Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Einfach drucken unter Ubuntu: HP-Drucker und IPP Everywhere im Alltagstest

👨🏼‍💻 Ein Gast­ar­ti­kel von Jörg Schnei­der, aus­ge­bil­de­ter Netz­werk- und Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tor so­wie tech­ni­scher Lei­ter ei­nes PC-Vor-Ort-Diens­tes mit Li­nux-Ex­per­ti­se.

Es herrscht die all­ge­mei­ne Mei­nung, dass Mi­cro­soft mit dem 14. Ok­to­ber 2025 ei­ne Viel­zahl von Pri­vat­nut­zern in die Li­nux-Welt ge­trie­ben ha­be. Der All­tag beim Kun­den spie­gelt die­se The­se je­doch kaum wi­der. Wer ei­nen Win­dows-10-PC be­sitzt, nutzt die­sen meist wei­ter, so­lan­ge Ap­pli­ka­tio­nen und Spie­le funk­tio­nie­ren. Ar­gu­men­tie­re ich mit er­höh­ten Mal­wa­re- und Phis­hing-Ri­si­ken, lässt sich ein Teil der Kun­den zu ei­nem In­place-Up­grade über­re­den. Der an­de­re Teil sagt sinn­ge­mäß: „So­lan­ge der ro­te Re­gen­schirm von Avi­ra ne­ben der Uhr ge­spannt ist, kann mir nichts pas­sie­ren.“ Wer wech­selt al­so im Jahr 2026 tat­säch­lich zu Li­nux? Aus mei­ner Er­fah­rung sind es vor al­lem Nut­zer, bei de­nen noch Win­dows 7 oder Win­dows 8.1 läuft – und das sind weit­aus mehr, als man denkt. Die­se Men­schen ru­fen auch nicht an und sa­gen: „Kön­nen Sie mir Ubun­tu in­stal­lie­ren?“, son­dern: „Mein Pro­gramm XYZ geht nicht mehr, ich brau­che Win­dows 11.“ Vor Ort fin­de ich dann Lap­tops oder Desk­top-PCs vor, die 2012 bei Sa­turn ge­kauft wur­den.

Das Foto zeigt einen eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der zentral in einer weißen Fotobox platziert ist. Die gleichmäßig ausgeleuchtete Umgebung sorgt für einen neutralen, schattenfreien Hintergrund und lenkt den Blick vollständig auf das Gerät. Durch die weiße Umrahmung entsteht eine klare, reduzierte Bildkomposition, die den mobilen Drucker als zentrales Objekt in den Fokus rückt. Der Drucker selbst ist in klassischem Schwarz gehalten und hebt sich deutlich vom hellen Hintergrund ab. Das aufgestellte Bedienfeld ist aktiviert, das integrierte Display leuchtet und zeigt den Startbildschirm mit dem Menüpunkt „Einrichtung“. Dadurch wird unmittelbar vermittelt, dass sich das Gerät im betriebsbereiten Zustand befindet und ohne weitere Vorbereitung genutzt werden kann. Die vordere Papierzufuhrklappe ist geöffnet, und im Inneren liegt bereits weißes Druckerpapier eingelegt bereit. Diese geöffnete Konfiguration unterstreicht den praktischen Einsatzcharakter des Geräts und signalisiert, dass der Drucker unmittelbar einsatzfähig ist. Gleichzeitig wird die einfache Handhabung des mobilen Modells visuell nachvollziehbar dargestellt. Als akkubetriebener Drucker ist der HP OfficeJet 200 besonders für den mobilen Einsatz konzipiert. Diese Eigenschaft wird durch die aufgeräumte, minimalistische Inszenierung in der Fotobox bewusst hervorgehoben. Das Gerät wirkt dadurch unabhängig, kompakt und flexibel einsetzbar – sowohl im professionellen Umfeld als auch im privaten Alltag. Über die gesamte Aufnahme liegt ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht gelblichen, warmen Farbton verleiht. Trotz des klar technischen Motivs entsteht dadurch eine angenehme, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus moderner Hardware und warmer Farbgebung vermittelt bewusst eine Brücke zwischen Technik und Alltagstauglichkeit. Der Drucker erscheint nicht als nüchternes Arbeitsgerät, sondern als zugängliches, benutzerfreundliches Werkzeug. Die Bildästhetik hebt sich damit bewusst von klassischen, steril wirkenden Produktfotos ab und unterstreicht den praxisorientierten Charakter des Artikels. Das Foto transportiert nicht nur technische Information, sondern auch eine emotionale Komponente: Zuverlässigkeit, Einfachheit und Vertrauen in die Technik. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. Zuerst veröffentlicht auf GWS2.de (02/2026)

Stolz wer­den mir die Kauf­be­le­ge prä­sen­tiert: „Der hat mal 1.200 Eu­ro ge­kos­tet und bis­her im­mer ta­del­los funk­tio­niert.“ Na­tür­lich könn­te ich Win­dows 11 auf so ei­ne Kis­te prü­geln und der rö­deln­den HDD bei der In­stal­la­ti­on den Rest ge­ben. Doch mei­ne Ser­vice­zeit kos­tet Geld – und das ist es den Kun­den meist nicht wert.

  • „Ein neu­er ge­brauch­ter PC? War­um denn? Der funk­tio­niert ja noch!“

ℹ️ Für Men­schen oh­ne IT-Af­fi­ni­tät ha­ben Com­pu­ter ei­nen emo­tio­na­len Wert. An­ders als bei ei­nem Au­to in­ves­tie­ren vie­le je­doch nur un­gern in ih­ren elek­tro­ni­schen Freund – ob­wohl die­ser oft tau­sen­de Stun­den wert­vol­le Diens­te ge­leis­tet hat.

Die Lö­sung sol­cher Fäl­le liegt häu­fig in Ubun­tu oder Li­nux Mint. Doch wie heißt es so schön: „Die Lö­sung ei­nes Pro­blems ist oft ein neu­es Pro­blem.“ Er­staun­li­cher­wei­se ha­ben Win­dows-Um­stei­ger kaum Be­rüh­rungs­ängs­te mit Libre­Of­fice, Thun­der­bird oder Fire­fox. Der al­te Dru­cker hin­ge­gen soll auf je­den Fall wei­ter funk­tio­nie­ren.

Das Foto zeigt erneut den HP OfficeJet 200 Mobile Printer, diesmal mit einem klaren Fokus auf die kompakte Bauform und die Alltagstauglichkeit des mobilen Tintenstrahldruckers. Das Gerät ist vollständig geschlossen und ausgeschaltet. Sämtliche Klappen und Abdeckungen sind eingefahren, wodurch das schlanke, transportfähige Gesamtprofil sichtbar wird. Der Drucker ist leicht schräg zum Betrachter positioniert und präsentiert dadurch seine vollständige Seitenansicht. Diese Perspektive hebt das durchgängige schwarze Gehäuse sowie die abgerundeten Kanten und Ecken hervor, die dem Gerät ein modernes, zugleich robustes Erscheinungsbild verleihen. Das Design wirkt bewusst unaufdringlich und funktional, was den mobilen Einsatzzweck unterstreicht. Durch die geschlossene Darstellung wird die Handlichkeit des Modells in den Mittelpunkt gerückt. In dieser Konfiguration erinnert der Drucker eher an ein kompaktes Notebook-Zubehör als an ein klassisches Bürogerät. Die geringe Bauhöhe, das moderate Gewicht und die klaren Linien verdeutlichen, dass der HP OfficeJet 200 problemlos in einen Rucksack oder eine Laptoptasche passt und für den mobilen Einsatz konzipiert wurde. Technisch handelt es sich um einen A4-Tintenstrahldrucker mit integrierter WLAN-Funktion im 2,4-GHz-Band. Dadurch kann das Gerät flexibel über einen mobilen Hotspot, ein Smartphone-Tethering oder ein lokales Netzwerk betrieben werden. Alternativ ist auch der direkte Anschluss per USB möglich, was insbesondere unterwegs ohne verfügbare Funkverbindung von Vorteil ist. In Verbindung mit IPP Everywhere ist der Drucker sofort einsatzbereit, ohne dass auf dem Endgerät Treiber installiert werden müssen. Diese Eigenschaft macht ihn besonders attraktiv für wechselnde Arbeitsumgebungen, temporäre Arbeitsplätze und den mobilen Einsatz im Kundenumfeld. Wie beim vorherigen Motiv liegt auch über dieser Aufnahme ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Motivs eine harmonische, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus klarer Produktdarstellung und warmer Farbgebung vermittelt Verlässlichkeit, Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Auch dieses Foto unterstreicht damit nicht nur die technischen Eigenschaften des Geräts, sondern transportiert bewusst den praktischen Nutzen im realen Einsatz: mobil, unkompliziert, robust und jederzeit einsatzbereit. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Da­bei han­delt es sich meist um ei­nen Ca­non-Tin­ten­strah­ler von 2014, der einst von ei­ner Markt­kauf-Pa­let­te ge­nom­men wur­de und heu­te ei­nen Zeit­wert von null Eu­ro be­sitzt. Manch­mal taucht auch ein Schwarz-Weiß-La­ser­dru­cker von Sam­sung auf, auf dem be­reits 1997 das Tes­ta­ment der Oma aus­ge­druckt wur­de.

  • Dass sol­che Ge­rä­te mit mo­der­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nicht funk­tio­nie­ren, ver­su­che ich dann zu er­klä­ren.

  • „Was wür­den Sie emp­feh­len? Ich ha­be eh schon mit ei­nem HP-Dru­cker ge­lieb­äu­gelt. Die gibt es güns­tig im Me­dia­Markt, und das ist ja ei­ne gu­te Mar­ke“, hö­re ich häu­fig.

HP-Dru­cker funk­tio­nie­ren un­ter Ubun­tu & Co. in der Re­gel zu­ver­läs­sig – dank HPLIP auch äl­te­re Mo­del­le. Al­ler­dings soll­te man bei der An­schaf­fung ge­nau auf die Mo­dell­be­zeich­nung ach­ten: Ein klei­nes „e“ am En­de steht meist für cloud­ba­sier­te Abo-Funk­tio­nen. Kurz­um: ge­rin­ge An­schaf­fungs­kos­ten – ho­he Fol­ge­kos­ten.

  • „Al­so soll ich für mein neu­es Li­nux-Sys­tem ei­nen HP-Dru­cker kau­fen?“, wer­de ich in sol­chen Ge­sprä­chen häu­fig ge­fragt.
  • „Sie kön­nen kau­fen, was Sie möch­ten – so­lan­ge das Ge­rät IPP Ever­y­whe­re un­ter­stützt. Das ist bei mo­der­nen Mo­del­len von Brot­her und HP der Fall.“

Als pro­fes­sio­nel­ler IT-Dienst­leis­ter ha­be ich bei Kun­den­ter­mi­nen grund­sätz­lich ei­nen Ubun­tu-Lap­top so­wie mei­nen HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter da­bei.

Der Screenshot zeigt die Druckerverwaltung von Ubuntu 24.04.3 LTS in der Standardkonfiguration mit CUPS 2.4.7, wie sie unmittelbar nach der Installation ausgeliefert wird. Abgebildet ist ein per USB angeschlossener HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der vom System automatisch erkannt und ohne manuelle Treiberinstallation eingerichtet wurde. Die Oberfläche stammt aus dem GNOME-Kontrollzentrum und dient als grafisches Frontend für den CUPS-Druckdienst. Im oberen Bereich ist das Detailfenster des Druckers mit der Bezeichnung. HP_OfficeJet_200_Mobile_Series_C7C0DB_USB“ zu sehen. Dieser automatisch generierte Name setzt sich aus der Modellbezeichnung, einer gerätespezifischen Kennung sowie der Anschlussart zusammen und dient CUPS als interne Warteschlangenbezeichnung. Als Standort ist „LOCAL“ eingetragen, was eine rein organisatorische Funktion hat und keinen Einfluss auf die technische Konfiguration besitzt. Besonders aufschlussreich ist die angezeigte Geräteadresse „HP OfficeJet 200 Mobile Series [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local“. Sie verdeutlicht, dass der Drucker trotz USB-Verbindung als IPP-Netzwerkdienst angesprochen wird. Über IPP-over-USB stellt das Gerät seine Druckfunktionen per Internet Printing Protocol zur Verfügung und wird über mDNS beziehungsweise Avahi automatisch im System bekannt gemacht. Der Drucker emuliert damit aus Sicht des Betriebssystems einen Netzwerkdrucker, was die Grundlage für das treiberlose Drucken nach dem IPP-Everywhere-Standard bildet. Als verwendeter Treiber wird lediglich „HP OfficeJet 200 Mobile Series“ angezeigt. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen herstellerspezifischen Treiber mit PPD-Datei, sondern um eine von CUPS dynamisch erzeugte virtuelle Warteschlange. Die notwendigen Druckparameter wie unterstützte Formate, Auflösung, Duplex-Fähigkeit und Farbräume werden direkt vom Gerät über IPP-Attribute bereitgestellt und von CUPS zur Laufzeit ausgewertet. Die darunter angebotenen Optionen zur manuellen Treiberwahl oder PPD-Installation sind vorhanden, werden in diesem Fall jedoch nicht benötigt, da das Gerät vollständig driverless betrieben wird. Im unteren Bereich des Screenshots ist die Übersicht der eingerichteten Drucker zu sehen. Dort erscheint derselbe Drucker mit verkürztem Namen, ergänzt durch die automatisch erkannte Modellbezeichnung „HP OfficeJet 200 Mobile Series“. Der Status wird mit „Bereit“ angezeigt, was signalisiert, dass der CUPS-Dienst aktiv ist, der Drucker erreichbar ist, der IPP-Endpunkt korrekt antwortet und keine Störungen in der Warteschlange vorliegen. Zusätzlich wird angezeigt, dass aktuell keine Druckaufträge anstehen. Insgesamt dokumentiert der Screenshot exemplarisch die moderne Druckerintegration unter Ubuntu 24.04.3 LTS: Ein mobiler USB-Drucker wird automatisch erkannt, über IPP eingebunden und ohne proprietäre Treiber sofort betriebsbereit gemacht. Die gesamte Konfiguration basiert auf offenen Standards und dynamischer Geräteerkennung, wodurch klassische Treiberpakete und manuelle Einrichtungsschritte vollständig entfallen. Damit veranschaulicht die Aufnahme praxisnah, wie „Driverless Printing“ mit CUPS und IPP Everywhere im Alltag zuverlässig funktioniert. Computerheld Linz - Jörg Schneider - Februar 2026

Mit die­sem ak­ku­be­trie­be­nen Dru­cker kann ich mei­nen Kun­den di­rekt vor Ort de­mons­trie­ren, wie mo­der­ne Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen dank IPP Ever­y­whe­re voll­stän­dig trei­ber­los dru­cken.

ℹ️ IPP Ever­y­whe­re ist ein seit 2016 stan­dar­di­sier­tes Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP. Der Dru­cker stellt sei­ne Fä­hig­kei­ten über Get-Printer-Attributes selbst für CUPS be­reit. Un­ter­stützt wer­den un­ter an­de­rem PDF/PWG-Ras­ter, Auf­lö­sung, Du­plex­be­trieb und Farb­räu­me, voll­stän­dig oh­ne PPD-Da­tei­en oder her­stel­ler­spe­zi­fi­sche Trei­ber.

Treiberlos drucken unter Linux mit IPP Everywhere – mobiler HP-Drucker im Einsatz
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Mo­der­ne Dru­cker be­nö­ti­gen un­ter Ubun­tu heu­te in der Re­gel kei­ne auf­wen­di­ge Trei­ber­instal­la­ti­on mehr. So­bald ein Ge­rät per USB oder über das Netz­werk ver­bun­den wird, mel­det es sich sinn­ge­mäß:

  • „Hal­lo, ich bin ein Dru­cker.“

Der Li­nux-Druck­ser­ver CUPS ant­wor­tet dar­auf über IPP:

  • „Hal­lo Dru­cker, wie heißt du und was kannst du?“

An­schlie­ßend über­mit­telt das Ge­rät sei­ne tech­ni­schen Ei­gen­schaf­ten. Auf die­ser Ba­sis er­stellt CUPS au­to­ma­tisch ei­nen Trei­ber, der in der Re­gel nur tem­po­rär im Ar­beits­spei­cher exis­tiert. Möch­te der Be­nut­zer bei­spiels­wei­se ei­ne PDF-Da­tei aus­dru­cken, durch­läuft der Druck­auf­trag fol­gen­de Ver­ar­bei­tungs­ket­te:

Ap­pli­ka­ti­on → PDF → CUPS → IPP Ever­y­whe­re → Dru­cker

Be­trach­tet man die Kon­fi­gu­ra­ti­on di­rekt im CUPS-Web­in­ter­face, lässt sich gut nach­voll­zie­hen, wie Ubun­tu den an­ge­schlos­se­nen Dru­cker ein­ge­bun­den hat.

HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Se­ries [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local

Der vor­de­re Teil stellt den au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten CUPS-Dru­cker­na­men dar. Der hin­te­re Ab­schnitt ver­deut­licht, dass das per USB an­ge­schlos­se­ne Ge­rät als IPP-Netz­werk­dru­cker emu­liert wird, um das In­ter­net Prin­ting Pro­to­col nut­zen zu kön­nen.

Der Screenshot zeigt die webbasierte Verwaltungsoberfläche von CUPS, aufgerufen über die lokale Adresse http://localhost:631, wie sie unter Ubuntu 24.04.3 LTS mit der standardmäßig installierten Version CUPS 2.4.7 bereitgestellt wird. Dargestellt ist die Druckerübersicht innerhalb des Administrationsbereichs, welche eine tabellarische Auflistung aller eingerichteten Druckwarteschlangen enthält. In der Tabelle sind mehrere Spalten sichtbar, darunter „Beschreibung“, „Ort“ sowie „Hersteller und Modell“. In der Spalte „Beschreibung“ erscheint der automatisch vergebene Name „HP_OfficeJet_200_Mobile_Series…“, der aus der Modellbezeichnung und einer gerätespezifischen Kennung abgeleitet wurde und intern als Queue-Identifier dient. Diese Bezeichnung entspricht der zuvor in der grafischen Druckerverwaltung angelegten Warteschlange und stellt die zentrale Referenz für alle Druckaufträge dar. In der Spalte „Ort“ ist der Eintrag „LOCAL“ vermerkt. Diese Angabe dient ausschließlich der organisatorischen Zuordnung und hat keinen Einfluss auf die technische Kommunikation mit dem Drucker. Sie signalisiert lediglich, dass es sich um ein lokal angebundenes beziehungsweise lokal verwaltetes Gerät handelt und nicht um eine externe Netzwerkfreigabe. Besonders aufschlussreich ist die Spalte „Hersteller und Modell“, in der der Eintrag „HP Printer, driverless, 2.0.0“ angezeigt wird. Diese Bezeichnung verdeutlicht, dass der Drucker nicht über einen klassischen herstellerspezifischen Treiber oder eine statische PPD-Datei angesprochen wird, sondern über das standardisierte Driverless-Printing-Profil auf Basis von IPP Everywhere. Der Zusatz „2.0.0“ verweist auf die verwendete Protokoll- beziehungsweise Profilversion, mit der CUPS die vom Drucker bereitgestellten Fähigkeiten interpretiert. Die Anzeige „driverless“ bestätigt, dass CUPS sämtliche Druckparameter dynamisch über IPP vom Gerät abruft und daraus zur Laufzeit eine virtuelle Warteschlange erzeugt. Eigenschaften wie unterstützte Druckformate, Auflösungen, Duplex-Funktion, Farbmodi und Medienformate werden nicht lokal hinterlegt, sondern bei Bedarf direkt vom Drucker abgefragt. Dadurch entfällt die Installation und Pflege herstellerspezifischer Treiberpakete vollständig. Der Screenshot dokumentiert damit die interne Sicht von CUPS auf den eingerichteten HP OfficeJet 200: Aus Sicht des Druckservers handelt es sich um einen normkonformen IPP-Drucker, der vollständig über offene Standards integriert ist. Die Konfiguration basiert auf automatischer Erkennung, Protokollabfrage und dynamischer Profilgenerierung. Dies stellt den technischen Gegenpart zur zuvor gezeigten grafischen Einrichtung dar und belegt, dass die Driverless-Integration nicht nur oberflächlich funktioniert, sondern auch auf der CUPS-Ebene korrekt umgesetzt wurde. Insgesamt verdeutlicht die Aufnahme, dass Ubuntu den Drucker nicht als Sonderfall mit proprietärer Sonderbehandlung verwaltet, sondern als vollständig standardkonformes IPP-Gerät. Dadurch wird eine langfristig wartbare, updatefeste und distributionsunabhängige Druckkonfiguration gewährleistet, die ohne zusätzliche Softwarepakete auskommt. Das Ubuntu Handbuch 2026

Die Kenn­zeich­nung „dri­ver­less“ ver­weist auf das stan­dar­di­sier­te Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP Ever­y­whe­re, bei dem sämt­li­che Druck­pa­ra­me­ter dy­na­misch vom Ge­rät be­reit­ge­stellt wer­den.

Keine Treiber nötig

Die Zei­ten, in de­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nur mit gro­ßem Auf­wand zum Dru­cken be­wegt wer­den konn­ten, sind längst vor­bei. Zu­min­dest bei Mo­del­len von HP und Brot­her gilt heu­te: An­ste­cken – fer­tig.

  • „Aber es muss doch Ein­schrän­kun­gen ge­ben, sonst wür­den die Her­stel­ler kei­ne Win­dows-Trei­ber an­bie­ten“, könn­te man nun ein­wen­den.

Die­ser Ge­dan­ke ist nicht ganz un­be­grün­det.

Das Foto zeigt den eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer in einer weißen Fotobox mit bewusst reduziertem Hintergrund. Im Vergleich zu den vorherigen Aufnahmen steht hier nicht die äußere Form, sondern die innere Technik des Geräts im Mittelpunkt. Durch die gleichmäßige, helle Ausleuchtung wird der Blick gezielt auf den geöffneten Patronenbereich gelenkt. Die obere Abdeckung des Druckers ist geöffnet, wodurch der automatische Wartungsmechanismus aktiviert wurde. In diesem Zustand fährt das Gerät die Druckköpfe in die Wechselposition, sodass die eingesetzten Tintenpatronen vollständig sichtbar sind. Im Inneren sind zwei HP Originalpatronen der Serie 62 eingesetzt: eine Farbpatrone mit magentafarbener Kennzeichnung sowie eine schwarze Patrone für den Monochromdruck. Beide Patronen sind sauber eingesetzt und deutlich erkennbar beschriftet, was die Wartungsfreundlichkeit des Geräts unterstreicht. Der Innenraum des Druckers wirkt ausgesprochen gepflegt und neuwertig. Es sind keine Staubrückstände, Tintenreste oder Abnutzungsspuren sichtbar, obwohl das Gerät regelmäßig im praktischen Einsatz verwendet wird. Diese optische Qualität vermittelt den Eindruck eines robusten, langlebigen Arbeitsgeräts, das nicht nur für gelegentliche Nutzung, sondern für den dauerhaften Alltagseinsatz konzipiert ist. Die Aufnahme verdeutlicht damit auch den qualitativen Anspruch des Modells. Mit einem Anschaffungspreis von über 200 Euro handelt es sich nicht um ein einfaches Einsteigergerät, sondern um ein hochwertiges mobiles Arbeitswerkzeug. Der Preis erklärt sich nicht allein durch den integrierten Akku, sondern durch die insgesamt solide Verarbeitung, die Zuverlässigkeit der Mechanik und die für den professionellen Einsatz ausgelegte Konstruktion. Der Drucker erscheint hier bewusst nicht als günstiges Verbrauchsprodukt, sondern als langfristig nutzbares Arbeitsmittel. Besonders gut sichtbar ist die hochgeklappte Abdeckung mit der integrierten Bedienanleitung auf der Innenseite. Dort sind in Form von Piktogrammen die einzelnen Schritte zum Patronenwechsel dargestellt. Der Vorgang ist auf drei klar verständliche Schritte reduziert und kann ohne technisches Vorwissen durchgeführt werden. Diese visuelle Anleitung macht deutlich, dass Wartungsarbeiten bewusst niedrigschwellig gestaltet wurden und auch von technisch wenig versierten Anwendern problemlos bewältigt werden können. Wie bei den übrigen Aufnahmen liegt auch über diesem Foto ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Innenlebens eine angenehme, einladende Atmosphäre. Die Kombination aus sichtbarer Mechanik, sauberer Verarbeitung und warmer Farbgebung verbindet Technik und Alltag auf harmonische Weise. Insgesamt transportiert die Aufnahme die zentrale Aussage des gesamten Artikels: Der HP OfficeJet 200 ist kein fragiles Konsumgerät, sondern ein zuverlässiges, wartungsfreundliches und hochwertiges Arbeitsinstrument. Er ist für den täglichen Einsatz konzipiert, robust genug für den mobilen Betrieb und gleichzeitig einfach genug in der Handhabung, um auch ohne technische Vorkenntnisse sicher genutzt zu werden. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Bei mei­nem HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter muss ich bei­spiels­wei­se auf die An­zei­ge des Tin­ten­füll­stands ver­zich­ten, da das CUPS-Web­in­ter­face die­se In­for­ma­ti­on nicht be­reit­stellt. Ver­mut­lich wä­re hier­für der Ein­satz von HPLIP not­wen­dig. Auch Firm­ware-Up­dates las­sen sich nicht di­rekt vom PC aus durch­füh­ren, son­dern müs­sen am Ge­rät selbst an­ge­sto­ßen wer­den. Im All­tag spielt das je­doch kaum ei­ne Rol­le, da ich die Druck­ein­stel­lun­gen be­quem über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + D vor­neh­me.

Der Screenshot zeigt den systemweiten Druckdialog von Ubuntu, wie er beim Drucken einer PDF-Datei aus Firefox Version 147 über die Tastenkombination Strg + D aufgerufen wird. Die Darstellung stammt aus der GTK-basierten Druckschnittstelle, die als einheitliches Frontend für Anwendungen und den CUPS-Druckdienst fungiert. Sie stellt die zentrale Benutzeroberfläche für das sogenannte Application Printing unter Linux dar. Im oberen Bereich des Fensters ist der Titel „Drucken“ sichtbar, ergänzt durch die Angabe „1 Blatt Papier“, welche signalisiert, dass das aktuell geöffnete Dokument aus einer einzelnen Seite besteht. Direkt darunter befindet sich das Auswahlfeld „Ziel“, in dem der konfigurierte Drucker „HP_OfficeJet_200_…“ ausgewählt ist. Dabei handelt es sich um die zuvor eingerichtete, driverless betriebene CUPS-Warteschlange des mobilen HP OfficeJet 200. Die Einbindung erfolgt über IPP Everywhere, ohne dass herstellerspezifische Treiber installiert wurden. Unterhalb der Druckerauswahl befindet sich der Bereich „Kopien“, in dem die Anzahl der Ausdrucke eingestellt werden kann. Im dargestellten Zustand ist eine einzelne Kopie konfiguriert. Darauf folgt der Abschnitt „Seiten“, der aktuell auf „Alle“ gesetzt ist und damit den vollständigen Ausdruck des Dokuments vorsieht. Alternativ könnten hier einzelne Seitenbereiche oder benutzerdefinierte Seitenfolgen definiert werden. Der nächste Eintrag betrifft den „Farbmodus“. Dieser ist auf „Farbe“ eingestellt, was bedeutet, dass der Druckauftrag in voller Farbdarstellung an den Drucker übertragen wird. Diese Option wird dynamisch vom Gerät über IPP bereitgestellt und von CUPS automatisch in den Dialog integriert. Sie belegt, dass der Drucker seine Farb- und Medienfähigkeiten korrekt an das System meldet. Im unteren Bereich ist der Abschnitt „Weniger Einstellungen“ sichtbar, der standardmäßig eingeklappt ist. Darunter wird exemplarisch die Option „Papiergröße“ angezeigt, welche aktuell auf „A4“ gesetzt ist. Diese Voreinstellung entspricht dem in Mitteleuropa üblichen Standardformat und wird entweder vom System oder vom Druckerprofil übernommen. Weitere Detailoptionen wie Ränder, Skalierung, Duplexbetrieb oder Auflösung sind in diesem Bereich bei Bedarf ebenfalls verfügbar. Auffällig ist, dass der gesamte Dialog ohne sichtbare herstellerspezifische Erweiterungen auskommt. Es werden ausschließlich generische, standardisierte Druckoptionen angezeigt, die von CUPS und dem IPP-Everywhere-Profil bereitgestellt werden. Dies verdeutlicht, dass Firefox den Druckauftrag vollständig über die systemweite Druckinfrastruktur abwickelt und keine eigene Rendering- oder Treiberlogik implementiert. Der Screenshot dokumentiert damit exemplarisch den praktischen Nutzen von driverlosem Drucken unter Linux: Eine PDF-Datei kann direkt aus einer Anwendung heraus über eine einheitliche Oberfläche gedruckt werden, ohne dass zusätzliche Treiber, Konfigurationswerkzeuge oder proprietäre Erweiterungen erforderlich sind. Die Kommunikation zwischen Anwendung, CUPS und Drucker erfolgt vollständig standardkonform über IPP, wobei alle relevanten Parameter automatisch ausgehandelt werden. Insgesamt zeigt die Aufnahme, wie nahtlos sich moderne Drucker in den Linux-Desktop integrieren lassen. Der Benutzer interagiert ausschließlich mit einer klar strukturierten, stabilen Oberfläche, während die komplexe Protokoll- und Gerätekommunikation vollständig im Hintergrund abläuft. Der Druckvorgang wird dadurch auf ein Minimum an Bedienaufwand reduziert und entspricht in seiner Einfachheit heutigen Plug-and-Play-Erwartungen. GWS2.de

Für HP DeskJet oder Of­fice­Jet Mo­del­le - al­so die, bei de­nen das Pa­pier kei­nen ei­ge­nen Schacht hat - wür­de ich dru­cken und scan­nen stets un­kom­pli­ziert via IPP Ever­y­whe­re durch­füh­ren. Bei grö­ße­ren Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten macht die In­stal­la­ti­on von HPLIP ver­mut­lich Sinn, um gra­nu­la­re­re Ein­stel­lun­gen zu tref­fen und die Qua­li­ty-of-Life-Fea­tures zu nut­zen.

Der Screenshot zeigt ein grafisch aufbereitetes Systemprofil mit der Überschrift „Systemprofil-Testumgebung“ und dem Stand „02/2026“. Die Darstellung dient der dokumentierten Einordnung der im Artikel verwendeten Hard- und Softwareumgebung und fasst die relevanten technischen Rahmenbedingungen des Testsystems übersichtlich zusammen. Das Layout ist klar strukturiert und in drei logisch getrennte Bereiche untergliedert: System, Software sowie Support & Einordnung. Im oberen Bereich mit der Überschrift „System“ werden die grundlegenden Eigenschaften des eingesetzten Betriebssystems und der Hardwareumgebung aufgeführt. Als Betriebssystem ist „Ubuntu 24.04.3 LTS x86_64“ angegeben, womit sowohl die Langzeitunterstützung als auch die 64-Bit-Architektur dokumentiert werden. Darunter wird der verwendete Kernel „6.14.0-37-generic“ genannt, der die Basis für die Hardwareunterstützung und die Gerätekommunikation bildet. Als Desktop-Umgebung ist „GNOME 46.0“ ausgewiesen, was die grafische Oberfläche und die verwendeten Systemdialoge eindeutig einordnet. Ergänzend wird mit „Modell: HP OfficeJet 200“ das im Test eingesetzte Druckermodell spezifiziert, wodurch der Bezug zur praktischen Druckkonfiguration hergestellt wird. Der mittlere Abschnitt trägt die Überschrift „Software“ und beschreibt die für den Druckbetrieb relevanten Komponenten. Hier wird als Profil „IPP Everywhere“ genannt, womit explizit auf den driverlosen Druckstandard verwiesen wird, der im Artikel thematisiert wird. Zusätzlich ist „CUPS: 2.4.7 (Standard)“ aufgeführt, was verdeutlicht, dass der Druckserver in der unveränderten Version aus der Ubuntu-Standardinstallation stammt und keine nachträglichen Anpassungen oder Fremdpakete verwendet wurden. Damit wird dokumentiert, dass die gezeigte Konfiguration auf einer sauberen, unverfälschten Systembasis beruht. Der untere Bereich ist mit „Support & Einordnung“ überschrieben und ordnet die Testumgebung in einen praxisbezogenen Kontext ein. Unter „Niveau“ ist eine grafische Bewertung in Form eines Balkens dargestellt, die auf ein mittleres bis fortgeschrittenes technisches Niveau hindeutet. Dies signalisiert, dass die getestete Konfiguration sowohl für ambitionierte Privatanwender als auch für professionelle Anwender geeignet ist. Unter „Einsatz“ wird „Desktop/Laptop“ angegeben, womit klar wird, dass sich die beschriebene Umgebung nicht auf Spezialhardware oder Serverinfrastrukturen bezieht, sondern auf typische Arbeitsplatzrechner. Auf der rechten Seite des Profils befindet sich ein grafisches Logo mit einem Pinguin-Motiv und der Domain „pinguin.gws2.de“. Dieses fungiert als visuelles Markenelement und verweist auf die Herkunft des Testberichts. Das Emblem vermittelt einen technischen und gleichzeitig benutzerfreundlichen Charakter und unterstreicht den Linux-Bezug des gesamten Kontexts. Insgesamt dokumentiert der Screenshot kompakt und nachvollziehbar die vollständige Testumgebung, unter der die beschriebenen Druckfunktionen evaluiert wurden. Er schafft Transparenz hinsichtlich Betriebssystem, Kernel, Desktop-Umgebung, Druckprotokoll und CUPS-Version und ermöglicht es Lesern, die Ergebnisse technisch einzuordnen und bei Bedarf auf einer vergleichbaren Plattform nachzustellen. Damit erfüllt die Darstellung die Funktion einer reproduzierbaren Systemreferenz und erhöht die fachliche Glaubwürdigkeit der beschriebenen Messergebnisse und Praxiserfahrungen erheblich. Das Ubuntu Handbuch

Mein Fa­zit: Je­der kann sein Sys­tem heu­te pro­blem­los auf ei­ne Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on um­stel­len. Ein ak­tu­el­les Ubun­tu auf ei­nem Rech­ner aus dem Jahr 2012 ist al­le­mal sinn­vol­ler, als mit ei­nem ver­al­te­ten Win­dows sei­ne di­gi­ta­le Iden­ti­tät leicht­fer­tig zu ris­kie­ren. Das ge­spar­te Geld in­ves­tiert man bes­ser in ei­nen zeit­ge­mä­ßen Dru­cker – und ist da­mit oh­ne tech­ni­sches Vor­wis­sen und oh­ne stän­di­ge Bas­te­lei wie­der voll ar­beits­fä­hig.

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🛠️ Über den Au­tor:
Jörg Schnei­der ist bei Com­pu­ter­held Linz tä­tig. Zu sei­nen Kun­den zäh­len Lan­des­po­li­ti­ker, Ar­chi­tek­tin­nen, Im­mo­bi­li­en­ver­wal­ter, Ro­man­au­to­ren – eben­so wie Pen­sio­nis­ten, die von der Min­dest­si­che­rung le­ben müs­sen. Er löst Pro­ble­me. Des­halb nen­nen ihn Kol­le­gen „Win­s­ton Wolf“. Bei sei­nen Kun­den ist er schlicht als „der Schnei­der“ be­kannt.

Ubuntu: Warum ich Brother-Drucker bevorzuge - aus Erfahrung

John Good­man ali­as Frank rä­t¹ im Film The Gam­bler: Un­ab­hän­gig­keit be­ginnt mit ei­nem un­ver­wüst­li­chen ja­pa­ni­schen Au­to. Pro­duk­te aus Nip­pon gel­ten als ein­fach, zu­ver­läs­sig und sta­bil - des­halb sind sie auch in der deut­schen In­dus­trie gern ge­se­he­ne Gäs­te. So setzt et­wa das Un­ter­neh­men Tri­ge­ma² auf Näh­ma­schi­nen von Ya­ma­to. Die­se klo­bi­gen Werk­zeu­ge könn­ten lo­cker Welt­krie­ge über­ste­hen - ty­pisch für die Ein­kaufs­stra­te­gie des knaus­ri­gen³ Ex-Chefs Wolf­gang Grupp. Und im Dienst­leis­tungs­sek­tor? Kaum ei­ne Schnei­de­rei, die nicht min­des­tens ei­ne F400⁴ von Brot­her be­sitzt. Rich­tig ge­le­sen: Brot­her In­dus­tries ist welt­weit für sei­ne Stick- und Näh­sys­te­me be­kannt. Ne­ben Ka­rao­ke­ma­schi­nen stellt das ja­pa­ni­sche Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men auch Mul­ti­funk­ti­ons­dru­cker her. Letz­te­res ist ein un­dank­ba­res Ge­schäft, wie wir seit den me­di­en­wirk­sa­men Aus­sa­gen⁵ des HP-CE­Os En­ri­que Lo­res wis­sen. Dru­cker von Brot­her se­hen we­der cool aus, noch schnei­den sie über­durch­schnitt­lich in Test­s⁶ ab. Die­se Ge­rä­te sind kein State­ment, kei­ne De­sign­ob­jek­te, kein Ge­sprächs­the­ma. Kein Dra­ma, kein Blin­ken, kein Firm­ware-Ter­ror. Ein­fach un­ter Ubun­tu qua­li­tät­voll dru­cken und scan­nen. Und ge­nau des­halb lie­be ich die MFCs von Brot­her.

Auf dem Bild sehen wir eine frontal aufgenommene Aufnahme eines Brother MFC-J4540DW(XL), professionell abgelichtet in einer neutralen Fotobox mit weißem Hintergrund und weißem Boden. Der Drucker selbst präsentiert sich in einem dezenten, techniktypischen Gameboy-Grau, das sowohl an klassische Konsolennostalgie erinnert als auch die sachliche Funktionalität eines modernen Bürogeräts unterstreicht. Obwohl das Gerät ausgeschaltet ist, ist das Display klar erkennbar – leicht geneigt, gut ablesbar, als wäre es bereit für den nächsten Einsatz. Oberhalb des Displays prangt der silberne "Brother"-Schriftzug, dezent aber markant, eingelassen in die strukturierte Oberfläche des Gehäuses. Ein interessantes Detail ist die geöffnete Klappe auf der Vorderseite, die den Blick freigibt auf das Tintenmodul: vier farbige Kartuschen in Magenta, Cyan, Gelb und Schwarz, ordentlich nebeneinander angeordnet. Die schwarze Patrone sticht durch ihre Größe besonders hervor – ein Hinweis auf das XL-Modell mit hoher Reichweite für Textdruck. Der Drucker steht ohne angeschlossene Kabel da – vollständig autark, was das minimalistische Setting unterstreicht. Keine Ablenkung, keine Unordnung, nur das Gerät im Fokus. Das Foto stammt von Sascha Vetter, einem erfahrenen IT-Techniker mit Schwerpunkt auf Linux-Distributionen wie Ubuntu. Die Komposition des Bildes zeigt nicht nur technisches Verständnis, sondern auch ein gutes Auge für klare Darstellung – kein Schnickschnack, kein Werbefilter, sondern nüchterne Präzision, wie man sie von einem Linux-Profi erwartet. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - April 2025

Die Ubun­tu-Com­mu­ni­ty hegt ei­ne be­son­de­re Vor­lie­be für Dru­cker aus dem Hau­se HP - nicht zu­letzt, weil sich vie­le die­ser Ge­rät­schaf­ten über das kom­ple­xe HPLIP-Pa­ket ein­bin­den und wie un­ter Win­dows be­die­nen las­sen. Doch Vor­sicht: Die In­stal­la­ti­on die­ser Be­triebs­soft­ware ist kein Spa­zier­gang. HPLIP greift tief ins Sys­tem ein, bringt ger­ne ei­ge­ne Bi­blio­the­ken mit und er­for­dert nicht sel­ten ma­nu­el­le Ein­grif­fe - ins­be­son­de­re dann, wenn man auf Fremd­tin­te⁷ setzt oder nicht je­des Mo­dul be­nö­tigt. Die Ge­rä­te des US-Gi­gan­ten ver­lan­gen al­so hand­werk­li­ches Ge­schick und Ner­ven­stär­ke, vor al­lem bei Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten und Netz­werk­dru­ckern.

Der Brother MFC-J4540DW unterstützt IPP Everywhere - ein offener Standard des Printer Working Group (PWG), der auf IPP (Internet Printing Protocol) basiert. Das bedeutet: Der Drucker kann seine Fähigkeiten selbst über das Netzwerk ankündigen, inkl. Auflösung, Papierformate, Farbdruck, Duplex etc. Dadurch kann der Multifunktionsdrucker ohne vorherige Treiberinstallation unter Ubuntu verwendet werden. Erkenntnis von Pinguin - deutsches Ubuntu-Handbuch - April 2025

Ganz an­ders gibt sich hier Brot­her: In klas­sisch ja­pa­ni­scher Zu­rück­hal­tung be­tei­ligt sich der Her­stel­ler zwar nicht ak­tiv an der Wei­ter­ent­wick­lung von CUPS (Com­mon Unix Prin­ting Sys­tem), trotz­dem lau­fen gän­gi­ge MFC-Mo­del­le dank IPP Ever­y­whe­re un­ter Ubun­tu qua­si plug and print.

Der Screenshot zeigt das Druckdialogfeld unter Ubuntu 22.04.5 LTS, genauer den Reiter „Seite einrichten“ innerhalb der erweiterten Druckoptionen. Das Fenster ist Teil des standardmäßigen GNOME-Druckdialogs und erscheint beim Drucken über Anwendungen wie LibreOffice oder den PDF-Viewer.Auffällig ist die Mischung aus deutschen und englischen Beschriftungen, die typisch ist, wenn Ubuntu mit einem automatisch erkannten IPP-Drucker arbeitet – in diesem Fall der Brother MFC-J4540DW, der via Netzwerk eingebunden wurde. Obwohl kein offizieller Brother-Treiber installiert wurde, stellt der über IPP Everywhere automatisch erkannte Drucker bereits zahlreiche Optionen zur Verfügung. Links im Dialogfeld befindet sich der Bereich Layout, in dem Einstellungen wie Beidseitiger Druck, Seiten pro Blatt und die Skalierung vorgenommen werden können. Die Auswahl steht auf „Einseitig“, die Skalierung auf 100 %. Rechts daneben befindet sich der Abschnitt Papier, der für viele Anwender besonders wichtig ist: Papiereinzug (englisch: Paper Source) ist auf „Tray 2“ eingestellt, was zeigt, dass der Druckdialog bereits auf die physische Ausstattung des Druckers zugreifen kann – ohne manuelle Treibereinrichtung. Auch andere Optionen wie Papiergröße (A4), Papierausgabe (Face Up) und Ausrichtung (Hochformat) sind verfügbar. Die Voreinstellung für den Papiertyp steht auf „Stationery“ – ebenfalls in Englisch, da diese Bezeichnung direkt vom IPP-Protokoll übernommen wird. Am oberen Fensterrand sehen wir weitere Reiter wie Allgemein, Seitenverarbeitung, Farbe oder Erweitert, die je nach Anwendung Zugriff auf weitere Funktionen ermöglichen. Ganz wichtig für Ubuntu-Einsteiger: Dieser Screenshot zeigt, dass der Brother MFC-J4540DW direkt nach dem Anschließen und Einschalten im Netzwerk erkannt wurde. Ubuntu hat automatisch den IPP-Treiber verwendet, wodurch alle Basisfunktionen wie Drucken aus Fach 1 oder 2, Papierformatwahl, Duplexdruck usw. sofort zur Verfügung stehen – ganz ohne zusätzliche .deb-Pakete oder Installationsskripte. Wer also nur drucken möchte, ist mit der IPP-Variante vollkommen versorgt. Für Scannen, Tintenstandsanzeige oder Wartungsfunktionen (wie Druckkopfreinigung) ist später immer noch die manuelle Treiberinstallation möglich – aber für reinen Druckbetrieb ist nichts weiter zu tun. GWS2.de - April 2025

Brot­her MFC-J4540DW oh­ne Trei­ber - Ubun­tu stellt von Haus aus vie­les be­reit

Und da­bei geht es nicht nur ums stu­pi­de Dru­cken: Funk­tio­nen wie Du­plex­druck, Pa­pier­schacht­wahl, Qua­li­täts­an­pas­sung oder Ska­lie­rung las­sen sich di­rekt aus den sys­tem­ei­ge­nen Dia­lo­gen her­aus steu­ern - ganz oh­ne Zu­satz­tools oder Fri­cke­lei. Glei­ches gilt fürs Scan­nen: Auch hier ste­hen Bord­mit­tel be­reit, die zu­ver­läs­sig ih­ren Dienst ver­rich­ten.

Nun sind wir aber Deut­sche. Wenn wir uns schon ein ja­pa­ni­sches Qua­li­täts­pro­dukt ins Haus stel­len, dann soll’s bit­te­schön auch die Ori­gi­nal­soft­ware vom Her­stel­ler sein - na­tür­lich von ganz un­ten nach ganz oben durch­ge­reicht: vom Kōhai, der den Code fein­säu­ber­lich tippt, über den Sen­pai, der prü­fend nickt, bis zum Jō­shi, der das Gan­ze mit ei­nem stoi­schen „Yo­shi“ ab­seg­net. Brot­her stellt nicht nur für sei­ne ehe­ma­li­gen Ver­bün­de­ten pro­prie­tä­re Li­nux-Trei­ber auf der ei­ge­nen Web­site be­reit. Die­se Bi­blio­the­ken schal­ten zu­sätz­li­che Funk­tio­nen frei - dar­un­ter Klas­si­ker wie die Druck­kopf­rei­ni­gung, Tin­ten­füll­stands­an­zei­ge oder ge­ziel­te Ka­li­brie­rungs­rou­ti­nen.

In einem wunderbar filigran gezeichneten Bonsaigarten, irgendwo in einem fiktiven Winkel Japans, wo sich Mooskissen und filigrane Ästhetik zu einer harmonischen Symphonie der Ruhe verbinden, entfaltet sich eine Szene voller technischer Symbolik und augenzwinkernder Ironie. Die Detailverliebtheit der Linzer Künstlerin Veronika Helga Vetter springt einem förmlich ins Auge: Jeder Kieselstein ist mit Bedacht gesetzt, jede winzige Bonsaischale ein kleines Kunstwerk für sich, durchzogen von akkurat gezogenen Zen-Linien und blühenden Miniatur-Kirschbäumen, deren Blütenblätter sanft in der Luft zu schweben scheinen. Im rechten Vordergrund der Szenerie thront eine ganz besondere Gestalt: Vinzent der Jüngere, ein distinguierter Pinguin mit lehrhaftem Gemüt. Gekleidet in einen traditionell gefalteten Kimono mit feinem Muster und einer kleinen runden Brille auf dem Schnabel, trägt er mit stolzgeschwellter Brust einen klassischen Gakuran-Hut – jenen typischen Lehrerhut, der in alten japanischen Schulklassen zum Inventar gehörte. Mit erhobenem Flügel steht er da, als sei er gerade dabei, eine tiefgründige Erklärung über die Mysterien der Druckerinstallation unter Linux zu geben – seine Haltung strahlt pädagogische Autorität und zugleich liebevolle Geduld aus. Links von ihm steht sein Schüler, aufmerksam und voller Neugier: Bunti, das legendäre Ubuntu-Logo, hier anthropomorphisiert als buntes Wesen auf zwei Beinen, mit freundlichen Augen und einer aufrichtigen Haltung. Bunti blickt voller Ehrfurcht zu seinem Lehrer auf, bereit, jede Silbe aufzusaugen wie ein Schwamm – ein Sinnbild für die wissbegierige Linux-Community, die nach Erleuchtung im Treiber-Dschungel sucht. Zwischen den beiden Figuren steht ein stilisiert und doch erstaunlich realitätsnah gezeichneter Brother MFC-Drucker – das zentrale Objekt der Lektion. Mit all seinen Knöpfen, dem LCD-Panel und den charakteristischen Linien eines Multifunktionsgeräts ist er kein bloßes Requisit, sondern fast eine eigene Figur im Bild – technisch akkurat, fast schon liebevoll dargestellt. Der Drucker bildet das Bindeglied zwischen dem gelehrten Pinguin und seinem Schüler, zwischen Theorie und Praxis, zwischen Linux und Hardware-Welt. Über dieser Szene, wie ein poetisches Banner, prangt in kunstvoller Schrift die Überschrift: „Ubuntu & Brother“ – eine augenzwinkernde Referenz an das eigentliche Thema des Cartoons: die Installation eines Brother-Druckers unter Ubuntu mit den originalen Treibern. Doch dieser Cartoon ist weit mehr als nur eine Illustration technischer Prozesse – er ist ein visuelles Haiku, eine humorvolle Hommage an die Geduld, die es oft braucht, bis Open Source und proprietäre Technik endlich harmonisch zusammenspielen. Mit unzähligen liebevollen Details, die beim zweiten und dritten Hinsehen erst vollständig zur Geltung kommen, beweist Veronika Helga Vetter einmal mehr ihr außergewöhnliches Gespür für die Verschmelzung von Technik, Kunst und Narration – ein echtes Schmuckstück für jeden Artikel, der es wagt, dem Alltag der Linux-Welt mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Grafik zuerst auf GWS2.de veröffentlicht

An­ge­nom­men wir ha­ben uns ei­nen Brot­her MFC-J4540DW(XL) ins Haus ge­holt und möch­ten die­sen un­ter Ubun­tu ein­rich­ten. Un­ser ers­ter Weg führt uns - we­nig über­ra­schend - di­rekt auf die Sup­port-Sei­te des Her­stel­lers. Da Ubun­tu nicht nur ei­ne ei­gen­stän­di­ge Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on, son­dern auch ein De­bi­an-De­ri­vat ist, rich­ten wir un­se­re Pa­ket­wahl da­nach aus.

Der Screenshot zeigt das geöffnete Programm „Dokument-Scanner“ unter Ubuntu – ein minimalistisches, aber leistungsfähiges Scan-Tool, das standardmäßig mit vielen Linux-Desktops ausgeliefert wird. Im Zentrum des Fensters befindet sich der Hinweis „Bereit zum Scannen“, ergänzt durch eine Dropdown-Liste, in der der Scanner „eSCL Brother MFC-J4540DW“ ausgewählt ist. Das bedeutet: Das Gerät wurde korrekt erkannt und ist bereits funktional – noch bevor der herstellerspezifische Brother-Treiber installiert wurde. Diese automatische Erkennung basiert auf dem eSCL-Protokoll (Extended Scan Control Language), einem standardisierten Netzwerkprotokoll für Dokumentenscanner, das viele moderne Multifunktionsgeräte wie der Brother MFC-J4540DW von Haus aus unterstützen. Durch diese treiberlose Kommunikation ist es möglich, bereits vor der Installation zusätzlicher Software einfache Scans durchzuführen – ideal für schnelle Digitalisierungen und ein starkes Argument für IPP- und eSCL-fähige Drucker im Linux-Umfeld. Am oberen Rand des Fensters sind typische Bedienelemente zu sehen: Die grüne Schaltfläche „Einlesen“ zum Starten des Scanvorgangs, ein Dropdown-Menü für Formatoptionen, sowie die gewohnten Fenstersteuerelemente für Minimieren, Maximieren und Schließen. Auch der Refresh-Button (Kreis mit Pfeil) zur Aktualisierung der Geräteliste ist vorhanden. Der Screenshot dokumentiert eindrucksvoll, dass Ubuntu bereits out-of-the-box in der Lage ist, moderne Netzwerkgeräte zu erkennen und deren Grundfunktionen bereitzustellen, ohne dass man sich sofort mit .deb-Paketen oder Herstellerinstallern herumschlagen muss. Ubuntu 22.04.5 LTS - Pinguin

Die Trei­ber­bi­blio­the­ken sind lei­der nicht ins Deut­sche über­setzt. Des­halb la­den wir das eng­lisch­spra­chi­ge „Dri­ver In­stall Tool“ her­un­ter - ein In­stal­la­ti­ons­skript, das uns den Groß­teil der Ar­beit ab­nimmt. Die Spra­che spielt da­bei nur wäh­rend des Set­ups ei­ne Rol­le; der Dru­cker selbst spricht oh­ne­hin lie­ber PCL oder Post­Script als Hoch­deutsch. Be­vor der Down­load star­tet, müs­sen wir der EULA zu­stim­men. Spä­tes­tens dann fällt uns et­was auf: Die her­un­ter­ge­la­de­ne Da­tei ist ge­ra­de ein­mal 24,3 Ki­lo­byte klein. Das lässt tief bli­cken - denn die ei­gent­li­che Be­triebs­soft­ware steckt nicht im Pa­ket selbst. Statt­des­sen wird sie wäh­rend des In­stal­la­ti­ons­pro­zes­ses schritt­wei­se aus dem Netz nach­ge­la­den, ganz in der Ma­nier ei­nes klas­si­schen Boot­strap­pers.

Der Screenshot zeigt den Downloadbereich der offiziellen Brother-Webseite, speziell für den Treiber eines Linux-Systems. Im Fokus steht die Auswahlseite für das „Driver Install Tool“, ein zentrales Installationsskript für LPR-, CUPS-Wrapper- und Scannertreiber. Oben im Bild erkennt man zwei Dropdown-Menüs, mit denen zunächst das Betriebssystem und die gewünschte Sprache ausgewählt werden. In diesem Fall wurde „Linux (deb)“ als Plattform gewählt – was Debian- und Ubuntu-basierte Distributionen wie Linux Mint, Pop!_OS oder Zorin OS einschließt. Die Spracheinstellung steht auf „English“, was auch mit einem kleinen blauen Pfeil hervorgehoben ist. Eine deutschsprachige Version ist zwar grundsätzlich vorhanden, wird aber an dieser Stelle nicht ausgewählt – was später beim Setup-Prozess bemerkbar wird. Im Abschnitt darunter wird das „Driver Install Tool“ selbst aufgelistet, inklusive einer knappen Beschreibung: „The tool will install LPR, CUPSwrapper driver and scanner driver“. Ganz rechts befindet sich der Link „Zur Auswahl klicken“, der auf eine Versionsauswahl verweist – auch dieser ist per Pfeil im Bild markiert. Am unteren Rand dominiert ein gut sichtbarer, blau unterlegter Button mit dem Text „EULA akzeptieren und Download starten“ – die verpflichtende Zustimmung zur Endbenutzer-Lizenzvereinbarung, bevor der Download beginnen kann. Das gesamte Layout der Seite ist funktional gehalten, ohne viel grafischen Schnickschnack – typisch für herstellereigene Supportseiten, die mehr Wert auf Zweckmäßigkeit als auf Design legen. Der Screenshot dokumentiert damit einen wichtigen Schritt beim Einrichten eines Brother-Druckers unter Linux: den manuellen Abruf der Treibersoftware über die Brother-Webseite, inklusive Sprachwahl, Plattformangabe und Start des Downloadvorgangs. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht

Die Kli­cke­rei hat nun ein En­de - denn wie bei HPLIP fin­det auch die Brot­her-In­stal­la­ti­on im ge­fürch­te­ten Ter­mi­nal-Fens­ter statt. Kei­ne gra­fi­sche Ober­flä­che, kei­ne bun­ten Fort­schritts­bal­ken - statt­des­sen be­grüßt uns die Shell mit nüch­ter­ner Sach­lich­keit und ei­nem de­zen­ten Hauch 90er-Jah­re-Ha­cker­äs­the­tik.

Der Screenshot zeigt eine grafisch aufbereitete Testumgebungstafel für die Installation eines Druckertreibers unter Ubuntu. Das Layout erinnert an eine Infokarte oder ein Prüfprotokoll, gestaltet im Comicstil mit einem sympathischen, gezeichneten Maskottchen im gelben Bauarbeiter-Outfit links oben, das auf die Informationen deutet. Der Hintergrund besteht aus einer grauen Ziegeltextur, die an eine Werkstattwand erinnert – passend zur funktionalen Thematik. Oben mittig steht der Titel „Testumgebung“, gefolgt von den Systemdaten des Testsystems: OS: Ubuntu 22.04.5 LTS Kernel: 6.5.0-45-generic DE: GNOME 42.9 Darunter folgen die eigentlichen Testparameter in tabellarischer Darstellung: Software: LPR, CUPSwrapper, brscan5 Art: Druckertreiber Modell: Brother MFC-J4540DW Quelle: Herstellerwebseite Voraussetzung: Keine Niveau: Ein Fortschrittsbalken zeigt ein mittleres bis leicht erhöhtes Niveau an Langzeitlösung: Ja Rechts unten befindet sich ein weiteres Comic-Icon mit Zahnrad und Helm, das den werkstattartigen Look unterstreicht. Die Signatur © pinguin@cmd.de 2025 unten rechts deutet auf den Autor der Grafik hin. Inhaltlich vermittelt das Bild kompakt und übersichtlich, unter welchen Bedingungen der Treiber erfolgreich getestet wurde – ein nützlicher visueller Anker für Blogleser, die ähnliche Systeme betreiben oder eine Entscheidungshilfe für die Wahl eines kompatiblen Geräts suchen. Grafik von Veronika Helga Vetter (Photoshop-Meisterin)

MFC unter Ubuntu einrichten

Zu­nächst na­vi­gie­ren wir in un­ser Down­load-Ver­zeich­nis - das er­le­di­gen wir mit fol­gen­dem Be­fehl:

cd Downloads/

Di­rekt im An­schluss ent­pa­cken wir das her­un­ter­ge­la­de­ne Ar­chiv:

gunzip linux-brprinter-installer*

Um die In­stal­la­ti­on zu star­ten, be­nö­ti­gen wir Ad­mi­nis­tra­tor­rech­te. Die ver­schaf­fen wir uns klas­sisch über:

sudo su

Jetzt ist es an der Zeit, die ei­gent­li­che In­stal­la­ti­ons­rou­ti­ne zu star­ten. Das funk­tio­niert mit dem fol­gen­den Kom­man­do:

bash linux-brprinter-installer-2.2.4-1 MFC-J4540dw

Hin­weis: Der obi­ge Be­fehl dient nur als Vor­la­ge, da sich die Ver­si­on der In­stal­la­ti­ons­da­tei ste­tig än­dert. Am bes­ten ist es, nach dem „bash li­nux” die Ta­bu­la­tor­tas­te zu drü­cken, um den Rest au­to­ma­tisch aus­fül­len zu las­sen. Der Na­me des Dru­ckers muss oh­ne­hin stets ma­nu­ell hin­zu­ge­fügt wer­den.

Der Screenshot zeigt die Einrichtung eines Brother MFC-J4540DW unter Ubuntu 24.04.2 LTS, vollständig durchgeführt im Terminal. Zunächst wird mit dem Befehl cd Downloads/ in das Download-Verzeichnis gewechselt, in dem sich die zuvor von der Brother-Webseite heruntergeladene Installationsdatei befindet. Danach verschafft sich der Benutzer mittels sudo su Root-Rechte, woraufhin die Passwortabfrage erscheint und der Prompt auf Root wechselt – sichtbar an der Eingabeaufforderung root@Redaktion:/home/pinguin/Downloads#. Im nächsten Schritt wird das eigentliche Brother-Installationsskript mit bash linux-brprinter-installer-2.2.4-1 MFC-J4540DW aufgerufen. Hierbei ist besonders zu beachten, dass der Druckername exakt und in korrekter Groß- und Kleinschreibung übergeben werden muss, sonst erkennt das Skript das Modell nicht korrekt. Ein blauer Pfeil im Screenshot weist explizit auf diesen Modellnamen hin. Nach dem Start des Skripts informiert der Installer darüber, welche DEB-Pakete heruntergeladen und installiert werden: mfcj4540dwpdrv-3.5.0-1.i386.deb, brscan5-1.3.10-5.amd64.deb und brscan-skey-0.3.2-0.amd64.deb. Dabei fällt auf, dass das Druckertreiberpaket im 32-Bit-Format (i386) vorliegt, obwohl das System aller Wahrscheinlichkeit nach 64-Bit (amd64) ist – was darauf hinweist, dass Ubuntu die 32-Bit-Architektur unterstützend installiert haben muss. Die weiteren Pakete betreffen den Scannertreiber und die Tastensteuerung am Gerät selbst. Abschließend erscheint die obligatorische Sicherheitsabfrage OK? [y/N], die der Benutzer mit einem einfachen y bestätigt, wie im Screenshot in roter Hervorhebung zu sehen ist. Der gesamte Ablauf erfolgt rein im Terminal, ohne grafische Unterstützung – typisch für Hersteller-Skripte unter Linux – und verdeutlicht, dass auch bei modernen Distributionen wie Ubuntu ein wenig Shell-Erfahrung weiterhin hilfreich bleibt. Anleitung von Sascha Vetter (IT-Techniker und Ubuntu-Profi in Linz)

In den nächs­ten Schrit­ten geht es zu­nächst nur dar­um, die Trei­ber­instal­la­ti­on durch wie­der­hol­tes Tip­pen des Buch­sta­bens „y“ vor­an­zu­trei­ben. Das Ter­mi­nal fragt ar­tig nach, wir be­stä­ti­gen - und so ar­bei­tet sich das Skript Pa­ket für Pa­ket durch. Rich­tig in­ter­es­sant wird es erst wie­der, wenn im Ter­mi­nal die Fra­ge auf­taucht: „Will you spe­ci­fy the De­vice URI?“ - al­so ob wir den Ver­bin­dungs­weg zum Dru­cker ma­nu­ell an­ge­ben wol­len. Spä­tes­tens hier heißt es wie­der: Auf­pas­sen und wis­sen, was zu tun ist.

Der Screenshot zeigt ein Terminalfenster unter Ubuntu, in dem gerade der Brother-Installer für den MFC-J4540DW(XL) ausgeführt wird. Das Installationsskript befindet sich an dem Punkt, an dem es den Benutzer auffordert, die gewünschte Device URI manuell auszuwählen – ein essenzieller Schritt bei der Einrichtung eines netzwerkfähigen Druckers. Ganz oben sehen wir die typische Rückfrage: „Will you specify the Device URI? [Y/n]“, die hier mit einem beherzten y bestätigt wurde – deutlich erkennbar durch den in Rot hervorgehobenen Text. Im Anschluss listet das Skript zahlreiche URI-Typen auf: von klassischen Optionen wie socket, ipp, lpd und http, bis hin zu spezifischen Netzwerkintegrationen über DNSSD und IPP. Besonders ins Auge fällt dabei Eintrag 11, ein vollständiger DNSSD-Link mit UUID, der direkt auf den Brother MFC-J4540DW verweist – technisch sauber aufgelöst und sofort einsatzbereit. Am unteren Ende der Liste bittet der Installer um die Eingabe der gewünschten URI-Nummer, in diesem Fall 11. Damit ist klar: Der Benutzer hat sich bewusst für den modernen, treiberlosen Weg über DNS-SD (Bonjour) entschieden – ein Protokoll, das nicht nur Kompatibilität mit IPP Everywhere garantiert, sondern auch automatische Funktionserkennung ermöglicht. Ein besonderes Lob gilt dem Erscheinungsbild der Konsole: Die Schrift ist klar, der Kontrast angenehm, der Editor läuft in einem übersichtlichen Farbschema mit dezentem Hintergrund. Die Auswahl der Monospace-Schriftart ist augenfreundlich und technisch ästhetisch – genau so, wie eine gepflegte Linux-Konsole aussehen soll: funktional, lesbar und würdevoll nerdig. Empfehlung von Sascha Vetter - Linux-Meister und IT-Techniker aus Linz

Un­ser Brot­her MFC-J4540DW(XL) ist ein ech­ter Netz­werk­dru­cker - ein USB-An­schluss? Fehl­an­zei­ge. Die Ver­bin­dung ins hei­mi­sche WLAN er­folgt di­rekt über das ein­ge­bau­te Dis­play. Wich­tig: Im Ge­gen­satz zu ty­pi­schen IoT-Gad­gets darf die­ses Stück PC-Pe­ri­phe­rie nicht im Gast-WLAN lan­den. Es muss sich im glei­chen lo­ka­len Netz (In­tra­net) be­fin­den wie un­ser Ubun­tu-Rech­ner - sonst bleibt es für den In­stal­ler un­sicht­bar. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen er­füllt, prä­sen­tiert uns die Kon­so­le im nächs­ten Schritt ei­ne Lis­te mög­li­cher Ver­bin­dungs­we­ge - so­ge­nann­te De­vice URIs, über die wir un­se­ren ja­pa­ni­schen Freund an­spre­chen kön­nen.

  • Be­vor­zu­gen soll­ten wir aber im­mer den Weg über dnssd://, denn DNS-SD bringt gleich meh­re­re Vor­tei­le mit:

Was kann DNS-SD?

Ers­tens ist es trei­ber­un­ab­hän­gig und spielt her­vor­ra­gend mit IPP Ever­y­whe­re zu­sam­men - der mo­der­nen, platt­form­über­grei­fen­den Druck­ar­chi­tek­tur oh­ne pro­prie­tä­re Soft­ware. Zwei­tens sorgt DNS-SD für ei­ne au­to­ma­ti­sche Er­ken­nung von Dru­cker­funk­tio­nen wie Du­plex­druck, Farb­fä­hig­keit oder Pa­pier­quel­len - oh­ne ma­nu­el­les Her­umf­ri­ckeln. Drit­tens ar­bei­tet es voll­stän­dig lo­kal via Mul­ti­cast, braucht kei­nen zen­tra­len Ser­ver und funk­tio­niert so­gar dann noch, wenn das Netz kei­nen klas­si­schen DNS-Dienst be­reit­stellt. Und vier­tens: Es ist nerd­freund­lich, trans­pa­rent, text­ba­siert, de­bug­bar.

Nach­dem wir das ge­wünsch­te Pro­to­koll aus­ge­wählt ha­ben, geht es wie ge­habt mit der Ein­ga­be des Buch­sta­bens „y“ wei­ter. Schritt für Schritt ar­bei­tet sich das In­stal­la­ti­ons­skript durch die rest­li­chen Rou­ti­nen, bis plötz­lich ei­ne Feh­ler­mel­dung auf­taucht: Feh­len­de Ab­hän­gig­kei­ten. Kein Grund zur Pa­nik - das pas­siert ger­ne bei äl­te­ren oder fremd­ar­chi­tek­to­ni­schen DEB-Pa­ke­ten. Um das Pro­blem zu be­he­ben, ge­ben wir ein­fach fol­gen­den Be­fehl ins Ter­mi­nal ein:

apt --fix-broken install

Di­rekt im An­schluss dar­an ist die Trei­ber­instal­la­ti­on ab­ge­schlos­sen. Im Dru­cker­me­nü er­schei­nen nun zwei Ein­trä­ge: Zum ei­nen die au­to­ma­tisch ge­ne­rier­te Va­ri­an­te mit dem Na­men „Brother_MFC_J4540DW“, zum an­de­ren die ma­nu­ell kon­fi­gu­rier­te In­stanz über den of­fi­zi­el­len Brot­her-Trei­ber. Wen die red­un­dan­te Dar­stel­lung stört, der kann die au­to­ma­tisch er­kann­te Va­ri­an­te pro­blem­los lö­schen - sie wird in der Pra­xis nicht mehr be­nö­tigt, da die Brot­her-ei­ge­ne Kon­fi­gu­ra­ti­on nun al­le Funk­tio­nen be­reit­stellt.

Der Screenshot zeigt die Druckerverwaltung unter Ubuntu, konkret die Konfiguration des installierten Brother MFC-J4540DW. In der Benutzeroberfläche ist der Drucker als „MFCJ4540DW J4540DW“ gelistet und wird mit dem Status „Bereit“ angezeigt. Im darunterstehenden Feld erkennt man, dass der Druckertreiber „Brother MFCJ4540DW CUPS“ verwendet wird – ein klarer Hinweis darauf, dass der offizielle Brother-Treiber erfolgreich eingebunden wurde. Rechts neben dem Druckereintrag befindet sich das typische Zahnradmenü, das nach dem Anklicken eine Reihe von Verwaltungsoptionen präsentiert. Neben Einträgen wie „Druckoptionen“, „Drucker als Vorgabedrucker verwenden“ und „Drucker entfernen“ ist insbesondere der Punkt „Druckköpfe reinigen“ von Interesse, auf den ein blauer Pfeil im Bild verweist. Diese Wartungsfunktion steht nur mit dem Originaltreiber zur Verfügung und ist ein klares Indiz dafür, dass die erweiterte Funktionalität erfolgreich freigeschaltet wurde. Die saubere Integration in die systemeigene Oberfläche zeigt, dass der Brother-Drucker nun vollständig unter Ubuntu eingebunden ist – inklusive Komfortfunktionen, die bei generischen IPP-Druckern oft fehlen. GWS2.de - April 2025

Im Ein­stel­lungs­me­nü sind nun zu­sätz­li­che Druck­op­tio­nen hin­zu­ge­kom­men. Au­ßer­dem ist es mög­lich, ei­ne Rei­ni­gung der Druck­köp­fe zu star­ten.

Scannen & Tintenstände

Wäh­rend der oben be­schrie­be­nen In­stal­la­ti­ons­rou­ti­ne wur­de eben­falls der pro­prie­tä­re Brot­her-Scan­ner­trei­ber aus dem Pa­ket brsane5 ein­ge­bun­den. Im di­rek­ten Ver­gleich mit dem sys­tem­ei­ge­nen eS­CL-Pro­to­koll, das Ubun­tu stan­dard­mä­ßig ver­wen­det, lie­fert die­ser Trei­ber merk­lich bes­se­re Sca­n­er­geb­nis­se - ins­be­son­de­re bei Farb­tie­fe, Bild­schär­fe und Auf­lö­sung. Die Aus­ga­be wirkt de­tail­rei­cher, die Far­ben na­tür­li­cher, was vor al­lem bei Fo­tos oder mehr­sei­ti­gen Farb­do­ku­men­ten ins Ge­wicht fällt.

Der Screenshot zeigt das Fenster der Anwendung „Dokument-Scanner“ unter Ubuntu 22.04.5 LTS, nachdem der proprietäre Brother-Scannertreiber (brsane5) installiert wurde. Der Scanner wird im zentralen Auswahlfeld schlicht mit dem Namen „Brother“ gelistet, was darauf hinweist, dass der Treiber erfolgreich erkannt und eingebunden wurde. In der Benutzeroberfläche ist der Status „Bereit zum Scannen“ deutlich sichtbar, was bedeutet, dass das Gerät korrekt initialisiert wurde und unmittelbar einsatzbereit ist. Im oberen linken Bereich befindet sich der grüne Button „Einlesen“, über den der Scanvorgang gestartet wird. Neben dem Gerätedropdown befindet sich ein Aktualisieren-Button (kreisförmiger Pfeil), mit dem sich die angeschlossenen Scanner neu erfassen lassen – praktisch, wenn Geräte während des Betriebs hinzugefügt oder gewechselt werden. Im Unterschied zur herstellerunabhängigen eSCL-Erkennung wird das Gerät hier nicht über Protokoll-Details wie escl: oder dnssd: identifiziert, sondern schlicht mit dem generischen Namen „Brother“ – ein Hinweis darauf, dass die proprietäre Bibliothek brsane5 aktiv ist. Diese Integration sorgt für bessere Bildqualität bei Farbscans, höhere Auflösungen und die Unterstützung von Funktionen wie ADF (automatischer Einzug), sofern das Gerät dies unterstützt. Für Nutzer, die unter Ubuntu nicht nur drucken, sondern auch regelmäßig scannen wollen, empfiehlt sich der Einsatz des offiziellen Treibers – zumal er nahtlos mit der standardmäßigen Scan-Software von GNOME zusammenarbeitet. GWS2.de

Ob Scan­nen heu­te noch zeit­ge­mäß ist? Der ei­ne oder an­de­re ab­hän­gig be­schäf­tig­te Sin­gle mag sich das fra­gen - schließ­lich lässt sich doch fast al­les schnell mit dem Smart­phone ab­fo­to­gra­fie­ren. Für den ge­le­gent­li­chen Kas­sen­bon oder ei­ne No­tiz mag das aus­rei­chen. Doch in Haus­hal­ten mit Kin­dern oder im (teil-)selbstständigen All­tag sieht die Rea­li­tät an­ders aus: Ein zu­ver­läs­si­ger Scan­ner ist hier un­ver­zicht­bar. Denn re­gel­mä­ßig müs­sen ana­lo­ge Do­ku­men­te di­gi­ta­li­siert und wei­ter­ge­lei­tet wer­den - sei es an Be­hör­den, Ver­si­che­run­gen, Ban­ken oder Bil­dungs­ein­rich­tun­gen. Da­zu zäh­len un­ter an­de­rem:

  • Ge­halts­nach­wei­se.
  • Aus­weis­ko­pien.
  • Ver­si­che­rungs­be­schei­ni­gun­gen.
  • Schul- und Ki­ta-An­mel­de­for­mu­la­re.
  • Miet­ver­trä­ge oder Grund­buch­aus­zü­ge.
  • Un­ter­schrie­be­ne An­trä­ge al­ler Art.
  • Quit­tun­gen für Steu­er­un­ter­la­gen.
  • Zeug­nis­se & Zer­ti­fi­ka­te.

In all die­sen Fäl­len wirkt es sich deut­lich aus, ob ein pi­xeli­ges Han­dy­fo­to ver­schickt wird - oder ei­ne hoch­auf­ge­lös­te, sau­be­re PDF-Da­tei, die sich di­rekt per Mail wei­ter­lei­ten lässt. Ge­ra­de bei Brot­her-Ge­rä­ten zahlt sich der Ein­satz des Ori­gi­nal­trei­bers aus, da nur da­mit Funk­tio­nen wie mehr­sei­ti­ges Scan­nen über den ADF, in­di­vi­du­el­le Farb­an­pas­sung oder ech­te 600-dpi-Qua­li­tät zu­ver­läs­sig ver­füg­bar sind.

Der Screenshot zeigt ein Terminalfenster unter Ubuntu 22.04, in dem der Befehl brsaneconfig5 -q ausgeführt wurde. Dieser stammt aus dem Brother-Treiberpaket brscan5 und dient dazu, im Netzwerk erreichbare Brother-Scanner aufzulisten. In diesem Fall wird das Multifunktionsgerät MFC-J4540DW korrekt erkannt. Angezeigt werden sowohl der Hostname, als auch die zugewiesene IP-Adresse (192.168.188.22) und der Modellname. Direkt darunter wird eine zweite Zeile mit dem Befehl sudo brsaneconfig5 -a gezeigt. Damit wird das erkannte Gerät unter dem Namen „BrotherScanner“ dauerhaft ins System eingebunden. Angegeben werden der Modelltyp (model=Brother_MFC-J4540DW) und die IP-Adresse. Dieser Schritt ist notwendig, damit Scan-Programme wie Simple Scan oder scanimage korrekt auf das Netzwerkgerät zugreifen können – insbesondere dann, wenn es nicht automatisch über eSCL gefunden wurde. Die Darstellung im Terminal ist sauber strukturiert, der Benutzer „pinguin“ arbeitet offensichtlich mit Root-Rechten und einer technisch versierten Umgebung. Der blaue Pfeil im Screenshot hebt den ausgeführten Abfragebefehl hervor, was für visuelle Schritt-für-Schritt-Anleitungen besonders hilfreich ist. Insgesamt zeigt der Screenshot beispielhaft, wie sich ein Brother-Netzwerkscanner gezielt konfigurieren lässt, um auch unter Linux-Systemen zuverlässig nutzbar zu sein – ganz ohne grafischen Installationsassistenten. GWS2.de

HPLIP schafft es bei vie­len HP-Mo­del­len tat­säch­lich, die Tin­ten­füll­stän­de di­rekt in der Soft­ware­ober­flä­che an­zu­zei­gen - ei­ne Kom­fort­funk­ti­on, die man bei Brot­her-Dru­ckern auf den ers­ten Blick ver­misst. Der Grund: Der Brot­her-In­stal­ler in­te­griert sich zwar in CUPS, in­stal­liert aber kei­ne zu­sätz­li­che Be­nut­zer­ober­flä­che zur Dru­cker­steue­rung oder -über­wa­chung. Trotz­dem müs­sen wir auf die In­for­ma­ti­on nicht ver­zich­ten - es gibt ei­nen Um­weg. Um her­aus­zu­fin­den, wie viel Sprit un­ser ja­pa­ni­scher Freund noch im Tank hat, ge­nügt es, die IP-Adres­se des Netz­werk­dru­ckers zu er­mit­teln. Das funk­tio­niert bei­spiels­wei­se über das Ter­mi­nal mit fol­gen­dem Be­fehl:

brsaneconfig5 -q

In un­se­rem Fall ist der Brot­her MFC-J4540DW(XL) un­ter der IP-Adres­se 192.168.188.22 im lo­ka­len Netz­werk er­reich­bar. Um den ak­tu­el­len Tin­ten­stand so­wie die un­ge­fäh­re Reich­wei­te der Pa­tro­nen zu über­prü­fen, ru­fen wir ein­fach das in­te­grier­te Web­in­ter­face des Dru­ckers auf. Da­zu öff­nen wir ei­nen Web­brow­ser und ge­ben fol­gen­de Adres­se ein:

http://192.168.188.22/home/status.html

So­fort nach dem Auf­ruf prä­sen­tiert der Dru­cker ei­ne gra­fisch auf­be­rei­te­te Über­sicht mit de­tail­lier­ten In­for­ma­tio­nen zu den Tin­ten­füll­stän­den al­ler in­stal­lier­ten Pa­tro­nen. Zu­sätz­lich wird ei­ne ge­schätz­te An­zahl druck­ba­rer Sei­ten an­ge­zeigt. Die­se Funk­ti­on ist be­son­ders prak­tisch, da sie oh­ne zu­sätz­li­che Soft­ware­instal­la­ti­on aus­kommt und di­rekt auf die Ge­rä­te­elek­tro­nik zu­greift - ide­al für Nut­zer, die re­gel­mä­ßig grö­ße­re Druck­auf­trä­ge vor­be­rei­ten oder ver­mei­den möch­ten, dass ein Do­ku­ment an der letz­ten Sei­te schei­tert.

Der Screenshot zeigt die Statusseite des Webinterfaces eines Brother MFC-J4540DW(XL), aufgerufen unter der Adresse http://192.168.188.22/home/status.html. In der Übersicht werden wichtige Geräteinformationen optisch klar strukturiert dargestellt. Links oben befindet sich der Abschnitt Gerätestatus, der aktuell auf „Energiesparen“ steht – ein Hinweis darauf, dass der Drucker sich im stromsparenden Bereitschaftsmodus befindet. Darunter kann die automatische Statusaktualisierung aktiviert oder deaktiviert werden, standardmäßig ist sie hier auf „Aus“ gestellt. Rechts daneben befindet sich die grafische Darstellung des geschätzten Tintenstands der vier Patronen: Magenta (M) Cyan (C) Yellow (Y) Black (BK) Jede Farbe wird durch eine senkrechte Balkengrafik repräsentiert. In diesem Fall sind alle Patronen noch nahezu vollständig gefüllt – die Füllstände nähern sich der 100 %-Marke. Der Text „Interner Tintentank“ weist darauf hin, dass es sich um ein Modell mit Einzelpatronen und nicht etwa um ein Tintentanksystem handelt. Unterhalb der Balkenanzeige findet sich die Sektion Verbleibende Seitenergiebigkeit, die die geschätzte Druckkapazität nach ISO-Norm angibt. Für jede Farbe ist eine ungefähre Seitenanzahl gelistet: Magenta: 4100 Seiten Cyan: 4100 Seiten Yellow: 4100 Seiten Schwarz (BK): 5300 Seiten Diese Werte dienen als Orientierung für geplante Druckaufträge und helfen vor allem im professionellen Umfeld, den Verbrauch besser einschätzen und Nachschub rechtzeitig einplanen zu können – ohne Softwareinstallation oder manuelle Tintenstandprüfung am Gerät. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht

Fas­sen wir ab­schlie­ßend noch ein­mal zu­sam­men: Wenn es ein­fach nur um se­riö­se Druck­auf­trä­ge geht, be­nö­ti­gen die MFC-Mo­del­le un­ter Ubun­tu kei­ne zu­sätz­li­chen Trei­ber. Für Nut­zer ei­nes Du­al-Boot-Sys­tems sind die War­tungs­funk­tio­nen oh­ne­hin un­in­ter­es­sant - die las­sen sich be­quem un­ter Win­dows er­le­di­gen.

Der Screenshot zeigt den Druckereinstellungsdialog unter Ubuntu 22.04.5 LTS für das Modell Brother MFC-J4540DW, welches hier mittels IPP (Internet Printing Protocol) eingebunden ist – ohne Installation eines proprietären Brother-Treibers. Das Fenster gehört zur GNOME-Druckerkonfiguration und ist in deutscher Sprache dargestellt. Registerkarte: „Seiteneinrichtung“ In dieser Ansicht lassen sich grundlegende Druckoptionen konfigurieren. Folgende Einstellfelder sind sichtbar: Seiten pro Blatt: Auf „1“ gesetzt – es wird also pro physischem Blatt genau eine Seite ausgegeben. Diese Funktion ist vor allem relevant für N-up-Drucke. Zweiseitig: Auf „Einseitig“ gesetzt. Hier lässt sich umschalten zwischen einseitigem Druck und Duplex (beidseitig), falls der Drucker dies unterstützt. Die Option ist aktiv, was ein Indikator dafür ist, dass Duplexdruck via IPP erkannt wird. Ausrichtung: Aktuell auf „Hochformat“ eingestellt. Umschaltung auf Querformat ist ebenfalls möglich. Media Size: „A4“ ist voreingestellt – das Standardpapierformat im europäischen Raum. Papiereinzug: Auf „Automatische Auswahl“ gesetzt. Der Drucker entscheidet selbstständig, ob das Papier aus der Kassette oder dem manuellen Einzug genommen wird. Das Dropdown-Menü zeigt, dass diese Auswahl dynamisch anpassbar ist. Papiertyp: „Stationery“ – ein generischer Standardwert für normales Druckpapier. Auch hier deutet das Menü auf mehrere Optionen hin, je nach Medientyp. Oben im Fenster sind außerdem die Reiter „Farbe“ und „Erweitert“ sichtbar, die auf weitere konfigurierbare Druckeigenschaften hinweisen (z. B. Farbdruck-Modus, Auflösung, etc.). Die Tatsache, dass sämtliche Optionen – inklusive Duplex, Papiereinzug und Medientyp – verfügbar und editierbar sind, belegt, dass der IPP-Treiber unter Ubuntu 22.04.5 bereits eine breite Unterstützung bietet, selbst ohne proprietäre Brother-PPDs. Der Drucker wird hier mutmaßlich via IPP-over-USB oder Netzwerk (AirPrint / IPP Everywhere) erkannt und eingebunden. Zusammenfassend: Der Screenshot demonstriert, dass für grundlegende bis fortgeschrittene Druckaufgaben mit einem Brother MFC-Gerät keine zusätzliche Treiberinstallation notwendig ist. Die IPP-Unterstützung unter Ubuntu ist soweit ausgereift, dass zentrale Funktionen wie Duplexdruck, Medientypwahl, Papierzufuhr und Formatsteuerung „out of the box“ zur Verfügung stehen. GWS2.de

Wer hin­ge­gen aus­schließ­lich auf Li­nux un­ter­wegs ist und Wert auf or­dent­li­che Scans legt, soll­te un­be­dingt die Ori­gi­nal­trei­ber in­stal­lie­ren.

  • Nicht un­er­wähnt blei­ben darf auch, dass es Brot­her egal ist, ob güns­ti­ge Dritt­an­biet­er­tin­te zum Ein­satz kommt - die Funk­ti­on des Pe­ri­phe­rie­ge­räts bleibt da­von un­be­ein­druckt.

Und ein letz­ter, ab­so­lut es­sen­zi­el­ler Fakt zum Schluss: „Brot­her“ be­deu­tet auf Deutsch „Bru­der“. Die­ses Sub­stan­tiv steht für Ver­trau­en und Zu­sam­men­halt - und ist spä­tes­tens seit 2015 ein un­ver­zicht­ba­rer Be­stand­teil deut­scher Satz­kunst⁹ ge­wor­den.

Bru­der! Ver­gleich das nicht mit ir­gend­wel­chen Tat­ort-Scheiß! Vier Blocks ist das Null-Plus-Ul­tra [...].

Ta­ha, Wasim: 4 Blocks auf der Welt­büh­ne. youtube.com (04/2025).

Ver­wand­te The­men:

Ubun­tu: Dru­cker von HP in­stal­lie­ren - Bild­an­lei­tung
Wel­che Web­cam eig­net sich für Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen?

¹Mo­vie­clips: The Gam­bler (2014) - F*** You Sce­ne. youtube.com (04/2025).
²T­ri­gema: Wel­che Näh­ma­schi­nen gibt es ei­gent­lich? youtube.com (04/2025).
³An­onym: 80% der Men­schen mit dem ich ge­re­det ha­be, ha­ben mir ab­ge­ra­ten hier­her zu kom­men. kununu.com (04/2025).

⁴Schumm, Fe­lix: Der Test­sie­ger? Brot­her In­nov-is F400. youtube.com (04/2025).
⁵Ni­ckel, Oli­ver: Dru­cker im Abo: HP-Chef ver­tei­digt Kampf ge­gen Dritt­an­biet­er­tin­te. golem.de (04/2025).
⁶Eig­ner, Isa­bel­la: End­lich rich­tig gu­te Dru­cker! In: test Nr. 4 (2022). S. 32.
⁷Lin­ford Of­fice: The Ul­ti­ma­te Gui­de to In­stal­ling Non-HP Car­tridges for Your Prin­ter. youtube.com (04/2025).
⁸Je­re­my, Le­ber: IPP Ever­y­whe­re. pwg.com (04/2025).
⁹ARABJAMO: WALLAH HARAM BRUDER. youtube.com (04/2025).

Ubuntu bei der Installation automatisch verschlüsseln - Windows ersetzen

Wer re­gel­mä­ßig das c’t Ma­ga­zin auf­schlägt, fühlt sich viel­leicht an die Band Wir sind Hel­den er­in­nert, die 2007 tref­fend sang: „End­lich ein Grund - los, Pa­nik!“ Denn ge­fühlt ver­liert in je­der Aus­ga­be ge­ra­de mal wie­der ein Mi­cro­soft-Be­triebs­sys­tem sei­nen Up­date-Sup­port. Für die re­nom­mier­te IT-Fach­zeit­schrif­t¹ be­deu­tet das in al­ler nüch­ter­nen Kon­se­quenz: „Die ein­zi­ge Chan­ce, Win­dows oh­ne Si­cher­heits­up­dates si­cher zu be­trei­ben, ist das Kap­pen al­ler Netz­werk­ver­bin­dun­gen.” Un­ab­hän­gig des Wahr­heits­ge­hal­tes die­ser The­se, sieht die Rea­li­tät in deut­schen PC-Werk­stät­ten wie folgt aus: Ein Kun­de kommt mit ei­nem Win­dows-7-Lap­top und bit­tet um Pro­blem­lö­sung.

Win­dows 7 [wird] von vie­len Nut­zern nach wie vor als das bes­te Win­dows al­ler Zei­ten an­ge­se­hen.

Reit­ber­ger, Jo­sef: Klei­ner Knall zum Ab­schied. In: Chip Nr. 3 (2023). S. 14.

In ei­nem kon­kre­ten Fall han­del­te es sich um ei­nen 69-jäh­ri­gen Sil­ver­wor­ker, der sei­ne Ren­te durch frei­be­ruf­li­che Ak­qui­se­tä­tig­kei­ten auf­bes­ser­te. Sein ein­satz­er­prob­tes Note­book, ein HP-Mo­dell TPN-C126 aus dem Jahr 2015, konn­te auf­grund des ver­al­te­ten Be­triebs­sys­tems für wich­ti­ge Pro­gram­me wie Fire­fox, den Tor Brow­ser und Thun­der­bird kei­ne Up­dates mehr er­hal­ten.

Ein eindrücklicher Screenshot, der die allmähliche Erosion der Unterstützung für Windows 7-Nutzer festhält: Aufgeteilt in einem klaren Splitscreen, zeigt der obere Abschnitt den Tor Browser, der ein ernüchterndes Pop-up ausgibt. Die Warnung ist unmissverständlich formuliert - ein aktuelleres Betriebssystem sei nötig, um die neueste Version zu installieren. Diese Botschaft ist sinnbildlich für eine wachsende Zahl an Programmen, die Windows 7 als überholt betrachten und die Unterstützung einstellen. Darunter folgt eine zweite Szene, in der das beliebte E-Mail-Programm Thunderbird zu sehen ist, jedoch in leicht deformierter Form - die Schaltflächen zum Schließen, Minimieren und Maximieren oben rechts fehlen. Auch hier verweigert die Software aufgrund von Kompatibilitätsproblemen ihre Zusammenarbeit mit dem alten Betriebssystem. Die IT-Zeitschrift Chip veranschaulicht in ihrer Ausgabe Nr. 3 (2023) das Dilemma von fast zwei Millionen deutschen Windows-7-Nutzern, die sich zunehmend im Abseits der digitalen Unterstützung wiederfinden. Ab 2024 entzieht immer mehr Software dem treuen, jedoch alternden Betriebssystem den Support und zwingt Anwender in eine Zwickmühle: Wer aufgrund leistungsschwacher Hardware nicht auf Windows 11 aufrüsten kann, steht vor der Entscheidung, entweder mit eingeschränkter Funktionsfähigkeit weiterzuarbeiten oder das System zu wechseln. Ein Ubuntu-System bietet sich hier als gangbare Alternative, um weiterhin sicher und effizient arbeiten zu können – und die Funktionalität bleibt, ohne überfordernde Hardwareanforderungen zu stellen

Win­dows durch Ubun­tu er­set­zen
Ubun­tu kom­plett ver­schlüs­seln
Note­book-Lüf­ter re­gu­lie­ren

Der äl­te­re Herr be­rich­te­te, häu­fig in öf­fent­li­chen Hot­spots zu ar­bei­ten, die von Ho­tels, Bi­blio­the­ken oder Fast-Food-Ket­ten be­reit­ge­stellt wer­den. Gro­ße Sor­gen be­rei­te­te ihm da­bei der un­voll­stän­di­ge Schutz der in­te­grier­ten Soft­ware-Fire­wall des Be­triebs­sys­tems, die Si­cher­heits­lü­cken des SMB1-Pro­to­kolls² so­wie die feh­len­de Bit­Lo­cker-Un­ter­stüt­zung in Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal zur Ver­schlüs­se­lung der Sys­tem­fest­plat­te. Die­se Über­le­gun­gen deu­ten auf ei­nen tech­nisch ver­sier­ten An­wen­der hin.

Auf einem schlichten, weißen Hintergrund entfaltet das HP Notebook TPN-C126 seine Geschichte, sorgsam arrangiert und mit einem zarten Vintage-Filter versehen, der ihm eine nostalgische Note verleiht. Das 2015 erschienene Gerät ruht in leichter Schräglage, das DVD-Laufwerk dezent geöffnet, als würde es ein Relikt vergangener Tage preisgeben: einen makellos weißen Rohling, der im Licht des Studios beinahe aufleuchtet. An der linken Seite des Notebooks ist der ElecMoga 1300Mbps USB 3.0 WLAN-Adapter eingesteckt, ein unscheinbares, jedoch leistungsstarkes Zubehör, das dem TPN-C126 den Zugang zur modernen 5G-Welt ermöglicht und es damit über das ursprüngliche Limit hinausführt. Der Bildschirm zeigt gerade das vertraute Logo von Windows 7, das langsam hochlädt und eine längst vergangene Ära wieder aufleben lässt, die dennoch nicht ganz veraltet ist. Ursprünglich mit 4 GB Arbeitsspeicher, einer mechanischen Festplatte und einem eher kurzlebigen Akku ausgestattet, wurde dieses Notebook durch ein behutsames Upgrade in die Gegenwart katapultiert. Mit aufgerüsteten 8 GB DDR3-RAM, einer schnellen 256 GB SSD und einem langlebigen 8-Stunden-Ionen-Akku steht das Gerät bereit, um als voll funktionsfähiges Office-Notebook weiterhin treue Dienste zu leisten. Mit Kubuntu 24.04 LTS installiert, wird es auch künftig mindestens fünf weitere Jahre seinen Zweck erfüllen können. Dieses bemerkenswerte Projekt wurde von Sascha Vetter, einem erfahrenen IT-Techniker aus Linz in Oberösterreich, durchgeführt. Mit geringem finanziellem Aufwand und handwerklichem Geschick verwandelte er die einstige Alltags-Hardware in ein Stück Zukunft – ein leises, aber eindrucksvolles Zeugnis dafür, dass Technik eine zweite Chance verdient

Ein wei­te­res In­diz für sei­ne IT-Kennt­nis­se zeig­te sich dar­in, dass sein TPN-C126 an ver­schie­de­nen Stel­len auf­ge­rüs­tet wor­den war. Da­durch qua­li­fi­zier­te sich das Ge­rät zwar nicht für Win­dows 11, je­doch für mo­der­ne Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen. Da der be­rufs­tä­ti­ge Rent­ner zu­dem kei­ne Ado­be-Soft­ware wie Pho­to­shop be­nö­tig­te, emp­fahl ihm das Werk­statt-Team Ku­b­un­tu 24.04 LTS. Schließ­lich er­leich­tert die­se Ubun­tu-Va­ri­an­te lang­jäh­ri­gen Mi­cro­soft-Kun­den den Um­stieg auf De­bi­an-De­ri­va­te.

Das Bild zeigt ein detailreiches Datenblatt aus der Software Speccy, das im Reiter „CPU“ die technischen Spezifikationen des AMD E2-7110 darstellt – jenes Herzstücks, das im HP Notebook Modell TPN-C126 schlägt. Die Liste ist in nüchterner, systematischer Reihenfolge gehalten, was die einzelnen Werte und Merkmale umso deutlicher hervorhebt. Ein markanter, blauer Pfeil hinter der „Stock Core Speed“ verweist auf die Taktrate von 1800 MHz. Diese Geschwindigkeit mag zwar auf den ersten Blick bescheiden wirken, doch dieser AMD E2-7110, ein Kabini-Prozessor mit vier physischen Kernen, trotzt den gängigen Anforderungen: Kubuntu 24.04 LTS empfiehlt für seine Leistung eine Dual-Core-CPU mit 2 GHz, doch die vier effizienten Kerne des E2-7110 erledigen die Aufgabe souverän und beweisen, dass auch ältere Hardware gut mit modernen Betriebssystemen harmoniert. Ein zweiter, blauer Pfeil lenkt den Blick auf die AMD Radeon R2 Graphics – ein weiteres Prunkstück dieser APU, das Speccy hervorhebt. Die Radeon R2 bringt nicht nur die notwendige Unterstützung für OpenGL 4.4 und OpenCL mit, sondern unterstreicht zugleich, dass es sich bei dieser CPU um eine APU (Accelerated Processing Unit) handelt – also um eine Kombination von CPU und GPU, die gerade für Linux-Distributionen optimal geeignet ist und reibungslos auch grafikintensive Anwendungen darstellen kann. Dieses Speccy-Datenblatt zeigt in aller Deutlichkeit, dass der AMD E2-7110, trotz seines Alters und seiner vergleichsweise geringen Taktrate, ein treuer und effizienter Begleiter für das Kubuntu-System ist – besonders in seiner kompakten Konfiguration im TPN-C126. Die blauen Pfeile führen dabei wie Wegweiser zu den bedeutenden Details, die diesem Gerät unerwartete Leistungsfähigkeit verleihen

Al­ler­dings zählt KDE Plas­ma 5 zu den res­sour­cen­in­ten­sivs­ten Be­nut­zer­ober­flä­chen. Die­se Desk­top-Um­ge­bung er­for­dert ei­nen Du­al-Co­re-Pro­zes­sor mit 2 GHz, wäh­rend der AMD E2-7110 je­doch nur 1,8 GHz lie­fert - da­für aber mit vier Ker­nen ar­bei­tet. Zu­dem stellt AMD für die­se APU im Li­nux-Ker­nel aus­ge­zeich­ne­te Ori­gi­nal­trei­ber be­reit, so­dass der Lap­top des Sil­ver­wor­kers die Sys­tem­an­for­de­run­gen des ge­wähl­ten Be­triebs­sys­tems wäh­rend des ge­sam­ten fünf­jäh­ri­gen Le­bens­zy­klus er­fül­len soll­te.

In einer eindrucksvoll gestalteten Comic-Szene im Stil des mittelalterlichen Adels entführt uns das Bild in eine prunkvolle Kemenate auf einer Burg. Im flackernden Schein des Kamins lodern die Flammen über einem dicken, felligen Bärenpelz, der vor dem Feuer als imposanter Teppich ruht. Das warme, fast goldene Licht des Raumes trifft auf schwere, königlich anmutende Vorhänge, die ein großes Fenster säumen. Die Fensterscheiben sind kunstvoll mit filigranen Bleiverzierungen – einem sogenannten „Bleirutenfenster“ – durchzogen, wie es in mittelalterlichen Burgen typisch war. Im Zentrum der Szenerie steht Vinzenz der Jüngere, ein Pinguin in der ungewöhnlichen Rolle eines Burgfräuleins. Er trägt einen reich verzierten „Hennin“ – jenen charakteristischen, spitzen Hut mit zwei „Hörnern“, die als Symbol adeliger Weiblichkeit galten. Unter dem Hut quellen lange, sorgfältig drapierte Haarsträhnen hervor, die ihm ein ungewöhnlich feminines Antlitz verleihen. Sein elegantes Kleid, das an barocke Bühnengardinen erinnert, ist am Unterleib wie ein theatralischer Vorhang geöffnet, wodurch der eigentliche Star des Bildes enthüllt wird: ein mittelalterlich anmutender, symbolträchtiger Keuschheitsgürtel. Oberhalb des Bildes prangt in altertümlicher Schrift der Titel „Ubuntu verschließen“. Diese augenzwinkernde Grafik ist Teil einer Anleitung zur Verschlüsselung der Ubuntu-Installation mit LUKS2 – ein Verfahren, das die persönlichen Daten ebenso versiegelt wie ein Keuschheitsgürtel, der Unzugänglichkeit und Schutz zugleich symbolisiert. Das Werk stammt aus der kreativen Feder von Veronika Helga Vetter, einer angesehenen Photoshop-Künstlerin aus Linz, Österreich. Sie schuf diese mittelalterlich-fantastische Szene im November 2024 und hauchte ihr mit einem humorvollen und doch zeitlos stilvollen Detailreichtum Leben ein

Nach­dem die Ein­satz­be­rei­che ge­klärt und das Be­triebs­sys­tem sorg­fäl­tig aus­ge­wählt wor­den wa­ren, be­gann die In­stal­la­ti­on. Ein PC-Tech­ni­ker steck­te ei­nen vor­be­rei­te­ten Ku­b­un­tu-Set­up-Stick in ei­nen der USB-2.0-Anschlüsse und drück­te den Start­knopf des be­tag­ten TPN-C126. Das EFI des Note­books star­te­te den In­stal­la­ti­ons­as­sis­ten­ten so­fort - ei­ne Än­de­rung der Boot­rei­hen­fol­ge war nicht er­for­der­lich.

Mit ge­üb­tem Blick wähl­te der Werk­statt­mit­ar­bei­ter den nor­ma­len In­stal­la­ti­ons­mo­dus aus. Au­ßer­dem kon­fi­gu­rier­te er, dass al­le ver­füg­ba­ren Up­date-Pa­ke­te di­rekt her­un­ter­ge­la­den und ent­packt wer­den soll­ten. Die Op­ti­on zur In­stal­la­ti­on von Dritt­an­bie­ter­soft­ware ließ der IT-Fach­mann be­wusst un­be­rührt, da die­se bei Be­darf je­der­zeit nach­in­stal­liert wer­den konn­te.

Das Foto zeigt das Live-Setup von Kubuntu 24.04 LTS, das auf dem HP TPN-C126 bereit zur Installation ist und den Benutzer in eine detaillierte Installationsumgebung einführt. Der Bildschirm ist im Reiter „Customize“ des Ubiquity-Installers geöffnet, einer Oberfläche, die durch Klarheit und Benutzerfreundlichkeit besticht und zugleich die Vorfreude auf das neue Betriebssystem vermittelt. Im Bereich „Installationsmodus“ ist die Option „Normale Installation“ ausgewählt, was bedeutet, dass das System nicht nur Kubuntu in seiner reinen Form, sondern auch einige wichtige Programme direkt mitbringt: Firefox als Fenster zum Web, VLC für vielseitige Medienwiedergabe und LibreOffice für produktives Arbeiten. Diese Auswahl verspricht ein sofort startbereites Erlebnis, das den Laptop ohne weitere Einrichtungsschritte in ein voll funktionsfähiges Office-System verwandelt. Darunter ist ein Haken bei „Additional Updates“ gesetzt, was bewirkt, dass alle verfügbaren Updates für das Betriebssystem noch während der Installation heruntergeladen und eingebettet werden. Es ist ein Moment der Weitsicht und Sorgfalt: Die zusätzlichen Sicherheits- und Funktionsupdates geben dem System von Anfang an eine robuste Basis und sorgen für reibungslosen Betrieb. Diese Auswahl und Konfiguration verspricht nicht nur ein umfassendes Softwarepaket, sondern auch die Sicherheit und Aktualität, die das frisch aufgesetzte Kubuntu 24.04 LTS auf dem TPN-C126 von HP als zeitgemäßes und leistungsfähiges Gerät neu definieren

Als nächs­ter Schritt stand der Er­satz von Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal durch Ku­b­un­tu 24.04 LTS an. Da das Mi­cro­soft-Be­triebs­sys­tem, wie be­reits er­wähnt, mitt­ler­wei­le stark ver­al­tet ist und kei­ne Ado­be-Soft­ware be­nö­tigt wird, er­gab ein Du­al-Boot-Sys­tem für den Rent­ner kei­nen Sinn. Da­her wähl­te der PC-Pro­fi die Op­ti­on „Fest­plat­te lö­schen“ aus, um den ge­sam­ten Sys­tem­da­ten­trä­ger für die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on mit ei­nem Ex­t4-Da­tei­sys­tem frei­zu­ge­ben.

Das Bild zeigt das markante Installationsmenü von Kubuntu 24.04 LTS, das oft als Ubiquity-Installer bekannt ist. Gebootet von einem Live-USB-Stick auf dem HP Notebook TPN-C126, leuchtet der Bildschirm in der klar strukturierten, modernen Kubuntu-Oberfläche und lädt den Betrachter zur finalen Installation des Betriebssystems ein. Der gewählte Menüpunkt, „Partitionen“, verleiht einen ernsten, fast feierlichen Ton, denn hier entscheidet sich das Schicksal der bisherigen Datenwelt: Mit der Auswahl „Festplatte löschen“ ist festgelegt, dass das Notebook sein altes Windows 7 Professional endgültig hinter sich lassen wird, um einem frischen, modernen Kubuntu Platz zu machen. Im Fenster sticht die Dateisystemauswahl ins Auge, wo ext4 – ein robustes, bewährtes Dateisystem für Linux – voreingestellt ist. Diese Wahl spricht für eine Stabilität und Effizienz, die perfekt auf die Bedürfnisse von Kubuntu und die Hardware des TPN-C126 zugeschnitten ist. Das Menü symbolisiert den Übergang und den Neuanfang: Der TPN-C126, ursprünglich mit Windows 7 ausgestattet, erhält durch Kubuntu 24.04 LTS neues Leben. Die gesamte Installation lässt das Gefühl einer Metamorphose aufkommen, als würde das betagte Notebook nicht nur ein neues Betriebssystem erhalten, sondern zu einer modernen Maschine wiedererwachen, die die nächsten Jahre voller Funktionalität und Flexibilität bestreiten kann

Ubuntu komplett verschlüsseln

Zu­sätz­lich ak­ti­vier­te der Li­nux-Ex­per­te im Rei­ter „Par­ti­tio­nen“ die Sys­tem­ver­schlüs­se­lung, in­dem er ein Häk­chen setz­te und den Frei­be­ruf­ler ein per­sön­li­ches Pass­wort fest­le­gen ließ. Der In­stal­la­ti­ons­as­sis­tent zeig­te dar­auf­hin an, dass Ku­b­un­tu mit der LUKS2-Ver­schlüs­se­lung ge­si­chert wird.

Im unteren Bereich des Ubiquity-Installationsfensters von Kubuntu 24.04 LTS, unter dem Reiter „Partitionen“, entfaltet sich das Bild einer sorgfältig geplanten Transformation. Der Haken vor „Verschlüssele System“ ist gesetzt und eine starke Passphrase wurde eingegeben, was die Absicht bekräftigt, das neue System sicher und modern zu gestalten. Ein mintgrüner Balken, mit dem Namen „Aktuell“ versehen, symbolisiert den gegenwärtigen Zustand der Systemfestplatte, die noch mit Windows 7 Professional auf einem NTFS-Dateisystem bespielt ist. Diese Darstellung wirkt fast nostalgisch – ein Relikt aus einer Ära, die dem Notebook als Ausgangspunkt diente. Darunter erstreckt sich ein kräftig violetter Balken, betitelt mit „Nachher“. Dieser Balken signalisiert die künftige Struktur der Festplatte nach der Neuinstallation und erzählt von den bevorstehenden Änderungen: Neben den Partitionen „EFI“ und „kubuntu_boot“ sticht die Hauptpartition „kubuntu_2404“ hervor, die nun mit LUKS2 verschlüsselt ist. Dieses Detail unterstreicht den Sicherheitsaspekt und das hohe Maß an Privatsphäre, das durch die Verschlüsselung erreicht wird. Die violette Farbe des Balkens, die die neue Kubuntu-Installation symbolisiert, steht sinnbildlich für den Neuanfang und die Sicherheit, die das System in Zukunft gewähren soll. Insgesamt bietet diese Ansicht eine beinahe epische Darstellung des Wandels: Das alte Windows 7 wird durch ein modernes, verschlüsseltes Kubuntu-System ersetzt, wodurch der TPN-C126 zu einem sicheren und leistungsfähigen Gerät für die kommenden Jahre avanciert

Die­se Maß­nah­me ist aus zwei­er­lei Grün­den sinn­voll: Zum ei­nen star­tet das Be­triebs­sys­tem oh­ne die Ein­ga­be des Pass­worts nicht und zum an­de­ren wird ein Dieb­stahl des Ge­räts nutz­los, da die ab­ge­rie­gel­te Fest­plat­te auch nach dem Aus­bau nicht aus­ge­le­sen wer­den kann.

Wer den Da­ten­trä­ger aus dem Ge­rät aus­baut und aus­zu­le­sen ver­sucht, be­kommt nur Da­ten­sa­lat zu se­hen. Nach ein­hel­li­gem Ver­ständ­nis ist die­se Art der Nut­zung ver­schlüs­sel­ter Lauf­wer­ke un­ter Li­nux heu­te die mit Ab­stand si­chers­te Va­ri­an­te.

Losch­witz, Mar­tin: Weg­ge­sperrt. Da­ten­trä­ger un­ter Li­nux ef­fek­tiv ver­schlüs­seln. In: Li­nux­User Nr. 2 (2022). S. 82.

Das frisch installierte Kubuntu 24.04 LTS erwacht nach dem Neustart auf dem HP TPN-C126 und präsentiert eine schlichte, jedoch vielsagende Anzeige: Auf dem Bildschirm erscheint das markante, weiße HP-Logo, das sich kontrastreich vom tiefschwarzen Hintergrund abhebt. Darunter wirkt eine blau umrandete Eingabezeile beinahe wie ein digitaler Wachposten, der den Zugang zur Festplatte schützt. Das kleine Schlosssymbol am Anfang der Zeile ist dabei mehr als ein grafisches Detail; es signalisiert, dass dieses System von Grund auf verschlüsselt ist, ein sicheres Refugium für die Daten seines Benutzers. Die Eingabezeile fordert dazu auf, die Festplatte zu entsperren: „Please unlock disk-luks-2deb33...“ Ein kryptischer Code aus Zahlen und Buchstaben schließt sich an und erinnert an die verborgenen Ebenen digitaler Schutzmechanismen, die hinter der Verschlüsselung LUKS2 stehen. Die Szene vermittelt einen Moment des Innehaltens und wirkt wie das letzte Tor zur Sicherheit – ein Einlass nur für diejenigen, die die Passphrase kennen und die Maschine zum Leben erwecken dürfen. Der Moment ist gleichsam symbolisch: Das HP TPN-C126 hat sich unter Kubuntu 24.04 LTS in ein modernes, sicheres System verwandelt, das nur noch darauf wartet, seine neuen Aufgaben in Betrieb zu nehmen

Beim ers­ten Hoch­fah­ren des frisch ein­ge­rich­te­ten Li­nux-Lap­tops ver­nahm je­der im Raum das lau­te Sur­ren der Lüf­ter, die mit be­acht­li­cher Ge­schwin­dig­keit ro­tier­ten. Auch nach ei­ni­gen Mi­nu­ten än­der­te sich die­ser Zu­stand kaum.

  • Der 69-jäh­ri­ge Herr frag­te dar­auf­hin, wie er das Leis­tungs­pro­fil an­pas­sen kön­ne. Schließ­lich bot ihm sein ver­trau­tes Win­dows 7 Pro­fes­sio­nal die Mög­lich­keit, zwi­schen den Mo­di „Hoch­leis­tung“, „Aus­ge­gli­chen“ und „En­er­gie­spa­ren“ zu wäh­len.

Wie all­ge­mein be­kannt, sind mo­bi­le Com­pu­ter pri­mär für Mi­cro­soft-Be­triebs­sys­te­me kon­zi­piert, wes­halb sol­che Ein­stel­lun­gen nur dort ei­nen nen­nens­wer­ten Ef­fekt er­zie­len.

Die Hard­ware­her­stel­ler ent­wi­ckeln für den Win­dows-Mas­sen­markt. Und für Win­dows ar­bei­ten Her­stel­ler und Mi­cro­soft eng zu­sam­men, um de­tail­lier­te Strom­spar­me­cha­nis­men via ACPI zu er­zie­len.

Ap­fel­böck, Herr­mann: Li­nux-Um­stieg: Fra­gen & Ant­wor­ten. In: PC Welt plus Nr. 10 (2024). S. 18.

Al­ler­dings kön­nen Li­nux-An­wen­der po­si­tiv auf die Ak­ku­lauf­zeit ein­wir­ken, in­dem sie die TLP-Bi­blio­thek in­stal­lie­ren:

sudo apt install tlp

Das viel­sei­ti­ge Kom­man­do­zei­len-Tool läuft un­auf­fäl­lig im Hin­ter­grund und er­mög­licht es, die Be­triebs­dau­er ei­nes Note­books oh­ne spe­zi­el­le Kon­fi­gu­ra­ti­on um be­acht­li­che 50 bis 80 Mi­nu­ten zu ver­län­gern. Das Lüf­ter-Pro­blem wird durch TLP al­ler­dings stan­dard­mä­ßig nicht be­ho­ben.

Un­ter Ku­b­un­tu 24.04 LTS ten­diert der AMD E2-7110 da­zu, auf je­dem Kern kon­stant mit 1646,7 MHz zu tak­ten, was die APU auf­heizt und ei­ne stär­ke­re Küh­lung er­for­dert. Um die­ses Ver­hal­ten zu än­dern, lässt sich der Pro­zes­sor in das En­er­gie­spar­pro­fil ver­set­zen, was durch fol­gen­den Be­fehl ge­schieht:

sudo cpupower frequency-set -g powersave

Dank die­ser An­pas­sung tak­tet der Vier­ker­ner bis zum nächs­ten Neu­start nur noch mit 998,00 MHz - mehr als aus­rei­chend für das Sur­fen und gän­gi­ge Bü­ro­an­wen­dun­gen, wäh­rend die Lüf­ter­ge­schwin­dig­keit hör­bar ab­nimmt.

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¹Vahl­diek, Axel: Die Lun­te brennt. Das letz­te Sup­port-Jahr für Win­dows 10: Aus­wir­kun­gen und Aus­we­ge. In: c’t Nr. 22 (2024). S. 19.
²Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Auf NAS zu­grei­fen - Netz­lauf­wer­ke au­to­ma­tisch ein­bin­den. pinguin.gws2.de (11/2024).