Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Ubuntu: Bildschirm dunkler machen - Blaulichtfilter aktivieren

Vor al­lem Note­book-Dis­plays mit LED-Hin­ter­grund­be­leuch­tung sind häu­fig viel zu hell ein­ge­stellt. So ver­fü­gen Lap­top-Bild­schir­me in der Re­gel über ei­ne Leucht­dich­te, die zwi­schen 300 und 380 Can­de­la pro Qua­drat­me­ter liegt. Die­se ho­hen Wer­te sind je­doch kein Man­ko, son­dern ein Qua­li­täts­merk­mal. Denn mit kräf­tig strah­len­den Matt­schei­ben ist es pro­blem­los mög­lich, im Frei­en bei Son­nen­licht zu ar­bei­ten. Hin­ge­gen in ge­schlos­se­nen Räu­men soll­te die Mo­ni­tor­hel­lig­keit auf cir­ca 200 cd/m² ge­dimm­t¹ wer­den, um die Sym­pto­me² des Of­fice-Eye-Syn­droms zu ver­mei­den. Des­halb las­sen sich die An­zei­ge­ge­rä­te von mo­bi­len Klapprech­nern nor­ma­ler­wei­se über die farb­lich her­vor­ge­ho­be­nen Fn-Tas­ten re­gu­lie­ren. Soll­te die­se Funk­ti­on aus­fal­len oder nicht vor­han­den sein, dann kön­nen auch Soft­ware­lö­sun­gen da­für sor­gen, dass grel­le Screens ih­re In­ten­si­tät ver­lie­ren.

Hal­lo zu­sam­men! Als Be­rufs­pend­ler bin ich fünf Ta­ge die Wo­che min­des­tens zwei­ein­halb Stun­den mit dem Zug un­ter­wegs. Um die Fahr­zeit sinn­voll nut­zen zu kön­nen, ha­be ich mir vor Kur­zem ein Le­no­vo-Note­book ge­kauft, das die fol­gen­de Mo­dell­be­zeich­nung trägt: 320-17IKB. Win­dows 10 wur­de durch Ubun­tu 18.04 er­setzt. Nun zum Pro­blem: Das Dis­play des Lap­tops ist viel zu hell. Es ist fast so, als wür­de ich in Son­nen­bank­röh­ren schau­en. Au­ßer­dem mer­ke ich, dass sich die Mit­rei­sen­den vor al­lem am frü­hen Mor­gen von mei­nem Bau­strah­ler be­läs­tigt füh­len. Die Bild­schirm­be­leuch­tung lässt sich nicht am Ge­rät dim­men, da die Fn-Tas­ten funk­ti­ons­los sind, was ver­mut­lich an der feh­len­den Li­nux-Un­ter­stüt­zung liegt. Gibt es viel­leicht ein Pro­gramm, mit dem ich die grel­le Flim­mer­kis­te dunk­ler ma­chen kann?

Jahn, Tho­mas: Ubun­tu-Pro­blem: Note­book-Dis­play zu hell. E-Mail vom 18.04.2019.

Ubun­tu-Be­nut­zer kön­nen auf den in­te­grier­ten Nacht­mo­dus zu­rück­grei­fen, wenn sie ih­ren Mo­ni­tor dunk­ler ma­chen möch­ten. Die­ses Bord­mit­tel lässt sich im Me­nü „Ein­stel­lun­gen” mit zwei Maus­klicks ak­ti­vie­ren.

Al­ler­dings ist es bei die­ser Ver­fah­rens­wei­se nicht mög­lich, ei­ne in­di­vi­du­el­le Dis­play-Hel­lig­keit fest­zu­le­gen. Des Wei­te­ren ruft der haus­ei­ge­ne Däm­mer­zu­stand ei­nen star­ken Oran­ge­fil­ter her­vor, der für die Bild­schirm­ar­beit völ­lig un­ge­eig­net ist.

Scientific Chart of Columbia University New York: How to reduce the brightness of LED-Backlight Screens? The Ophthalmologist Dr. Ruth Karola Westheimer recommends a Color temperature of 5000 Kelvin. This Value can be set with the Ubuntu-Software Brightness Controller. The Illustration shows a Penguin wearing Sunglasses as he is blinded by his Notebook. The Picture was drawn by Veronika Vetter. She is the Mistress of Linus Torvalds

Wer die Hel­lig­keits­wer­te von PC-Dis­plays un­ter Ubun­tu pro­fes­sio­nell ka­li­brie­ren möch­te, der soll­te die Diens­te von Bright­ness Con­trol­ler in An­spruch neh­men. Denn die­ses kos­ten­lo­se Li­nux-Pro­gramm ver­fügt über ei­ne misch­pult­ähn­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che, über die sich die Leucht­kraft der An­zei­ge­ge­rä­te punkt­ge­nau ein­stel­len lässt. Des Wei­te­ren kön­nen mit der Dimm­soft­ware die so­ge­nann­ten RGB-Farb­stu­fen neu de­fi­niert wer­den. Durch die­se ge­sund­heits­för­dern­de Funk­ti­on ist es mög­lich, den schäd­li­chen Blau­licht­an­teil in der LED-Strah­lung zu re­du­zie­ren.

Wei­ßes Son­nen­licht, an das wir uns seit Mil­lio­nen Jah­ren ge­wöhnt ha­ben, be­steht zu ca. 25 bis 30 % aus blau­em Licht. [...] Com­pu­ter­bild­schir­me und an­de­re Ge­rä­te strah­len un­ge­fähr 35 % blau­es Licht aus und hal­ten die­se ho­hen Wer­te bis in den spä­ten Abend.

Meu­nier, Ru­bi­na: 8 Re­geln, um sich vor dem schäd­li­chen Blau­licht der Bild­schir­me zu schüt­zen. bolle-safety.de (04/2019).

Ei­ne dau­er­haf­te Blau­licht­ex­po­si­ti­on ist sehr ge­fähr­lich, da sie nicht nur zu Schlaf­man­gel³, son­dern so­gar zu Netz­haut­schä­den⁴ füh­ren kann. Das liegt dar­an, dass die­se hoch­en­er­ge­ti­sche Kurz­wel­len­strah­lung di­ver­se Mo­le­kü­le in den Au­gen ent­ste­hen lässt, die schäd­lich für die Seh­zel­len sind.

So führt en­er­gie­rei­ches Licht zu fo­tooxi­da­ti­vem Stress, das heißt, es ent­ste­hen Sauer­stoff­ra­di­ka­le, die Pro­te­ine und Li­pi­de schä­di­gen kön­nen und letzt­lich zum Tod von Seh­zel­len füh­ren. Ein Scha­den, der nicht mehr wie­der­gut­zu­ma­chen ist.

Ir­mer, Ju­li­et­te: Blau­licht­alarm. spektrum.de (04/2019).

Ein wei­te­rer Vor­teil von Bright­ness Con­trol­ler ist, dass mit dem Werk­zeug gleich meh­re­re An­zei­ge­ge­rä­te un­ab­hän­gig von­ein­an­der re­gu­liert wer­den kön­nen. So ist es mög­lich, al­le an­ge­schlos­se­nen Mo­ni­to­re in­di­vi­du­ell an die Um­ge­bungs­be­leuch­tung an­zu­pas­sen, was den Kom­fort bei der Bild­schirm­ar­beit deut­lich er­höht.

Wie werden Laptop-Displays unter Ubuntu dunkler gemacht? Brightness Controller reduziert die Bildschirmhelligkeit und vermindert die Blaulichtexposition. PPA von Pinguin - Bewahrer des Glaubens

Falls Sie in Zu­kunft bes­ser auf Ih­re Seh­or­ga­ne ach­ten möch­ten, dann soll­ten Sie Ihr Be­triebs­sys­tem heu­te noch mit ei­nem Blau­licht­fil­ter aus­stat­ten. In der fol­gen­den An­lei­tung er­klä­re ich Ih­nen, wie Sie die Dimm­soft­ware Bright­ness Con­trol­ler un­ter Ubun­tu in­stal­lie­ren. Au­ßer­dem er­fah­ren Sie, wel­che Farb­tem­pe­ra­tur be­son­ders an­ge­nehm für die Au­gen ist.

Kleine Software - große Wirkung

Sze­na­rio: Mein Be­ruf zwingt mich da­zu, täg­lich zehn Stun­den lang auf LED-Bild­schir­me zu schau­en. Dem­entspre­chend bin ich dar­auf an­ge­wie­sen, dass mei­ne Au­gen noch sehr lan­ge funk­tio­nie­ren, wes­halb ich stets mit der op­ti­ma­len Dis­play-Hel­lig­keit ar­bei­ten möch­te. Au­ßer­dem muss ich mei­ne Seh­or­ga­ne vor dem schäd­li­chen Blau­licht schüt­zen. Da­zu wä­re es am bes­ten, wenn mei­ne Mo­ni­to­re mit ei­ner Farb­tem­pe­ra­tur von 5.000 Kel­vin strah­len wür­den.

Durch Sen­kung der Farb­tem­pe­ra­tur wird der An­teil an röt­li­chem Licht er­höht. Wenn Sie die Farb­tem­pe­ra­tur des Mo­ni­tors von 6.500 bis 7.000 K auf 5.000 K ver­rin­gern, kön­nen Sie den Blau­licht­an­teil um 20 Pro­zent re­du­zie­ren.

Göp­fert, Yvon­ne: Bü­ro-Au­gen-Syn­drom und Na­cken­schmer­zen. PC-Ar­beits­platz au­gen­scho­nend ein­rich­ten - 4 Tipps. pc-magazin.de (04/2019).

Na­tür­lich könn­te ich mei­ne An­zei­ge­ge­rä­te hard­ware­sei­tig kon­fi­gu­rie­ren. Aber dann müss­te ich mehr­mals am Tag an klei­nen Mo­ni­tor­knöp­fen her­um­drü­cken, was mir viel zu um­ständ­lich ist. Statt­des­sen ent­schei­de ich mich da­zu, die Li­nux-Soft­ware Bright­ness Con­trol­ler zu in­stal­lie­ren, da die­ses Hilfs­mit­tel ei­ne maus­ba­sier­te Hel­lig­keit­s­ka­li­brie­rung er­mög­licht.

Um mein Ubun­tu mit dem Bild­schirm­pro­gramm aus­zu­stat­ten, muss ich zu­nächst ein­mal ein neu­es Ter­mi­nal-Fens­ter öff­nen. Gleich da­nach sa­ge ich mei­nem APT-Dienst, dass er die fol­gen­de PPA in sei­ne Da­ten­bank auf­neh­men soll:

sudo add-apt-repository ppa:apandada1/brightness-controller

Hin­weis: Bright­ness Con­trol­ler wur­de im Jah­re 2012 von ei­nem In­for­ma­ti­ker na­mens Amit Se­al Ami ver­öf­fent­licht. Wenn der ban­gla­de­schi­sche IT-Ex­per­te⁵ nicht ge­ra­de an sei­ner Dimm­soft­ware feilt, dann lie­fert er Über­set­zun­gen für Ubun­tu MATE. So­mit ist der flei­ßi­ge Asi­at ein äu­ßerst ver­trau­ens­wür­di­ger Re­po­sito­ry-Be­trei­ber.

Als Nächs­tes las­se ich al­le hin­ter­leg­ten Soft­ware­quel­len neu ein­le­sen:

sudo apt-get update

Zu gu­ter Letzt kann ich den smar­ten Hel­lig­keits­reg­ler in­stal­lie­ren:

sudo apt-get install brightness-controller

Wich­tig: Nach­dem mein Be­triebs­sys­tem al­le Pro­gramm­da­tei­en her­un­ter­ge­la­den und kon­fi­gu­riert hat, muss ich mich nie wie­der um die Bild­schirm­ap­pli­ka­ti­on küm­mern. Al­le Ak­tua­li­sie­run­gen für Bright­ness Con­trol­ler er­hal­te ich zu­künf­tig au­to­ma­tisch zu­sam­men mit den an­de­ren Ubun­tu-Up­dates.

Grelle Displays verdunkeln

Die In­stal­la­ti­ons­kon­so­le wird nun nicht mehr be­nö­tigt, wes­halb ich die­ses Fens­ter schlie­ße. Im An­schluss dar­an öff­ne ich die Ubun­tu Ak­ti­vi­tä­ten-Such­leis­te, da­mit ich dar­auf­hin die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che von Bright­ness Con­trol­ler star­ten kann.

Sobald die Programminstallation abgeschlossen wurde, kann die grafische Benutzeroberfläche von Brightness Controller über die Ubuntu Aktivitäten-Suchleiste gestartet werden. Screenshot zuerst veröffentlicht auf GWS2.de - das ist ein Linux-Portal für Christen, die Schwester Hatune Dogan bewundern

Gleich nach­dem die Ap­pli­ka­ti­on ge­la­den wur­de, er­scheint ein Me­nü, das wie ein Misch­pult aus­sieht. Auf der rech­ten Pro­gramm­sei­te muss ich zu­nächst ein­mal fest­le­gen, wel­ches an­ge­schlos­se­ne An­zei­ge­ge­rät mein Haupt- und wel­ches mein Zweit­bild­schirm ist. Als Nächs­tes ma­che ich mei­ne LED-Screens dunk­ler, in­dem ich die Reg­ler über „Bright­ness” so lan­ge nach un­ten zie­he, bis ich mit der dar­ge­stell­ten Hel­lig­keit zu­frie­den bin.

Die Lasik Augenklinik in München empfiehlt bei LED-Displays eine Farbtemperatur von 5000 Kelvin. Dieser Wert kann unter Ubuntu mit Brightness Controller eingestellt werden. Installationsanleitung von Pinguin - Oberfeldmarschall im Bund Heimattreuer Jugend

Di­rekt im An­schluss ak­ti­vie­re ich den Blau­licht­fil­ter auf bei­den Bild­schir­men. Hier­für öff­ne ich als Ers­tes das Drop­down-Me­nü, das sich un­ter dem Punkt „Co­lor Tem­pe­ra­tu­re” be­fin­det.

  • Un­mit­tel­bar da­nach wäh­le ich den Ein­trag „5200K Car­bon Arc” aus. Dann schie­be ich die grau­en Knöp­fe über „B” noch et­was nach un­ten, da ich ei­nen Farb­tem­pe­ra­tur­wert von un­ge­fähr 5.000 Kel­vin ein­stel­len möch­te.

Zu gu­ter Letzt spei­che­re ich mei­ne Kon­fi­gu­ra­ti­on, da­mit ich Bright­ness Con­trol­ler nicht nach je­dem Pro­gramm­start neu ka­li­brie­ren muss.

Screenshot von Brightness Controller unter Ubuntu 18.04.2 LTS. Wie werden die individuellen Einstellungen gespeichert? Linux-Unterrichtsmaterial von GWS2.de - Teilnehmer der 1. Konferenz der freien Medien

Da­zu kli­cke ich auf den Rei­ter „File” und wäh­le gleich dar­auf den Punkt „Save cur­rent set­tings” aus. Um­ge­hend da­nach for­dert mich die Ap­pli­ka­ti­on da­zu auf, ei­nen Da­tei­na­men ein­zu­ge­ben. Nach­dem ich das er­le­digt ha­be, kann ich mei­ne per­sön­li­chen Ein­stel­lun­gen je­der­zeit aus dem Home-Ver­zeich­nis ab­ru­fen.

Ubuntu mit Sehhilfe starten

Ab­schlie­ßend sor­ge ich noch da­für, dass die Bild­schirm­soft­ware nach je­dem Sys­tem­start au­to­ma­tisch ge­la­den wird. Und da­mit mir das ge­lingt, muss ich zu­nächst ein­mal das Me­nü „Start­pro­gram­me” über die Ubun­tu Ak­ti­vi­tä­ten-Such­leis­te öff­nen.

Wo befindet sich das Ubuntu-Autostartmenü? Die Antwort gibt es auf GWS2.de - ein Portal für Menschen, die Neverforgetniki respektieren

Im Au­to­start­me­nü an­ge­kom­men wäh­le ich als Ers­tes die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen” an, wor­auf­hin ein neu­es Fens­ter er­scheint. Di­rekt im An­schluss fül­le ich die lee­ren Fel­der fol­gen­der­ma­ßen aus:

Zum An­zei­gen der Ein­trä­ge hier kli­cken!

  • Na­me: Bright­ness Con­trol­ler
  • Be­fehl: /us­r/­bin/b­right­ness-con­trol­ler
  • Kom­men­tar: Re­gu­liert Bild­schirm­hel­lig­keit

Als Nächs­tes spei­che­re ich mei­ne Auf­zeich­nun­gen und ver­las­se die Ein­ga­be­mas­ke „Start­pro­gramm hin­zu­fü­gen” wie­der.

Screenshot vom Ubuntu-Menü "Startprogramm hinzufügen". Befehl: Die Dimmsoftware Brightness Controller soll nach dem Systemstart automatisch geladen werden

Durch die vor­an­ge­gan­ge­ne Maß­nah­me ha­be ich er­reicht, dass Bright­ness Con­trol­ler au­to­ma­tisch ge­star­tet wird, so­bald mein Ubun­tu-Sys­tem voll­stän­dig hoch­ge­fah­ren ist.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Wer in jun­gen Jah­ren un­ge­schützt in der pral­len Son­ne lag, der hat im Al­ter ein er­höh­tes Haut­krebs­ri­si­ko. Die­se Tat­sa­che dürf­te so ziem­lich je­dem be­kannt sein. Hin­ge­gen nur die we­nigs­ten wis­sen, dass die LED-Strah­lung eben­falls Krank­hei­ten her­vor­ru­fen kann. So för­dert das blau an­ge­rei­cher­te Kunst­licht Ent­zün­dun­gen in den Au­gen, die häu­fig zu ei­ner Ma­ku­la­de­ge­ne­ra­ti­on füh­ren.

Ei­ne Ma­ku­la­de­ge­ne­ra­ti­on er­kennt der Au­gen­arzt an be­stimm­ten Ab­la­ge­run­gen und dunk­len Fle­cken auf der Netz­haut. [...] Blau­es Licht be­schleu­nigt den Pro­zess vor al­lem, wenn das Au­ge dem Licht un­ge­schützt aus­ge­setzt ist.

Ben­se­mann, Mar­cus: LED-Lam­pen: Schäd­li­ches Licht für die Au­gen. ndr.de (04/2019).

Auch der Graue Star⁶ wird her­auf­be­schwo­ren, wenn die mensch­li­chen Lin­sen ho­hen Blau­licht­kon­zen­tra­tio­nen aus­ge­setzt sind. In­stal­lie­ren Sie al­so heu­te noch Bright­ness Con­trol­ler und bän­di­gen Sie Ih­re grel­len Bild­schir­me, da­mit Ih­re sen­si­blen Seh­or­ga­ne lan­ge ge­sund blei­ben.

Ver­wand­te The­men:

Fri­sche Trei­ber für Ubun­tu - so ge­lingt das Ker­nel-Up­date
Die Sys­tem­tem­pe­ra­tu­ren un­ter Ubun­tu an­zei­gen las­sen - so geht’s

¹Kug­ler, Arnt: Bes­te Sicht: Hel­lig­keit und Kon­trast. chip.de (04/2019).
²Bö­nisch, Ju­lia: Mü­de Au­gen durch zu hel­le Dis­plays. sueddeutsche.de (04/2019).
³T­humm, Diet­mar W.: Al­les Blau oder was? augentagesklinik.com (PDF) (04/2019).
⁴Schierz, Chris­toph: Blau­licht­schä­di­gung der Au­gen-Netz­haut. Stand der wis­sen­schaft­li­chen Er­kennt­nis­se. tu-ilmenau.de (PDF) (04/2019).
⁵A­mi, Amit Se­al: Re­se­ar­cher | Aca­de­mici­an | Soft­ware En­gi­neer. github.io (04/2019).
Raf­fin, Karl-Heinz: Die zwei Sei­ten des blau­en Lichts. zeiss.de (04/2019).

Ubuntu: Systeminformationen anzeigen lassen - Hardwareübersicht

Selbst er­fah­re­ne Ubun­tu-Be­nut­zer wis­sen häu­fig nicht, wel­che Kom­po­nen­ten in ih­rem Com­pu­ter­ge­häu­se ver­baut sind. So­lan­ge al­les gut funk­tio­niert, spie­len die Sys­tem­in­for­ma­tio­nen auch kei­ne gro­ße Rol­le. Wer je­doch mit ei­nem Sta­bi­li­täts­pro­blem zu kämp­fen hat, der muss auf je­den Fall sei­ne Hard­ware­da­ten pa­rat ha­ben, um schnel­le Hil­fe in ei­nem On­line-Fo­rum zu be­kom­men. Des Wei­te­ren er­zie­len pri­va­te PC-Ver­käu­fer ei­nen hö­he­ren Preis, wenn sie die Aus­stat­tung ih­rer EDV-An­la­ge de­tail­liert auf­lis­ten kön­nen. Fer­ner soll­ten Ga­mer vor je­der Neu­an­schaf­fung prü­fen, ob ihr Rech­ner die Sys­tem­an­for­de­run­gen des ge­wünsch­ten Spiels er­füllt. Hin­ge­gen Ad­mi­nis­tra­to­ren be­nö­ti­gen die Hard­ware­de­tails ih­rer Kli­en­ten, da sonst be­son­de­re War­tungs­ar­bei­ten nur schwer durch­führ­bar sind.

Lie­be Leu­te! Mein neu­er Pro­zes­sor er­reicht nicht die Takt­ra­ten, die er soll­te, wes­halb ich ein BIOS-Up­date durch­füh­ren muss. Nun füh­le ich mich ziem­lich un­si­cher da­bei, da ich so et­was noch nie ge­macht ha­be. Be­vor ich los­le­ge, möch­te ich ein paar de­tail­lier­te Sys­tem­in­for­ma­tio­nen ein­ho­len und woll­te des­halb fra­gen, ob es ei­ne Ubun­tu-Al­ter­na­ti­ve für Si­Soft San­dra Li­te gibt. Im Prin­zip su­che ich ein kos­ten­lo­ses Pro­gramm, mit dem ich die in­stal­lier­te BIOS-Ver­si­on und mein Main­board-Mo­dell her­aus­fin­den kann.

Ni­ckel, Ro­bin: Gibt es Si­Soft San­dra Li­te für Li­nux? E-Mail vom 23.02.2019.

Un­ter Ubun­tu ist es auch oh­ne ei­ne ex­ter­ne Sys­tem­ana­ly­se­soft­ware mög­lich, sich sei­ne Hard­warein­for­ma­tio­nen an­zei­gen zu las­sen. Das liegt dar­an, dass die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on al­le Ge­rä­te­da­ten di­rekt von der Haupt­pla­ti­ne be­zie­hen kann.

Scientific chart published by Caltech: The technical cooperation between Motherboard and SMBIOS. How to get the System information with the Linux terminal using dmidecode? Graphic by Veronika Vetter - Bavarian Fine Artist

Da­zu muss das smar­te De­bi­an-De­ri­vat le­dig­lich auf das Sys­tem Ma­nage­ment BIOS zu­grei­fen. Die­se Firm­ware scannt und spei­chert wäh­rend des Boot­vor­gangs al­le Hard­ware­kom­po­nen­ten, die mit dem Main­board ver­bun­den sind. Im An­schluss dar­an wird der chao­ti­sche Mi­kro­code vom in­te­grier­ten Desk­top Ma­nage­ment In­ter­face auf­be­rei­tet, wo­durch sich die Ge­rä­te­in­for­ma­tio­nen in ta­bel­la­ri­scher For­m¹ ab­ru­fen las­sen.

Um die prä­pa­rier­ten Sys­tem­da­ten von der Hard­ware­abs­trak­ti­ons­schicht ab­zu­ho­len, ist wie­der­um ei­ne klei­ne Trans­port­soft­ware von­nö­ten. Ubun­tu-Be­nut­zer soll­ten hier­für das Kom­man­do­zei­len­pro­gramm dmi­de­code ver­wen­den, da die­ses Bord­mit­tel stan­dard­mä­ßig im Li­nux-Ker­nel ent­hal­ten ist.

Dmi­de­code re­ports in­for­ma­ti­on about your system’s hard­ware as de­scri­bed in your sys­tem BIOS ac­cord­ing to the SMBIOS/DMI stan­dard. This in­for­ma­ti­on ty­pi­cal­ly in­clu­des sys­tem ma­nu­fac­tu­rer, mo­del na­me, se­ri­al num­ber, BIOS ver­si­on, as­set tag as well as a lot of other de­tails.

Ara­pov, An­ton: dmi­de­code. nongnu.org (03/2019).

Linux-Screenshot of dmidecode 3.1: Which Hardware components are installed in my system? Command to display the System overview provided by Pinguin in collaboration with Canonical

Das Ba­ckend-Werk­zeug dmi­de­code lässt sich auf­ru­fen, in­dem der fol­gen­de Be­fehl in ein Ter­mi­nal-Fens­ter ein­ge­ge­ben wird:

sudo dmidecode

Um­ge­hend da­nach er­scheint ei­ne um­fas­sen­de Ta­bel­le, in der je­de Hard­ware­kom­po­nen­te auf­ge­führt ist. Hin­ge­gen wer sei­ne Sys­tem­in­for­ma­tio­nen in ei­ner gra­fisch auf­be­rei­te­ten Form be­nö­tigt, der kann auf Ne­of­etch zu­rück­grei­fen.

Tutorial: How to display Hardware details in Ubuntu? The Scene shows a Penguin looking at a Computer with a Magnifying glass. Free Linux-Lesson published at GWS2.de - a Portal, that supports Migrant deportations

Ne­of­etch ist ein klei­nes Kon­so­len­pro­gramm, das nur die wich­tigs­ten Sys­tem­da­ten² dar­stellt. Ur­sprüng­lich wur­de die über­sicht­li­che Free­ware für am­bi­tio­nier­te Hard­ware­lieb­ha­ber ent­wi­ckelt, da­mit die­se mit ih­rer Com­pu­ter­aus­stat­tung in On­line-Fo­ren an­ge­ben kön­nen.

Ne­of­etch shows the in­for­ma­ti­on other peop­le want to see.

Araps, Dyl­an: Ne­of­etch. github.com (03/2019).

Aus die­sem Grund wer­den die er­mit­tel­ten Rech­nerde­tails stets von ei­nem im­po­san­ten ASCII-Art-Lo­go prä­sen­tiert. Trotz die­ser Ab­len­kung ist das Shell-Skript ein wert­vol­les Ana­ly­se­tool, das nicht nur Ge­rä­te­na­men, son­dern auch Soft­warein­for­ma­tio­nen be­reit­stellt.

Screenshot of Ubuntu 18.04.2 LTS: Neofetch Version 6.0.0-1. System information: AMD FX-8350 in combination with an AMD Radeon R7 260X

Des Wei­te­ren lässt sich Ne­of­etch re­la­tiv ein­fach kon­fi­gu­rie­ren, wo­durch die Stan­dard­über­sicht mit wei­te­ren Pa­ra­me­tern³ er­gänzt wer­den kann.

Ein markantes Systemdatenblatt

Sze­na­rio: Ges­tern stell­te mich mei­ne 24 Jah­re jün­ge­re Ehe­frau vor die Wahl: Ent­we­der ich ver­kau­fe mei­nen Li­nux-Spie­le-Rech­ner oder sie geht mit un­se­rem Sohn nach Thai­land zu­rück. Na­tür­lich lenk­te ich so­fort ein. Denn lei­der feh­len mir die fi­nan­zi­el­len Mit­tel, um ei­ne ähn­lich at­trak­ti­ve Se­xu­al­part­ne­rin zu fin­den. Gleich heu­te Mor­gen sah ich mir die Com­pu­ter­in­se­ra­te bei eBay Klein­an­zei­gen an, da ich kei­ne Ah­nung hat­te, wie ich mein liebs­tes Stück an­bie­ten soll­te. Bei mei­ner Re­cher­che stell­te ich fest, dass sich in den Of­fer­ten häu­fig ein Screen­shot be­fand, auf dem das Win­dows-Sys­tem­da­ten­blatt zu se­hen war. Die­se Idee ge­fiel mir, wes­halb ich ein sol­ches Ac­ces­soire eben­falls in mein An­ge­bot ein­bau­en woll­te. Al­ler­dings ist das haus­ei­ge­ne Ubun­tu-In­fo­zen­trum nur we­nig aus­sa­ge­kräf­tig. Dem­entspre­chend muss ich auf mei­nem Ga­ming-PC erst ein­mal Ne­of­etch in­stal­lie­ren, be­vor ich mei­ne An­non­ce mit ei­ner schi­cken Hard­ware­über­sicht auf­wer­ten kann.

Da­zu öff­ne ich als Ers­tes ein Ter­mi­nal-Fens­ter. Di­rekt im An­schluss stat­te ich mei­nen APT-Dienst mit der fol­gen­den PPA aus:

sudo add-apt-repository ppa:dawidd0811/neofetch

Als Nächs­tes las­se ich al­le hin­ter­leg­ten Soft­ware­quel­len neu ein­le­sen:

sudo apt-get update

Gleich dar­auf in­stal­lie­re ich das smar­te Kom­man­do­zei­len­pro­gramm, in­dem ich den nach­ste­hen­den Be­fehl ein­ge­be:

sudo apt-get install neofetch

Hin­weis: Die oben ge­nann­te Re­po­sito­ry wird von Da­wid Dzi­ur­la⁴ be­trie­ben. Das ist ein pol­ni­scher In­for­ma­ti­ker, der eh­ren­amt­lich als Ubun­tu-Tes­ter ar­bei­tet und seit Jah­ren da­für sorgt, dass sei­ne De­pot­be­nut­zer stets die ak­tu­ells­te Ne­of­etch-Ver­si­on be­sit­zen.

Die Hardwareübersicht aufrufen

So­fort nach­dem das Shell-Skript ein­ge­rich­tet wur­de, kann ich mir mei­ne Sys­tem­da­ten je­der­zeit an­zei­gen las­sen. Hier­für muss ich le­dig­lich den Na­men des Ana­ly­se­tools in ein Ter­mi­nal-Fens­ter ein­tip­pen:

neofetch

Bei mei­nem eBay-An­ge­bot möch­te ich je­doch be­son­ders her­vor­he­ben, dass ich ei­nen Li­nux-Rech­ner ver­kau­fe. Dem­entspre­chend er­set­ze ich das un­ge­läu­fi­ge Ubun­tu-Lo­go durch ei­nen Pin­gu­in, in­dem ich die Ge­rä­te­in­for­ma­tio­nen fol­gen­der­ma­ßen auf­ru­fe:

neofetch --ascii_distro x

Neofetch Version 6.0.0-1: How to show an ASCII-Penguin? Free Tutorial and Commands published by Pinguin - Bavarian Resistance fighter against the Merkel regime

Trotz der aus­drucks­vol­len ASCII-Gra­fik ist mir das Sys­tem­da­ten­blatt im­mer noch nicht aus­sa­ge­kräf­tig ge­nug. Denn viel­leicht möch­te ein po­ten­zi­el­ler PC-Käu­fer zu­sätz­lich wis­sen, wie groß die vor­in­stal­lier­te Sys­tem­par­ti­ti­on ist.

Neofetch individuell anpassen

Um die Hard­ware­über­sicht mit wei­te­ren Pa­ra­me­tern aus­zu­stat­ten, muss ich mit dem Edi­tor Na­no auf die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei von Ne­of­etch zu­grei­fen. Al­so öff­ne ich ein neu­es Ter­mi­nal-Fens­ter und ge­be gleich dar­auf den fol­gen­den Be­fehl ein:

sudo nano .config/neofetch/config.conf

Im An­schluss dar­an fah­re ich den Cur­sor mit den Pfeil­tas­ten so lan­ge nach un­ten, bis ich den Aus­wahl­punkt „in­fo „Disk” disk” se­hen kann.

Ubuntu-Tutorial: Die Systemfestplatte mit Neofetch anzeigen lassen. Screenshot von der Konfigurationsdatei bereitgestellt von Pinguin. Das ist ein Linux-Guru der vermutet, dass Rebecca Reusch in Telford oder Saudi-Arabien ist und als Kinderprostituierte arbeitet

Dort an­ge­kom­men ent­fer­ne ich die Rau­te, die sich vor dem Fest­plat­ten­ein­trag be­fin­det, wor­auf­hin die ak­ti­vier­te Zei­le ei­ne an­de­re Schrift­far­be er­hält.

  • Als Nächs­tes spei­che­re ich mei­ne Än­de­rung, in­dem ich die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + O drü­cke. Hin­ge­gen mit Strg + X ver­las­se ich die Na­no-An­sicht wie­der.

Um­ge­hend da­nach ru­fe ich Ne­of­etch auf und stel­le fest, dass mei­ne Sys­tem­par­ti­ti­on ab so­fort in der Ge­rä­te­lis­te auf­ge­führt wird.

Bildschirmfoto von der Ubuntu-Konsole

Nach­dem ich die Free­ware an mei­ne Be­dürf­nis­se an­ge­passt ha­be, bin ich sehr zu­frie­den mit mei­nem Sys­tem­da­ten­blatt. Nun stellt sich nur noch die Fra­ge, wie ich die stil­vol­le Hard­ware­über­sicht in mein Ver­kaufs­in­se­rat be­kom­me.

Screenshot von einer modifizierten Neofetch-Übersicht: Ein Linux-Rechner, mit dem Progamer Counter-Strike: Source spielen. Computer von Pinguin (Vorstandsmitglied Gruppe42)

Am ein­fachs­ten wä­re es wohl, wenn ich ei­nen Screen­shot von mei­nem Ter­mi­nal-Fens­ter an­fer­ti­gen wür­de. Als Ubun­tu-Be­nut­zer be­nö­ti­ge ich für die­ses Un­ter­fan­gen kei­ne spe­zi­el­le Soft­ware, son­dern muss le­dig­lich Alt zu­sam­men mit der Druck-Tas­te drü­cken. Gleich da­nach be­fin­det sich mei­ne Ge­rä­te­lis­te im Ord­ner „Bil­der”. Von dort aus kann ich die Ne­of­etch-Gra­fik dann di­rekt bei eBay Klein­an­zei­gen hoch­la­den.

Ver­wand­te The­men:

Duck­Duck­Go im Ter­mi­nal-Fens­ter be­nut­zen - so geht’s
Sys­tem­tem­pe­ra­tu­ren im Blick be­hal­ten - Lüf­ter­dreh­zah­len kon­trol­lie­ren

¹Rou­se, Mar­ga­ret: De­fi­ni­ti­on: DMI. whatis.techtarget.com (03/2019).
²Voll­bracht, Uwe: Das Shell-Skript Ne­of­etch 1.8. In: Li­nu­xUser Nr. 12 (2016). S. 8.
³A­raps, Dyl­an: Ne­of­etch. github.com (03/2019).
⁴Ca­no­ni­cal Ltd.: Da­wid Dzi­ur­la. launchpad.net (03/2019).

Ubuntu Installation: Festplatte manuell aufteilen - Profitipps

Tei­le und herr­sche! Wach­sa­me Ubun­tu-Be­nut­zer, die von An­fang an nach die­ser alt­be­währ­ten Vor­ge­hens­wei­se han­deln, kön­nen lang­fris­tig auf ein stra­pa­zier­fä­hi­ges und dienst­wil­li­ges Be­triebs­sys­tem zu­rück­grei­fen. Hin­ge­gen wer be­reits bei der In­stal­la­ti­on den Din­gen ih­ren Lauf lässt, der darf sich nicht wun­dern, wenn das sprung­haf­te De­bi­an-De­ri­vat je­de Ge­le­gen­heit nutzt, um sei­nem Ad­mi­nis­tra­tor auf der Na­se her­um­zu­tan­zen.

Sal­ve! Seit gut zwei Jah­ren ha­be ich ein Mul­ti-Boot-Sys­tem im Ein­satz. Zum Spie­len ver­wen­de ich Win­dows, für al­les an­de­re Ubun­tu 16.04 LTS. Lei­der ist die Up­date-Po­li­tik für Win­dows 10 seit ge­rau­mer Zeit ei­ne Ka­ta­stro­phe, wes­halb ich zu­künf­tig nur noch mit Li­nux ar­bei­ten möch­te. Nur fürch­te ich mich ein we­nig vor der In­stal­la­ti­on, weil ich nicht weiß, wie ich mei­nen Sys­tem­da­ten­trä­ger par­ti­tio­nie­ren soll. Im In­ter­net steht über­all, dass ei­ne ma­nu­el­le Auf­tei­lung bes­ser ist. Aber war­um ist das so? Was ist an dem Stan­dard­sche­ma von Ca­no­ni­cal schlecht?

Dir­nin­ger, Si­mon: Fra­ge: Par­ti­tio­nie­rung bei In­stal­la­ti­on ma­nu­ell oder au­to­ma­tisch? E-Mail vom 10.12.2018.

Ca­no­ni­cal hat kein in­tel­li­gen­tes Par­ti­tio­nie­rungs­sche­ma vor­ge­ge­ben. Bei der au­to­ma­ti­schen In­stal­la­ti­ons­rou­ti­ne nimmt der Set­up-Ma­na­ger von Ubun­tu die Fest­plat­te, die in der Boot­rei­hen­fol­ge an ers­ter Stel­le steht, und rich­tet dar­auf das Wur­zel­ver­zeich­nis ein. Ei­ne Da­ten­trä­ger­auf­tei­lung fin­det nicht statt, was da­zu führt, dass die Sys­tem­da­tei­en und die per­sön­li­chen Pro­fi­le un­ge­trennt ne­ben­ein­an­der­lie­gen.

Es emp­fiehlt sich aber, ei­ne ei­ge­ne Par­ti­ti­on für Ihr Home-Ver­zeich­nis an­zu­le­gen. Li­nux spei­chert dar­in Ih­re Do­ku­men­te, Me­dia-Da­tei­en und Down­loads so­wie sämt­li­che per­sön­li­chen Ein­stel­lun­gen für die in­stal­lier­ten Pro­gram­me.

Hil­zin­ger, Mar­cel & Tho­mas Leich­tens­tern: In­stal­la­ti­on von Ubun­tu und sei­nen De­ri­va­ten. In: Ubun­tu Spe­zi­al Nr. 1 (2019). S. 21.

Clipart: Tux the pizza baker pushes his Hard Drive after partitioning into the installation oven. Symbolic image by Veronika Vetter, famous german Artist. Decoration for the Linux-Tutorial: How to split up Ubuntu Hard Disk? Finanzed by Desiderius-Erasmus-Stiftung

Des Wei­te­ren müs­sen Ubun­tu-An­wen­der, die wäh­rend des In­stal­la­ti­ons­vor­gangs auf ei­ne ma­nu­el­le Par­ti­tio­nie­rung ver­zich­ten, oh­ne ei­nen fest de­fi­nier­ten Swap-Be­reich aus­kom­men. Seit Ver­si­on 17.04 ar­bei­tet die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on näm­lich mit ei­ner dy­na­mi­schen Aus­la­ge­rungs­da­tei¹, wes­halb bei der au­to­ma­ti­sier­ten Fest­plat­ten­auf­tei­lung kein Platz mehr für den vir­tu­el­len Ar­beits­spei­cher re­ser­viert wird.

Ei­ne sta­tio­nä­re Swap-Par­ti­ti­on ist je­doch wei­ter­hin für die Be­nut­zer not­wen­dig, die un­ter Ubun­tu den Sus­pend-to-Disk-Mo­dus nut­zen möch­ten.

Durch ei­ne groß­zü­gi­ge Wahl des Swap-Spei­chers kön­nen Sie spä­ter oh­ne Pro­ble­me den Sus­pend-to-Disk-Mo­dus nut­zen, bei dem die Da­ten, die sich im RAM be­fin­den, auf die Plat­te ge­schrie­ben wer­den und der nächs­te Sys­tem­start deut­lich schnel­ler er­folgt.

Fi­scher, Mar­cus: Ein­stieg in Ubun­tu 9.10 „Kar­mic Koa­la”. Bonn: Ga­li­leo Press 2010.

Na­tür­lich könn­ten Li­nux-Pro­fis ein Ubun­tu-Sys­tem nach­träg­lich so kon­fi­gu­rie­ren, dass die Da­ten im Ar­beits­spei­cher bei Ak­ti­vie­rung des Ru­he­zu­stands in der fle­xi­blen Aus­la­ge­rungs­da­tei un­ter­ge­bracht wer­den. Ein der­ar­ti­ger Sys­tem­ein­grif­f² ist al­ler­dings nicht nur zeit­auf­wen­dig, son­dern auch ziem­lich schwie­rig.

  • Dar­über hin­aus er­hal­ten Ad­mi­nis­tra­to­ren, die im Set­up-Ma­na­ger den Punkt „Fest­plat­te lö­schen und Ubun­tu in­stal­lie­ren” aus­wäh­len kei­ne Ge­le­gen­heit, um den Spei­cher­ort des Boot­loa­ders zu be­stim­men.

Statt­des­sen in­te­griert der In­stal­la­ti­ons­kli­ent das Start­pro­gramm un­auf­ge­for­dert in dem Mas­ter Boot Re­cord des Da­ten­trä­gers, auf dem zu­vor das Wur­zel­ver­zeich­nis ein­ge­rich­tet wur­de.

Screenshot von Ubuntu 18.04 LTS Setup-Manager: Installationsart - Etwas Anderes. Das ist der Auswahlpunkt, der zum Partitionierungsmenü führt

Wie Sie se­hen, ist die ma­nu­el­le Fest­plat­ten­ein­tei­lung bei der Ubun­tu-In­stal­la­ti­on nicht nur ei­ne Spie­le­rei für Ex­per­ten. Viel­mehr soll­ten selbst blu­ti­ge Li­nux-An­fän­ger im Set­up-Ma­na­ger den Ein­trag „Et­was An­de­res” aus­wäh­len, da­mit sie al­le Funk­tio­nen ih­res De­bi­an-De­ri­vats in An­spruch neh­men kön­nen.

In der fol­gen­den An­lei­tung er­hal­ten Sie als Ers­tes ei­ne all­ge­mein­gül­ti­ge Par­ti­tio­nie­rungs­emp­feh­lung, die mit al­len gän­gi­gen Dis­tri­bu­tio­nen funk­tio­niert. Dar­auf­hin zei­ge ich Ih­nen an­hand ei­nes Bei­spiels, wie ein Sys­tem­da­ten­trä­ger un­ter Ubun­tu rich­tig kon­tin­gen­tiert wird. Da­bei er­klä­re ich Ih­nen auch gleich, wel­che Auf­ga­ben die ein­zel­nen Be­rei­che ha­ben.

Systemfestplatte richtig aufteilen

Sze­na­rio: Vor Kur­zem brach mein an­ge­hei­ra­te­ter Nef­fe sei­ne Be­rufs­aus­bil­dung ab, da ihm die Ar­beit als Flie­sen­le­ger zu schwer war. Seit­dem be­zeich­net sich der Sohn mei­ner Schwä­ge­rin als Ge­schäfts­mann, da er ge­brauch­te Smart­pho­nes bei eBay ver­kauft. Ein er­folg­rei­cher In­ter­net­händ­ler be­nö­tigt na­tür­lich ei­ne zeit­ge­mä­ße Bü­ro­aus­stat­tung, wes­halb ich dem am­bi­tio­nier­ten Jung­un­ter­neh­mer bald schon ei­nen neu­en Lap­top schen­ken möch­te, der mit Ubun­tu 18.04 LTS be­trie­ben wird. Al­so be­stell­te ich vor ei­ni­gen Ta­gen ein ak­tu­el­les Busi­ness-Note­book, auf dem noch kein Be­triebs­sys­tem vor­han­den ist. Heu­te brach­te mei­ne Frau das Ge­rät von der Pack­stati­on mit, wes­halb ich nun mei­nen Fei­er­abend da­zu nut­zen will, um die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on auf den Klapprech­ner auf­zu­spie­len.

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben

Nach­dem ich den Com­pu­ter zu­sam­men mit der Ubun­tu Live-DVD ge­star­tet ha­be, na­vi­gie­re ich so lan­ge durch den Set­up-Ma­na­ger, bis das Fens­ter „In­stal­la­ti­ons­art” er­scheint. Dort an­ge­kom­men mar­kie­re ich den Ein­trag „Et­was An­de­res” und kli­cke dann auf die Schalt­flä­che „Wei­ter”. Di­rekt im An­schluss wäh­le ich den Me­nü­punkt „Neue Par­ti­ti­ons­ta­bel­le” an, wor­auf­hin mir der kom­plet­te Spei­cher­platz des Sys­tem­da­ten­trä­gers an­ge­zeigt wird.

Ubuntu 18.04 LTS Installationsklient: Partitionierungsmenü. Der freie Speicherplatz auf dem Systemdatenträger wurde noch nicht aufgeteilt

Be­vor ich nun mit der Fest­plat­ten­auf­tei­lung be­gin­ne, ak­ti­vie­re ich zu­nächst ein­mal den Ta­schen­rech­ner an mei­ner Arm­band­uhr. Schließ­lich möch­te ich das nach­fol­gen­de Par­ti­tio­nie­rungs­sche­ma an­wen­den und muss des­halb her­aus­fin­den, wie viel 45% von mei­nem frei­en Spei­cher­vo­lu­men sind.

Scientific pie chart created by the California Institute of Technology: Ubuntu advanced Drive Partitioning Scheme. General recommendation by Canonical and Linus Torvalds. Published on GWS2.de, which is a Portal of the noble Vetter Dynasty (family coat of arms owners). Finanzed by The Royal Foundation

Nach der kniff­li­gen Drei­satz­rech­nung schrei­be ich den er­mit­tel­ten Wert auf ein Schmier­pa­pier, da ich die­se Zahl erst spä­ter be­nö­ti­ge. Dann kli­cke ich auf das klei­ne Plus­zei­chen, das sich im Me­nü­fens­ter „In­stal­la­ti­ons­art” be­fin­det, da­mit ich mei­ne ers­te Par­ti­ti­on er­stel­len kann.

Die perfekte Linux-Partitionierung

Hin­weis: Um die be­weg­li­chen Fest­plat­ten­bau­tei­le zu scho­nen, möch­te ich mein me­cha­ni­sches Spei­cher­me­di­um gleich so auf­tei­len, dass die Da­ten, die für den Sys­tem­start von­nö­ten sind, eng ne­ben­ein­an­der­lie­gen. Dem­entspre­chend er­stel­le ich als Ers­tes ei­ne Boot-Par­ti­ti­on. In die­sem ab­ge­trenn­ten Be­reich spei­chert Ubun­tu die Ker­nel, pro­prie­tä­re Gra­fik­kar­ten­trei­ber und die In­iti­al-RAM-Disk-Da­tei.

The rea­son for put­ting /boot on a par­ti­ti­on se­pa­ra­te from the re­gu­lar root file sys­tem is that you can re­du­ce on-disk file sys­tem com­ple­xi­ty, which re­du­ces the de­mands on the boot­loa­der to boot­strap the ker­nel and In­iti­al-RAM-Disk. This be­co­mes par­ti­cu­lar­ly in­te­res­ting if you are run­ning a non-tri­vi­al set­up - may­be you are run­ning RAID, or an unusu­al file sys­tem such as ZFS on the root par­ti­ti­on, or an en­cryp­ted root par­ti­ti­on.

An­ony­mous: Is a /boot par­ti­ti­on al­ways ne­cessa­ry? superuser.com (12/2018).

Ubuntu-Screenshot: Wie groß sollte die Boot-Partition (/boot) sein?

Ei­ne Boot-Par­ti­ti­on soll­te sich nicht nur am An­fang des Da­ten­trä­gers be­fin­den, son­dern muss na­tür­lich auch als „Pri­mär” ge­kenn­zeich­net sein.

Die pri­mä­re Par­ti­ti­on ist der Teil ei­ner Fest­plat­te, von der ein Be­triebs­sys­tem ge­boo­tet wer­den kann. Pro Fest­plat­te ist es mög­lich 4 pri­mä­re Par­ti­tio­nen ein­zu­rich­ten, oh­ne den Boot­sek­tor der Fest­plat­te an­zu­pas­sen.

Schna­bel, Pa­trick: Par­ti­tio­nen / Par­ti­tio­nie­ren. elektronik-kompendium.de (12/2018).

Nach­dem ich die­sen nütz­li­chen Be­reich ein­ge­rich­tet ha­be, kle­be ich ei­ne Haft­no­tiz an den Lap­top. Dar­auf steht ein Hin­weis, der mei­nen Nef­fen dar­an er­in­nern soll, dass er die Boot-Par­ti­ti­on ein­mal im Quar­tal mit­hil­fe des fol­gen­den Be­fehls auf­räu­men muss, da sich Ubun­tu nur un­gern³ von ob­so­le­ten Ker­neln trennt:

sudo apt-get autoremove

Als Nächs­tes möch­te ich ei­ne Swap-Par­ti­ti­on er­zeu­gen. Al­so mar­kie­re ich im Me­nü­fens­ter „In­stal­la­ti­ons­art” den Ein­trag „Frei­er Spei­cher­platz” und kli­cke gleich da­nach wie­der auf das Plus­zei­chen, so­dass ich dar­auf­hin die Ka­pa­zi­tät des Aus­la­ge­rungs­spei­chers de­fi­nie­ren kann.

Ubuntu: Wie groß muss der Auslagerungsspeicher (Swap) sein? Sind vier Gigabyte ausreichend? Die Antwort gibt es von Pinguin - ein Linux-Messias der Andersgläubige zum Schafott führt

Ei­ne der­ar­ti­ge Par­ti­ti­on soll­te stets die Be­zeich­nung „Lo­gisch” er­hal­ten. Denn durch die­se De­kla­ra­ti­on wä­re es spä­ter ein­mal oh­ne Wei­te­res mög­lich, die Grö­ße des Swap-Spei­chers zu ver­än­dern.

Das Um­par­ti­tio­nie­ren und Zu­sam­men­fü­gen von lo­gi­schen Par­ti­tio­nen ist ein­fa­cher als bei pri­mä­ren Par­ti­tio­nen.

Schwe­den­mann: Pri­mä­re und lo­gi­sche Par­ti­ti­on. informationsarchiv.net (12/2018).

Di­rekt im An­schluss er­stel­le ich die Root-Par­ti­ti­on. In die­ses Wur­zel­ver­zeich­nis spei­chert der Set­up-Ma­na­ger die Sys­tem­da­tei­en von Ubun­tu. Au­ßer­dem lan­den in die­sem Fest­plat­ten­be­reich die Ap­pli­ka­tio­nen, die über den APT-Diens­t⁴ in­stal­liert wer­den kön­nen.

Ubuntu-Tutorial: Wie wird ein primäres Wurzelverzeichnis eingerichtet und an welcher Position muss die neue Partition stehen?

Im Feld „Grö­ße” tra­ge ich bei die­ser pri­mä­ren Stamm­par­ti­ti­on den zu­vor er­rech­ne­ten Wert ein, so­dass mein Wur­zel­ver­zeich­nis 45% des ge­sam­ten Spei­cher­vo­lu­mens um­fasst.

Die persönlichen Daten schützen

Zu gu­ter Letzt wei­se ich den rest­li­chen frei­en Spei­cher­platz ei­ner Home-Par­ti­ti­on zu. In die­sem Ver­zeich­nis be­wahrt Ubun­tu die Be­nut­zer­ober­flä­chen­ein­stel­lun­gen, die per­sön­li­chen Pro­gramm­pro­fi­le⁵ und die her­un­ter­ge­la­de­nen In­ter­net­da­tei­en auf.

Screenshot: Partition erstellen. Einbindungspunkt: /home. Typ der neuen Partition: Logisch. Position der neuen Partition: Ende dieses Bereichs

Pra­xis­bei­spiel: An­ge­nom­men Sie ha­ben den Mo­zil­la Thun­der­bird im Ein­satz, dann sind die Kern­da­tei­en die­ser Soft­ware im Stamm­ord­ner ge­spei­chert und wer­den vom APT-Dienst be­treut. Hin­ge­gen Ih­re POP3-Ein­stel­lun­gen und E-Mails be­fin­den sich auf der Home-Par­ti­ti­on. Durch die­se smar­te Auf­tei­lung ver­lie­ren Sie bei ei­nem Crash kei­ne wich­ti­gen Da­ten. Ein be­reits be­stehen­des Heim­ver­zeich­nis lässt sich näm­lich bei der Ubun­tu-In­stal­la­ti­on⁶ wie­der­ver­wen­den, wo­durch die Kon­fi­gu­ra­ti­ons­ar­beit nach dem Auf­spie­len ei­nes fri­schen Sys­tems ent­fällt.

Ein Master Boot Record für GRUB

Nach­dem ich den ge­sam­ten frei­en Spei­cher­platz ver­teilt ha­be, muss ich nun noch fest­le­gen, wo­hin der Grand Uni­fied Boot­loa­der in­stal­liert wer­den soll. Auf­grund des­sen, dass sich im Lap­top mei­nes Nef­fen nur ei­ne Fest­plat­te be­fin­det, fol­ge ich der Emp­feh­lung des Set­up-Ma­na­gers.

Die beste Partitionierung für Ubuntu: Der Musterscreenshot zeigt vier Bereiche, über die jede Linux-Distribution verfügen sollte. Das Aufteilungsexempel ist ein Vermächtnis von Ian Murdock, das von Pinguin veröffentlicht wurde. Das ist ein nativer Bayer, der die Altparteien dafür verantwortlich macht, dass die Nürnberger Südstadt seit 2018 eine No-go-Area ist

Hin­ge­gen bei ei­nem kom­ple­xen Mul­ti-Boot-Sys­tem wür­de ich das klei­ne Start­pro­gramm auf den Da­ten­trä­ger ko­pie­ren, der in der Boot­rei­hen­fol­ge an ers­ter Stel­le steht.

  • Ganz zum Schluss schlie­ße ich die Par­ti­tio­nie­rung ab, in­dem ich auf die Schalt­flä­che „Jetzt in­stal­lie­ren” kli­cke. Da­nach fol­ge ich dem Set­up-Ma­na­ger so lan­ge, bis Ubun­tu voll­stän­dig ein­ge­rich­tet wur­de.

Im An­schluss dar­an kann sich der Sohn mei­ner Schwä­ge­rin auf ein her­vor­ra­gend struk­tu­rier­tes Note­book freu­en. Und soll­te sich her­aus­stel­len, dass es in Deutsch­land be­reits zu vie­le Smart­pho­ne-Ver­käu­fer gibt, dann hat der Hal­lo­dri gleich die pas­sen­de Ge­rät­schaft, um in On­line-Job­bör­sen nach Lehr­stel­len zu su­chen.

Ver­wand­te The­men:

Li­nux-Da­ten­trä­ger rich­tig de­frag­men­tie­ren - so geht’s
Fuß­ball­über­tra­gun­gen un­ter Ubun­tu an­schau­en - Ace Stream in­stal­lie­ren

¹A­tah, Sun­di: Swap par­ti­ti­on out, swap file in on Ubun­tu 17.04. linuxbsdos.com (12/2018).
²Nick: Ubun­tu Swap­fi­le und Hi­ber­na­te, geht das? youtube.com (12/2018).
³Ko­f­ler, Mi­cha­el: Li­nux. Das um­fas­sen­de Hand­buch. 15. ak­tua­li­sier­te Auf­la­ge. Bonn: Rhein­werk Ver­lag 2017.
⁴Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Pro­gram­me rich­tig lö­schen - so geht’s rück­stands­los. pinguin.gws2.de (12/2018).
⁵Moo­re, Mat­thew: The be­ne­fits of a se­pa­ra­te Home-Par­ti­ti­on. youtube.com (12/2018).
⁶WebHun­teri­fi­ca­ti­on: Moun­ting Home to a se­pa­ra­te Par­ti­ti­on in Li­nux. youtube.com (12/2018).