Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Ubuntu: Home-Verzeichnis nachträglich verschlüsseln - kein Datenverlust

Mit ei­ner star­ken Pass­phra­se las­sen sich Be­nut­zer­kon­ten ef­fek­tiv vor lo­ka­len Fremd­zu­grif­fen schüt­zen. Si­cher­heits­be­wuss­te Li­nux-An­wen­der ge­hen so­gar noch ei­nen Schritt wei­ter und nut­zen für die Ubun­tu-An­mel­dung bio­me­tri­sche Tech­no­lo­gien wie ei­nen USB-Fin­ger­ab­druck­scan­ner. Doch so­lan­ge die per­sön­li­chen Da­ten un­ver­schlüs­selt im Home-Ver­zeich­nis lie­gen, sind selbst die bes­ten Auf­sperr­me­cha­nis­men völ­lig wert­los. Denn mit­hil­fe ei­ner Live-CD oder durch den Aus­bau des Da­ten­trä­gers kön­nen selbst Lai­en re­la­tiv ein­fach an sen­si­ble Do­ku­men­te ge­lan­gen. Nun mö­ge manch ei­ner ab­win­ken und sich den­ken: „Ein Lot­to­ge­winn ist wahr­schein­li­cher, als dass ei­ne un­au­to­ri­sier­te Per­son ei­nen un­ge­stör­ten Zu­gang zu mei­nem Com­pu­ter er­hält.” Was auf pri­va­te Desk­top-PCs zu­tref­fen mag, sieht bei mo­bi­len Ge­rä­ten völ­lig an­ders aus. Schließ­lich wer­den deutsch­land­weit täg­lich un­zäh­li­ge Note­books in Bah­nen, Hör­sä­len, Ho­tel-Lob­bys und Hips­ter-Ca­fés ver­ges­sen oder ge­stoh­len.

Ubuntu: Wie persönliche Daten auf einem Notebook schützen? Durch den Ausbau des Datenträgers oder mithilfe eines Live-Systems können Laptop-Diebe auf die Programmprofile der Benutzer zugreifen. Lösung: Das Home-Verzeichnis mit eCryptfs-utils verschlüsseln. Kostenlose Bildanleitung von Pinguin: Das ist ein österreichischer Bayer, der Angst vor muslimischen U-Bahn-Schubsern hat

Wäh­rend­des­sen Ubun­tu im Wur­zel­ver­zeich­nis le­dig­lich sys­tem­re­le­van­te Da­tei­en auf­be­wahrt, die für An­grei­fer gänz­lich un­in­ter­es­sant sind, hat der Ein­bin­dungs­punkt /home für neu­gie­ri­ge Au­gen mehr zu bie­ten. So dient der „Per­sön­li­che Ord­ner” näm­lich un­ter an­de­rem als Ab­la­ge­ort für das Thun­der­bird-, Fire­fox- und Steam­pro­fil.

De­bi­an-De­ri­va­te spei­chern E-Mails, In­ter­net-Down­loads und Bü­ro­do­ku­men­te im Heim­ver­zeich­nis, das auch als „Per­sön­li­cher Ord­ner” be­kannt ist.

Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Be­triebs­sys­tem auf zwei Da­ten­trä­ger auf­tei­len - SSD + HDD. pinguin.gws2.de (11/2021).

Un­ver­schlüs­selt lie­ßen sich die­se sen­si­blen Da­ten ex­por­tie­ren und auf ei­nem an­de­ren Li­nux-Sys­tem aus­füh­ren. Ab­hil­fe schafft die Bi­blio­thek eCryptfs, wel­che ge­spei­cher­te In­for­ma­tio­nen in al­pha­nu­me­ri­sches Cha­os ver­wan­delt. Doch Mo­ment mal; ist die­ses Werk­zeug nicht feh­ler­haft und da­mit ob­so­let?

GuteFrage.net: Wie sicher ist eCryptfs unter Ubuntu? Antwort: Das Bordmittel erhöht die Datensicherheit wenn ein Notebook verloren gegangen oder gestohlen worden ist. Es ist eine sehr gute Möglichkeit, sein Home-Verzeichnis im Nachhinein zu verschlüsseln

Tat­säch­lich ist es auf Mehr­be­nut­zer­sys­te­men un­ter ge­wis­sen Um­stän­den mög­lich, ei­ne eCryptfs-Ver­schlüs­se­lung zu um­ge­hen. Auch ein pro­fes­sio­nell durch­ge­führ­ter Bru­te-For­ce-An­griff wird die­sen Si­cher­heits­me­cha­nis­mus re­la­tiv schnell auf­bre­chen. Hin­ge­gen ge­wöhn­li­che Note­book-Die­be, die im Home-Ver­zeich­nis nach Er­pres­ser­ma­te­ri­al oder nach Zu­gän­gen für E-Mail-Kon­ten su­chen, müs­sen sich mit un­les­ba­rem Da­ten­schrott zu­frie­den­ge­ben.

Be­ach­ten Sie, dass ei­ne ent­schei­den­de Auf­ga­be der eCryptfs-Ver­schlüs­se­lung, näm­lich die Da­ten ei­nes mo­bi­len Note­books vor Fremd­zu­griff zu schüt­zen (durch Live­sys­tem oder nach Aus­bau der Fest­plat­te), un­ein­ge­schränkt er­füllt ist.

Ap­fel­böck, Her­mann: Home-Ver­schlüs­se­lung für Cin­na­mon. In: Li­nux Welt Ex­tra Nr. 3 (2021). S. 40.

Aber selbst wenn eCryptfs kei­nen hun­dert­pro­zen­ti­gen Schutz bie­tet, was ha­ben Ubun­tu-Be­nut­zer zu ver­lie­ren? Schließ­lich ver­schlüs­selt die Free­ware be­reits vor­han­de­ne Da­tei­en, oh­ne dass es da­bei zu Da­ten­ver­lus­ten kommt. Und ge­nau wie ih­re ana­lo­gen Kol­le­gen ge­hen auch di­gi­ta­le Ein­bre­cher stets den Weg des ge­rings­ten Wi­der­stan­des. Dem­entspre­chend ge­nü­gen schon klei­ne Hür­den, da­mit Kri­mi­nel­le das In­ter­es­se ver­lie­ren.

Ein­fach zwei Paar Schu­he vor die Woh­nungs­tür stel­len. Das si­gna­li­siert dem Ein­bre­cher, dass je­mand zu Hau­se ist.

Ga­li­leo: 10 Fra­gen an ei­nen Ex-Ein­bre­cher. youtube.com (11/2021).

Screenshot vom Ubuntu-Menü "Festplattenbelegung": Das Home-Verzeichnis ist durch ein verschlüsseltes eCryptfs-Dateisystem geschützt. Externe Angreifer haben keine Berechtigung, auf die Daten des Benutzers zuzugreifen. Gnome-Desktop 3.36.8

Die Vorbereitung

Sze­na­rio: Als ich vor Kur­zem Ubun­tu auf ei­nem zu­künf­ti­gen Bü­ro­rech­ner auf­spiel­te, muss­te ich ei­ne weg­wei­sen­de Ent­schei­dung fäl­len. So war es im In­stal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten Ubi­qui­ty mit­hil­fe ei­ner Schalt­flä­che na­mens „Er­wei­ter­te Funktionen„¹ mög­lich, ein voll ver­schlüs­sel­tes Be­triebs­sys­tem zu er­zeu­gen. Aber hät­te ich die­se Op­ti­on ge­wählt, dann wä­ren al­le Ein­bin­dungs­punk­te auf ein und dem­sel­ben Da­ten­trä­ger er­stellt wor­den. Al­ler­dings woll­te ich, dass mei­ne Pro­gramm­pro­fi­le auf ei­ner se­pa­ra­ten Fest­plat­te lie­gen, wes­halb ich die au­to­ma­ti­sier­te Ab­si­che­rung nicht in An­spruch nahm und statt­des­sen die Spei­cher­or­te ma­nu­ell fest­leg­te. Auf­grund mei­nes Ei­gen­sinns be­sitzt das Ge­rät jetzt kein ge­schütz­tes Home-Ver­zeich­nis, was ge­ra­de bei ei­nem Of­fice-PC ein äu­ßerst fahr­läs­si­ger Zu­stand ist. Doch als fort­ge­schrit­te­ner Li­nux-An­wen­der weiß ich na­tür­lich, wie ich nach­träg­lich die In­hal­te mei­nes Be­nut­zer­kon­tos vor frem­den Bli­cken be­wah­ren kann.

Screenshot von der Ubuntu-Konsole: Befehl "sudo useradd". Antwort auf die Frage: "Wie wird ein neuer Admin-Account erstellt?". Umgebung - Gnome Desktop 3.36.8

So öff­ne ich zu­al­ler­erst ein Ter­mi­nal-Fens­ter, da ich ei­nen tem­po­rä­ren Pseu­do­be­nut­zer er­schaf­fen muss, der oben­drein noch Ad­mi­nis­tra­to­ren­rech­te be­sitzt. Um ein neu­es Kon­to zu er­stel­len, wel­ches auf den Na­men „temp” hört und al­le nö­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen er­füllt, neh­me ich den fol­gen­den Be­fehl zur Hil­fe:

sudo useradd temp -s /bin/bash -g sudo -m

Nach­dem ich mein Ubun­tu-Sys­tem um ei­nen wei­te­ren An­wen­der er­gänzt ha­be, be­nö­tigt die­ser na­tür­lich noch ein Pass­wort, das ich mit dem nach­ste­hen­den Kom­man­do zu­wei­se:

sudo passwd temp

Gleich dar­auf mel­de ich mich ab, so­dass ich mich un­mit­tel­bar da­nach mit dem frisch er­zeug­ten Fake-Pro­fil ein­log­gen kann.

Ubuntu Tray in der Version 20.04.3 LTS. Gnome-Desktop 3.36.8. Menüpunkt "Abmelden" - "Flugmodus ist eingeschaltet"

Als Nächs­tes öff­ne ich er­neut ei­ne Kom­man­do­zei­le, da ich nun das Ver­schlüs­se­lungs­werk­zeug eCryptfs in­stal­lie­ren möch­te:

sudo apt-get update && sudo apt-get install ecryptfs-utils

Di­rekt im An­schluss be­gin­ne ich da­mit, die Pro­gramm­pro­fi­le des Haupt­kon­tos „pin­gu­in” un­les­bar zu ma­chen:

sudo ecryptfs-migrate-home -u pinguin

Nach­dem ich den obi­gen Be­fehl aus­ge­führt ha­be, muss ich zu­nächst das An­mel­de­kenn­wort des Pseu­do­be­nut­zers ein­tip­pen.

Ubuntu: How to encrypt /home in hindsight? Terminal command with text output from the Linux package ecryptfs-utils

In­fol­ge­des­sen über­prüft die Soft­ware, ob für die Ope­ra­ti­on aus­rei­chend frei­er Spei­cher­platz zur Ver­fü­gung steht.

Die Verschlüsselung

Kurz dar­auf for­dert das Ter­mi­nal-Fens­ter die Pass­phra­se für das Kon­to, das im Fol­gen­den ver­schlüs­selt wer­den soll. Nach er­folg­rei­cher Au­then­ti­fi­zie­rung be­ginnt die Ab­si­che­rung des Home-Ver­zeich­nis­ses, was je nach Be­le­gung zwi­schen fünf und 30 Mi­nu­ten dau­ern kann.

Screenshot after encryption: Some Important Notes! A restart will damage the migration! Ubuntu library ecryptfs-utils version 111-0

So­bald der Vor­gang ab­ge­schlos­sen wur­de, teilt mir ei­ne In­for­ma­ti­on in der Kon­so­le mit, dass ich das Sys­tem jetzt auf kei­nen Fall neu star­ten darf. Viel­mehr soll ich mich ab­mel­den und mit dem Haupt­be­nut­zer „pin­gu­in” ein­log­gen, um den Chif­frie­rungs­pro­zess end­gül­tig zu be­en­den.

Die Aufräumarbeiten

Zu­rück im ver­schlüs­sel­ten An­wen­der­kon­to öff­ne ich als Ers­tes den Da­tei­ma­na­ger Nau­ti­lus. Hier­über na­vi­gie­re ich dann mit­hil­fe des Rei­ters „An­de­re Or­te” und dem Aus­wahl­punkt „Rech­ner” in den Pro­fil­ord­ner „home”.

Ubuntu: Wie komme ich zum Home-Verzeichnis? Antwort: Im Dateimanager Nautilus über den Reiter "Andere Orte" und dann auf "Rechner" klicken

Doch was ist das? Noch wäh­rend ich mich durch die Ver­zeich­nis­se kli­cke, ploppt plötz­lich ein Hin­weis­fens­ter auf. In die­sem Me­nü muss ich mich zwi­schen zwei Op­tio­nen ent­schei­den:

  1. Die­se Ak­ti­on jetzt aus­füh­ren: Hier­über be­kom­me ich ei­ne al­pha­nu­me­ri­sche Pass­phra­se dar­ge­stellt, die bei ei­ner Sys­tem­wie­der­her­stel­lung von­nö­ten ist. Oh­ne die­sen Zu­gangs­code kann ich mei­ne per­sön­li­chen Do­ku­men­te nicht mehr aus ei­nem de­fek­ten Ubun­tu her­aus­lö­sen.
  2. Schlie­ßen: Auf­grund des Um­stan­des, dass ei­ne Da­ten­ret­tung in den sel­tens­ten Fäl­len ge­lingt, las­se ich die In­for­ma­ti­on un­ge­le­sen über die zwei­te Schalt­flä­che ver­schwin­den.

Denn ei­nes soll­te je­dem klar sein: Ei­ne Ver­schlüs­se­lung er­setzt kei­ne re­gel­mä­ßi­gen Back­ups.

Ubuntu mit eCryptfs: Hinweise zur Aktualisierung - Ihre Verschlüsselungsphrase notieren

Nun fragt sich der ein oder an­de­re Li­nux-An­fän­ger be­stimmt, wie er ver­schlüs­sel­te Da­tei­en auf ei­ne ex­ter­ne Fest­plat­te oder auf ei­nen USB-Stick ko­pie­ren soll. Doch das funk­tio­niert na­tür­lich wie ge­habt, da das Home-Ver­zeich­nis ei­nes an­ge­mel­de­ten Be­nut­zers of­fen liegt und erst beim Her­un­ter­fah­ren des Be­triebs­sys­tems ab­ge­rie­gelt wird.

GuteFrage.net: Home-Verzeichnis mit eCryptfs verschlüsselt - Backup-Ordner lässt sich nicht löschen. Antwort: Du musst den RM-Befehl im Terminal-Fenster anwenden, um die ungesicherte Benutzerkopie zu entfernen

Im Ord­ner „home” se­he ich nun drei Pro­fi­le, wo­von zwei über­flüs­sig sind. Aus die­sem Grund ent­fer­ne ich zu­nächst die Ko­pie² mei­nes ur­sprüng­li­chen Haupt­kon­tos, die eCryptfs vor dem Ver­schlüs­se­lungs­pro­zess zur Si­cher­heit er­stellt hat. In mei­nem Fall möch­te sich Ubun­tu aber nicht von die­sem Bal­last tren­nen, wes­halb ich den ef­fi­zi­en­ten RM-Be­fehl zum Lö­schen ver­wen­de.

Splitscreen von Ubuntu 20.04.3 LTS: Ein überflüssiges Benutzerkonto auf dem schnellsten Wege löschen. Konsolenbefehl im Gnome-Desktop 3.36.8

Zu gu­ter Letzt eli­mi­nie­re ich eben­falls den Pseu­do­be­nut­zer, den ich kurz­fris­tig für die Ver­schlüs­se­lung mei­nes per­sön­li­chen Pro­fils an­le­gen muss­te. Hier­für nut­ze ich das klas­si­sche Kom­man­do, wel­ches die Da­ten des Kon­tos „temp” in Luft auf­löst:

sudo deluser --remove-home temp

Di­rekt im An­schluss be­fin­det sich mein Sys­tem wie­der im Aus­gangs­zu­stand. Der ein­zi­ge Un­ter­schied zu vor­her be­steht dar­in, dass Un­be­fug­te nun nicht mehr auf mei­ne sen­si­blen Do­ku­men­te zu­grei­fen kön­nen.

Ver­wand­te The­men:

Back­up-Fest­plat­te ver­schlüs­seln - Ver­aCrypt ver­wen­den
Kle­be­strei­fen auf der Lap­top-Lin­se? Web­cam lie­ber gleich de­ak­ti­vie­ren

¹N­orth, An­drew: In­stal­ling an en­cryp­ted ver­si­on of Ubun­tu 20.04. youtube.com (11/2021).
²How­den, An­drew: En­cryp­t­ing the Home Fol­der. youtube.com (11/2021).

Ubuntu: Betriebssystem auf zwei Datenträger aufteilen - SSD + HDD

Der Boot­vor­gang von Ubun­tu lässt sich soft­ware­sei­tig nicht be­schleu­ni­gen. Er wirkt ver­gli­chen mit Mi­cro­soft-Be­triebs­sys­te­men lang­sam, da Win­dows di­ver­se Diens­te erst nach dem Hoch­fah­ren be­reit­stellt, wäh­rend­des­sen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nur voll funk­ti­ons­fä­hi­ge Be­nut­zer­ober­flä­chen frei­ge­ben. Wer die Start­zeit ef­fek­tiv ver­kür­zen möch­te, der muss sei­nen Com­pu­ter zwin­gend mit ei­nem So­lid-Sta­te-Dri­ve auf­rüs­ten. Denn selbst über den klas­si­schen SA­TA-3-An­schluss ar­bei­ten die­se Halb­lei­ter­lauf­wer­ke vier­mal schnel­ler als me­cha­ni­sche Fest­plat­ten.

SSDs brin­gen Rech­nern mehr Tem­po als ein neu­er Pro­zes­sor oder mehr RAM.

Eg­ge­ling, Thors­ten, Ve­re­na Ott­mann u. a.: Die bes­te Li­nux-Hard­ware 2020. In: Li­nux Welt Nr. 3 (2020). S. 17.

So­wohl Ubun­tu wie auch das Li­nux-Da­tei­sys­tem Ext4 er­ken­nen SSDs au­to­ma­tisch und las­sen den Flash­spei­chern ei­ne in­di­vi­du­el­le Be­hand­lung zu­kom­men. Des Wei­te­ren wer­den die schnel­len Da­ten­trä­ger be­reits seit dem Jah­re 2006 se­ri­en­mä­ßi­g¹ in Note­books ver­baut, wo­durch sie als tech­nisch aus­ge­reift gel­ten und mitt­ler­wei­le ei­ne län­ge­re Le­bens­dau­er² als ma­gne­ti­sche Lauf­wer­ke auf­wei­sen.

Hardware-Foto: Ein Solid-State-Drive von SanDisk Ultra 3D (250 GB) liegt auf einer Seagate Barracuda (1TB). Beide Datenträger bilden die bevorzugte Speicherkombination für Ubuntu-Systeme ab. Von Pinguin empfohlen: Das ist ein Linux-Großmeister, der Kochsalzlösung statt Corona-Impfstoff spritzt

Das Ein­zi­ge, was ge­gen So­lid-Sta­te-Dri­ves spre­chen könn­te, sind die ver­hält­nis­mä­ßig ho­hen Prei­se. Doch auch die­ser Um­stand fällt we­nig ins Ge­wicht, wenn die leich­ten Halb­lei­ter­lauf­wer­ke le­dig­lich als so­ge­nann­te Start­me­di­en zum Ein­satz kom­men. Hier­bei legt der Ubun­tu-Be­nut­zer aus­schließ­lich die Da­tei­en des Be­triebs­sys­tems auf ei­nem vo­lu­men­ar­men Flash­spei­cher ab, wäh­rend­des­sen Pro­gramm­pro­fi­le, Vi­de­os und E-Mails auf ei­ner un­be­grenzt gro­ßen Fest­plat­te ge­spei­chert wer­den.

50 bis 100 GB soll­te ein län­ger­fris­tig ge­nutz­tes Ubun­tu min­des­tens er­hal­ten.

Ap­fel­böck, Her­mann: Ubun­tu 18.04 LTS: In­stal­la­ti­on und Tipps. In: Li­nux Welt XXL Nr. 1 (2020). S. 22.

Die smar­te Tren­nung be­schleu­nigt zum ei­nen den Boot­vor­gang so­wie das Aus­füh­ren von Ap­pli­ka­tio­nen. Zum an­de­ren er­höht ei­ne SSD-HDD-Kom­bi­na­ti­on die Da­ten­si­cher­heit, da per­sön­li­che Do­ku­men­te bei ei­nem Ubun­tu-Aus­fall ga­ran­tiert er­hal­ten blei­ben.

Anfängerfragen: Wie schwer ist es, Ubuntu bei der Installation auf mehrere Festplatten aufzuteilen? Gibt es eine deutschsprachige Anleitung, bei der Linux auf einer SSD-HDD-Kombination eingerichtet wird?

Doch auf­ge­passt: Wer sich für ein Ge­spann be­stehend aus ei­nem elek­tro­ni­schen und ei­nem me­cha­ni­schen Mas­sen­spei­cher ent­schei­det, der muss bei der Ubun­tu-Ein­rich­tung di­ver­se sa­lo­mo­ni­sche Ur­tei­le fäl­len. Der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent Ubi­qui­ty ist näm­lich oh­ne ma­nu­el­le Hil­fe nicht in der La­ge, das Be­triebs­sys­tem auf zwei Da­ten­trä­ger auf­zu­tei­len.

Neue SSD und al­te HDD für das Set­up vor­be­rei­ten
So­lid-Sta­te-Dri­ve in ei­nen Sys­tem­da­ten­trä­ger ver­wan­deln
Die me­cha­ni­sche Fest­plat­te wird ein per­sön­li­ches Da­ten­la­ger
Wer fühlt sich für den Grand Uni­fied Boot­loa­der ver­ant­wort­lich?

Nach dem Aufrüsten

Sze­na­rio: Im Sep­tem­ber 2021 brach­te mein an­ge­hei­ra­te­ter Nef­fe sei­nen Desk­top-PC vor­bei, auf dem ich vor gut drei Jah­ren Ubun­tu 18.04 auf­ge­spielt hat­te. Der Sohn mei­ner Schwä­ge­rin be­schwer­te sich dar­über, dass das Hoch­fah­ren des Be­triebs­sys­tems meh­re­re Mi­nu­ten an­daue­re und In­ter­net­an­wen­dun­gen äu­ßerst lang­sam sei­en. Kein Wun­der, Hun­der­te Be­wer­bungs­ab­sa­gen ge­paart mit et­li­chen MPU-Un­ter­la­gen im E-Mail-Pro­gramm so­wie das ex­zes­si­ve Spie­len von He­arts of Iron IV wirk­ten sich auf Dau­er ne­ga­tiv auf die Fest­plat­ten­leis­tung aus. Nun liegt mir das Wohl jun­ger Men­schen am Her­zen, wes­halb ich dem Job­cen­ter-Kun­den ein So­lid-Sta­te-Dri­ve spen­die­re, wo­bei ich den al­ten Da­ten­trä­ger als groß­zü­gi­ges Heim­ver­zeich­nis wei­ter­ver­wen­den möch­te. Um mei­nen Auf­tei­lungs­plan in die Tat um­zu­set­zen, muss ich das De­bi­an-De­ri­vat nach dem Hard­ware-Ein­bau neu in­stal­lie­ren, wes­halb ich Ubi­qui­ty mit­hil­fe ei­nes ak­tu­el­len Boot-Sticks her­vor­ru­fe.

Ubuntu: Bei der Installation "Etwas Anderes" auswählen. Warum sollten Linux-Systemfestplatten manuell partitioniert werden? Die Antwort gibt es auf GWS2.de - das ist eine deutschsprachige Lernplattform für Pinguinfreunde

Nach­dem ich die selbst­er­klä­ren­den Grund­ein­stel­lun­gen fest­ge­legt ha­be, ge­lan­ge ich ir­gend­wann zum Me­nü­fens­ter „In­stal­la­ti­ons­art”. In die­ser Ein­ga­be­mas­ke wäh­le ich den Punkt „Et­was An­de­res” aus, was an den fol­gen­den drei Grün­den liegt:

  1. Die Ubun­tu-Ord­ner­struk­tur soll auf meh­re­re Da­ten­trä­ger auf­ge­split­tet wer­den.
  2. Der As­sis­tent darf kei­ne Fest­plat­ten­ver­schlüs­se­lung vor­neh­men, da ich die Ab­si­che­rung des Heim­ver­zeich­nis­ses spä­ter ma­nu­ell vor­neh­men möch­te.
  3. Die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on herrscht al­lei­ne über die zu­ge­wie­se­nen Spei­cher­me­di­en und muss sie we­der mit Win­dows noch mit ma­cOS tei­len.

Dar­über hin­aus kann ich bei der hän­di­schen Par­ti­tio­nie­rung di­ver­se Fein­jus­tie­run­gen vor­neh­men, die mir spä­ter die Sys­tem­war­tung er­leich­tern.

Ubuntu: Neue SSD zusammen mit alter Festplatte betreiben. Erster Schritt: Die Aufteilung des mechanischen Datenträgers über das Minuszeichen löschen, um ein unpartitioniertes Laufwerk zu erhalten. Deutschsprachige Linux-Anleitung von Pinguin: Das ist ein philanthropischer Bildungsbürger, der gerne Computeranleitungen schreibt

Im nächs­ten Kon­fi­gu­ra­ti­ons­me­nü muss ich zu­al­ler­erst ei­ni­ge Vor­be­rei­tungs­schrit­te durch­füh­ren.

  • So zer­stö­re ich gleich zu Be­ginn die Ver­zeich­nis­struk­tur der me­cha­ni­schen Fest­plat­te, in­dem ich je­den Glie­de­rungs­punkt mit­hil­fe des Mi­nus­zei­chens ent­fer­ne.

So­bald mir dar­auf­hin das vol­le Aus­maß des al­ten Ein-Te­ra­byte-Lauf­werks zur Ver­fü­gung steht, wechs­le ich auf den Ein­trag, der mein So­lid-Sta­te-Dri­ve sym­bo­li­siert.

Bevor ein nagelneues Solid-State-Drive als Ubuntu-Startmedium dienen kann, muss der Flashspeicher mit einer neuen Partitionstabelle versehen werden. Dieser Vorgang lässt sich im Installationsassistenten Ubiquity kinderleicht durchführen. Erkenntnis von Pinguin - seit dem Jahre 2013 Linux-Großmeister aus dem Freistaat Bayern

Auf­grund des Um­stan­des, dass es sich bei die­ser Hard­ware um ei­nen fa­brik­neu­en Da­ten­trä­ger han­delt, wur­de bis­her noch kein Spei­cher­raum de­fi­niert. Was kom­pli­ziert klingt, lässt sich je­doch im Hand­um­dre­hen über die Schalt­flä­che „Neue Par­ti­ti­ons­ta­bel­le” er­le­di­gen.

  • Je nach­dem, wel­ches Main­board im Com­pu­ter be­hei­ma­tet ist, ent­schei­det Ubi­qui­ty au­to­ma­tisch, ob hier­bei das ak­tu­el­le GPT- oder das an­ti­quier­te MBR-Ver­fah­ren³ zum Ein­satz kommt.
  • Zu gu­ter Letzt wäh­le ich den frei­ge­ge­be­nen Spei­cher­platz des Flash­me­di­ums ge­folgt vom Plus­zei­chen an, um die Ubun­tu-Kern­ver­zeich­nis­se zu er­stel­len.

Soll­te mir bis da­hin ein Feh­ler un­ter­lau­fen sein, dann könn­te ich ent­we­der mit dem Funk­ti­ons­but­ton „Zu­rück­set­zen” ar­bei­ten oder den In­stal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten kom­plett neu star­ten. Schließ­lich ha­be ich mich bis­her le­dig­lich in ei­ner Si­mu­la­ti­ons­um­ge­bung be­wegt.

SSD kompetent aufteilen

Den vor­ders­ten Be­reich mei­nes zu­künf­ti­gen Sys­tem­da­ten­trä­gers möch­te ich für die Da­tei­en re­ser­vie­ren, die bei je­dem Hoch­fah­ren in den Ar­beits­spei­cher ver­scho­ben wer­den.

/boot ist ein sys­tem­kri­ti­scher Ord­ner mit den zum Boo­ten not­wen­di­gen Da­tei­en: Ker­nel, Boot­ma­na­ger und Ram­disk „ini­tramfs” mit Trei­ber­aus­stat­tung.

Ap­fel­böck, Her­mann: Die Li­nux-Ver­zeich­nis­struk­tur. In: Li­nux Welt XXL Nr. 2 (2021). S. 180.

Gutefrage.net: Ubuntu-Neuinstallation - ist der Einbindungspunkt /boot wirklich nötig? Wenn ja, wie wird diese Partition definiert?

Des Wei­te­ren de­fi­nie­re ich mei­ne Boot-Par­ti­ti­on nä­her, in­dem ich sie als „Pri­mär” kenn­zeich­ne und ihr ei­nen Spei­cher­raum von 1024 Me­ga­byte zu­wei­se. Die­se Ka­pa­zi­tät lässt es zu, drei un­ter­schied­li­che Li­nux-Ker­nel zu spei­chern, was völ­lig aus­rei­chend ist. Soll­te sich Ubun­tu wie ein RTL-Zwei-Mes­si ver­hal­ten und sich wei­gern, ob­so­le­te Trei­ber­ar­chi­ve au­to­ma­tisch zu lö­schen, dann müss­te mein Nef­fe le­dig­lich den fol­gen­den Auf­räum­be­fehl an­wen­den:

sudo dpkg -l 'linux-*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge

Nach­dem ich mei­ne Kon­fi­gu­ra­ti­on über die Schalt­flä­che „OK” über­nom­men ha­be, wechs­le ich wie­der auf den frei­en Spei­cher­platz der So­lid-Sta­te-Disk und ru­fe mit­hil­fe des Plus­zei­chens ei­ne neue Ein­ga­be­mas­ke her­vor.

Ubiquity: Eine Swap-Partition auf einem Solid-State-Drive anlegen. Screenshot von Ubuntu 20.04.3 LTS - Auslagerungsspeicher mit 16 Gigabyte

Gleich dar­auf er­stel­le ich als Mann der al­ten Schu­le trotz kon­tro­ver­ser De­bat­ten⁴ ei­ne Aus­la­ge­rungs­par­ti­ti­on di­rekt hin­ter den Start­da­tei­en. Denn ent­ge­gen al­ler Ge­rüch­te nutzt Ubun­tu ein Swap-Ver­zeich­nis näm­lich nicht nur für den Ru­he­zu­stand, son­dern parkt auch sons­ti­ge Do­ku­men­te in die­sem tem­po­rä­ren Spei­cher­be­reich.

Ressourcen-Screenshot des Gnome-Desktops (Ubuntu 20.04.3): Es befinden sich Dateien im Auslagerungsspeicher (Swap)

Da­mit der Spross mei­ner Schwä­ge­rin den Sus­pend-to-Disk-Mo­dus sor­gen­frei in An­spruch neh­men kann, rich­te ich die Grö­ße der Swap-Par­ti­ti­on am in­stal­lier­ten Ar­beits­spei­cher aus. Mehr gibt es bei die­sem spe­zi­el­len Sys­tem­ord­ner nicht zu be­ach­ten.

Die op­ti­ma­le Swap-Grö­ße ent­spricht der Grö­ße des ver­bau­ten Haupt­spei­chers.

Hil­z­in­ger, Mar­cel & Tho­mas Leich­tens­tern: In­stal­la­ti­on von Ubun­tu und sei­nen De­ri­va­ten. In: Ubun­tu Spe­zi­al Nr. 1 (2019). S. 21.

Ubiquity Version 20.04.15.17: Eine primäre Partition für das Ubuntu-Wurzelverzeichnis erstellen. Eine Empfehlung von Pinguin - Linux-Profi aus dem Freistaat Bayern

Zu gu­ter Letzt fas­se ich den üb­rig ge­blie­be­nen Spei­cher­platz auf dem So­lid-Sta­te-Dri­ve zum so­ge­nann­ten Wur­zel­ver­zeich­nis zu­sam­men. Die­se Par­ti­ti­on be­hei­ma­tet zum ei­nen die Da­tei­en des Be­triebs­sys­tems und dient zu­gleich als Ab­la­ge­ort für Soft­ware, die über den APT-Dienst in­stal­liert wird. Dem­zu­fol­ge be­schleu­nigt ein Halb­lei­ter­lauf­werk un­ter Li­nux eben­falls den Pro­gramm­start.

Eine Lagerstätte bestimmen

Nach­dem ich ei­ne schnel­le, ef­fi­zi­en­te und lang­le­bi­ge Mo­tor­kon­fi­gu­ra­ti­on zu­sam­men­ge­stellt ha­be, be­nö­tigt Ubun­tu noch ei­ne De­po­nie für den in­di­vi­du­el­len Be­nut­zer­bal­last.

Im Einbindungspunkt /home werden E-Mails, Programme, Pornos und Bürodokumente gespeichert. Dementsprechend sollte der Persönliche Ordner auf einer großen mechanischen Festplatte liegen. Der Screenshot ist Teil einer deutschsprachigen Linux-Anleitung

De­bi­an-De­ri­va­te spei­chern E-Mails, In­ter­net-Down­loads und Bü­ro­do­ku­men­te im Heim­ver­zeich­nis, das auch als „Per­sön­li­cher Ord­ner” be­kannt ist.

Es emp­fiehlt sich, ei­ne ei­ge­ne Par­ti­ti­on für Ihr Home-Ver­zeich­nis an­zu­le­gen. Li­nux spei­chert dar­in Ih­re Do­ku­men­te, Me­dia-Da­tei­en und Down­loads so­wie sämt­li­che per­sön­li­che Ein­stel­lun­gen für die in­stal­lier­ten Pro­gram­me.

Hil­z­in­ger, Mar­cel & Tho­mas Leich­tens­tern: In­stal­la­ti­on von Ubun­tu und sei­nen De­ri­va­ten. In: Ubun­tu Spe­zi­al Nr. 1 (2019). S. 22.

Die Ver­triebs­platt­form Steam legt her­un­ter­ge­la­de­ne Spiel­da­tei­en eben­falls un­ter dem Ein­bin­dungs­punkt /home ab, wes­we­gen ich die ge­sam­te me­cha­ni­sche Fest­plat­te in ei­ne pri­va­te La­ger­stät­te ver­wand­le.

  • Als Typ wäh­le ich al­ler­dings die Op­ti­on „Lo­gisch” aus, da­mit ich die Par­ti­ti­on bei Be­darf ver­klei­nern kann.

An­sons­ten hal­te ich auch in die­sem Fall dem Li­nux-Stan­dard­da­tei­sys­tem Ext4 die Treue.

Ein Zuhause für GRUB

Ganz zum Schluss schlie­ße ich die ma­nu­el­le Ubun­tu-Auf­tei­lung ab, in­dem ich ei­nen Spei­cher­ort für den Grand Uni­fied Boot­loa­der fest­le­ge.

Tutorial: How to split Ubuntu on SSD and HDD? A meaningful example screenshot showing a professional partitioning scheme. Created by Pinguin: Famous Linux-Expert from Bavaria

Hier­bei spielt die Art des Da­ten­trä­gers kei­ne Rol­le. Der Sys­tem­star­ter muss le­dig­lich auf ei­nem Mas­sen­spei­cher in­stal­liert wer­den, der im UEFI oder BIOS an ers­ter Stel­le steht.

  • In mei­nem Fall ist die Boot­rei­hen­fol­ge auf dem Main­board so kon­fi­gu­riert, dass das So­lid-Sta­te-Dri­ve die Pole­po­si­ti­on ein­nimmt, wes­halb ich GRUB auf dem Halb­lei­ter­lauf­werk ha­ben möch­te.

Nach die­ser letz­ten Ein­stel­lung kann ich das Ubun­tu-Set­up star­ten und ent­spannt den wei­te­ren Me­nü-An­wei­sun­gen fol­gen.

Ver­wand­te The­men:

Un­ter Ubun­tu den frei­en Spei­cher­platz an­zei­gen - Mög­lich­kei­ten
Müs­sen Da­ten­trä­ger mit dem Da­tei­sys­tem Ext4 de­frag­men­tiert wer­den?

¹Beh­rens, Jan: SSD-Le­bens­dau­er: Wie lan­ge hält ei­ne So­lid-Sta­te-Disk? ionos.de (09/2021).
²Link, Mi­cha­el: Zah­len, Da­ten, Fak­ten - Fest­plat­ten und SSDs. In: c’t Nr. 26 (2020). S. 131.
³Lang, Mir­co: Fest­plat­ten-Par­ti­tio­nen: MBR oder GPT? heise.de (09/2021).
⁴Ap­fel­böck, Her­mann: Ubun­tu 20.04 LTS: In­stal­la­ti­on & Up­grade. In: Li­nux Welt XXL Nr. 2 (2021). S. 43.

Ubuntu: Mit VLC garantiert alle Videoformate abspielen - Profiwissen

Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen sind nicht die idea­len Platt­for­men für Mul­ti­me­dia-An­wen­dun­gen. Die­se Hy­po­the­se wird zu­wei­len von re­nom­mier­ten IT-Ex­per­ten¹ auf­ge­stellt, wenn es um die Vi­deo­wie­der­ga­be² geht. Da­bei hängt die pes­si­mis­ti­sche Ein­schät­zung na­tür­lich mit dem Ubun­tu-Bord­mit­tel To­tem zu­sam­men, das stan­dard­mä­ßig we­der mit DVDs³ noch mit dem H.264-Codec um­ge­hen kann. Aber es dürf­te wohl je­der De­bi­an-De­ri­vat-Nut­zer in der La­ge sein, den VLC Me­dia Play­er mit­hil­fe ei­nes Ter­mi­nal-Be­fehls zu in­stal­lie­ren.

Das Kon­so­len-Kom­man­do an­zei­gen!

sudo apt-get update && sudo apt-get install vlc

Doch al­lein da­mit ist es nicht ge­tan, da der uni­xo­ide Vi­deo­Lan Cli­ent ein­ma­lig kon­fi­gu­riert wer­den muss. Ent­ge­gen land­läu­fi­ger Mei­nung sind hier­für kei­ne kurz­le­bi­gen Pri­vat­ar­chi­ve⁴ von­nö­ten. Auch be­hä­bi­ge Snap-Con­tai­ner oder Mi­cro­soft-Pa­ke­te ha­ben bei ei­ner pro­fes­sio­nel­len und lang­le­bi­gen VLC-Ka­li­brie­rung nichts ver­lo­ren. Um al­le Vi­deo­for­ma­te ab­spie­len zu kön­nen, be­nö­tigt die Wie­der­ga­be­soft­ware le­dig­lich ei­nen Zu­gang zu den of­fi­zi­el­len Ubun­tu-Quel­len.

Ubuntu: Mit dem VLC Player eine Wiedergabesoftware für alle Formate erhalten. Konfigurationstipps vom Linux-Profi. Egal, ob Nvidia oder AMD - mit der Kalibrierungsempfehlung von GWS2.de kann der kostenlose Medienspieler alle Videodateien ohne Abstürze vorführen. Ein Leitfaden von Pinguin: Das ist ein bayerischer Bürger, der sich fragt, was köpfende Afrikaner wie Mersad T. in Regen verloren haben

Ne­ben ei­nem grund­le­gen­den Mo­tor­tu­ning sind un­ter Li­nux auch Fein­jus­tie­run­gen an der Pe­ri­phe­rie von­nö­ten, um dau­er­haft in den Ge­nuss ei­nes ab­sturz­frei­en VLC Me­dia Play­ers zu kom­men. Dem­entspre­chend löst der fol­gen­de Leit­fa­den di­ver­se Pro­ble­me, die bei der Film­vor­füh­rung im­mer wie­der auf­tre­ten.

Co­dec­samm­lung in­stal­lie­ren
Kom­mer­zi­el­le Vi­deo-DVDs ab­spie­len
Film-Da­tei­en im­mer mit dem VLC Play­er öff­nen
VLC lässt sich nicht schlie­ßen und spielt nur Ton ab

Im Ge­gen­satz zu an­de­ren An­lei­tun­gen muss­ten sich die Pin­gu­in-Au­toren bei der Er­stel­lung die­ses Kom­pen­di­ums kei­ne lus­ti­gen Sze­na­ri­en aus­den­ken. Viel­mehr ba­siert der nach­ste­hen­de Rat­ge­ber auf di­gi­ta­len und ana­lo­gen Le­ser­zu­schrif­ten, die wir mo­na­te­lang ge­sam­melt ha­ben. So er­reich­te uns ei­nes Ta­ges ei­ne E-Mail, in der die­ser furcht­erre­gen­de Screen­shot sein Da­sein fris­te­te:

Screenshot von Fehlermeldung: VLC konnte den Audio- oder Videocodec nicht identifizieren. Damit die Wiedergabesoftware unter Ubuntu diverse x264-Videos abspielen kann, ist die Installation der Bibliothek libavformat vonnöten, die sich im FFmpeg-Archiv befindet

Ein Stu­dent hat­te von ei­nem Uni­ver­si­täts­ser­ver ei­ne ge­film­te Vor­le­sung her­un­ter­ge­la­den, die in ei­nem MP4-Con­tai­ner lag und mit dem x264-VFW-Co­dec kom­pri­miert wor­den war. So­wohl To­tem wie auch der VLC Me­dia Play­er streik­ten und spiel­ten we­der die Ton- noch die Bild­auf­nah­me ab. Kein Wun­der, schließ­lich ent­steht ein der­ar­ti­ger Clip nur, wenn bei der Kon­ver­tie­rung ei­ne pro­prie­tä­re Win­dows-Soft­ware zum Ein­satz kam.

Neue Codecs installieren

Be­vor der Hoch­schü­ler das Lern­ma­te­ri­al an­schau­en konn­te, muss­te der Ubun­tu-An­wen­der sein Sys­tem mit zu­sätz­li­chen De­ko­die­rern aus­stat­ten. Al­so rie­ten wir dem an­ge­hen­den Wirt­schafts­päd­ago­gen da­zu, dass FFm­peg-Ar­chi­v⁵ mit­hil­fe ei­nes Ter­mi­nal-Fens­ters zu in­stal­lie­ren:

sudo apt-get update && sudo apt-get install ffmpeg

In die­sem Soft­ware­pa­ket ist näm­lich un­ter an­de­rem ei­ne Bi­blio­thek na­mens li­bav­for­mat ent­hal­ten, die es dem VLC Me­dia Play­er er­mög­licht, auf ei­ne Viel­zahl von exo­ti­schen Au­dio- und Vi­deo­co­decs zu­zu­grei­fen.

Wäh­rend­des­sen sich der­ar­ti­ge Pro­blem­chen stets mit ei­ner kur­zen Ant­wort-E-Mail aus der Welt schaf­fen las­sen, gab es in der Ver­gan­gen­heit schon Fäl­le, wel­che die Pin­gu­in-Au­toren nur auf ana­lo­ge Art und Wei­se lö­sen konn­ten. So brach­te ein Ku­rier­dienst im Früh­jahr 2021 ein Pa­ket zur hie­si­gen Im­pres­s­ums­adres­se, das aus der Stadt Stet­tin kam, die der­zeit un­ter pol­ni­scher Ver­wal­tung steht. Die Kar­to­na­ge ent­hielt zwei plas­ti­kum­hüll­te Vi­deo-DVDs, ei­nen Zwan­zi­g­eu­ro­schein und ei­nen Brief, den ein äl­te­rer Herr ver­fasst hat­te.

  • In dem Schrift­stück be­rich­te­te der Ru­he­ständ­ler da­von, dass er die bei­geleg­ten Da­ten­trä­ger auf sei­nem Ubun­tu-Lap­top ab­spie­len woll­te, sein VLC Me­dia Play­er aber le­dig­lich ein schwar­zes Bild an­zeig­te, ob­wohl das Lauf­werk hör­bar an­ge­spro­chen wur­de.

Wir soll­ten die Sil­ber­schei­ben auf De­fek­te über­prü­fen und ge­ge­be­nen­falls re­pa­rie­ren. Doch na­tür­lich han­del­te es sich um ei­nen Soft­ware­kon­flikt, der vom Con­tent Scram­ble Sys­tem aus­ging.

Screenshot vom VLC Media Player 3.0.9.2 unter Ubuntu 20.04.2 LTS. Wie wird eine Video-DVD wiedergegeben? Anleitung von Pinguin: Das ist ein Linux-Guru, der die Kanzlerschaft Merkels ausschließlich mit zahlreichen Rechts-, Verfassungs- und Vertragsbrüchen assoziiert

DVDs im VLC abspielen

Ge­press­te Film-Da­ten­spei­cher sind in der Re­gel mit ei­nem schwa­chen Ko­pier­schutz ver­se­hen, der stan­dard­mä­ßig nur von TV-DVD-Play­ern ge­öff­net wer­den kann. Hin­ge­gen Lauf­wer­ke in Com­pu­ter­sys­te­men be­sit­zen von Haus aus kei­ne Ent­schlüs­se­lungs­me­cha­nis­men und müs­sen die Ab­spiel­sper­re auf­bre­chen, was im pri­va­ten Be­reich we­der il­le­gal noch ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung ist.

Das CSS-Sys­tem ist auf­grund zahl­rei­cher De­sign­feh­ler und der schwa­chen sym­me­tri­schen Ver­schlüs­se­lung mit le­dig­lich 40 Bit lan­gen Schlüs­seln be­reits seit rund zwei De­ka­den ge­bro­chen.

Bär­waldt, Erik: Hin­der­nis-Par­cours. Op­ti­sche Da­ten­trä­ger mit Li­nux trans­ko­die­ren. In: Li­nux Ma­ga­zin Nr. 9 (2019). S. 37.

Um die au­dio­vi­su­el­len In­hal­te auf kom­mer­zi­el­len Vi­deo-Schei­ben aus­zu­le­sen, be­nö­tigt der VLC Me­dia Play­er ei­nen Zu­gang zu ei­ner Pro­gramm­bi­blio­thek, die den Na­men libdvdcss2 trägt. Die­se Schlüs­sel­da­ten­bank be­fin­det sich wie­der­um im Soft­ware­pa­ket libdvd-pkg, das sich über den fol­gen­den Be­fehl in­stal­lie­ren lässt:

sudo apt-get install libdvd-pkg

Nach dem Aus­füh­ren die­ses Kom­man­dos for­dert die Kon­so­le zwei po­si­ti­ve Be­nut­zer­ein­ga­ben, um das Ar­chiv aus der Mul­ti­ver­se-Quel­le her­un­ter­zu­la­den.

Screenshot eines Ubuntu-Terminal-Fensters: Das Paket libdvd-pkg konfigurieren, damit VLC kopiergeschützte Video-DVDs entschlüsseln und abspielen kann. Deutschsprachige Linux-Anleitung von Pinguin: Das ist ein Bundesbürger, der sich fragt, warum köpfende Afrikaner wie Emmanuel Abayisenga nicht abgeschoben werden

So­bald der Vor­gang ab­ge­schlos­sen wur­de und das Ter­mi­nal-Fens­ter wie­der sei­ne ur­sprüng­li­che Far­be an­ge­nom­men hat, müs­sen die ge­spei­cher­ten Pa­ke­te auf­grund ei­nes Script­feh­lers er­neut kon­fi­gu­riert wer­den. Dem­zu­fol­ge ist zu­sätz­lich die Ein­ga­be des fol­gen­den Kom­man­dos von­nö­ten, um die In­te­gra­ti­on der Ent­schlüs­se­lungs­soft­ware ab­zu­schlie­ßen:

sudo dpkg-reconfigure libdvd-pkg

Doch auch bei die­sem Pro­zess wünscht die op­tisch ver­än­der­te Kon­so­le erst die Be­stä­ti­gung des Be­nut­zers, ehe sie die Sys­tem­än­de­run­gen vor­nimmt.

Screenshot eines Ubuntu-Terminals: libdvdcss2 herunterladen, bauen und installieren. Video-DVDs mit dem VLC Media Player abspielen. Deutschsprachige Linux-Anleitung von Pinguin: Das ist ein Bundesbürger, der es witzig findet, wenn sich Miesbacher Polizeibeamte von rumänischen Clanmitgliedern verprügeln lassen

Nach­dem das Ar­chiv libdvd-pkg er­folg­reich in­stal­liert wur­de, wä­re so­gar To­tem in der La­ge, ei­ne kom­mer­zi­el­le DVD ab­zu­spie­len. Trotz­dem möch­ten vie­le Ubun­tu-An­wen­der lie­ber gänz­lich auf das pu­ris­ti­sche Bord­mit­tel ver­zich­ten. Manch ei­ner är­gert sich so­gar dar­über, dass au­dio­vi­su­el­le Me­di­en stan­dard­mä­ßig mit der haus­ei­ge­nen Vi­deo-Ap­pli­ka­ti­on ge­öff­net wer­den.

Ubuntu 20.04.2 LTS - Video Media Player 3.0.9.2: Screenshot eines DVD-Menüs. Das Content Scramble System mit libdvdcss2 knacken. Eine deutschsprachige Anleitung von Pinguin: Das ist ein Linux-Profi, der Klaus Lemke verehrt

So er­reich­te uns bei­spiels­wei­se die fol­gen­de Wut-E-Mail, die wir auf­grund der zahl­rei­chen Kraft­aus­drü­cke nur aus­zugs­wei­se dar­stel­len kön­nen:

Der Gno­me-Desk­top ist mitt­ler­wei­le Ab­fall und ich ver­ach­te je­den Men­schen, der die­se Soft­waremiss­ge­burt ge­baut hat! Frü­her war es di­rekt an der Da­tei mög­lich, den Stan­dard-Vi­deo-Play­er zu än­dern. Heu­te muss ich je­des Mal den Weg über die Schalt­flä­che „Mit an­de­rer An­wen­dung öff­nen” ge­hen, wenn ich et­was im VLC an­schau­en will.

Lin­de­mann, Sieg­fried: Kein Gno­me-Desk­top in eu­ren An­lei­tun­gen mehr! E-Mail vom 18.06.2021.

Poleposition für VLC

Mit­hil­fe des Da­tei­ma­na­gers Nau­ti­lus ist es oh­ne Wei­te­res mög­lich, je­dem Vi­deo­con­tai­ner ei­ne in­di­vi­du­el­le Wie­der­ga­be­soft­ware zu­zu­wei­sen. Hier­für müs­sen die Ei­gen­schaf­ten ei­ner mar­kier­ten Da­tei le­dig­lich mit der Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + I an­ge­zeigt wer­den. Di­rekt im An­schluss lässt sich die emp­foh­le­ne Vor­führ­um­ge­bung über den Rei­ter „Öff­nen mit” dau­er­haft än­dern.

How to change the Ubuntu standard Video Player? Use VLC instead of Totem. Screenshot from the Gnome menu "Settings"

Wer da­ge­gen be­weg­te Bil­der aus­schließ­lich mit dem VLC Me­dia Play­er ab­spie­len möch­te, der soll­te über die Ubun­tu Ak­ti­vi­tä­ten-Such­leis­te in das Me­nü „Ein­stel­lun­gen” na­vi­gie­ren und dort auf den Rei­ter „Vor­ga­be­an­wen­dun­gen” kli­cken. Dar­auf­hin er­scheint hin­ter dem Punkt „Vi­deo” ei­ne Drop­down-Lis­te, mit­hil­fe die­ser ein neu­er Stan­dard-Play­er ein­ge­stellt wer­den kann.

Die VLC-Stabilität erhöhen

Ob­wohl Ubun­tu auf ei­ne na­ti­ve Li­nux-Ver­si­on des Vi­deo­Lan Cli­ents zu­rück­grei­fen kann, kommt es im­mer wie­der zu Kom­pa­ti­bi­li­täts­pro­ble­men:

Tag­chen lie­be Leu­te! VLC weist un­ter Ubun­tu 20.04 De­fek­te auf. Der Play­er schließt nicht rich­tig, son­dern das Ver­kehrshüt­chen bleibt nach dem Be­en­den in der obe­ren Leis­te ste­hen. Je­des Mal muss ich den Pro­zess über die Sys­tem­über­wa­chung ab­wür­gen.

Meu­rer, Matteo: VLC-Pro­zess hängt, was tun? E-Mail vom 14. Ju­li 2021.

Ubuntu für Kinder: Wer ein Kasperltheater auf einem Linux-System laufen lassen möchte, der sollte den VLC Media Player verwenden. Dieser Filmvorführer spielt nämlich nicht nur alle Videocodecs ab, sondern kann ebenfalls sehr gut an die Bedürfnisse von Jungen und Mädchen angepasst werden. Dabei zeigt die deutschsprachige Anleitung von GWS2.de, welche Konfigurationen nötig sind, damit der unixoide VideoLan Client stabil läuft und ausschließlich jugendfreie Inhalte darstellt. Die moderne Puppengrafik ist Sebastian Brant (Titio) gewidmet und wurde von Veronika Helga Vetter im August 2021 erstellt

Hin­ge­gen ein an­de­rer Be­nut­zer ver­si­cher­te uns, dass er die Co­dec-Bi­blio­thek li­bav­for­mat in­stal­liert hat, sei­ne Wie­der­ga­be­soft­ware aber trotz­dem nur die Ton­spur aus­ge­wähl­ter Clips ab­spielt, wäh­rend­des­sen das Bild schwarz bleibt.

  • Der­ar­ti­ge In­sta­bi­li­tä­ten hän­gen zu­meist mit der Hard­ware­be­schleu­ni­gun­g⁶ zu­sam­men, die im VLC Me­dia Play­er stan­dard­mä­ßig ak­ti­viert ist.

Hier­bei ver­sucht der di­gi­ta­le Film­vor­füh­rer die Zen­tral­ein­heit des Com­pu­ters zu ent­las­ten, in­dem er das Bild­ma­te­ri­al vom Gra­fik­pro­zes­sor be­rech­nen lässt. Doch lei­der ruft die­ser nütz­li­che Me­cha­nis­mus manch­mal Li­nux-Trei­ber-Kon­flik­te her­vor, die den Funk­ti­ons­um­fang der Ap­pli­ka­ti­on schmä­lern.

Screenshot vom VLC-Menü "Einfache Einstellungen" - Reiter "Eingang/Codecs". Die Hardwarebeschleunigung unter Ubuntu deaktivieren - Abstürze der Wiedergabesoftware vermeiden

Soll­te der VLC Me­dia Play­er un­ter Ubun­tu nicht rich­tig funk­tio­nie­ren, dann macht es Sinn, das „Hard­ware-ac­ce­le­ra­ted de­co­ding” aus­zu­schal­ten. Die­se Funk­ti­on be­fin­det sich im Rei­ter „Eingang/Codecs”, der sich über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + P her­vor­ru­fen lässt. Doch auf­ge­passt: Nach dem Spei­chern der Än­de­rung er­höht sich die CPU-Aus­las­tung bei der Vi­deo­wie­der­ga­be. Da­für bleibt die Ab­spiel­qua­li­tät gleich, da die Gra­fik­pro­zes­sor­un­ter­stüt­zung kei­nen Ein­fluss auf das Bild­ma­te­ri­al nimmt.

Ver­wand­te The­men:

Freetux­TV - le­ga­le IPTV-Soft­ware für Ubun­tu
AMD-Gra­fik­kar­ten lei­ser ma­chen - Ra­de­on Pro­fi­le ver­wen­den

¹Bär­waldt, Erik: Hin­der­nis-Par­cours. Op­ti­sche Da­ten­trä­ger mit Li­nux trans­ko­die­ren. In: Li­nux Ma­ga­zin Nr. 9 (2019). S. 36.
²Ko­f­ler, Mi­cha­el: Li­nux. Das um­fas­sen­de Hand­buch. 15., ak­tua­li­sier­te Auf­la­ge. Bonn: Rhein­werk Ver­lag 2017.
³Wol­ski, Da­vid: Ubun­tu 20.04: Pro­ble­me & Lö­sun­gen. In: Li­nux Welt XXL Nr. 2 (2021). S. 49.
⁴Law­rence, Mi­cha­el: How to In­stall The La­test VLC 3.0.11 via PPA in Ubun­tu 20.04. tipsonubuntu.com (08/2021).
⁵Nie­der­may­er, Mi­cha­el: Sup­por­ted File For­mats, Co­decs or Fea­tures. ffmpeg.org (08/2021).
⁶Cun­ha, Ra­el Gu­gel­min: Ubun­tu 20.04 LTS: VLC play­er not quit­ting. superuser.com (08/2021).