bedrohlich nahe am Rand des Tisches, leicht gekippt, als würde sie im nächsten Moment dem unsichtbaren Luftstrom folgen. Der Wind aus der Wetterkarte hat das Studio erobert – sichtbar, greifbar und absurd zugleich. Die Illustration lebt von dieser bewusst überzeichneten Logik: Wetter ist hier nicht nur Information, sondern eine Kraft, die selbst den vermeintlich geschützten Raum eines TV-Studios durcheinanderbringt. Humor, Technik-Bezug und visuelle Erzählung greifen nahtlos ineinander. Abgerundet wird das Werk durch seine Urheberschaft und Einordnung: Die Grafik wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz), Photoshop-Künstlerin seit 2011, gestaltet. Die Erstveröffentlichung erfolgte im Dezember 2025 in Linz, Oberösterreich, im Rahmen von gws2.de, einem deutschsprachigen Ubuntu-Handbuch. Die Illustration fungiert dort als bewusst humorvolle, zugleich thematisch präzise visuelle Klammer für einen technisch fundierten Artikel rund um das Wetter-Tool Typhoon unter Ubuntu

Zum an­de­ren schei­tert es an der Wie­der­ga­be. Wet­ter-Wid­gets un­ter Ubun­tu be­sit­zen mit­un­ter ei­ne Halb­werts­zeit, die je­ner von Su­per­mark­tei­ern Kon­kur­renz macht. Im Früh­jahr 2019 wur­den auf die­ser Web­sei­te zwei Lö­sun­gen vor­ge­stellt – bei­de sind heu­te mit ho­her Wahr­schein­lich­keit be­reits ob­so­let.

Di­gi­ta­le Tem­pe­ra­tur­an­zei­gen funk­tio­nie­ren nur dann zu­ver­läs­sig, wenn sie auf ei­ne ge­pfleg­te Wet­ter­da­ten­bank zu­grei­fen kön­nen. Die Be­trei­ber sol­cher In­for­ma­ti­ons­quel­len sind zu­meist ge­winn­ori­en­tier­te Un­ter­neh­men, die zeit­lich be­fris­te­te Zu­gän­ge zu ih­ren On­line-Diens­ten ver­kau­fen.

Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Wet­ter­an­zei­ge für den Desk­top – zwei sta­bi­le Op­tio­nen. pinguin.gws2.de (12/2025).

Das Bild zeigt ein grafisch aufbereitetes Systemdatenblatt mit der Überschrift „SYSTEMPROFIL – TESTUMGEBUNG“. Die Darstellung ist im Stil eines technischen Prüf- oder Zertifizierungsdokuments gehalten, mit klaren Boxen, Icons und einer konsistenten blau-weißen Farbgebung. Rechts oben ist der Stand der Testumgebung mit „12/2025“ angegeben, was auf eine zeitlich definierte und reproduzierbare Konfiguration hinweist. Bereich „SYSTEM“ Im oberen linken Abschnitt befindet sich der Block „SYSTEM“, der grundlegende Informationen zur verwendeten Testplattform enthält. Aufgeführt sind: Betriebssystem: Ubuntu 24.04.3 LTS (x86_64) Kernel: Linux 6.14.0-37-generic Desktop: GNOME 46.0 Diese Angaben machen deutlich, dass es sich um ein Long-Term-Support-System mit klassischer x86-64-Architektur handelt, das auf dem KDE-Plasma-Desktop basiert. Die exakte Kernel- und Desktop-Versionsnummer unterstreicht den dokumentarischen Anspruch des Datenblatts. Bereich „SOFTWARE“ Darunter folgt der Abschnitt „SOFTWARE“, der die konkret getestete Anwendung einordnet. Hier sind folgende Informationen angegeben: Anwendung: Timeshift Kategorie: Systemwiederherstellung Quelle: PPA / Distribution Repository Erstveröffentlichung: 2012 Dieser Block beschreibt Timeshift eindeutig als etabliertes Werkzeug zur Systemwiederherstellung, das nicht aus einer inoffiziellen Quelle stammt, sondern aus regulären Paketquellen (Distribution Repository bzw. PPA). Die Angabe der Erstveröffentlichung unterstreicht die lange Reifezeit der Software. Bereich „SUPPORT & EINORDNUNG“ Rechts daneben befindet sich der Block „SUPPORT & EINORDNUNG“, der die Praxistauglichkeit und den Einsatzbereich bewertet: Langzeitpflege: Ja Produktionsreif: Ja Einsatz: Desktop / Notebook Dieser Abschnitt dient der schnellen Einschätzung, ob die getestete Software für den produktiven Alltag geeignet ist. Die durch Häkchen bestätigten Punkte signalisieren Stabilität, Wartbarkeit und Alltagstauglichkeit sowohl auf stationären als auch mobilen Systemen. Hinweisfeld Im unteren Bereich des Datenblatts befindet sich ein grau hinterlegtes Hinweisfeld mit dem Text: „Getestet auf obigem System. Abweichende Distributionen, Kernel oder Desktop-Umgebungen können zu anderem Verhalten führen.“ Dieses Feld macht explizit darauf aufmerksam, dass sich die Testergebnisse auf die dokumentierte Konfiguration beziehen und bei anderen Linux-Distributionen oder Desktop-Umgebungen Abweichungen möglich sind. Damit wird der technische Kontext sauber eingegrenzt. Branding / Herkunft Rechts unten ist ein Badge mit Pinguin-Motiv zu sehen, versehen mit dem Hinweis „getestet von pinguin.gws2.de“. Dieses Siegel fungiert als Herkunfts- und Qualitätskennzeichen und ordnet das Datenblatt klar dem deutschsprachigen Ubuntu-Handbuch pinguin.gws2.de zu. Gesamteindruck Insgesamt vermittelt das Datenblatt einen professionellen, prüfbaren und transparenten Eindruck. Die klare Trennung zwischen System, Software und Einordnung ermöglicht es Lesern, die Testbedingungen schnell zu erfassen und korrekt einzuordnen. Die Gestaltung orientiert sich an technischen Dokumentationen und Zertifikatsblättern, ohne überladen zu wirken. GWS2.de

Auch die Wet­ter-App Ty­pho­on wur­de kurz nach ih­rer Ver­öf­fent­li­chung im Jahr 2014 fak­tisch zur Ab­an­don­wa­re, da das In­ter­es­se des ur­sprüng­li­chen Au­tors Ar­chis­man Pa­nig­rahi er­losch. Seit Mai 2025 er­hält die Free­ware je­doch wie­der re­gel­mä­ßig Up­dates und funk­tio­niert un­ter Ubun­tu 24.04 LTS und neu­er bis­lang oh­ne er­kenn­ba­re Pro­ble­me.

ℹ️ In­sta­bi­le Wet­ter-Apps sind kein Ubun­tu-spe­zi­fi­sches Pro­blem. Auch un­ter Win­dows kommt es nach In­place-Up­grades von Win­dows 10 auf Win­dows 11 re­gel­mä­ßig zu Aus­fäl­len von Wet­ter-An­wen­dun­gen. Ur­sa­che sind in der Re­gel ge­än­der­te App-Schnitt­stel­len, neue Frame­work-Ver­sio­nen oder ent­fern­te Hin­ter­grund­diens­te.

Ubuntu Wetter

Es gibt meh­re­re Mög­lich­kei­ten, Ty­pho­on zu in­stal­lie­ren. Da es sich um ein klei­nes Desk­top-Wid­get han­delt, ist es nicht not­wen­dig, die An­wen­dung in ei­ne schwe­re Flat­pak- oder Snap-Sand­box zu pa­cken. Sinn­vol­ler ist die Nut­zung des Pri­vat­ar­chivs (PPA) des Ent­wick­lers. Ar­chis­man Pa­nig­rahi ist ein ver­trau­ens­wür­di­ges Mit­glied der Ubun­tu-Ge­mein­schaft und un­ter an­de­rem für den weit ver­brei­te­ten Bright­ness Con­trol­ler³ ver­ant­wort­lich. Die Soft­ware­bi­blio­thek kann mit fol­gen­dem Be­fehl ein­ge­bun­den wer­den:

sudo add-apt-repository ppa:apandada1/typhoon

Nach­dem die neue Pa­ket­quel­le hin­zu­ge­fügt wur­de, lässt sich die Wet­ter-An­zei­ge über den Pa­ket­ma­na­ger in­stal­lie­ren:

sudo apt-get install typhoon -y

Di­rekt im An­schluss kann die Ap­pli­ka­ti­on wie ge­wohnt über die Ubun­tu-Be­nut­zer­ober­flä­che ge­star­tet wer­den.

Der Screenshot zeigt die Aktivitätenübersicht (Activities Overview) der GNOME-Desktopumgebung unter Ubuntu 24.04 LTS. Diese Ansicht wird über einen Klick auf das Ubuntu-/Aktivitäten-Symbol in der oberen linken Ecke der GNOME-Top-Bar oder alternativ über die Super-Taste (Windows-Taste) aufgerufen. Die Aktivitätenübersicht dient als zentrale Schaltstelle für Anwendungsstart, Fenstermanagement und globale Suche. Die Oberfläche ist im Dark Theme dargestellt und fügt sich optisch in das dunkle Standarddesign von Ubuntu 24.04 ein. Der Desktop-Hintergrund ist in dieser Ansicht leicht abgedunkelt, um den Fokus auf die Such- und Anwendungsoberfläche zu lenken. Im oberen Bereich der Aktivitätenübersicht befindet sich die GNOME-Suchleiste, die eine systemweite Suche über installierte Anwendungen, Einstellungen und weitere Inhalte ermöglicht. In diese Suchleiste wurde bereits der Begriff „Typhoon“ eingegeben. Dadurch wird die Ergebnisliste dynamisch gefiltert. Als Suchergebnis wird ausschließlich die Anwendung Typhoon angezeigt. Das zugehörige Anwendungs-Icon ist klar sichtbar: ein blaues, quadratisches Symbol, das stilisiert eine Wolke, eine Sonne sowie ein Blitzsymbol kombiniert. Das Icon ist zentriert in der Ergebnisdarstellung platziert und entspricht dem typischen GNOME-Icon-Stil mit klaren Formen und reduzierter Farbpalette. Weitere Anwendungen oder Treffer sind nicht sichtbar, da der Suchbegriff eindeutig ist. Der Screenshot zeigt damit den letzten Schritt vor dem Start der Anwendung: Ein einfacher Klick auf das Typhoon-Icon genügt, um das Wetter-Widget zu starten. Zusätzliche Menüs, Kontextoptionen oder Bestätigungsdialoge sind nicht erforderlich. Der Screenshot verdeutlicht damit die nahtlose Integration von Typhoon in den GNOME-Anwendungslauncher sowie die einfache Auffindbarkeit über die systemweite GNOME-Suche. Die Bedienung folgt vollständig den GNOME-Standards und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse oder Zusatzkonfigurationen. GWS2.de - Veronika Helga Vetter

Nach dem ers­ten Start des Desk­top-Wid­gets ist es ein­ma­lig er­for­der­lich, den ei­ge­nen Stand­ort ein­zu­ge­ben und die­sen über das Häk­chen­sym­bol zu be­stä­ti­gen. Un­mit­tel­bar da­nach zeigt Ty­pho­on das ak­tu­el­le Wet­ter so­wie ei­ne Vier-Ta­ges-Vor­schau an.

Der Screenshot zeigt eine Split-Screen-Darstellung der Anwendung Typhoon unmittelbar nach dem ersten Start. Beide Bildhälften dokumentieren aufeinanderfolgende Zustände derselben Initialkonfiguration. Linke Bildhälfte (Erstzustand nach Programmstart) Auf der linken Seite ist das Startfenster von Typhoon im Auslieferungszustand zu sehen. Die Anwendung öffnet sich zunächst als reduziertes Konfigurationsfenster, das ausschließlich der Standortfestlegung dient. Zentrale UI-Komponente ist eine Suchleiste, in die der Benutzer seinen gewünschten Ort manuell eingeben kann. Unterhalb bzw. innerhalb des Suchbereichs befindet sich alternativ die Option „Guest Location“. Diese Funktion ermittelt den Standort automatisch anhand der öffentlichen IP-Adresse des Systems. Technisch basiert diese Methode auf einer IP-Geolokalisierung, die jedoch häufig ungenau ist, da: Internetanschlüsse über zentrale Netzknoten geroutet werden, VPNs, Mobilfunknetze oder Provider-Gateways den tatsächlichen Aufenthaltsort verschleiern, der ermittelte Standort oft mehrere Kilometer vom realen Aufenthaltsort abweicht. Der Screenshot verdeutlicht damit den Zustand, in dem noch kein valider Standort ausgewählt wurde und Typhoon folgerichtig noch keine Wetterdaten anzeigt. Rechte Bildhälfte (manuelle Standortauswahl) Die rechte Seite des Split-Screens zeigt den Folgezustand nach manueller Eingabe eines Standorts. In der Suchleiste wurde der Ort „linz,at“ eingegeben. Nach der erfolgreichen Erkennung des Standorts erscheint rechts neben dem Eingabefeld ein Bestätigungssymbol in Form eines Häkchens. Dieses Häkchen signalisiert, dass: der eingegebene Standort eindeutig erkannt wurde, die zugehörigen Geokoordinaten aufgelöst werden konnten, der Standort nun zur Übernahme bereitsteht. Durch das Anklicken des Häkchens wird der Standort verbindlich gespeichert und an die Anwendung übergeben. Erst nach dieser Bestätigung wechselt Typhoon vom Konfigurationsmodus in den normalen Betriebszustand und beginnt, aktuelle Wetterdaten sowie Prognosen für den gewählten Ort abzurufen. Gesamteindruck Der Split-Screen verdeutlicht den klar strukturierten Initialisierungsprozess von Typhoon: Von der minimalistischen Standortabfrage ohne voreilige Automatik (linke Seite) bis zur präzisen, nutzerkontrollierten Standortfestlegung (rechte Seite). Die Darstellung macht nachvollziehbar, warum die manuelle Eingabe eines konkreten Orts gegenüber der IP-basierten Standortermittlung technisch vorzuziehen ist. GWS2.de - Dezember 2025

Un­kon­fi­gu­riert kann Ty­pho­on auf dem Desk­top zu­nächst wie ein Fremd­kör­per wir­ken. Es emp­fiehlt sich da­her, kurz das Zahn­rad­sym­bol zu öff­nen und Far­be so­wie Trans­pa­renz der Wet­ter­aus­ga­be an das ak­ti­ve GNO­ME-The­me an­zu­pas­sen.

Der Screenshot zeigt eine Split-Screen-Darstellung der Anwendung Typhoon unter Ubuntu 24.04 LTS mit GNOME 46 im Dark Theme. Beide Bildhälften dokumentieren den Übergang vom aktiven Betriebszustand des Widgets zur gezielten Anpassung über das Einstellungsmenü. Linke Bildhälfte (Enddarstellung nach Standortauswahl) Auf der linken Seite ist die finale Darstellung von Typhoon nach erfolgreicher Standortkonfiguration zu sehen. Als Standort ist Linz, Österreich, hinterlegt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrscht klares Wetter bei einer Temperatur von 3 °C, ohne Bewölkung. Aufgrund dieser Wetterlage verwendet Typhoon standardmäßig eine kräftige blaue Farbgebung, die den klaren Himmel symbolisiert. In Kombination mit dem aktivierten Dark Theme von GNOME wirkt das Widget optisch sehr dominant und sticht deutlich vom dunklen Desktop-Hintergrund ab. Genau dieser starke Kontrast ist im Screenshot gut erkennbar und verdeutlicht den Anpassungsbedarf. Inhaltlich zeigt das Widget neben der aktuellen Temperatur zusätzlich: die Windgeschwindigkeit, die Niederschlagswahrscheinlichkeit, sowie eine Drei-Tages-Wettervorschau. Die Informationen sind kompakt, klar strukturiert und jederzeit sichtbar, da Typhoon als dauerhaft eingeblendetes Desktop-Widget arbeitet. Rechte Bildhälfte (Einstellungsmenü) Die rechte Seite des Split-Screens zeigt das Einstellungsmenü von Typhoon, das über das Zahnradsymbol innerhalb des Widgets geöffnet wird. Das Konfigurationsfenster ist funktional aufgebaut und folgt einem klaren, technisch nüchternen Layout. Im oberen Bereich befinden sich die Einheiten-Einstellungen, darunter: Auswahl der Temperatureinheit (Celsius, Fahrenheit, Kelvin), Auswahl der Einheit für die Windgeschwindigkeit (Kilometer pro Stunde oder Meilen pro Stunde). Der zentrale und wichtigste Bereich des Menüs betrifft jedoch die optische Anpassung. Hier stehen mehrere vordefinierte Farbprofile zur Verfügung, mit denen sich das Erscheinungsbild des Widgets gezielt an den Desktop-Hintergrund und das verwendete Theme anpassen lässt. Diese Presets ermöglichen eine harmonische Integration in dunkle GNOME-Desktops, ohne manuelle Farbdefinitionen. Darunter befinden sich zwei Checkboxen: Launcher Count (im Screenshot durch einen blauen Rahmen hervorgehoben), das deaktiviert ist, da die Anzeige eines numerischen Zählers am Dock-Icon keinen praktischen Nutzen bietet, Notifications, das aktiviert ist, um bei relevanten Wetteränderungen systemweite Hinweise über die GNOME-Top-Leiste zu erhalten. Zusätzlich ist ein Schieberegler zur Transparenzsteuerung vorhanden. Mit diesem lässt sich die Deckkraft des Widgets feinjustieren, sodass es sich visuell zurücknimmt und besser in den dunklen Desktop-Hintergrund einfügt. Gesamtaussage des Screenshots Der Split-Screen macht deutlich, dass Typhoon zwar funktional sofort einsatzbereit ist, die Standardfarbgebung jedoch nicht immer optimal zum verwendeten Desktop-Theme passt. Gleichzeitig zeigt der Screenshot, dass die Anwendung ausreichend und sinnvoll gestaltete Einstellungsoptionen bietet, um das Widget sowohl funktional als auch optisch präzise an die eigenen Anforderungen anzupassen. Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) Dezember 2025

Zu­sätz­lich ste­hen im Ein­stel­lungs­me­nü zwei Check­bo­xen zur Ver­fü­gung, von de­nen in der Pra­xis nur ei­ne sinn­voll ak­ti­viert ist.

Laun­cher Count blen­det ei­ne nu­me­ri­sche An­zei­ge am Dock-Icon ein und be­sitzt für ein dau­er­haft sicht­ba­res Wet­ter-Wid­get kei­nen prak­ti­schen Nut­zen.
No­ti­fi­ca­ti­ons ak­ti­viert de­zen­te Sys­tem­be­nach­rich­ti­gun­gen bei re­le­van­ten Wet­ter­än­de­run­gen (z. B. schnel­len Tem­pe­ra­tur­stür­zen).
Emp­feh­lung: Laun­cher Count de­ak­ti­vie­ren, No­ti­fi­ca­ti­ons ak­ti­viert las­sen.

Wetter-App automatisch starten

Nach­dem Ty­pho­on nach den Wün­schen des Be­nut­zers kon­fi­gu­riert wur­de, stellt sich die Fra­ge, ob das Desk­top-Wid­get be­reits beim Sys­tem­start au­to­ma­tisch ge­la­den wer­den soll. Hier­für kann das Ubun­tu-Bord­mit­tel „Start­pro­gram­me“ über die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che ge­öff­net wer­den.

Der Screenshot zeigt die grafische Benutzeroberfläche von Ubuntu 24.04 LTS mit aktiviertem Dark Theme. Im Mittelpunkt steht das Ubuntu-Bordmittel „Startprogramme“ (Startprogrammeinstellungen), das zur Verwaltung von automatisch gestarteten Anwendungen beim Systemstart dient. Im Hintergrund ist das Hauptfenster „Startprogrammeinstellungen“ zu sehen, das eine Liste bereits definierter Autostart-Einträge enthält. Dieses Fenster ist leicht abgedunkelt, da es sich nicht im Fokus befindet. Zuvor wurde in diesem Hauptfenster die Schaltfläche „Hinzufügen“ betätigt. Im Vordergrund befindet sich nun das kleinere Dialogfenster „Autostartprogramm hinzufügen“, das aktiv fokussiert ist. Dieses Dialogfenster dient zur Erstellung eines neuen Autostart-Eintrags und überlagert das Hauptfenster sichtbar, sodass beide Fenster gleichzeitig im Screenshot erkennbar sind. Innerhalb des Vordergrunddialogs wurden die Eingabefelder bereits ausgefüllt: Im Feld „Name“ ist der Eintrag „typhoon-wetter“ hinterlegt. Im Feld „Befehl“ steht der vollständige Programmpfad /usr/bin/typhoon, der das Typhoon-Wetter-Widget direkt aufruft. Im Feld „Kommentar“ wurde „wetter-app-autostart“ eingetragen, um den Zweck des Eintrags eindeutig zu kennzeichnen. Zur Hervorhebung ist hinter dem Befehl /usr/bin/typhoon ein blauer Pfeil eingeblendet, der visuell auf den Kommandoeintrag zeigt. Dieser grafische Hinweis dient dazu, den Benutzer gezielt darauf aufmerksam zu machen, dass hier der korrekte Programmpfad manuell einzutragen ist. Zusätzlich ist die Schaltfläche „Hinzufügen“ im unteren Bereich des Dialogfensters blau umrandet. Diese Markierung hebt den finalen Bestätigungsschritt hervor, mit dem der Autostart-Eintrag dauerhaft gespeichert und in die Startprogramme übernommen wird. Der Screenshot verdeutlicht damit den letzten Schritt der Autostart-Konfiguration: Vom bereits geöffneten Einstellungsdialog bis zur vollständig ausgefüllten Maske, die nur noch durch einen Klick auf „Hinzufügen“ bestätigt werden muss, um Typhoon automatisch beim Hochfahren von Ubuntu zu starten. GWS2.de - Ubuntu Handbuch Dezember 2025

Nach ei­nem Klick auf die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen“ emp­fiehlt es sich, die drei Fel­der wie folgt aus­zu­fül­len:

  • Na­me: Ty­pho­on Wet­ter
  • Be­fehl: /usr/bin/typhoon
  • Kom­men­tar: Wet­ter-App Au­to­start

Nach dem Be­stä­ti­gen der Ein­ga­ben wird Ty­pho­on au­to­ma­tisch zu­sam­men mit Ubun­tu ge­star­tet und er­scheint di­rekt an der zu­vor kon­fi­gu­rier­ten Po­si­ti­on auf dem Desk­top.

Ver­wand­te The­men:

Ubun­tu-Back­up: Desk­top & Da­ten zu­ver­läs­sig si­chern
Li­nux auf dem Lap­top: Ak­ku­lauf­zeit ge­zielt ver­bes­sern

¹Duck­stein, Bar­ba­ra: Das Wet­ter. In: Deutsch per­fekt Nr. 5 (2023). S. 13.
²Kir­sche, Uwe: In­for­ma­tio­nen zu Wet­ter und Kli­ma aus ei­ner Hand. interschutz.de (PDF) (12/2025).
³Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Bild­schirm dunk­ler ma­chen - Blau­licht­fil­ter ak­ti­vie­ren. pinguin.gws2.de (12/2025).