Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Ace Stream unter Ubuntu: Installation, Funktionsweise und Praxistipps

Un­ter­hal­tung hält dich un­ten. Ei­ne alt­her­ge­brach­te Weis­heit, die mit Blick auf die deutsch­spra­chi­ge Me­di­en­land­schaft ste­tig an Wahr­heit ge­winnt. Trotz­dem ge­ben die Men­schen ne­ben der ver­pflich­ten­den Rund­funk­ge­bühr Un­sum­men für Strea­ming-Abos aus. Die Share Eco­no­my – „Du wirst nichts be­sit­zen und glück­lich sein“ – ist al­so längst Rea­li­tät ge­wor­den. Da­ge­gen spricht zu­nächst we­nig, schließ­lich kos­tet ein Ki­no­be­such in­zwi­schen mehr als ein Net­flix-Mo­nats­abo. Man­che för­dern oben­drein das Un­ter­schich­ten­fern­se­hen¹, in­dem sie Diens­te wie sim­pliTV oder Joyn zu­sätz­lich abon­nie­ren. Im Jahr 2022 kon­su­mier­ten die Deut­schen erst­mals län­ger be­zahl­te² als kos­ten­lo­se Vi­deo­in­hal­te. Kein Wun­der, schließ­lich sind die all­seits be­lieb­ten Fuß­ball-Live-Über­tra­gun­gen eben­falls kos­ten­pflich­tig. Doch auf­ge­passt: Ge­ra­de vor dem Hin­ter­grund, dass Vi­deo­streams be­son­ders häu­fig am Lap­top ab­ge­spielt wer­den, könn­te Ace Stream ei­ne Mög­lich­keit sein, die mo­nat­li­chen Un­ter­hal­tungs­kos­ten zu sen­ken. Ins­be­son­de­re für Ubun­tu-Nut­zer und Netz­werk­ad­mi­nis­tra­to­ren ist das smar­te Live-P2P-Vi­deo-Netz­werk ei­ne in­ter­es­san­te Do­mä­ne, in der das Tor zur glo­ba­len Fern­seh­welt ge­öff­net wird.

Britney Spears - Slumber Party ft. Tinashe im VLC via Ace Stream. Ubuntu 24.04 LTS - Juli 2026

Mu­sik-TV im VLC via Ace Stream in HD-Qua­li­tät.

Ace Stream lässt sich un­ter Ubun­tu vor­zugs­wei­se via Snap mit ei­nem ein­zi­gen Ter­mi­nal-Be­fehl in­stal­lie­ren:

sudo snap install acestreamplayer

Dar­auf­hin lädt die Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on drei ei­gen­stän­di­ge Pro­gram­me her­un­ter:

  • ACE Play­er HD
  • ACE mpv
  • Ace Stream En­gi­ne

Wäh­rend­des­sen die ers­ten bei­den Kom­po­nen­ten le­dig­lich op­tio­nal nutz­ba­re Vi­deo-Play­er sind, han­delt es sich beim letz­ten Teil um das Zu­gangs­por­tal zum Ace-Netz­werk. Da­mit die Wie­der­ga­be funk­tio­niert, muss die Ace Stream En­gi­ne stets ge­star­tet sein. Nach dem Öff­nen er­scheint sie als Sym­bol im In­fo­be­reich (Tray) der Task­leis­te und ar­bei­tet im Hin­ter­grund.

Der Screenshot zeigt die Anwendungsübersicht von Ubuntu 24.04.4 LTS mit aktivierter Suchfunktion im dunklen Yaru-Design. Im oberen Bereich befindet sich das Suchfeld, in das bereits der Begriff „ACE“ eingegeben wurde. Links im Suchfeld ist das Lupensymbol zur Kennzeichnung der Suchfunktion zu sehen, während rechts ein kleines Symbol zum Löschen der Eingabe eingeblendet wird. Direkt unterhalb des Suchfeldes erscheint als Suchergebnis die Anwendung AceStreamEngine. Das Programmsymbol besteht aus einem kreisförmig angeordneten Pfeilmotiv in den Farben Gelb, Orange, Rot, Lila, Blau und Grün. Die Pfeile bilden zusammen einen geschlossenen Kreislauf und symbolisieren den Datenaustausch innerhalb des Peer-to-Peer-Netzwerks. Unterhalb des Symbols befindet sich die Bezeichnung „AceStreamEngine“. Das Suchergebnis ist mit einem blauen Rahmen hervorgehoben, wodurch deutlich wird, dass die Anwendung aktuell ausgewählt ist und unmittelbar gestartet werden kann. Der Screenshot verdeutlicht, dass die Ace Stream Engine nach erfolgreicher Installation vollständig in die Desktop-Umgebung von Ubuntu integriert wird und sich wie jede andere Anwendung komfortabel über die Suchfunktion des Systems starten lässt. GWS2.de - Juli 2026

Ace Stream ba­siert grund­sätz­lich auf der Bit­Tor­rent-Tech­no­lo­gie, weist je­doch ei­ni­ge Be­son­der­hei­ten auf. Im Ge­gen­satz zu klas­si­schen Bit­Tor­rent-Cli­ents, die haupt­säch­lich für den Aus­tausch kom­plet­ter Da­tei­en ent­wi­ckelt wur­den, ist Ace Stream auf die Über­tra­gung von Live-Vi­deo­streams op­ti­miert. Die Tech­no­lo­gie selbst ist neu­tral und kann so­wohl für le­ga­le als auch für nicht li­zen­zier­te In­hal­te ein­ge­setzt wer­den.

Ace Stream unter Ubuntu. Kostenlose Anleitung zum Fußball schauen - Juli 2026

Vie­le TV-Sta­tio­nen ver­zich­ten gänz­lich auf die Peer-to-Peer-Fä­hig­kei­ten und über­tra­gen ih­re In­hal­te auf ei­nen zen­tra­len Web­ser­ver, der den Vi­deo-Stream per HTTP (Port 80) an die Zu­schau­er aus­lie­fert. Vor al­lem we­nig fre­quen­tier­ten Sen­der nut­zen das Ace-Stream-Netz­werk so, um ihr Pro­gramm sta­bil und welt­weit zu ver­brei­ten.

Die unter Ubuntu 24.04.4 LTS entstandene Bildcollage veranschaulicht anschaulich einen Sonderfall der Ace-Stream-Technologie, bei dem ein Videostream nicht über das Peer-to-Peer-Netzwerk, sondern direkt von einem zentralen Webserver empfangen wird. Die Collage wurde von Veronika Helga Vetter im Juli 2026 erstellt und setzt sich aus drei inhaltlich zusammengehörenden Bereichen zusammen. Im oberen Bereich ist ein Ausschnitt des Netzwerk-Analyseprogramms Sniffnet zu sehen. Die dargestellten Netzwerkverbindungen zeigen ausschließlich eine TCP-Verbindung zwischen dem lokalen Rechner mit der privaten IP-Adresse 10.0.0.9 und dem Server 136.243.42.146. Auffällig ist dabei, dass die Gegenstelle über den HTTP-Port 80 kommuniziert und Sniffnet den Dienst folgerichtig als „http“ erkennt. Die Gegenrichtung zeigt dieselbe Verbindung mit den vertauschten Quell- und Zieladressen. Diese Darstellung macht deutlich, dass der Videostream in diesem Beispiel unmittelbar von einem gewöhnlichen HTTP-Server stammt und nicht von anderen Teilnehmern des Ace-Stream-Netzwerks. Links unten ist das Kontextmenü der Ace Stream Engine eingeblendet. Neben der aktuellen Downloadrate werden dort auch die Werte „UL: 0.0“ sowie „Helping: 0“ angezeigt. Insbesondere der Wert Helping: 0 ist von Bedeutung, da er darauf hinweist, dass der eigene Rechner momentan keine Videodaten an andere Teilnehmer weiterverteilt. Während bei einem klassischen Peer-to-Peer-Stream empfangene Datenpakete unmittelbar an weitere Peers übertragen werden, fungiert der Rechner in diesem Szenario ausschließlich als Empfänger des Videostreams. Der rechte Teil der Collage greift diese technische Situation grafisch auf. Dargestellt ist ein stilisierter HTTP-Server (Port 80), von dem ein Pfeil direkt zu einem lächelnden Linux-Pinguin mit erhobenem Daumen führt. Unter dem Pinguin befindet sich die Beschriftung „DU“, wodurch die direkte Datenübertragung zwischen Server und Zuschauer symbolisiert wird. Die Illustration verdeutlicht, dass der Stream ohne zwischengeschaltete Peer-to-Peer-Verbindungen direkt vom Server bezogen wird. Die Collage zeigt damit eindrucksvoll, dass Ace Stream nicht ausschließlich auf Peer-to-Peer-Verbindungen angewiesen ist. Insbesondere bei weniger stark frequentierten TV-Sendern oder Nischenprogrammen kann die Ace Stream Engine den Videostream direkt über eine gewöhnliche HTTP-Verbindung von einem zentralen Server beziehen. In einem solchen Fall werden die empfangenen Daten nicht an andere Teilnehmer weiterverteilt, sondern ausschließlich lokal wiedergegeben. Dieses hybride Übertragungsmodell erlaubt es Ace Stream, je nach Verfügbarkeit von Peers und Auslastung des Netzwerks flexibel zwischen einer klassischen Serververbindung und der Peer-to-Peer-Verteilung zu wechseln. Das Ubuntu Handbuch

Die Grund­idee von Ace Stream be­steht je­doch dar­in, dass ei­ne Quel­le ei­nen HD-Vi­deo­stream an ei­ne sehr gro­ße An­zahl von Zu­schau­ern über­tra­gen kann, oh­ne die ge­sam­te Upload-Band­brei­te selbst be­reit­stel­len zu müs­sen.

  • Ähn­lich wie bei an­de­ren Peer-to-Peer-Netz­wer­ken gibt der Emp­fän­ger ein­ge­hen­de Da­ten­pa­ke­te an an­de­re Teil­neh­mer wei­ter.

Da­durch ver­teilt sich die be­nö­tig­te Band­brei­te auf al­le ver­bun­de­nen Peers und das Netz­werk ska­liert mit stei­gen­der Zu­schau­er­zahl. In klas­si­schen File­sha­ring-Netz­wer­ken wie Bit­Tor­rent oder Ka­dem­lia müs­sen Port­wei­ter­lei­tun­gen im Rou­ter oder VPN-Dienst ein­ge­rich­tet wer­den, da­mit an­de­re Teil­neh­mer di­rek­te Ver­bin­dun­gen zum ei­ge­nen Rech­ner auf­bau­en kön­nen.

Das Dekobild des Artikels zeigt eine humorvoll gestaltete Szene rund um Ace Stream unter Ubuntu und greift zahlreiche Elemente auf, die den Inhalt des Beitrags widerspiegeln. Im oberen linken Bereich befindet sich die Überschrift „AceStream unter Ubuntu“, die das Thema der Illustration unmittelbar erkennen lässt. Im Mittelpunkt des Bildes sitzt ein fröhlicher Linux-Pinguin an einem Schreibtisch vor einem großen Computermonitor. Der Pinguin trägt eine dunkle Baseballkappe und einen Kapuzenpullover und verfolgt sichtlich begeistert eine Live-Übertragung auf dem Bildschirm. Geöffnet ist der VLC Media Player, in dem ein Fußballspiel der Weltmeisterschaft wiedergegeben wird. Zu sehen ist eine Nahaufnahme eines portugiesischen Spielers während einer Spielunterbrechung. Das Senderlogo DAZN sowie die eingeblendete Spielpaarung Brasilien gegen Japan verdeutlichen, dass es sich um eine internationale Sportübertragung handelt. Der dargestellte VLC Media Player besitzt die für Ubuntu typische Menüleiste mit den Einträgen Medien, Wiedergabe, Audio, Video, Untertitel, Werkzeuge und Hilfe und vermittelt damit den Eindruck einer ganz normalen Wiedergabe eines Netzwerkstreams. Die gesamte Szene spielt in einem gemütlichen Arbeits- und Gamingzimmer, das zahlreiche kleine Details bereithält. Auf dem Schreibtisch stehen eine geöffnete Tüte Tortilla-Chips, eine Dose Spezi sowie ein leerer Dönerkarton – typische Begleiter eines langen Fußballabends. Direkt daneben befindet sich eine große Kaffeetasse mit der augenzwinkernden Aufschrift „Kein Plan. Kein Ziel. Hauptsache Fußball.“. Vor dem Schreibtisch schläft entspannt eine Katze in ihrem Körbchen und unterstreicht die gemütliche Atmosphäre. Im Hintergrund sind weitere persönliche Gegenstände zu erkennen. Neben dem Schreibtisch steht ein beleuchteter Computer mit Sichtfenster, auf dessen Gehäuse eine kleine Fußballspieler-Trophäe platziert wurde. An der Wand hängt ein großes Bild eines Fußballstadions, wodurch das Thema Sport zusätzlich aufgegriffen wird. Auf einem Regal stehen mehrere Flaschen sowie ein eingerahmtes Foto, während sich auf dem Boden Wäsche und Schuhe befinden. Diese bewusst leicht chaotische Umgebung vermittelt den Eindruck eines authentischen Wohnzimmers während eines spannenden Fußballabends. Die Illustration greift damit den roten Faden des gesamten Artikels auf. Der Pinguin symbolisiert Ubuntu beziehungsweise Linux, während der VLC Media Player stellvertretend für die komfortable Wiedergabe eines von der Ace Stream Engine bereitgestellten Videostreams steht. Das Motiv verdeutlicht, dass sich hochauflösende Live-Übertragungen unter Ubuntu mit frei verfügbarer Software unkompliziert genießen lassen. Gleichzeitig vermittelt die Szene eine lockere und sympathische Atmosphäre und dient als passender visueller Abschluss des Beitrags. Cartoon von Veronika Helga Vetter - Webkünstlerin seit 2011 (Linz/Oberösterreich)

ℹ️ Bei Ace Stream ist dies für die rei­ne Wie­der­ga­be nicht er­for­der­lich. Zwar lauscht die Ace Stream En­gi­ne stan­dard­mä­ßig auf Port 8621 (TCP und UDP), sie kann je­doch auch oh­ne ma­nu­ell ein­ge­rich­te­te Port­wei­ter­lei­tung Ver­bin­dun­gen zu an­de­ren Peers auf­bau­en und Vi­deo­streams zu­ver­läs­sig emp­fan­gen.

Zu­dem wur­de die Ace Stream En­gi­ne in den letz­ten Jah­ren so stark wei­ter­ent­wi­ckelt, dass die meis­ten Peer-Grup­pen aus le­dig­lich drei gleich­star­ken Teil­neh­mern be­stehen, die sich Da­ten­pa­ke­te über auf­recht­erhal­te­ne TCP-Ver­bin­dun­gen hin und her schi­cken.

Die unter Ubuntu 24.04.4 LTS entstandene Bildcollage zeigt den klassischen Betriebsmodus von Ace Stream, bei dem die Übertragung eines Videostreams vollständig über ein Peer-to-Peer-Netzwerk erfolgt. Die Collage wurde von Veronika Helga Vetter im Juli 2026 erstellt und kombiniert eine Netzwerkanalyse mit einer grafischen Darstellung der Datenverteilung. Im oberen Bereich ist ein Ausschnitt des Netzwerk-Analyseprogramms Sniffnet zu sehen. Dort werden mehrere gleichzeitig aufgebaute TCP-Verbindungen dargestellt, die über den für Ace Stream typischen Port 8641 kommunizieren. Der lokale Rechner mit der privaten IP-Adresse 10.0.0.9 ist dabei gleichzeitig mit den beiden öffentlichen Gegenstellen 95.214.234.48 und 91.209.70.8 verbunden. Die Netzwerkübersicht zeigt sowohl ausgehende als auch eingehende TCP-Verbindungen, wodurch deutlich wird, dass der Rechner nicht ausschließlich Daten empfängt, sondern gleichzeitig aktiv am Datenaustausch mit anderen Teilnehmern des Peer-to-Peer-Netzwerks beteiligt ist. Im linken unteren Bereich ist das Kontextmenü der Ace Stream Engine eingeblendet. Neben der aktuellen Downloadrate fällt insbesondere der Eintrag „Helping: 2“ auf. Dieser Wert zeigt an, dass der eigene Rechner derzeit zwei andere Teilnehmer beim Verteilen des Videostreams unterstützt. Obwohl in diesem Beispiel kein klassischer Uploadwert ausgewiesen wird, bestätigt der Helping-Wert, dass die empfangenen Videodaten nicht nur lokal wiedergegeben, sondern gleichzeitig an andere Teilnehmer des Netzwerks weitergeleitet werden. Die rechte Bildhälfte veranschaulicht dieses Prinzip grafisch. Im Mittelpunkt befindet sich ein Linux-Pinguin, der stellvertretend für den eigenen Rechner vor einem Computer sitzt und einen laufenden Videostream betrachtet. Von diesem zentralen Teilnehmer führen Datenverbindungen zu den beiden Peers „Peer A“ und „Peer B“. Die Verbindungspfeile verdeutlichen, dass der Rechner gleichzeitig Datenpakete empfängt und bereits erhaltene Videodaten unmittelbar wieder an andere Teilnehmer weitergibt. Die beiden dargestellten Peers sind ihrerseits wiederum mit weiteren Teilnehmern verbunden, wodurch das typische, vermaschte Peer-to-Peer-Netzwerk entsteht. Jeder Teilnehmer fungiert dabei sowohl als Empfänger als auch als Verteiler von Datenpaketen und trägt damit zur Bandbreite und Stabilität des gesamten Netzwerks bei. Die Collage verdeutlicht damit das grundlegende Funktionsprinzip von Ace Stream. Im Gegensatz zu einer klassischen Server-Client-Architektur stammt der Videostream nicht ausschließlich von einem zentralen Server. Stattdessen verteilen zahlreiche miteinander verbundene Teilnehmer die einzelnen Datenpakete untereinander. Jeder Zuschauer wird automatisch zu einem aktiven Bestandteil des Netzwerks und unterstützt die Übertragung des Live-Streams, indem bereits empfangene Videodaten an weitere Peers weitergegeben werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders effiziente Verteilung von HD-Live-Streams und sorgt dafür, dass die verfügbare Gesamtbandbreite mit der Anzahl der verbundenen Teilnehmer wächst. Collage von Sascha Vetter - Netzwerk- und Systemadministrator Linz Oberösterreich in Kooperation mit Computerheld Linz

Streams für Ace Stream

Nach der gan­zen Netz­werk­theo­rie stellt sich na­tür­lich die Fra­ge, wo­her die Stream-Links über­haupt stam­men. Bis vor ei­ni­gen Jah­ren war es oft not­wen­dig, zwie­lich­ti­ge Web­sei­ten zu durch­su­chen, bei de­nen nie ganz klar war, ob der Play-But­ton tat­säch­lich ei­nen Stream star­tet oder auf ei­ne Phis­hing-Sei­te führt.

  • Die Ent­wick­ler von Ace Stream ha­ben die­ses Pro­blem er­kannt und stel­len die Stream-Links in­zwi­schen über ei­ne ei­ge­ne Such­ma­schi­ne be­reit.

Dort las­sen sich nicht nur TV-Sen­der aus al­ler Welt fin­den, son­dern auch ak­tu­el­le Live-Events und Sport­über­tra­gun­gen.

Der Screenshot zeigt die offizielle Ace Stream Suchmaschine, über die sich sowohl TV-Sender als auch aktuelle Live-Ereignisse komfortabel durchsuchen lassen. Im oberen Bereich der Webseite befindet sich eine große Suchleiste, in die bereits der Suchbegriff „England ENG - DR Congo COD“ eingegeben wurde. Rechts daneben ist die blau hervorgehobene Schaltfläche „Search“ zu sehen, mit der die Suche gestartet wird. Direkt unterhalb der Suchleiste erscheint eine Ergebnisliste mit mehreren verfügbaren Streams zum ausgewählten Fußballspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Suchmaschine stellt dabei verschiedene Sprachversionen desselben Ereignisses bereit. Im dargestellten Beispiel werden Übertragungen in Polnisch, Deutsch, Französisch und Russisch angeboten. Dadurch können Nutzer gezielt die gewünschte Kommentarsprache auswählen, anstatt lediglich nach einem bestimmten Fernsehsender suchen zu müssen. Jeder Eintrag verfügt über mehrere Aktionssymbole. Das erste Symbol mit dem Wiedergabe-Dreieck dient zum direkten Öffnen des Streams. Das daneben befindliche Kamerasymbol kopiert den entsprechenden Ace-Stream-Link in die Zwischenablage. Besonders hervorgehoben ist im Screenshot das rechts außen dargestellte Symbol zum Kopieren des Stream-Links, auf das ein blauer Pfeil zeigt. Nach einem Klick befindet sich der Ace-Stream-Link in der Zwischenablage und kann anschließend beispielsweise im VLC Media Player über „Medien → Netzwerkstream öffnen“ beziehungsweise die Tastenkombination Strg + N eingefügt werden. Voraussetzung für die Wiedergabe ist, dass die Ace Stream Engine bereits im Hintergrund gestartet wurde. Sie empfängt den Stream aus dem Ace-Stream-Netzwerk und stellt ihn anschließend lokal für den gewählten Mediaplayer bereit. Der Screenshot verdeutlicht außerdem einen wesentlichen Vorteil der offiziellen Ace Stream Suchmaschine gegenüber vielen inoffiziellen Streaming-Portalen. Statt auf unbekannten Webseiten nach Stream-Links suchen zu müssen, können Nutzer gezielt nach TV-Sendern wie ORF, ARD oder ZDF sowie nach konkreten Live-Ereignissen suchen. Gerade bei internationalen Sportveranstaltungen werden häufig mehrere Sprachversionen desselben Spiels angeboten, sodass die gewünschte Übertragung mit wenigen Mausklicks gefunden und gestartet werden kann. Von der Fussball-Weltmeisterschaft empfohlen - Juli 2026

Mit ei­nem Klick auf das Ka­me­ra­sym­bol ne­ben dem ge­wünsch­ten Ein­trag wird der ent­spre­chen­de Ace-Stream-Link in die Zwi­schen­ab­la­ge ko­piert.

  • An­schlie­ßend lässt sich im VLC Me­dia Play­er über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on „Strg + N” das Fens­ter Netz­werk­adres­se öff­nen auf­ru­fen.
  • Dort wird der zu­vor ko­pier­te Link mit „Strg + V” ein­ge­fügt und der Stream-In­halt über die Schalt­flä­che „Wie­der­ga­be“ ge­star­tet.

Nach we­ni­gen Se­kun­den be­ginnt der Vi­deo­stream mit dem Auf­bau. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass die Ace Stream En­gi­ne be­reits im Hin­ter­grund läuft und als Sym­bol im In­fo­be­reich (Tray) der Task­leis­te auf ein­ge­hen­de Stream-An­fra­gen war­tet.

Der unter Ubuntu 24.04.4 LTS entstandene Screenshot zeigt einen über Ace Stream empfangenen Live-Stream der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, der im VLC Media Player wiedergegeben wird. Als Übertragung dient in diesem Beispiel der türkische Sportsender TRT Spor, da deutschsprachige Übertragungen nicht zu jedem Zeitpunkt oder für jede Begegnung verfügbar sind. Der Screenshot verdeutlicht, dass sich internationale Live-Übertragungen mit Ace Stream problemlos in einem herkömmlichen Mediaplayer wiedergeben lassen. Im oberen Bereich des VLC-Fensters ist zu erkennen, dass kein lokales Video geöffnet wurde, sondern ein von der Ace Stream Engine bereitgestellter Netzwerkstream abgespielt wird. In der Titelleiste erscheint die URL des lokalen HTTP-Streams (getstream?...), über den die Ace Stream Engine die empfangenen Videodaten an den VLC Media Player übergibt. Für den VLC handelt es sich dabei lediglich um einen gewöhnlichen Netzwerkstream, während sämtliche Aufgaben wie Peer-Suche, Datenempfang, Buffering und gegebenenfalls die Weiterverteilung der Videodaten vollständig von der Ace Stream Engine im Hintergrund übernommen werden. Das Videobild zeigt eine Szene aus dem WM-Spiel Mexiko gegen England. Eingeblendet sind der Spielstand, die Spielzeit sowie das Senderlogo TRT Spor. Auffällig ist die hohe Bildqualität der Übertragung. Das Bild wird in hoher Auflösung dargestellt und zeigt selbst bei schnellen Kamerabewegungen oder detailreichen Szenen keine sichtbaren Kompressionsartefakte oder Aussetzer. Gerade bei internationalen Sportübertragungen mit vielen gleichzeitigen Zuschauern spielt die Peer-to-Peer-Technologie von Ace Stream ihre Stärken aus. Statt sämtliche Daten von einem einzelnen Streaming-Server zu beziehen, werden die Videopakete zwischen zahlreichen Teilnehmern des Netzwerks verteilt. Jeder Zuschauer trägt – sofern der Stream im Peer-to-Peer-Modus arbeitet – einen kleinen Teil der benötigten Bandbreite bei. Dadurch verteilt sich die Last auf viele Teilnehmer, wodurch auch hochauflösende Live-Streams stabil übertragen werden können. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass sämtliche Funktionen des VLC Media Players uneingeschränkt zur Verfügung stehen. So können beispielsweise die Lautstärke angepasst, Vollbildmodus und Seitenverhältnis geändert, Untertitel verwaltet oder Audio- und Videoeinstellungen individuell angepasst werden. Für den Anwender unterscheidet sich die Wiedergabe eines Ace-Streams somit kaum von der eines gewöhnlichen Netzwerkstreams oder einer lokalen Videodatei. Die eigentliche Peer-to-Peer-Kommunikation bleibt vollständig im Hintergrund verborgen und wird von der Ace Stream Engine übernommen, während VLC ausschließlich für die komfortable Wiedergabe des Videostreams zuständig ist. Handbuch für Linux-Freunde Juli 2026

Die Qua­li­tät der Ace-Streams hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich ver­bes­sert. Die meis­ten TV-Sen­der wer­den in­zwi­schen in 720p, vie­le so­gar in Full HD (1080p) über­tra­gen. Um ei­ne mög­lichst ru­ck­el­freie Wie­der­ga­be zu ge­währ­leis­ten, emp­fiehlt es sich, in den Ein­stel­lun­gen der Ace Stream En­gi­ne den Live Buf­fer auf min­des­tens 24 Se­kun­den zu er­hö­hen.

Der unter Ubuntu 24.04.4 LTS entstandene Screenshot zeigt das Einstellungsfenster der Ace Stream Engine, in dem sich verschiedene Parameter zur Optimierung der Streamingqualität anpassen lassen. Während die Standardeinstellungen bereits für viele Übertragungen ausreichend sind, können insbesondere bei hochauflösenden Live-Streams individuelle Anpassungen die Wiedergabestabilität deutlich verbessern. Im oberen Bereich des Dialogfensters befinden sich mehrere allgemeine Optionen, beispielsweise zur automatischen Ermittlung der maximalen Downloadgeschwindigkeit oder zum Verhalten der Engine während des Vorpufferns eines Streams. Den Schwerpunkt des Screenshots bilden jedoch die konfigurierbaren Werte für Puffergrößen und Bandbreitenbegrenzungen. Besonders hervorgehoben ist der Eintrag „Live buffer“, dessen Wert in diesem Beispiel auf 24 Sekunden erhöht wurde. Standardmäßig verwendet die Ace Stream Engine einen Puffer von 12 Sekunden, was bei Live-Übertragungen mit schwankender Internetverbindung oder kurzfristigen Verzögerungen einzelner Peers gelegentlich zu Bildrucklern oder kurzen Unterbrechungen führen kann. Durch die Verdopplung des Puffers auf 24 Sekunden steht der Engine ein deutlich größerer Zwischenspeicher zur Verfügung. Kurzfristige Schwankungen im Peer-to-Peer-Netzwerk können dadurch ausgeglichen werden, ohne dass sich diese unmittelbar auf die Wiedergabe auswirken. Ebenfalls angepasst wurde das Download-Limit, das in diesem Beispiel auf 1.700 KB/s festgelegt ist. Dieser Wert orientiert sich an der für hochauflösende Live-Streams benötigten Datenrate und sorgt dafür, dass ausreichend Bandbreite für eine flüssige Wiedergabe zur Verfügung steht, ohne den Internetanschluss unnötig zu belasten. Zusätzlich wurde das Upload-Limit auf 512 KB/s begrenzt. Da Ace Stream als Peer-to-Peer-Netzwerk arbeitet und empfangene Videodaten bei Bedarf an andere Teilnehmer weitergibt, verhindert diese Einstellung, dass die eigene Internetleitung durch einen zu hohen Upload ausgelastet wird. Gleichzeitig bleibt genügend Upload-Kapazität erhalten, um weiterhin aktiv zum Netzwerk beizutragen und andere Zuschauer beim Empfang des Streams zu unterstützen. Mit dieser Konfiguration lässt sich die Wiedergabe von 1080p-Live-Streams in der Praxis deutlich stabilisieren. Insbesondere bei stark nachgefragten Sportübertragungen sorgt der vergrößerte Live-Puffer dafür, dass kurzzeitige Schwankungen im Peer-to-Peer-Netzwerk abgefangen werden können. Zusammen mit einer sinnvoll begrenzten Bandbreitennutzung ergibt sich eine ruckelfreie und zuverlässige Wiedergabe, ohne den eigenen Internetanschluss oder das Netzwerk anderer Teilnehmer unnötig zu belasten. Erkenntnis von Sascha Vetter - Netzwerk- und Systemadministrator

Wer sich den In­ter­net­an­schluss mit an­de­ren Per­so­nen teilt, soll­te au­ßer­dem be­den­ken, dass für ei­nen sta­bi­len HD-Stream ei­ne dau­er­haft ver­füg­ba­re Down­load­ra­te von rund 1.500 KB/s (ca. 1,5 MB/s) er­for­der­lich ist. Steht die­se Band­brei­te nicht kon­ti­nu­ier­lich zur Ver­fü­gung, kann es zu Bild­ruck­lern oder kur­zen Un­ter­bre­chun­gen kom­men.

ℹ️ Rund um Ace Stream hal­ten sich bis heu­te zahl­rei­che My­then. Im­mer wie­der wird die Soft­ware mit dem Dark­net oder an­ony­men Tausch­bör­sen in Ver­bin­dung ge­bracht. Tat­säch­lich trifft bei­des nicht zu. Ace Stream ist ein ge­wöhn­li­ches Peer-to-Peer-Netz­werk, das über das „un­ver­schlei­er­te” In­ter­net kom­mu­ni­ziert. Die Soft­ware nutzt stan­dar­di­sier­te TCP- und UDP-Ver­bin­dun­gen und lässt sich mit Netz­werk­werk­zeu­gen wie Wireshark oder Sniff­net pro­blem­los ana­ly­sie­ren. We­der kom­men Oni­on-Rou­ting noch an­de­re An­ony­mi­sie­rungs­tech­ni­ken zum Ein­satz.

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Al­te Vi­deo-DVDs un­ter Ubun­tu ab­spie­len – so funktioniert’s
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¹S­poerr, Kath­rin: Wo Un­ter­schich­ten zu Hau­se sind. welt.de (06/2026).
²Link, Mi­cha­el: Vi­deo­strea­ming: Zah­len, Da­ten, Fak­ten. In: c’t Nr. 2 (2023). S. 142.

Automatische Untertitel mit Kdenlive unter Ubuntu erstellen

Die Mehr­heit der Kurz­vi­de­os auf Tik­Tok und You­Tube wird durch ani­mier­te Un­ter­ti­tel er­gänzt, die das Ge­spro­che­ne vi­su­ell un­ter­strei­chen. Doch war­um ist das so? Ganz ein­fach: Es sieht an­spre­chend aus und ent­spricht dem ak­tu­el­len Trend. Dar­über hin­aus er­mög­li­chen mo­bi­le Vi­deo-Apps wie Cap­ti­ons¹ oder Cap­Cut mü­he­los die au­to­ma­ti­sche Tran­skrip­ti­on von Au­dio­ma­te­ri­al. Was für Ju­gend­li­che le­dig­lich ei­ne Spie­le­rei dar­stellt, kann im Be­rufs­all­tag ei­ne ernst­haf­te, mit­un­ter zeit­rau­ben­de Auf­ga­be sein. Dies wis­sen all je­ne, die be­reits ein auf­ge­zeich­ne­tes Zoom-In­ter­view tran­skri­bie­ren oder ei­ne be­reit­ge­stell­te On­line-Vor­le­sung pro­to­kol­lie­ren muss­ten.

Ge­spro­che­nes zu ver­schrift­li­chen ge­hört zu den un­be­lieb­tes­ten Tä­tig­kei­ten am Com­pu­ter.

Ko­wal­ski, Su­san­ne: Tran­skri­bie­ren. Von Au­dio zu Text. In: PC­go Nr. 10 (2021). S. 44.

Denn ab­seits der kurz­le­bi­gen So­cial-Me­dia-Welt sto­ßen die hoch ent­wi­ckel­ten Smart­phone-Apps an ih­re Gren­zen, zu­mal bei der Nut­zung die­ser Pro­gram­me oft un­klar bleibt, was mit den Nut­zer­da­ten und den hoch­ge­la­de­nen In­hal­ten ge­schieht. Wer es sich leis­ten kann, be­auf­tragt ei­nen kos­ten­pflich­ti­gen Ab­tipp­diens­t² zur Er­stel­lung ei­ner SRT-Da­tei, um die Bar­rie­re­frei­heit sei­nes mul­ti­me­dia­len Con­tents zu ver­bes­sern. Al­le an­de­ren soll­ten auf das Vi­deo­schnitt­pro­gramm Kden­li­ve zu­rück­grei­fen. Die­se Free­ware lässt sich näm­lich so kon­fi­gu­rie­ren, dass sie au­to­ma­tisch Un­ter­ti­tel ge­ne­riert, die sich kin­der­leicht gra­fisch auf­wer­ten las­sen.

In diesem humorvollen Cartoon, mit den Maßen 563 x 400 Pixel, sitzt der YouTuber Uncle Roger – dargestellt als Pinguin – in seinem malaysischen Restaurant "FUIYOH!". Die liebevoll gestaltete Szenerie verweist auf die kulinarische Identität des Lokals, das durch drei illustrative Bilder dekoriert ist: eine Schale Reis, ein Spiegelei und ein Shrimp – Symbole für die vielfältige asiatische Küche. Doch der Pinguin, eine Kunstfigur namens Vinzenz der Jüngere, hat sich als Uncle Roger verkleidet, um den berühmten YouTuber zu parodieren. Die Szene fängt ihn inmitten eines reich gedeckten Tisches ein, während er mit zwei Essstäbchen gerade den legendären „Egg Fried Rice“ zum Mund führt, das signifikante Gericht des echten Uncle Roger. Am unteren Rand des Bildes steht als Untertitel „Egg Fried Rice“, als ob man ein YouTube-Video mit aktivierten Untertiteln betrachten würde. Diese augenzwinkernde Darstellung dient als visuelle Ergänzung zu einer Anleitung für die Erstellung automatischer Untertitel mit Kdenlive unter Ubuntu. Das kunstvolle Werk stammt von der renommierten Photoshop-Künstlerin Veronika Helga Vetter aus Linz, Oberösterreich, deren Talent die Szene auf charmante Weise einfängt

Ob­wohl die Spra­che-zu-Text-Op­ti­on be­reits im Jahr 2020 ver­füg­bar war und die VOSK-Schnitt­stel­le schon da­mals gut trai­nier­te Sprach­mo­del­le bot, lie­fern au­to­ma­ti­sche Un­ter­ti­tel erst seit Kden­li­ve-Ver­si­on 23.08.5 über­zeu­gen­de Re­sul­ta­te. Seit­her wur­de die Funk­ti­on kon­ti­nu­ier­lich op­ti­miert, wo­durch sie in­zwi­schen ex­zel­len­te Tran­skrip­ti­ons­er­geb­nis­se mit prä­zi­sen Zeit­stem­peln ge­währ­leis­tet.

Ei­ne her­aus­ra­gen­de Be­son­der­heit ist, dass die Sprach­er­ken­nung von Kden­li­ve voll­stän­dig off­line ar­bei­tet und nicht auf Web-Al­go­rith­men an­ge­wie­sen ist. Da­durch be­hält der Nut­zer stets die vol­le Kon­trol­le über sei­ne Au­dio­da­ten.

Der schö­ne Vor­teil an dem Gan­zen ist na­tür­lich, dass es ers­tens Open Source ist und zwei­tens auch off­line funk­tio­niert. Das heißt, so­bald ich das Mo­dell auf mei­nen PC run­ter­ge­la­den ha­be, brau­che ich kei­ne Ver­bin­dung mehr zum In­ter­net und mei­ne Da­ten blei­ben auf mei­nem Com­pu­ter.

Krez­dorn, Da­ni­el: Open Source Sprach­er­ken­nung mit Vosk. digital-souveraenitaet.de (10/2024).

Die Grafik mit dem Titel "Testumgebung" präsentiert sich in der Form eines klassischen Klemmbretts, das einen Hauch von Professionalität und Organisation vermittelt. Links oben thront ein putziger Pinguin, gekleidet in einen Blaumann und mit einer Mechaniker-Kappe auf dem Kopf - ein augenzwinkernder Hinweis auf die technische Expertise und die Welt von Linux. Auf dem Klemmbrett selbst sind präzise Eckdaten zu finden, die beschreiben, unter welchen Systemvoraussetzungen Kdenlive in der Version 24.08.1 getestet wurde, um die automatischen Untertitel optimal zu nutzen. Die wesentlichen Informationen umfassen das Betriebssystem Ubuntu 24.04.5 LTS, den Kernel 6.5.0-45-generic sowie die Standard-Gnome-Oberfläche - alles übersichtlich und leicht nachvollziehbar dargestellt. Diese visuelle Darstellung soll den Betrachter ermutigen, zu prüfen, ob das eigene System mit diesen Spezifikationen übereinstimmt, um die bevorstehende Anleitung zur Erstellung automatischer Untertitel in Kdenlive erfolgreich nachahmen zu können. Die charmante Darstellung des Mechaniker-Pinguins unterstreicht dabei auf spielerische Weise die technische Natur des Inhalts. Künstlerin: Veronika Helga Vetter - stellvertretende Filialleiterin LIDL Linz (Österreich)

Die Ge­ne­rie­rung au­to­ma­ti­scher Un­ter­ti­tel ist kei­ne so­fort ver­füg­ba­re Funk­ti­on und er­for­dert zu­nächst ei­ne ein­ma­li­ge Ein­rich­tung. Zu­vor soll­te si­cher­ge­stellt sein, dass Ubun­tu die ak­tu­ells­te Ver­si­on von Kden­li­ve nutzt. Flat­pak bie­tet sich als In­stal­la­ti­ons­quel­le an, um häu­fi­ge Ab­hän­gig­keits­pro­ble­me zu ver­mei­den.

Video mit Text

Da­mit Kden­li­ve au­to­ma­tisch Spra­che in Text um­wan­deln kann, muss ein aus­trai­nier­tes Sprach­mo­dell kon­fi­gu­riert wer­den. Das VOSK-Pro­jekt bie­tet hier­für ei­ne Viel­zahl an Pa­ke­ten zum kos­ten­lo­sen Down­load an, dar­un­ter vier Da­tei­en spe­zi­ell für deut­sche Tran­skrip­tio­nen.

Hin­wei­se zu Sprach­mo­del­len!

Für die­se Bild­an­lei­tung wur­de das Wör­ter­buch „vosk-model-de-0.21“ ver­wen­det, da es sich be­son­ders für Desk­top-PCs eig­net. Grö­ße­re Pa­ke­te sind eher für Ser­ver aus­ge­legt und er­for­dern er­heb­li­che Res­sour­cen, wie bei­spiels­wei­se über 16 Gi­ga­byte frei­en Ar­beits­spei­cher.

Dieser detailreiche Screenshot zeigt das Einstellungsmenü "Sprache-zu-Text" in Kdenlive Version 24.08.1. Im Zentrum steht das erfolgreich integrierte VOSK-Sprachmodell „vosk-model-de-0.21“, das von Kdenlive entpackt wurde und nun stolze 3,1 GiB Speicherplatz belegt. Auffällig ist der grüne Schriftzug „Neues Wörterbuch installiert“, der dem Benutzer das erfolgreiche Hinzufügen des Modells bestätigt. Im unteren Bereich des Bildes leuchtet die Schaltfläche „Anwenden“ blau umrandet, was darauf hinweist, dass der nächste Schritt – das Arbeiten mit dem Untertitelwerkzeug – nur noch einen Klick entfernt ist. Der Screenshot wurde von der talentierten Photoshop-Meisterin Veronika Helga Vetter kunstvoll bearbeitet und verleiht der Darstellung eine klare, prägnante Ästhetik

Der Pfad Ein­stel­lun­gen > Kden­li­ve kon­fi­gu­rie­ren > Spra­che-zu-Text er­mög­licht es, ei­ne her­un­ter­ge­la­de­ne ZIP-Da­tei über die Schalt­flä­che „Mo­dell hin­zu­fü­gen” in das Vi­deo­schnitt­pro­gramm dau­er­haft zu in­te­grie­ren.

Der Screenshot zeigt die Zeitleiste von Kdenlive, in deren Mittelpunkt das Symbol „Edit Subtitle Tool“ blau umrandet ist. Dieser farbige Rahmen lenkt den Fokus auf den ersten Schritt zur Erstellung automatisch generierter Untertitel. Durch das Anklicken dieses Symbols wird die Untertitel-Zeitleiste aktiviert und der Weg für die anschließende Transkription bereitet. Der Screenshot markiert den entscheidenden Startpunkt für den gesamten Untertitelungsprozess in Kdenlive

Nach er­folg­rei­cher In­stal­la­ti­on ei­nes Wör­ter­buchs kön­nen Mul­ti­me­dia­da­tei­en kin­der­leicht in Text­form um­ge­wan­delt wer­den. Da­zu klickt der Nut­zer auf die Schalt­flä­che „Edit Sub­tit­le Tool“, wor­auf­hin dem Pro­jekt au­to­ma­tisch ei­ne Zeit­leis­te mit der Be­zeich­nung „Un­ter­ti­tel“ hin­zu­ge­fügt wird.

Der dreigeteilte Splitscreen enthüllt eine visuelle Reise durch den Transkriptionsprozess in Kdenlive. Das oberste Bild zeigt die automatisch hinzugefügte Zeitleiste mit der Bezeichnung „Untertitel“. Markant hervorgehoben ist das Zauberstab-Symbol, umgeben von einem leuchtend blauen Rahmen, der den nächsten notwendigen Schritt im Arbeitsablauf signalisiert. Das mittlere Bild lenkt den Blick auf das geöffnete Menü „Automatische Untertitel“. Hier wurde das VOSK-Sprachmodell „vosk-model-de-0.21“ ausgewählt, das die Grundlage für die bevorstehende Transkription bildet. Ein kräftiger Pfeil zeigt auf „Ausgewählter Clip“, wodurch eindeutig hervorgehoben wird, auf welchen Abschnitt des Projekts die Untertitelung angewendet wird. Das unterste Bild führt schließlich zur technischen Ebene und zeigt die CPU-Auslastung auf dem Gnome-Desktop (Version 42.9) unter Ubuntu 22.04 LTS. Besonders auffällig: Während CPU 10 mit 100 % Auslastung am Limit arbeitet, bleiben die anderen Kerne weitgehend ungenutzt. Dies verdeutlicht auf anschauliche Weise den Mangel an Multithreading-Unterstützung bei der Transkription, wodurch die volle Leistung des Prozessors nicht ausgeschöpft wird. Diese visuelle Erzählung verknüpft den praktischen Workflow mit einem klaren Einblick in die technische Beschaffenheit des Systems und unterstreicht auf subtile Weise die Herausforderungen der aktuellen Softwarestruktur. Zuerst im Oktober 2024 auf GWS2.de veröffentlicht. Kostenloses Ubuntu Handbuch in deutscher Sprache

Im nächs­ten Schritt muss über das Zau­ber­stab-Sym­bol das Kden­li­ve-Me­nü „Au­to­ma­ti­sche Un­ter­ti­tel“ ge­öff­net wer­den.

  • Nach der Aus­wahl des pas­sen­den Sprach­mo­dells lässt sich die Spra­che-zu-Text-Um­wand­lung mit­hil­fe der Schalt­flä­che „Pro­cess“ star­ten.

Ob­wohl Kden­li­ve Mul­ti­th­re­a­ding bei­spiels­wei­se beim Trans­ko­die­ren un­ter­stützt, er­folgt die Tran­skrip­ti­on der­zeit oh­ne die­se Funk­ti­on. Da­her kann der Vor­gang, ab­hän­gig vom Um­fang der Auf­ga­be, ei­ni­ge Zeit in An­spruch neh­men.

Untertitel verschönern

Nach Ab­schluss der Tran­skrip­ti­on er­schei­nen die un­ter­glie­der­ten Text­blö­cke mit­samt prä­zi­sen Zeit­stem­peln in der Un­ter­ti­tel-Leis­te.

Der Screenshot (563 x 684 Pixel) zeigt Kdenlive unter Ubuntu 22.04 LTS in voller Aktion. Im Mittelpunkt steht die Untertitel-Leiste, die sich elegant über die Audio- und Videospur erstreckt und die automatisch generierten Untertitel präsentiert. Ein Textblock, der die Phrase „gesunde Sachen“ enthält, ist markiert und öffnet den integrierten Editor, der die manuelle Bearbeitung ermöglicht. In der Videoansicht steht ein 13-jähriger Junge vor einem prall gefüllten All-you-can-eat-Buffet und zeigt begeistert die Auswahl an Speisen. Der Screenshot ist ein meisterhafter Zusammenschnitt der Photoshop-Expertin Veronika Helga Vetter und demonstriert anschaulich, wie einfach es ist, automatisch erstellte Untertitel nachträglich zu bearbeiten. Die Darstellung lädt den Betrachter ein, sich in die intuitive Arbeitsweise von Kdenlive einzuarbeiten und die Möglichkeiten der manuellen Korrektur zu erkunden

Soll­te ein Wort nicht er­kannt wor­den sein, kann die ent­spre­chen­de Text­pas­sa­ge durch ei­nen ein­fa­chen Links­klick aus­ge­wählt und ma­nu­ell kor­ri­giert wer­den. Weist der au­to­ma­ti­sche Un­ter­ti­tel­ge­ne­ra­tor ei­ne un­ge­wöhn­lich ho­he Feh­ler­quo­te auf - et­wa auf­grund lei­ser Aus­spra­che, ei­nes star­ken Dia­lekts oder stö­ren­der Hin­ter­grund­ge­räu­sche - emp­fiehlt es sich, die Au­dio­spur vor­ab mit Au­da­ci­ty zu op­ti­mie­ren, um ei­ne ge­naue­re Tran­skrip­ti­on zu ge­währ­leis­ten.

Der Screenshot zeigt den professionellen Fortnite-Spieler Maximilian Hempfling, der den Rang Platin I erreicht hat und bereits mehrfach an den prestigeträchtigen FNCS Global Championships teilgenommen hat. Dem Video mit ihm wurden automatisch generierte Untertitel in Kdenlive hinzugefügt, die optisch ansprechend gestaltet wurden. Die Untertitel heben sich durch einen dezenten weißen Rand und eine kräftige, grün gefärbte Schriftart hervor, was der Darstellung einen frischen, dynamischen Touch verleiht. Der Screenshot mit den Abmessungen 563 x 871 Pixel fängt die Professionalität des Spielers ebenso wie die präzise Umsetzung der Untertitel-Ästhetik ein und zeigt, wie Kdenlive das Bearbeiten und Verschönern von Untertiteln mühelos ermöglicht

Wer Schat­ten­ef­fek­te hin­zu­fü­gen oder die Far­be so­wie die Schrift­art sei­ner Un­ter­ti­tel an­pas­sen möch­te, klickt im Be­ar­bei­tungs­me­nü ein­fach auf die T-Schalt­flä­che mit dem Trop­fen-Sym­bol. Der Vor­teil da­bei: Än­de­run­gen wer­den au­to­ma­tisch auf al­le Text­blö­cke über­tra­gen.

Urheber seines Kreativcontents bleiben

Längst exis­tie­ren künst­li­che In­tel­li­gen­zen wie Rask AI, die ge­gen ei­ne ent­spre­chen­de Ge­bühr³ in der La­ge sind, gan­ze Vi­de­os mit ge­ne­rier­ten Stim­men⁴ zu über­set­zen und Un­ter­ti­tel hin­zu­zu­fü­gen. Ein we­sent­li­cher Nach­teil die­ser Diens­te ne­ben den ver­gleichs­wei­se ho­hen Kos­ten be­steht dar­in, dass Con­tent­pro­du­zen­ten ih­re Wer­ke auf ex­ter­ne Platt­for­men hoch­la­den müs­sen, oh­ne je­mals voll­stän­di­ge Kon­trol­le dar­über zu ha­ben, was mit ih­rem geis­ti­gen Ei­gen­tum ge­schieht. Wer al­so stets die Ho­heit über sei­nen Krea­tiv­con­tent be­hal­ten möch­te, fin­det in Kden­li­ve ein zu­ver­läs­si­ges Werk­zeug, um sei­ne Pro­duk­tio­nen selbst­stän­dig mit au­to­ma­ti­schen Un­ter­ti­teln zu ver­se­hen.

Ver­wand­te The­men:

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„Tscha­ka, du hast es ge­schafft!” - Zer­ti­fi­ka­te zum Aus­dru­cken

¹Foos, Vik­tor: Un­ter­ti­tel wie Alex Hor­mo­zi. youtube.com (10/2024).
²Kra­mer, An­dré: Dik­tat­ma­schi­nen. Tran­skrip­ti­ons­diens­te: Au­dio­auf­nah­men in Text wan­deln. In: c’t Nr. 17 (2021). S. 110.
³BRASK INC: Pri­cing. rask.ai (10/2024).
⁴Ra­s­he­di, Ki­a­nush: Ist JAY-Z der NÄCHSTE? P-DIDDY packt aus. youtube.com (10/2024).

Ubuntu: Hochformat Videos für TikTok, Insta oder YouTube Shorts schneiden

Im Ju­li 2023 ent­hüll­te der Fahr­rad-You­Tuber Da­ni­el Groß­han­s¹ sei­ne Rei­se- und Pro­duk­ti­ons­kos­ten. In über­sicht­li­chen Ex­cel-Ta­bel­len prä­sen­tier­te der lei­den­schaft­li­che Wer­der-Bre­men-An­hän­ger un­ter an­de­rem, dass er 300,00 Eu­ro für die Ado­be Crea­ti­ve Cloud auf­brin­gen muss­te. Die­se jähr­li­che Aus­ga­be ist not­wen­dig, da Pro­gram­me wie Pre­mie­re Pro nur noch im Abon­ne­ment ver­füg­bar sind. Zwar ist Ad­o­bes Soft­ware oh­ne­hin nich­t² mit Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen kom­pa­ti­bel, doch gibt es platt­form­über­grei­fen­de Al­ter­na­ti­ven wie Light­works, die bis zu 487,00 Eu­ro³ kos­ten kön­nen. Dies stellt ei­ne er­heb­li­che In­ves­ti­ti­on dar, die sich für die meis­ten Con­tent-Er­stel­ler wohl nie­mals ren­tie­ren wird. Schließ­lich gibt es ho­he Hür­den, um mit Kurz­vi­de­os in das You­Tube-Part­ner­pro­gramm auf­ge­nom­men zu wer­den.

Fort­an zahlt Goog­le den Pro­du­zen­ten auch dann Geld, wenn sie 10 Mil­lio­nen Auf­ru­fe in den letz­ten 90 Ta­gen vor­wei­sen kön­nen und oben­drein 1000 Zu­schau­er ih­ren Ka­nal abon­niert ha­ben.

Jung­härt­chen, Im­mo: Um­satz­be­tei­li­gung bei Kurz­vi­de­os. In: c’t Nr. 4 (2023). S. 51.

Neus­tes Kden­li­ve via Flat­pak in­stal­lie­ren
Vi­de­os im 9:16-Hochformat schnei­den
Kur­zer Ex­kurs zur Hard­ware­be­schleu­ni­gung
Schwar­ze Rän­der ent­fer­nen - in 9:16 ein­pas­sen
Bes­ter Vi­deo­co­dec für Kurz­vi­de­os

Auf In­sta­gram und Tik­Tok mag das Geld­ver­die­nen auf den ers­ten Blick ein­fa­cher er­schei­nen. Be­reits nach dem Hoch­la­den ei­ni­ger Vi­de­os kann je­der sein Pro­fil in ein ge­schäft­li­ches Kon­to um­wan­deln, doch da­nach be­ginnt die ei­gent­li­che Her­aus­for­de­rung: In die­sen so­zia­len Netz­wer­ken steht näm­lich das ak­ti­ve Ver­kau­fen⁴ im Vor­der­grund.

  • Wer mit Shorts oder Re­els er­folg­reich sein möch­te, soll­te sich da­her zu­nächst auf die In­hal­te und ge­ge­be­nen­falls auf die Be­schaf­fung ge­eig­ne­ter Auf­nah­me­hard­ware kon­zen­trie­ren, an­statt in teu­re Soft­ware­li­zen­zen zu in­ves­tie­ren.

Zu­dem gibt es mit Kden­li­ve in­zwi­schen ein pro­fes­sio­nel­les und kos­ten­lo­ses Vi­deo­schnitt­pro­gramm, das seit Ver­si­on 24.05.2 per­fekt für die Be­ar­bei­tung hoch­for­ma­ti­ger Kurz­vi­de­os ge­eig­net ist.

Der Cartoon mit einer Höhe von 563 und einer Breite von 400 Pixeln zeigt in der Mitte den charmanten Pinguin Vinzenz den Jüngeren, der als Instagram-Influencer am Strand posiert. Er präsentiert stolz eine 5 mm breite Miami Cuban Link-Kette aus reinem 925er Silber, die für höchste Qualität und Langlebigkeit über sechs Mal mit 14-karätigem Gold vergoldet wurde. Die Kette funkelt auffällig um seinen Hals und unterstreicht seinen luxuriösen Stil. Vinzenz trägt eine coole Sonnenbrille und hat seine Federn zu einer stylischen, hochgegelten Frisur frisiert. In seiner rechten Hand hält er ein Handstativ, auf dem sein iPhone im Hochformat eingespannt ist, während er sich selbst beim Filmen einfängt. Die unscharfen Ränder links und rechts des Cartoons deuten subtil darauf hin, dass dieser Artikel sich mit Kdenlive und dem 9:16-Format befasst. Die Künstlerin hinter dieser Grafik ist Veronika Helga Vetter, eine angesehene Photoshop-Meisterin, die seit Jahrzehnten das Web mit ihren meisterhaften Kunstwerken bereichert. Mit ihrem feinen Gespür für Details und kreativen Ausdruck hat sie eine lebendige und humorvolle Szene geschaffen, die sowohl technisch als auch ästhetisch beeindruckt. Zuerst im August 2024 auf GWS2.de veröffentlicht

Lan­ge Zeit wa­ren auch wir der Mei­nung, dass Kden­li­ve le­dig­lich ei­ne Al­ter­na­ti­ve für Hob­by­fil­mer ist, die für ih­re Ver­wandt­schaft Whats­App- oder Te­le­gram-Fil­me schnei­den.

Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen sind we­der mit Ado­be Pre­mie­re noch mit Ve­gas Pro kom­pa­ti­bel. Aus die­sem Grund soll­ten Film­schaf­fen­de auf je­den Fall ih­rem Mi­cro­soft-Be­triebs­sys­tem treu blei­ben.

Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Fil­me und Vi­deo­streams schnei­den - Laut­stär­ke er­hö­hen. pinguin.gws2.de (08/2024).

Doch seit 2022 hat die Open-Source-Free­ware ih­ren Funk­ti­ons­um­fang er­heb­lich er­wei­tert. So ver­fügt das Pro­gramm mitt­ler­wei­le nicht nur über ein Pro­fil für 9:16-Hochformatvideos, son­dern bie­tet zu­dem ein leis­tungs­star­kes Un­ter­ti­tel­werk­zeug.

Das Bild zeigt ein detailliertes Datenblatt, das alle wesentlichen Informationen zur Kdenlive-Version 24.05.2 festhält. Die Software, ein leistungsstarkes Videoschnittprogramm, wurde auf dem Betriebssystem Ubuntu 22.04.4 LTS installiert und über Flatpak bezogen. Im linken oberen Rand thront Vinzenz der Jüngere, ein charmant gezeichneter Pinguin im Blaumann, der mit einem einladenden Lächeln und ausgestrecktem Flügel stolz auf die präsentierten Daten deutet. Sein sympathisches Auftreten verleiht dem nüchternen technischen Inhalt eine spielerische und zugleich professionelle Note, während er förmlich sagt: „Hier findest du alles, was du wissen musst.“ Die harmonische Kombination aus technischem Detailreichtum und der liebenswerten Figur Vinzenz' macht das Datenblatt nicht nur informativ, sondern auch visuell ansprechend und einprägsam. Zeichnung: Veronika Helga Vetter - Photoshop-Meisterin (Linz/Oberösterreich)

Be­dau­er­li­cher­wei­se kön­nen Ubun­tu-Nut­zer stan­dard­mä­ßig nicht auf die ak­tu­ells­ten Ver­sio­nen zu­grei­fen, da das KDE-Pro­jekt die neu­es­ten Li­nux-Edi­tio­nen sei­nes Vi­deo­schnitt­pro­gramms be­vor­zugt über Flat­pak ver­teilt. Das ist ein Äqui­va­lent zum haus­ei­ge­nen Snap-Soft­ware­ver­tei­lungs­sys­tem, wel­ches zu­nächst ma­nu­ell in­stal­liert wer­den muss:

sudo apt-get install flatpak

Im An­schluss dar­an ist es er­for­der­lich, Flat­pak ein­ma­lig als ver­trau­ens­wür­di­ge Soft­ware­quel­le in das Ubun­tu-Sys­tem zu in­te­grie­ren. Dies ge­schieht mit dem nach­ste­hen­den Be­fehl:

flatpak remote-add --user --if-not-exists flathub https://flathub.org/repo/flathub.flatpakrepo

Un­mit­tel­bar da­nach lässt sich der Vi­deo­edi­tor aus dem neu ein­ge­bun­de­nen De­pot her­un­ter­la­den:

flatpak install flathub org.kde.kdenlive

Hin­weis: Ge­nau wie bei Snap wer­den Flat­pak-Ap­pli­ka­tio­nen un­ab­hän­gig vom Sys­tem in ei­ner Sand­box aus­ge­führt. Da­durch ver­län­gert sich nicht nur die Start­zeit der Pro­gram­me, son­dern Spei­cher­pfa­de füh­ren stan­dard­mä­ßig auch in un­ge­wöhn­li­che Ver­zeich­nis­se.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Ubuntu-Aktivitäten-Suchleiste, das zentrale Element, über das installierte Anwendungen mit Leichtigkeit gestartet werden können. Im Suchfeld wurde der Begriff „Kdenlive“ eingegeben, wodurch das markante Logo des Open-Source-Videoschnittprogramms sofort darunter erscheint. Das Kdenlive-Logo, ein stilisiertes, ineinandergreifendes K, ist durch einen nachträglich hinzugefügten blauen Rahmen hervorgehoben, der seine Präsenz auf dem Bildschirm elegant unterstreicht. Die sanfte Farbgebung des Rahmens lenkt den Blick des Betrachters auf das Logo und symbolisiert zugleich die Verlässlichkeit und Kreativität, die Kdenlive als Werkzeug für die Videobearbeitung verkörpert. Der Gesamteindruck ist klar und ästhetisch, ein harmonisches Zusammenspiel von Funktionalität und Design, das die Benutzerfreundlichkeit und die visuelle Anziehungskraft von Ubuntu und Kdenlive gleichermaßen in den Vordergrund rückt. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - August 2024

Zu­dem wer­den Flat­pak-Pa­ke­te nicht zu­sam­men mit den APT-Stan­dard­pro­gram­men ak­tua­li­siert. Statt­des­sen ist es er­for­der­lich, mit dem fol­gen­den Be­fehl zu prü­fen, ob ei­ne neue Ver­si­on der Soft­ware zum Down­load be­reit­steht:

flatpak update

Möch­te der An­wen­der vor­han­de­ne Neue­run­gen ein­spie­len, wird dies von der Kon­so­le au­to­ma­tisch vor­ge­nom­men.

Das Bild zeigt ein Ubuntu-Terminal mit einem ungewöhnlich sonnengelben Hintergrund, der die sonst nüchterne Oberfläche in warmes Licht taucht. Vor diesem strahlenden Hintergrund hebt sich der Befehl „flatpak update“ in zartem Hellblau ab, wie eine erfrischende Brise an einem Sommertag. Die Konsole informiert den Benutzer „pinguin@Redaktion“ darüber, dass eine neue Version der Telegram-Desktop-App im Flathub-Repository verfügbar ist. Mit einem Hauch von Erwartung fragt das Terminal: „Soll das Programm aktualisiert werden?“ Die Farben, die in dieser Szene dominieren, verleihen dem ansonsten technischen Bild eine einladende, fast spielerische Atmosphäre. Das Zusammenspiel von sonnengelbem Hintergrund und hellblauem Text verwandelt die nüchterne Funktionalität des Terminals in eine freundliche, lebendige Interaktion, die den Moment des Updates fast wie ein kleines, freudiges Ritual erscheinen lässt

In der Ver­si­on 24.05.2 be­legt Kden­li­ve cir­ca 533 Me­ga­byte Fest­plat­ten­spei­cher, was für ein viel­sei­ti­ges Mul­ti­me­dia­schnitt­pro­gramm völ­lig im Rah­men ist.

Handyvideos schneiden

Wer hoch­for­ma­ti­ge Kurz­fil­me für so­zia­le Netz­wer­ke kre­ieren möch­te, be­ginnt sei­ne Ar­beit stets mit ei­nem Klick auf den Rei­ter „Da­tei“. Über die Op­ti­on „Neu“ wer­den die Pro­jekt­ein­stel­lun­gen ge­öff­net. Im dar­auf­fol­gen­den For­mat­me­nü ist es er­for­der­lich, un­ter „Be­nut­zer­de­fi­niert“ die Vor­ein­stel­lung „Ver­ti­cal HD 30 fps“ zu mar­kie­ren und die Aus­wahl über die Schalt­flä­che „OK“ zu be­stä­ti­gen.

Das Bild zeigt einen Screenshot der Projekteinstellungen in Kdenlive 24.05.2, wo das Profil „Vertical HD 30 fps“ markiert ist. Im rechten Bereich des Fensters erstrahlen die technischen Details: Die Frame-Größe ist auf 1080 x 1920 Pixel festgelegt, ein perfektes 9:16-Seitenverhältnis, ideal für vertikale Videos, wie sie auf modernen Plattformen bevorzugt werden. Der Farbraum ist präzise auf ITU-R 709 eingestellt, was für lebendige und farbtreue Wiedergabe sorgt. Ein weiteres Highlight dieses Screenshots ist die Erkennung einer 3D-fähigen AMD-Grafikkarte durch das Videoschnittprogramm. Dank dieser leistungsstarken Hardware konnte VAAPI, eine fortschrittliche Hardwarebeschleunigung, automatisch aktiviert werden. Diese Funktion verspricht nicht nur eine reibungslosere Videobearbeitung, sondern auch eine effizientere Verarbeitung von Ressourcen, sodass der kreative Workflow in Kdenlive mit maximaler Geschwindigkeit und Präzision abläuft. Das Gesamtbild strahlt technische Raffinesse aus und unterstreicht die professionelle Ausrichtung von Kdenlive. Zuerst auf GWS2.de veröffentlicht - August 2024

Das Pro­jekt­fens­ter er­hält dar­auf­hin ein Sei­ten­ver­hält­nis von 9:16 und ei­ne Full-HD-Auf­lö­sung von 1080 x 1920 Pi­xeln. Die­se Grund­ein­stel­lun­gen sind ide­al für sämt­li­che Kurz­vi­deo­platt­for­men und er­mög­li­chen es You­Tube und Co., das Ma­te­ri­al bei Be­darf für mo­bi­le Nut­zer op­ti­mal her­un­ter­zu­ska­lie­ren.

Hin­weis: Ist ei­ne Hard­ware­be­schleu­ni­gung mög­lich, er­scheint ne­ben „Zeit­leis­ten­vor­schau” au­to­ma­tisch „VAAPI” be­zie­hungs­wei­se „NVDEC”. Das be­deu­tet, dass die nach­fol­gen­de Vi­deo­be­ar­bei­tung auf der Gra­fik­kar­te ge­schieht, was so­wohl die CPU wie auch den Ar­beits­spei­cher ent­las­tet.

Der Screenshot zeigt die Benutzeroberfläche von Kdenlive unter Ubuntu 22.04 LTS. Im Mittelpunkt steht eine Systemmeldung, die stolz verkündet, dass das Programm die leistungsstarke AMD RX 580 Grafikkarte erfolgreich erkannt hat. Dank dieser Hardware ist die VAAPI-Hardwarebeschleunigung aktiviert, was eine flüssigere Bearbeitung und schnellere Renderzeiten ermöglicht. Unterhalb dieser Mitteilung wird die verwendete Version des MLT-Frameworks, 7.25.0, angezeigt, das als Herzstück für die Videobearbeitung in Kdenlive fungiert. Der Screenshot strahlt technische Kompetenz und Effizienz aus, während er die perfekte Harmonie zwischen Hardware und Software präsentiert, die für professionelle Videobearbeitung erforderlich ist

Wer re­gel­mä­ßig You­Tube-Shorts oder Tik­Tok-Kurz­vi­de­os un­ter Ubun­tu er­stellt, soll­te un­be­dingt in ei­ne de­di­zier­te AMD-Gra­fik­kar­te in­ves­tie­ren. Be­sit­zer ei­ner sol­chen Hard­ware er­hal­ten über den Li­nux-Ker­nel stets die neu­es­ten Trei­ber und pro­fi­tie­ren von der VAA­PI-Be­schleu­ni­gung. Die­se sorgt nicht nur für ei­ne an­ge­neh­me­re Be­ar­bei­tung, son­dern ver­kürzt oben­drein die Ren­der­zei­ten er­heb­lich.

Im Ge­gen­satz zu Twitch-Live-Strea­mern ist für Fo­to- oder Vi­deo­edi­to­ren ein Mit­tel­klas­se­mo­dell bis 250,00 Eu­ro völ­lig aus­rei­chend. Selbst Be­sit­zer ei­ner APU⁵ kön­nen ihr Sys­tem mit ei­nem solch simp­len Up­grade merk­lich ver­bes­sern.

Ränder entfernen

Je nach Ein­stel­lung der Smart­phone-Ka­me­ra kann es häu­fig vor­kom­men, dass ein in Kden­li­ve ein­ge­füg­ter Vi­deo­clip so­wohl am obe­ren als auch am un­te­ren Bild­rand von schwar­zen Bal­ken um­schlos­sen ist. Ein ähn­li­ches Phä­no­men tritt eben­falls bei frem­den Quer­for­mat­auf­nah­men auf, die von You­Tube für ei­ne Re­ak­ti­on her­un­ter­ge­la­den wur­den. Um die­se stö­ren­den Rän­der zu ent­fer­nen, muss das Trans­for­ma­ti­ons­werk­zeug auf den Clip in der Zeit­leis­te an­ge­wen­det wer­den.

Die Bildkomposition zeigt das beeindruckende Können der Photoshopmeisterin Veronika Helga Vetter, die drei Kdenlive-Screenshots kunstvoll zusammengefügt hat, um den Transformationsprozess eines 16:9-Querformatvideos in ein 9:16-Hochformatvideo zu veranschaulichen. Im oberen linken Bereich des Bildes ist eine graurote Lok der Deutschen Bahn zu sehen, die gerade einen weißen ICE abschleppt. Der Ausschnitt, der als Miniatur dargestellt wird, ist von dicken schwarzen Rändern umgeben, da das 16:9-Video in einer 9:16-Vorschau dargestellt wird. Rechts daneben erscheint das Ergebnis nach der Transformation, nun ohne die störenden Ränder. Die Lokomotive und der ICE sind durch das Vergrößern des Clips mittels des Transformationswerkzeugs näher an den Betrachter herangezogen worden, wodurch die Szene eindrucksvoll und dynamisch wirkt. Unterhalb dieses Vergleichsbildes ist das Transformationswerkzeug im Reiter „Effekte“ hervorgehoben und mit einem blauen Pfeil markiert, das als Schlüssel zur Umgestaltung dient. Darunter befindet sich die Eingabemaske des „Transform“-Werkzeugs. Hier wurde die Größe des Clips auf 320 % skaliert, und die Werte auf der X- und Y-Achse wurden angepasst, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Diese Bildbeschreibung fängt nicht nur den technischen Vorgang der Transformation ein, sondern vermittelt auch die kreative Kraft, mit der Veronika Helga Vetter das Potenzial der Software ausgeschöpft hat, um eine Szene kraftvoll und nahbar zu gestalten. Zuerst im August 2024 veröffentlicht - GWS2.de

Die­ses Mo­dul ist im Rei­ter „Ef­fek­te“ un­ter dem Aus­wahl­me­nü „Trans­form, Distort and Per­spec­ti­ve“ zu fin­den. So­bald die „Transform“-Funktion mit ge­drück­ter lin­ker Maus­tas­te auf die Auf­nah­me ge­zo­gen wird, er­scheint auf der rech­ten Bild­schirm­sei­te ei­ne Ein­ga­be­mas­ke. In die­sem For­mu­lar kön­nen un­ter an­de­rem die Grö­ße des Bild­ma­te­ri­als in Pro­zent so­wie die Aus­rich­tung an­ge­passt wer­den.

Der beste Codec

Mo­der­ne Smart­phones wie das Sam­sung Ga­la­xy S24 zeich­nen 8K-Vi­de­os mit 30 Bil­dern pro Se­kun­de auf und ver­wen­den da­für häu­fig ei­nen aus­ge­klü­gel­ten, pro­prie­tä­ren Co­dec. Auf den Platt­for­men bleibt von die­ser Qua­li­tät je­doch we­nig er­hal­ten, da die Kurz­fil­me dort bes­ten­falls auf ei­ne Auf­lö­sung von 608 x 1080 Pi­xeln her­un­ter­ska­liert wer­den.

Der Screenshot zeigt das Menü „Projekt Rendern“ in Kdenlive Version 24.05.2. Im Mittelpunkt stehen die optimalen Einstellungen für das Rendern von Hochformatvideos, die sorgfältig markiert wurden. Das Format „MP4-H264/AAC“ ist ausgewählt, was sowohl für die Video- als auch die Audioqualität die beste Wahl darstellt. Im linken Bereich des Fensters ist die Liste der verschiedenen Exportformate zu sehen, während im rechten Bereich detaillierte Einstellungen für den ausgewählten Codec angezeigt werden. Die klaren Markierungen lenken den Blick auf die exakte Konfiguration, die für professionelle Hochformatvideos in Full HD empfohlen wird

Zu­dem co­die­ren You­Tube, Tik­Tok und Co. das hoch­ge­la­de­ne Ma­te­ri­al noch um, wes­we­gen Kden­li­ve-Nut­zer auch im Jahr 2024 bei den all­zeit be­währ­ten Ren­der­ein­stel­lun­gen blei­ben soll­ten.

Ex­por­tie­ren Sie das fer­ti­ge Vi­deo im For­mat 9:16 und Full HD (1080 x 1920) im Co­dec H.264 mit AAC Ton. Bild und Ton ver­pa­cken Sie in ei­nen MP4-Con­tai­ner.

Ka­li­now­sky, An­na: Kur­ze Vi­de­os für Tik­Tok pro­du­zie­ren. In: c’t Nr. 11 (2022). S. 180.

So ver­lo­ckend das Ex­pe­ri­men­tie­ren mit neu­en Auf­lö­sun­gen, Kom­pri­mie­run­gen und Con­tai­nern auch sein mag, am En­de ar­bei­ten Vi­deo­pro­du­zen­ten im Dienst des so­zia­len Netz­werks, auf dem sie ih­re Reich­wei­te ver­grö­ßern möch­ten.

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³Du­bo­wy, Lia­ne M.: Frei­er Schnei­de­tisch. Vi­de­os schnei­den mit der Open-Source-Soft­ware Kden­li­ve. In: c’t Nr. 16 (2021). S. 157.
⁴Hoot­suite Labs: Every sin­gle way you can make mo­ney on Tik­Tok in 2024. youtube.com (08/2024).
⁵Ac­ce­le­ra­ted Pro­ces­sing Unit kom­bi­niert CPU mit GPU, wie in der AMD Ry­zen G-Se­rie.