Das Ubuntu Handbuch | Anleitungen für Linux-Freunde

Warum deine Scans unter Ubuntu schlecht sind – und wie NAPS2 das Problem löst

En­de der 1990er Jah­re zog mit Win­dows 98 ei­ne neue Ge­rä­te­klas­se in vie­le deut­sche Haus­hal­te ein: der Flach­bett­scan­ner. Der USB-Stan­dard setz­te sich ge­ra­de durch, und plötz­lich ließ sich neue Hard­ware tat­säch­lich ein­fach kon­fi­gu­rie­ren. Gleich­zei­tig exis­tier­ten we­der er­schwing­li­che Di­gi­tal­ka­me­ras noch Smart­phones. Fo­tos la­gen in di­cken Fa­mi­li­en­al­ben und wer sie si­chern oder per E-Mail ver­schi­cken woll­te, leg­te Bild für Bild auf den Scan­ner und war­te­te ge­dul­dig, bis der Leucht­bal­ken sei­ne Run­de ge­dreht hat­te. Mit Smart­phones und Di­gi­tal­ka­me­ras ver­lor der klas­si­sche Flach­bett­scan­ner spä­ter an Be­deu­tung. Die Tech­nik ver­schwand je­doch nicht, son­dern wan­der­te in Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te. Dru­cken, ko­pie­ren, scan­nen – al­les in ei­nem Ge­rät. Ge­ra­de un­ter Ubun­tu war das al­ler­dings lan­ge Zeit ei­ne klei­ne Ge­dulds­pro­be. Bis zur CO­VID-19-Pan­de­mie war es näm­lich kei­ne Sel­ten­heit, dass Dru­cker aber be­son­ders Scan­ner erst nach et­was Re­cher­che und Bas­tel­ar­beit zu­ver­läs­sig funk­tio­nier­ten.

ℹ️ Frü­her muss­ten Scan­ner un­ter Li­nux vom Frame­work SANE (Scan­ner Ac­cess Now Easy)¹ un­ter­stützt wer­den. Fehl­te ein pas­sen­des Ba­ckend – et­wa bei vie­len Mo­del­len von Ca­non, Ep­son oder Lex­mark – ließ sich das Ge­rät oh­ne pro­prie­tä­ren Her­stel­ler­trei­ber nicht nut­zen.

Selbst wenn Ubun­tu den Scan­ner er­kann­te, lie­fer­te das SA­NE-Front­end Simp­le Scan – heu­te als „Do­ku­men­ten-Scan­ner“ be­kannt – oft nur mä­ßi­ge Er­geb­nis­se. Die Bild­qua­li­tät war häu­fig ent­täu­schend und bot deut­lich we­ni­ger Ein­stell­mög­lich­kei­ten als die Win­dows-Soft­ware der Her­stel­ler. Da al­ler­dings oh­ne­hin im­mer we­ni­ger Men­schen ernst­haft scann­ten, ar­ran­gier­ten sich die meis­ten An­wen­der still­schwei­gend mit die­sem Zu­stand.

Das abgebildete Multifunktionsgerät, ein Brother MFC-J4540DWXL, präsentiert sich in einer bewusst geöffneten Arbeitsstellung und gibt damit einen direkten Einblick in seine Kernfunktionen als Scan- und Drucksystem. Die geöffnete Scannerabdeckung legt die Glasfläche frei, die für Flachbettscans genutzt wird – ein zentrales Element des Artikels, da hier die Qualität der Digitalisierung von Dokumenten maßgeblich entsteht. Die klare, plane Scanfläche signalisiert bereits auf den ersten Blick: Hier entscheidet sich, ob ein Dokument sauber erfasst oder zur OCR-Katastrophe wird. Gleichzeitig ist die Frontklappe geöffnet, wodurch der Blick auf die eingesetzten Tintenpatronen freigegeben wird. Besonders auffällig: Die schwarze Patrone stammt offensichtlich nicht vom Originalhersteller, sondern von einem Drittanbieter. Das ist kein Zufall, sondern ein praxisnaher Hinweis auf die Alltagstauglichkeit des Geräts – auch mit alternativen Verbrauchsmaterialien arbeitet der Drucker stabil und zuverlässig, ohne sofort in Fehlermeldungen oder Einschränkungen zu verfallen. Für preisbewusste Anwender ein nicht zu unterschätzender Faktor. Das Gerät ist eingeschaltet, was sich durch das aktive Bedienfeld mit dem gut sichtbaren Brother-Logo und den Statusanzeigen zeigt. Dadurch wirkt das Bild nicht wie ein steriles Produktfoto, sondern wie eine echte Arbeitssituation – genau das, was man in einer praxisorientierten Umgebung erwarten würde. Insgesamt transportiert das Bild mehr als nur Hardware: Es zeigt ein funktionales Werkzeug für den Alltag. Der Brother MFC-J4540DWXL ist nicht nur ein klassischer Drucker, sondern ein vielseitiges Gerät, das insbesondere durch seine Unterstützung von eSCL (AirScan) auch im Linux-Umfeld punktet. Dadurch lässt er sich ohne proprietäre Treiber direkt mit Tools wie Simple Scan oder NAPS2 ansprechen – ein klarer Vorteil für Nutzer, die auf langfristige Kompatibilität und wartungsarme Systeme setzen. Als visuelles Element eignet sich das Gerät daher nicht nur zur Illustration, sondern auch als Statement: moderne Peripherie, die funktioniert, ohne dass man sich mit Treiberhölle und Hersteller-Gängelung herumschlagen muss. Foto von Veronika Helga Vetter - Computerheld Linz / GWS2.de / März 2026

Doch in der zwei­ten Hälf­te der 2020er-Jah­re er­lebt das Di­gi­ta­li­sie­rungs­ge­rät plötz­lich ei­ne klei­ne Re­nais­sance – aus­ge­rech­net dank KI. Wäh­rend Scan­ner jah­re­lang ein Ni­schen­da­sein führ­ten, ha­ben sie heu­te wie­der ei­nen ganz prak­ti­schen Zweck.

ℹ️ Le­sen war ges­tern. Un­an­ge­neh­me Brie­fe mit sei­ten­lan­gen Text­blö­cken von An­wäl­ten, Fi­nanz­äm­tern, Kran­ken­kas­sen, Schu­len oder Strom­an­bie­tern lan­den heu­te oft di­rekt auf dem Scan­ner. An­schlie­ßend wird das Do­ku­ment in ChatGPT oder Ge­mi­ni hoch­ge­la­den – und die KI for­mu­liert in we­ni­gen Se­kun­den ein pas­sen­des Ant­wort­schrei­ben, oh­ne dass man sich selbst durch ju­ris­ti­sche Flos­keln oder Be­hör­den­pro­sa kämp­fen muss.

Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt aus einer eingescannten PDF-Datei einer behördlichen Anonymverfügung – also einem offiziell relevanten Dokument, das ursprünglich physisch erstellt, anschließend jedoch lediglich abfotografiert oder qualitativ minderwertig eingescannt und digital weiterverarbeitet wurde. Bereits auf den ersten Blick fällt die unruhige, leicht verwaschene Darstellung der Schrift auf: Die Buchstaben wirken nicht sauber abgegrenzt, sondern leicht ausgefranst und inhomogen, was auf eine unzureichende Scanauflösung oder eine fehlerhafte Nachbearbeitung hindeutet. Besonders kritisch ist die fehlende strukturelle Klarheit des Dokuments. Die typischen Merkmale eines hochwertigen OCR-Scans – klar definierte Textkanten, gleichmäßiger Kontrast und saubere Segmentierung der Inhalte – sind hier nicht gegeben. Stattdessen scheint es sich um ein reines Rasterbild zu handeln, bei dem Text und Hintergrund nicht getrennt verarbeitet wurden. Das führt dazu, dass der Inhalt für Texterkennungssysteme nur eingeschränkt oder fehlerhaft interpretierbar ist. In der Praxis bedeutet das: Automatisierte Weiterverarbeitung, Durchsuchbarkeit oder Integration in digitale Workflows sind massiv erschwert oder schlicht nicht möglich. Hinzu kommt die visuelle Wirkung: Trotz des offiziellen Charakters des Dokuments entsteht durch die mangelhafte Scanqualität ein unprofessioneller Gesamteindruck. Unschärfen, leichte Grauschleier im Hintergrund und eine insgesamt „flache“ Darstellung lassen das Dokument eher wie eine hastige Notlösung wirken als wie eine formell korrekte behördliche Mitteilung. Gerade in einem Kontext, in dem es um rechtlich relevante Inhalte wie Verkehrsverstöße geht, untergräbt eine solche Darstellung die wahrgenommene Seriosität der ausstellenden Stelle. Technisch betrachtet wäre dieses Problem heute trivial vermeidbar. Moderne Multifunktionsgeräte in Kombination mit aktuellen Softwarelösungen ermöglichen eine deutlich bessere Digitalisierung: Mit sauberen Scanprofilen, ausreichender DPI-Einstellung und aktivierter OCR lassen sich Dokumente erzeugen, die sowohl visuell klar als auch maschinenlesbar sind. Selbst unter Linux – etwa mit Tools wie NAPS2 oder über eSCL/AirScan direkt aus Anwendungen wie Simple Scan – ist eine hochwertige, treiberlose Scanpipeline problemlos umsetzbar. Das gezeigte Beispiel steht damit sinnbildlich für einen veralteten Workflow: Statt strukturierter Digitalisierung wurde lediglich ein Bild erzeugt. In einer Zeit, in der selbst Standard-Setups präzise OCR-Ergebnisse liefern, ist das nicht mehr zeitgemäß – weder technisch noch in der Außenwirkung. Blitzer in Schiedlberg (Oberösterreich) - Geld für die Staatskasse

Schlecht ein­ge­scann­te Do­ku­men­te – wie et­wa die­ser Be­hör­den­brief – brin­gen in der Pra­xis meh­re­re hand­fes­te Nach­tei­le mit sich:

  • KI-Sys­te­me ar­bei­ten nur dann zu­ver­läs­sig, wenn die zu­grun­de lie­gen­den Da­ten sau­ber er­fasst wur­den. Hoch­wer­ti­ge OCR-Scans lie­fern struk­tu­rier­te, gut les­ba­re Tex­te. Schlech­te Scans hin­ge­gen füh­ren zu feh­ler­haf­ter Zei­chen­er­ken­nung, was die Ge­nau­ig­keit von KI-An­wen­dun­gen mas­siv be­ein­träch­tigt.

  • Ein schwer les­ba­rer Scan wirkt un­pro­fes­sio­nell – un­ab­hän­gig da­von, ob er per E-Mail ver­schickt oder in di­gi­ta­len Sys­te­men ab­ge­legt wird. Ge­ra­de bei of­fi­zi­el­ler Kor­re­spon­denz kann das den Ein­druck von Nach­läs­sig­keit ver­mit­teln und das Image von Frei­be­ruf­lern oder Or­ga­ni­sa­tio­nen ne­ga­tiv be­ein­flus­sen.

Dar­über hin­aus ver­bes­sern qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Scans auch die Bar­rie­re­frei­heit: Screen­rea­der kön­nen den Text deut­lich zu­ver­läs­si­ger er­fas­sen, was ins­be­son­de­re für Men­schen mit Seh­be­hin­de­run­gen ent­schei­dend ist.

Der Screenshot zeigt einen direkten Vergleich zweier Scan-Ergebnisse desselben Dokuments in einer vertikalen Split-Ansicht. Im oberen Bereich wurde das Dokument mit NAPS2 inklusive aktivierter OCR-Funktion erfasst, während im unteren Bereich das identische Dokument mit dem unter Ubuntu standardmäßig verfügbaren Tool Simple Scan digitalisiert wurde. Beide Ergebnisse werden in einer typischen PDF-Ansicht dargestellt, inklusive Suchfeld – ein entscheidendes Detail für die Bewertung der Texterkennung. Im oberen Segment fällt sofort die höhere Scanqualität auf. Die Weißflächen wirken deutlich homogener und frei von störendem Bildrauschen („Griesel“), was auf eine saubere Verarbeitung und bessere Signalaufbereitung beim Scanprozess hinweist. Auch die Graustufen sind klar differenziert und tendieren zu einem neutralen, gleichmäßigen Grau, anstatt in fleckige oder kontrastarme Bereiche zu kippen. Das Schriftbild ist scharf, die Kanten sind sauber definiert – ideale Voraussetzungen für eine zuverlässige OCR-Erkennung. Diese funktioniert hier auch erwartungsgemäß: Im Suchfeld wurde exemplarisch nach einem Begriff gesucht, und das System ist in der Lage, den Text innerhalb des Dokuments korrekt zu identifizieren und anzuspringen. Das ist ein klares Indiz dafür, dass es sich nicht nur um ein einfaches Rasterbild handelt, sondern um ein strukturiertes, maschinenlesbares PDF mit hinterlegter Textebene. Genau das ist die Grundlage für moderne Workflows, etwa für Archivierung, Volltextsuche oder KI-gestützte Weiterverarbeitung. Im unteren Bereich hingegen zeigt sich das Ergebnis von Simple Scan – und damit die typischen Limitierungen des Bordmittels. Die Scanfläche wirkt sichtbar unruhiger, mit leichtem Hintergrundrauschen und weniger konsistenten Grauwerten. Der Text erscheint weicher, teilweise minimal verschwommen, wodurch die Kantenschärfe leidet. Noch gravierender ist jedoch das Fehlen einer funktionierenden OCR-Ebene: Trotz identischer Suchanfrage kann kein Treffer erzielt werden, was darauf hinweist, dass entweder gar keine Texterkennung stattgefunden hat oder diese nicht korrekt eingebettet wurde. Technisch betrachtet handelt es sich hier also um den Unterschied zwischen einem reinen Bildscan und einem vollwertigen, durchsuchbaren Dokument. Während NAPS2 standardmäßig ein qualitativ hochwertiges, OCR-optimiertes Ergebnis liefert, bleibt Simple Scan auf einem funktionalen, aber letztlich unzureichenden Niveau stehen. Für einfache Zwecke mag das genügen – für professionelle Anwendungen, saubere Archivierung oder automatisierte Verarbeitung jedoch nicht. Der Vergleich macht damit deutlich: Wer unter Ubuntu Wert auf hochwertige Scans legt, kommt an spezialisierten Tools wie NAPS2 in Kombination mit eSCL/AirScan kaum vorbei. Das Bordmittel erfüllt seinen Zweck – mehr aber auch nicht. Ein Vergleich vom TÜV Rheinland-Pfalz in Kooperation mit pinguin.gws2.de - deutschsprachiges Ubuntu-Handbuch März 2026

Ubun­tu-An­wen­der soll­ten da­her das funk­ti­ons­ar­me Bord­mit­tel mei­den und statt­des­sen auf NAPS2 set­zen. Die quell­of­fe­ne Soft­ware² ar­bei­tet zu­ver­läs­sig mit mo­der­nen eS­CL-Scan­nern zu­sam­men und er­mög­licht das Spei­chern von Do­ku­men­ten in den For­ma­ten PDF, PNG, JPEG und TIFF.

ℹ️ eS­CL (AirScan) ba­siert auf HTTP/HTTPS und er­mög­licht die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Scan­nern oh­ne her­stel­ler­spe­zi­fi­sche Trei­ber. Der Stan­dard wird von vie­len Her­stel­lern (z. B. HP, Brot­her, Ep­son) un­ter­stützt und ver­mei­det pro­prie­tä­re Ab­hän­gig­kei­ten. Für Ubun­tu-Nut­zer be­deu­tet das: bes­se­re Lang­zeit­kom­pa­ti­bi­li­tät und deut­lich ge­rin­ge­rer War­tungs­auf­wand.

NAPS2 installieren

Für die In­stal­la­ti­on der leis­tungs­fä­hi­gen Scan-Soft­ware NAPS2 un­ter Ubun­tu ist zu­nächst der Down­load der pas­sen­den In­stal­la­ti­ons­da­tei er­for­der­lich. Da­zu wird die of­fi­zi­el­le Web­sei­te des Pro­jekts auf­ge­ru­fen und die ak­tu­el­le DEB-Da­tei für 64-Bit-Sys­te­me (x64) her­un­ter­ge­la­den.

Der Screenshot zeigt einen Ausschnitt der offiziellen Download-Seite von NAPS2 im Bereich „Linux“ und stellt die verschiedenen Installationsoptionen übersichtlich in Tabellenform dar. Im Fokus steht dabei die Auswahl der passenden Installationspakete für unterschiedliche Systemarchitekturen und Paketformate. Im oberen Bereich der Tabelle sind die klassischen distributionsspezifischen Pakete gelistet. Für Debian-basierte Systeme wie Ubuntu wird ein „Installer (x64)“ im DEB-Format angeboten, der mit einer Dateigröße von 16,4 MB ausgewiesen ist. Diese Variante ist für die meisten Desktop-Systeme die richtige Wahl, da sie sich nahtlos in das Paketmanagement von Ubuntu integriert. Alternativ steht auch eine ARM64-Version bereit, die insbesondere für energieeffiziente Systeme oder spezielle Hardwareplattformen relevant ist. Zusätzlich werden RPM-Pakete für Red-Hat-basierte Distributionen wie Fedora oder Rocky Linux angeboten, ebenfalls jeweils für x64 und ARM64. Darunter folgen Flatpak-Pakete, die distributionsunabhängig eingesetzt werden können. Diese Variante bringt ihre eigenen Abhängigkeiten mit und eignet sich besonders für Umgebungen, in denen eine möglichst isolierte und portable Installation bevorzugt wird. Allerdings kann es hier – je nach Setup – zu Einschränkungen bei der Scanneranbindung kommen, insbesondere wenn proprietäre oder spezielle SANE-Treiber benötigt werden. Die Tabelle selbst ist klar strukturiert: Links wird die jeweilige Architektur und Installationsart angegeben, mittig das Paketformat (z. B. „deb“, „rpm“, „flatpak“) und rechts die jeweilige Dateigröße. Diese Darstellung ermöglicht es auch weniger technikaffinen Nutzern, schnell die passende Version für ihr System zu identifizieren. Unterhalb der Tabelle befindet sich ein Zeitstempel („Last updated August 30, 2025“), der auf die Aktualität der bereitgestellten Version hinweist. Ergänzend werden weiterführende Links angeboten, darunter Changelog, Prüfsummen (Hashes), GPG-Schlüssel sowie der Quellcode. Diese Elemente sind insbesondere für fortgeschrittene Nutzer relevant, die Wert auf Integritätsprüfung, Nachvollziehbarkeit und Transparenz legen – typische Merkmale eines etablierten Open-Source-Projekts. Insgesamt vermittelt der Screenshot einen technisch aufgeräumten und professionellen Eindruck. Die klare Trennung nach Plattform, Architektur und Paketformat unterstreicht den Anspruch von NAPS2, als plattformübergreifende Scanlösung für unterschiedliche Einsatzszenarien zu fungieren – von klassischen Desktop-Systemen bis hin zu spezialisierten Linux-Setups. GWS2.de - März 2026

Nach dem Down­load be­fin­det sich die Da­tei üb­li­cher­wei­se im Ver­zeich­nis „Down­loads“. Ein Dop­pel­klick führt un­ter Ubun­tu da­zu, das Pa­ket mit der Ar­chiv­ver­wal­tung zu öff­nen – tech­nisch mög­lich, aber nicht ziel­füh­rend. Der kor­rek­te Weg ist ein Rechts­klick auf die Da­tei, ge­folgt von „Öff­nen mit“ und an­schlie­ßend „An­wen­dungs­zen­trum“. Da­durch wird das Pa­ket sau­ber als in­stal­lier­ba­re Soft­ware er­kannt.

Der Screenshot zeigt eine dreiteilige, vertikal angeordnete Darstellung des Installationsprozesses von NAPS2 unter Ubuntu 24.04.4 LTS und bildet damit den kompletten Weg von der heruntergeladenen Datei bis zur installierten Anwendung ab. Im oberen Bereich ist der Dateimanager („Persönlicher Ordner > Downloads“) zu sehen. Dort liegt die zuvor heruntergeladene Installationsdatei „naps2-8.2.1-linux-x64.deb“, die visuell durch ein typisches Paket-Icon hervorgehoben wird. Rechts daneben erscheint eine kontextbezogene Aktion mit dem Hinweis „Mit Anwendungszentrum öffnen“, was bereits den korrekten Installationsweg signalisiert. Dieser Schritt ist entscheidend, da Ubuntu DEB-Pakete standardmäßig nicht immer direkt als Softwareinstallation interpretiert, sondern alternativ auch mit weniger geeigneten Werkzeugen öffnen kann. Der mittlere Abschnitt zeigt das Ubuntu-Anwendungszentrum nach dem Öffnen der DEB-Datei. Die Anwendung „naps2“ wird hier mit einer kurzen Beschreibung („Scan documents to PDF and more, as simply as possible.“) dargestellt. Ergänzend werden technische Metadaten wie die Paketgröße (17,16 MB) sowie Lizenzinformationen angezeigt. Zentral im Fokus steht die grüne Schaltfläche „Installieren“, über die der eigentliche Installationsprozess angestoßen wird. Dieser Schritt integriert die Software sauber in das System und sorgt dafür, dass Abhängigkeiten korrekt behandelt werden. Im unteren Bereich ist schließlich das Ergebnis der erfolgreichen Installation zu sehen. In der Anwendungsübersicht von Ubuntu wurde nach „NAPS2“ gesucht, wodurch das entsprechende Programm-Icon angezeigt wird. Das Icon selbst zeigt stilisiert einen Flachbettscanner mit eingelegtem Dokument – passend zur Funktion der Software. Die Anwendung ist damit vollständig installiert und kann direkt gestartet werden. Insgesamt verdeutlicht der Screenshot einen sauberen, nachvollziehbaren Installationsablauf unter Ubuntu: vom manuellen Download eines DEB-Pakets über die systemkonforme Installation im Anwendungszentrum bis hin zur Integration in die grafische Oberfläche. Gerade für Nutzer, die nicht ausschließlich mit der Kommandozeile arbeiten möchten, stellt dieser Weg eine praxisnahe und zuverlässige Methode dar. Deutsches Ubuntu-Handbuch

Im nächs­ten Schritt öff­net sich das Ubun­tu-An­wen­dungs­zen­trum mit ei­ner De­tail­an­sicht des Pa­kets. Dort steht ei­ne grü­ne Schalt­flä­che „In­stal­lie­ren“ be­reit, über die der In­stal­la­ti­ons­vor­gang ge­star­tet wird. Ge­ge­be­nen­falls weist Ubun­tu dar­auf hin, dass es sich um Soft­ware ei­nes Dritt­an­bie­ters han­delt. Die­ser Hin­weis ist rein for­ma­ler Na­tur: NAPS2 ist ein eta­blier­tes Open-Source-Pro­jekt, das seit vie­len Jah­ren ak­tiv ge­pflegt wird und sich in der Pra­xis als zu­ver­läs­sig und un­kri­tisch er­wie­sen hat.

Der Screenshot zeigt eine klar strukturierte Übersicht eines Systemprofils mit der Bezeichnung „Systemprofil – Testumgebung“ und dient offensichtlich der transparenten Dokumentation der eingesetzten Hard- und Softwarebasis. Im oberen Bereich ist ein Zeitstempel („Stand: 03/2026“) angegeben, was die Aktualität der Testumgebung unterstreicht und für Nachvollziehbarkeit sorgt. Die Darstellung ist in mehrere logisch getrennte Abschnitte gegliedert, die jeweils durch farblich hervorgehobene Überschriften voneinander abgegrenzt sind. Im Bereich „System“ werden die grundlegenden Plattformdaten aufgeführt. Als Betriebssystem kommt Ubuntu 24.04.4 LTS in der 64-Bit-Variante zum Einsatz, kombiniert mit dem Linux-Kernel 6.14.0-37-generic. Als Desktop-Umgebung wird GNOME in Version 46.0 verwendet. Ergänzend dazu ist das eingesetzte Hardwaremodell angegeben: ein Brother MFC-J4540DW(XL), also ein Multifunktionsgerät mit Scan-, Druck- und Kopierfunktion – zentral für die im Artikel behandelte Thematik. Der zweite Abschnitt „Software“ fokussiert sich auf die konkret eingesetzte Anwendung. Hier wird NAPS2 in Version 8.2.1.0 genannt, klassifiziert als Scanner-Software. Als Bezugsquelle ist explizit die Installation über eine DEB-Datei angegeben, was darauf hindeutet, dass die Software manuell installiert und nicht über ein klassisches Paketrepository bezogen wurde. Im dritten Bereich „Support & Einordnung“ wird die Software kontextuell bewertet. Die Erstveröffentlichung von NAPS2 wird auf das Jahr 2009 datiert, was auf eine lange Entwicklungs- und Reifephase hinweist. Der Punkt „Langzeit“ ist mit „Ja“ gekennzeichnet, was impliziert, dass es sich um ein nachhaltig gepflegtes Projekt handelt. Das „Niveau“ wird visuell über eine mehrstufige Balkenanzeige dargestellt, die ein mittleres bis gehobenes technisches Level signalisiert. Abschließend wird der typische Einsatzbereich definiert: Desktop- und Laptop-Systeme. Rechts im Bild befindet sich ein stilisiertes Emblem mit einem Pinguin – eine klare visuelle Referenz auf das Linux-Ökosystem. Ergänzt wird dieses Branding durch die Domain „pinguin.gws2.de“, was auf die Herkunft oder den Kontext der Dokumentation hinweist. Insgesamt vermittelt der Screenshot einen sehr strukturierten, fast schon technischen Datenblatt-Charakter. Die Kombination aus klaren Systemparametern, Softwareeinordnung und visuellem Branding sorgt für eine hohe Informationsdichte bei gleichzeitig guter Lesbarkeit – ideal für nachvollziehbare Test- und Vergleichsumgebungen. GWS2.de

Ubuntu-Scanner konfigurieren

Di­rekt nach dem ers­ten Pro­gramm­start emp­fiehlt es sich, links auf „Neu­es Pro­fil“ zu kli­cken. Da­durch wird ein Kon­fi­gu­ra­ti­ons­dia­log ge­öff­net, über den sich ein Sc­an­pro­fil an­le­gen lässt. Über die Schalt­flä­che „Ge­rät wäh­len“ kann an­schlie­ßend ein er­kann­ter Scan­ner aus der Lis­te aus­ge­wählt wer­den.

So­fern vom Ge­rät un­ter­stützt, soll­te der Trei­ber-Typ ma­nu­ell von „SANE“ auf „ESCL” um­ge­stellt wer­den.

  • In der Pra­xis führt das häu­fig zu sta­bi­le­ren Ver­bin­dun­gen, bes­se­rer Ge­rä­te­er­ken­nung im Netz­werk so­wie kon­sis­ten­te­ren Scan-Er­geb­nis­sen – ins­be­son­de­re bei mo­der­nen Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten.

Gleich­zei­tig ent­fällt die Ab­hän­gig­keit von dis­tri­bu­ti­ons­spe­zi­fi­schen SA­NE-Ba­ckends oder pro­prie­tä­ren Her­stel­ler­trei­bern.

Der Screenshot zeigt eine dreigeteilte Ansicht der Benutzeroberfläche von NAPS2 und dokumentiert den Prozess der Profilerstellung sowie der Geräteauswahl unter Linux. Im oberen Bereich ist die Hauptoberfläche der Anwendung zu sehen, in der die zentralen Funktionen über eine Symbolleiste erreichbar sind. Neben Optionen wie „Scannen“, „Profile“, „Optische Texterkennung“, „Importieren“ und „PDF speichern“ ist insbesondere der Bereich „Profile“ hervorgehoben. Ein Dropdown-Menü ist geöffnet, aus dem der Punkt „Neues Profil“ ausgewählt wurde – der Einstiegspunkt für die individuelle Konfiguration eines Scanvorgangs. Im mittleren Abschnitt wird daraufhin das Fenster „Profileinstellungen“ angezeigt. Hier können grundlegende Parameter für ein neues Scanprofil definiert werden. Dazu gehört unter anderem ein frei wählbarer Anzeigename, unter dem das Profil später gespeichert und wiederverwendet werden kann. Zentral ist jedoch die Auswahl des Scan-Geräts, die über die Schaltfläche „Gerät wählen“ initiiert wird. Dieser Schritt ist entscheidend, da hier die Schnittstelle zwischen Software und physischem Scanner festgelegt wird. Der untere Bereich zeigt den darauf folgenden Dialog „Gerät auswählen“, in dem verschiedene Anbindungsoptionen zur Verfügung stehen. Links ist der klassische „SANE-Treiber“ aufgeführt, der unter Linux traditionell für Scannerzugriffe verwendet wird. Daneben wird jedoch der „eSCL Treiber“ (AirScan) als aktive Auswahl angezeigt. Dieser moderne Ansatz nutzt standardisierte Netzwerkprotokolle auf Basis von HTTP/HTTPS und ermöglicht eine treiberlose Kommunikation mit kompatiblen Geräten. In der Liste wird zudem ein konkretes Gerät erkannt: ein Brother MFC-J4540DW, erreichbar über eine lokale IP-Adresse (10.0.0.11), was auf eine Netzwerkverbindung hindeutet. Zusätzlich stehen Optionen wie „Manuelle IP“ zur direkten Adressierung eines Geräts sowie „Immer fragen“ zur flexiblen Auswahl bei jedem Scanvorgang zur Verfügung. Die Benutzerführung ist dabei klar strukturiert: Über die Schaltflächen „Auswählen“ und „Abbrechen“ kann der Vorgang abgeschlossen oder verworfen werden. Insgesamt zeigt der Screenshot exemplarisch den Unterschied zwischen klassischer, backend-basierter Scanneranbindung über SANE und moderner, netzwerkbasierter Kommunikation via eSCL. Letztere bietet in vielen Fällen eine stabilere und wartungsärmere Lösung, insbesondere bei aktuellen Multifunktionsgeräten im Netzwerkbetrieb. Bildbearbeitung Veronika Helga Vetter - GWS2.de (März 2026)

In­ner­halb des­sel­ben Pro­fil-Me­nüs las­sen sich zu­dem zen­tra­le Sc­an­pa­ra­me­ter de­fi­nie­ren. Da­zu zäh­len un­ter an­de­rem die Auf­lö­sung (DPI), die ge­wünsch­te Sei­ten­grö­ße so­wie die Farb­tie­fe (z. B. Schwarz­weiß, Grau­stu­fen oder Far­be). Ei­ne sau­be­re Vor­kon­fi­gu­ra­ti­on spart hier lang­fris­tig Zeit und sorgt für re­pro­du­zier­ba­re, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Scan-Er­geb­nis­se.

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OCR-Texterkennung aktivieren

Um ge­scann­te Do­ku­men­te spä­ter in­ner­halb ei­nes PDF-Rea­ders durch­su­chen zu kön­nen, muss in NAPS2 zu­nächst die op­ti­sche Zei­chen­er­ken­nung (OCR) ein­ge­rich­tet wer­den. Da­zu führt der Weg über die Schalt­flä­che „Op­ti­sche Tex­terken­nung“.

Der Screenshot zeigt eine zweigeteilte Ansicht der OCR-Konfiguration innerhalb von NAPS2 und dokumentiert sowohl den Download der benötigten Sprachpakete als auch die anschließende Einrichtung der Texterkennung für den Scanprozess. Im oberen Bereich ist das Dialogfenster „OCR-Sprachpaket herunterladen“ geöffnet. Dieses erscheint, sobald die optische Texterkennung erstmals genutzt wird und noch keine passenden Sprachdaten vorhanden sind. Die Benutzeroberfläche bietet eine Auswahl verschiedener Sprachen, darunter Englisch, Deutsch, Arabisch, Französisch, Chinesisch und Griechisch. In diesem Fall wurden „English“ und „German“ aktiviert, was für den typischen Einsatz im deutschsprachigen Umfeld sinnvoll ist, da viele Dokumente gemischtsprachige Inhalte enthalten können. Unterhalb der Auswahl wird die geschätzte Downloadgröße von 19,9 MB angezeigt – ein Hinweis darauf, dass es sich um externe OCR-Daten handelt, die lokal nachgeladen werden müssen. Über die Schaltfläche „Download“ startet der automatisierte Abruf dieser Sprachpakete, die im Hintergrund von der Tesseract-OCR-Engine genutzt werden. Der untere Abschnitt zeigt im Anschluss das Fenster „Texterkennung einrichten“, in dem die eigentliche OCR-Konfiguration vorgenommen wird. Hier ist die Option „PDF mittels OCR durchsuchbar machen“ aktiviert, wodurch NAPS2 nach dem Scanvorgang automatisch eine Textebene in das erzeugte PDF einbettet. Als Texterkennungssprache ist „German“ ausgewählt, was die Erkennungsgenauigkeit für deutschsprachige Dokumente optimiert. Zusätzlich stehen mehrere Feinabstimmungen zur Verfügung. Der OCR-Modus ist auf „Am besten“ gesetzt, was in der Regel eine ausgewogene Kombination aus Geschwindigkeit und Genauigkeit darstellt. Die Option „Weißabgleich korrigieren und Rauschen entfernen“ ist aktiviert und sorgt für eine Vorverarbeitung des Scanbildes, bei der Kontrast optimiert und Störartefakte reduziert werden – ein entscheidender Faktor für präzise Texterkennung. Ebenfalls aktiv ist „OCR nach dem Scannen automatisch starten“, wodurch der gesamte Prozess ohne manuelle Zwischenschritte abläuft. Insgesamt verdeutlicht der Screenshot den vollständigen Workflow der OCR-Einrichtung in NAPS2: vom initialen Download der benötigten Sprachdaten bis hin zur automatisierten Integration der Texterkennung in den Scanprozess. Die klare Struktur und die praxisnahen Voreinstellungen ermöglichen auch weniger erfahrenen Nutzern eine schnelle und effektive Einrichtung, während gleichzeitig genügend Optionen für eine technisch saubere Feinjustierung vorhanden sind. Grafik-Bearbeitung von Veronika Helga Vetter - CEO Computerheld Linz (März 2026)Stan­dard­mä­ßig ist nur Eng­lisch vor­ausge­wählt. Für den deutsch­spra­chi­gen Ein­satz emp­fiehlt es sich, zu­sätz­lich „Ger­man“ zu ak­ti­vie­ren und an­schlie­ßend auf „Down­load“ zu kli­cken.

  • NAPS2 lädt dar­auf­hin au­to­ma­tisch die er­for­der­li­chen OCR-Da­ten (ba­sie­rend auf der Tes­seract-En­gi­ne) her­un­ter und in­te­griert die­se di­rekt in die An­wen­dung.

Nach er­folg­rei­cher Ein­rich­tung ist NAPS2 in der La­ge, ge­scann­te Do­ku­men­te nicht nur als Bild zu spei­chern, son­dern ei­ne durch­such­ba­re Text­ebe­ne in die PDF-Da­tei ein­zu­bet­ten. Da­durch wer­den In­hal­te auf­find­bar, ko­pier­bar und für wei­ter­füh­ren­de An­wen­dun­gen wie Ar­chi­vie­rung, Voll­text­su­che oder KI-ge­stütz­te Ana­ly­se nutz­bar ge­macht.

ℹ️ So­bald die OCR-Sprach­pa­ke­te in­te­griert wur­den, steht ei­ne zu­sätz­li­che Op­ti­on zur Ver­fü­gung, mit der sich Bild­rau­schen au­to­ma­tisch re­du­zie­ren lässt. In Kom­bi­na­ti­on mit ak­ti­vier­ter Tex­terken­nung und op­ti­mal ge­setz­ten Pa­ra­me­tern ent­ste­hen so ge­sto­chen schar­fe, durch­such­ba­re PDF-Do­ku­men­te.

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¹Opitz, Ru­dolf: Fo­tos für Pin­gui­ne: Scan­ner mit Li­nux nut­zen. In: c’t Nr. 12 (2021) S. 146.
²Zis­ler, Ha­rald: Sei­te für Sei­te. Kom­pak­tes Scan-Zen­trum Naps2. In: Li­nux User Nr. 9 (2025). S. 46.

Einfach drucken unter Ubuntu: HP-Drucker und IPP Everywhere im Alltagstest

👨🏼‍💻 Ein Gast­ar­ti­kel von Jörg Schnei­der, aus­ge­bil­de­ter Netz­werk- und Sys­tem­ad­mi­nis­tra­tor so­wie tech­ni­scher Lei­ter ei­nes PC-Vor-Ort-Diens­tes mit Li­nux-Ex­per­ti­se.

Es herrscht die all­ge­mei­ne Mei­nung, dass Mi­cro­soft mit dem 14. Ok­to­ber 2025 ei­ne Viel­zahl von Pri­vat­nut­zern in die Li­nux-Welt ge­trie­ben ha­be. Der All­tag beim Kun­den spie­gelt die­se The­se je­doch kaum wi­der. Wer ei­nen Win­dows-10-PC be­sitzt, nutzt die­sen meist wei­ter, so­lan­ge Ap­pli­ka­tio­nen und Spie­le funk­tio­nie­ren. Ar­gu­men­tie­re ich mit er­höh­ten Mal­wa­re- und Phis­hing-Ri­si­ken, lässt sich ein Teil der Kun­den zu ei­nem In­place-Up­grade über­re­den. Der an­de­re Teil sagt sinn­ge­mäß: „So­lan­ge der ro­te Re­gen­schirm von Avi­ra ne­ben der Uhr ge­spannt ist, kann mir nichts pas­sie­ren.“ Wer wech­selt al­so im Jahr 2026 tat­säch­lich zu Li­nux? Aus mei­ner Er­fah­rung sind es vor al­lem Nut­zer, bei de­nen noch Win­dows 7 oder Win­dows 8.1 läuft – und das sind weit­aus mehr, als man denkt. Die­se Men­schen ru­fen auch nicht an und sa­gen: „Kön­nen Sie mir Ubun­tu in­stal­lie­ren?“, son­dern: „Mein Pro­gramm XYZ geht nicht mehr, ich brau­che Win­dows 11.“ Vor Ort fin­de ich dann Lap­tops oder Desk­top-PCs vor, die 2012 bei Sa­turn ge­kauft wur­den.

Das Foto zeigt einen eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der zentral in einer weißen Fotobox platziert ist. Die gleichmäßig ausgeleuchtete Umgebung sorgt für einen neutralen, schattenfreien Hintergrund und lenkt den Blick vollständig auf das Gerät. Durch die weiße Umrahmung entsteht eine klare, reduzierte Bildkomposition, die den mobilen Drucker als zentrales Objekt in den Fokus rückt. Der Drucker selbst ist in klassischem Schwarz gehalten und hebt sich deutlich vom hellen Hintergrund ab. Das aufgestellte Bedienfeld ist aktiviert, das integrierte Display leuchtet und zeigt den Startbildschirm mit dem Menüpunkt „Einrichtung“. Dadurch wird unmittelbar vermittelt, dass sich das Gerät im betriebsbereiten Zustand befindet und ohne weitere Vorbereitung genutzt werden kann. Die vordere Papierzufuhrklappe ist geöffnet, und im Inneren liegt bereits weißes Druckerpapier eingelegt bereit. Diese geöffnete Konfiguration unterstreicht den praktischen Einsatzcharakter des Geräts und signalisiert, dass der Drucker unmittelbar einsatzfähig ist. Gleichzeitig wird die einfache Handhabung des mobilen Modells visuell nachvollziehbar dargestellt. Als akkubetriebener Drucker ist der HP OfficeJet 200 besonders für den mobilen Einsatz konzipiert. Diese Eigenschaft wird durch die aufgeräumte, minimalistische Inszenierung in der Fotobox bewusst hervorgehoben. Das Gerät wirkt dadurch unabhängig, kompakt und flexibel einsetzbar – sowohl im professionellen Umfeld als auch im privaten Alltag. Über die gesamte Aufnahme liegt ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht gelblichen, warmen Farbton verleiht. Trotz des klar technischen Motivs entsteht dadurch eine angenehme, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus moderner Hardware und warmer Farbgebung vermittelt bewusst eine Brücke zwischen Technik und Alltagstauglichkeit. Der Drucker erscheint nicht als nüchternes Arbeitsgerät, sondern als zugängliches, benutzerfreundliches Werkzeug. Die Bildästhetik hebt sich damit bewusst von klassischen, steril wirkenden Produktfotos ab und unterstreicht den praxisorientierten Charakter des Artikels. Das Foto transportiert nicht nur technische Information, sondern auch eine emotionale Komponente: Zuverlässigkeit, Einfachheit und Vertrauen in die Technik. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. Zuerst veröffentlicht auf GWS2.de (02/2026)

Stolz wer­den mir die Kauf­be­le­ge prä­sen­tiert: „Der hat mal 1.200 Eu­ro ge­kos­tet und bis­her im­mer ta­del­los funk­tio­niert.“ Na­tür­lich könn­te ich Win­dows 11 auf so ei­ne Kis­te prü­geln und der rö­deln­den HDD bei der In­stal­la­ti­on den Rest ge­ben. Doch mei­ne Ser­vice­zeit kos­tet Geld – und das ist es den Kun­den meist nicht wert.

  • „Ein neu­er ge­brauch­ter PC? War­um denn? Der funk­tio­niert ja noch!“

ℹ️ Für Men­schen oh­ne IT-Af­fi­ni­tät ha­ben Com­pu­ter ei­nen emo­tio­na­len Wert. An­ders als bei ei­nem Au­to in­ves­tie­ren vie­le je­doch nur un­gern in ih­ren elek­tro­ni­schen Freund – ob­wohl die­ser oft tau­sen­de Stun­den wert­vol­le Diens­te ge­leis­tet hat.

Die Lö­sung sol­cher Fäl­le liegt häu­fig in Ubun­tu oder Li­nux Mint. Doch wie heißt es so schön: „Die Lö­sung ei­nes Pro­blems ist oft ein neu­es Pro­blem.“ Er­staun­li­cher­wei­se ha­ben Win­dows-Um­stei­ger kaum Be­rüh­rungs­ängs­te mit Libre­Of­fice, Thun­der­bird oder Fire­fox. Der al­te Dru­cker hin­ge­gen soll auf je­den Fall wei­ter funk­tio­nie­ren.

Das Foto zeigt erneut den HP OfficeJet 200 Mobile Printer, diesmal mit einem klaren Fokus auf die kompakte Bauform und die Alltagstauglichkeit des mobilen Tintenstrahldruckers. Das Gerät ist vollständig geschlossen und ausgeschaltet. Sämtliche Klappen und Abdeckungen sind eingefahren, wodurch das schlanke, transportfähige Gesamtprofil sichtbar wird. Der Drucker ist leicht schräg zum Betrachter positioniert und präsentiert dadurch seine vollständige Seitenansicht. Diese Perspektive hebt das durchgängige schwarze Gehäuse sowie die abgerundeten Kanten und Ecken hervor, die dem Gerät ein modernes, zugleich robustes Erscheinungsbild verleihen. Das Design wirkt bewusst unaufdringlich und funktional, was den mobilen Einsatzzweck unterstreicht. Durch die geschlossene Darstellung wird die Handlichkeit des Modells in den Mittelpunkt gerückt. In dieser Konfiguration erinnert der Drucker eher an ein kompaktes Notebook-Zubehör als an ein klassisches Bürogerät. Die geringe Bauhöhe, das moderate Gewicht und die klaren Linien verdeutlichen, dass der HP OfficeJet 200 problemlos in einen Rucksack oder eine Laptoptasche passt und für den mobilen Einsatz konzipiert wurde. Technisch handelt es sich um einen A4-Tintenstrahldrucker mit integrierter WLAN-Funktion im 2,4-GHz-Band. Dadurch kann das Gerät flexibel über einen mobilen Hotspot, ein Smartphone-Tethering oder ein lokales Netzwerk betrieben werden. Alternativ ist auch der direkte Anschluss per USB möglich, was insbesondere unterwegs ohne verfügbare Funkverbindung von Vorteil ist. In Verbindung mit IPP Everywhere ist der Drucker sofort einsatzbereit, ohne dass auf dem Endgerät Treiber installiert werden müssen. Diese Eigenschaft macht ihn besonders attraktiv für wechselnde Arbeitsumgebungen, temporäre Arbeitsplätze und den mobilen Einsatz im Kundenumfeld. Wie beim vorherigen Motiv liegt auch über dieser Aufnahme ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Motivs eine harmonische, einladende Bildwirkung. Die Kombination aus klarer Produktdarstellung und warmer Farbgebung vermittelt Verlässlichkeit, Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Auch dieses Foto unterstreicht damit nicht nur die technischen Eigenschaften des Geräts, sondern transportiert bewusst den praktischen Nutzen im realen Einsatz: mobil, unkompliziert, robust und jederzeit einsatzbereit. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Da­bei han­delt es sich meist um ei­nen Ca­non-Tin­ten­strah­ler von 2014, der einst von ei­ner Markt­kauf-Pa­let­te ge­nom­men wur­de und heu­te ei­nen Zeit­wert von null Eu­ro be­sitzt. Manch­mal taucht auch ein Schwarz-Weiß-La­ser­dru­cker von Sam­sung auf, auf dem be­reits 1997 das Tes­ta­ment der Oma aus­ge­druckt wur­de.

  • Dass sol­che Ge­rä­te mit mo­der­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nicht funk­tio­nie­ren, ver­su­che ich dann zu er­klä­ren.

  • „Was wür­den Sie emp­feh­len? Ich ha­be eh schon mit ei­nem HP-Dru­cker ge­lieb­äu­gelt. Die gibt es güns­tig im Me­dia­Markt, und das ist ja ei­ne gu­te Mar­ke“, hö­re ich häu­fig.

HP-Dru­cker funk­tio­nie­ren un­ter Ubun­tu & Co. in der Re­gel zu­ver­läs­sig – dank HPLIP auch äl­te­re Mo­del­le. Al­ler­dings soll­te man bei der An­schaf­fung ge­nau auf die Mo­dell­be­zeich­nung ach­ten: Ein klei­nes „e“ am En­de steht meist für cloud­ba­sier­te Abo-Funk­tio­nen. Kurz­um: ge­rin­ge An­schaf­fungs­kos­ten – ho­he Fol­ge­kos­ten.

  • „Al­so soll ich für mein neu­es Li­nux-Sys­tem ei­nen HP-Dru­cker kau­fen?“, wer­de ich in sol­chen Ge­sprä­chen häu­fig ge­fragt.
  • „Sie kön­nen kau­fen, was Sie möch­ten – so­lan­ge das Ge­rät IPP Ever­y­whe­re un­ter­stützt. Das ist bei mo­der­nen Mo­del­len von Brot­her und HP der Fall.“

Als pro­fes­sio­nel­ler IT-Dienst­leis­ter ha­be ich bei Kun­den­ter­mi­nen grund­sätz­lich ei­nen Ubun­tu-Lap­top so­wie mei­nen HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter da­bei.

Der Screenshot zeigt die Druckerverwaltung von Ubuntu 24.04.3 LTS in der Standardkonfiguration mit CUPS 2.4.7, wie sie unmittelbar nach der Installation ausgeliefert wird. Abgebildet ist ein per USB angeschlossener HP OfficeJet 200 Mobile Printer, der vom System automatisch erkannt und ohne manuelle Treiberinstallation eingerichtet wurde. Die Oberfläche stammt aus dem GNOME-Kontrollzentrum und dient als grafisches Frontend für den CUPS-Druckdienst. Im oberen Bereich ist das Detailfenster des Druckers mit der Bezeichnung. HP_OfficeJet_200_Mobile_Series_C7C0DB_USB“ zu sehen. Dieser automatisch generierte Name setzt sich aus der Modellbezeichnung, einer gerätespezifischen Kennung sowie der Anschlussart zusammen und dient CUPS als interne Warteschlangenbezeichnung. Als Standort ist „LOCAL“ eingetragen, was eine rein organisatorische Funktion hat und keinen Einfluss auf die technische Konfiguration besitzt. Besonders aufschlussreich ist die angezeigte Geräteadresse „HP OfficeJet 200 Mobile Series [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local“. Sie verdeutlicht, dass der Drucker trotz USB-Verbindung als IPP-Netzwerkdienst angesprochen wird. Über IPP-over-USB stellt das Gerät seine Druckfunktionen per Internet Printing Protocol zur Verfügung und wird über mDNS beziehungsweise Avahi automatisch im System bekannt gemacht. Der Drucker emuliert damit aus Sicht des Betriebssystems einen Netzwerkdrucker, was die Grundlage für das treiberlose Drucken nach dem IPP-Everywhere-Standard bildet. Als verwendeter Treiber wird lediglich „HP OfficeJet 200 Mobile Series“ angezeigt. Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen herstellerspezifischen Treiber mit PPD-Datei, sondern um eine von CUPS dynamisch erzeugte virtuelle Warteschlange. Die notwendigen Druckparameter wie unterstützte Formate, Auflösung, Duplex-Fähigkeit und Farbräume werden direkt vom Gerät über IPP-Attribute bereitgestellt und von CUPS zur Laufzeit ausgewertet. Die darunter angebotenen Optionen zur manuellen Treiberwahl oder PPD-Installation sind vorhanden, werden in diesem Fall jedoch nicht benötigt, da das Gerät vollständig driverless betrieben wird. Im unteren Bereich des Screenshots ist die Übersicht der eingerichteten Drucker zu sehen. Dort erscheint derselbe Drucker mit verkürztem Namen, ergänzt durch die automatisch erkannte Modellbezeichnung „HP OfficeJet 200 Mobile Series“. Der Status wird mit „Bereit“ angezeigt, was signalisiert, dass der CUPS-Dienst aktiv ist, der Drucker erreichbar ist, der IPP-Endpunkt korrekt antwortet und keine Störungen in der Warteschlange vorliegen. Zusätzlich wird angezeigt, dass aktuell keine Druckaufträge anstehen. Insgesamt dokumentiert der Screenshot exemplarisch die moderne Druckerintegration unter Ubuntu 24.04.3 LTS: Ein mobiler USB-Drucker wird automatisch erkannt, über IPP eingebunden und ohne proprietäre Treiber sofort betriebsbereit gemacht. Die gesamte Konfiguration basiert auf offenen Standards und dynamischer Geräteerkennung, wodurch klassische Treiberpakete und manuelle Einrichtungsschritte vollständig entfallen. Damit veranschaulicht die Aufnahme praxisnah, wie „Driverless Printing“ mit CUPS und IPP Everywhere im Alltag zuverlässig funktioniert. Computerheld Linz - Jörg Schneider - Februar 2026

Mit die­sem ak­ku­be­trie­be­nen Dru­cker kann ich mei­nen Kun­den di­rekt vor Ort de­mons­trie­ren, wie mo­der­ne Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen dank IPP Ever­y­whe­re voll­stän­dig trei­ber­los dru­cken.

ℹ️ IPP Ever­y­whe­re ist ein seit 2016 stan­dar­di­sier­tes Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP. Der Dru­cker stellt sei­ne Fä­hig­kei­ten über Get-Printer-Attributes selbst für CUPS be­reit. Un­ter­stützt wer­den un­ter an­de­rem PDF/PWG-Ras­ter, Auf­lö­sung, Du­plex­be­trieb und Farb­räu­me, voll­stän­dig oh­ne PPD-Da­tei­en oder her­stel­ler­spe­zi­fi­sche Trei­ber.

Treiberlos drucken unter Linux mit IPP Everywhere – mobiler HP-Drucker im Einsatz
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Mo­der­ne Dru­cker be­nö­ti­gen un­ter Ubun­tu heu­te in der Re­gel kei­ne auf­wen­di­ge Trei­ber­instal­la­ti­on mehr. So­bald ein Ge­rät per USB oder über das Netz­werk ver­bun­den wird, mel­det es sich sinn­ge­mäß:

  • „Hal­lo, ich bin ein Dru­cker.“

Der Li­nux-Druck­ser­ver CUPS ant­wor­tet dar­auf über IPP:

  • „Hal­lo Dru­cker, wie heißt du und was kannst du?“

An­schlie­ßend über­mit­telt das Ge­rät sei­ne tech­ni­schen Ei­gen­schaf­ten. Auf die­ser Ba­sis er­stellt CUPS au­to­ma­tisch ei­nen Trei­ber, der in der Re­gel nur tem­po­rär im Ar­beits­spei­cher exis­tiert. Möch­te der Be­nut­zer bei­spiels­wei­se ei­ne PDF-Da­tei aus­dru­cken, durch­läuft der Druck­auf­trag fol­gen­de Ver­ar­bei­tungs­ket­te:

Ap­pli­ka­ti­on → PDF → CUPS → IPP Ever­y­whe­re → Dru­cker

Be­trach­tet man die Kon­fi­gu­ra­ti­on di­rekt im CUPS-Web­in­ter­face, lässt sich gut nach­voll­zie­hen, wie Ubun­tu den an­ge­schlos­se­nen Dru­cker ein­ge­bun­den hat.

HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Se­ries [C7C0DB] (USB)._ipp._tcp.local

Der vor­de­re Teil stellt den au­to­ma­tisch ge­ne­rier­ten CUPS-Dru­cker­na­men dar. Der hin­te­re Ab­schnitt ver­deut­licht, dass das per USB an­ge­schlos­se­ne Ge­rät als IPP-Netz­werk­dru­cker emu­liert wird, um das In­ter­net Prin­ting Pro­to­col nut­zen zu kön­nen.

Der Screenshot zeigt die webbasierte Verwaltungsoberfläche von CUPS, aufgerufen über die lokale Adresse http://localhost:631, wie sie unter Ubuntu 24.04.3 LTS mit der standardmäßig installierten Version CUPS 2.4.7 bereitgestellt wird. Dargestellt ist die Druckerübersicht innerhalb des Administrationsbereichs, welche eine tabellarische Auflistung aller eingerichteten Druckwarteschlangen enthält. In der Tabelle sind mehrere Spalten sichtbar, darunter „Beschreibung“, „Ort“ sowie „Hersteller und Modell“. In der Spalte „Beschreibung“ erscheint der automatisch vergebene Name „HP_OfficeJet_200_Mobile_Series…“, der aus der Modellbezeichnung und einer gerätespezifischen Kennung abgeleitet wurde und intern als Queue-Identifier dient. Diese Bezeichnung entspricht der zuvor in der grafischen Druckerverwaltung angelegten Warteschlange und stellt die zentrale Referenz für alle Druckaufträge dar. In der Spalte „Ort“ ist der Eintrag „LOCAL“ vermerkt. Diese Angabe dient ausschließlich der organisatorischen Zuordnung und hat keinen Einfluss auf die technische Kommunikation mit dem Drucker. Sie signalisiert lediglich, dass es sich um ein lokal angebundenes beziehungsweise lokal verwaltetes Gerät handelt und nicht um eine externe Netzwerkfreigabe. Besonders aufschlussreich ist die Spalte „Hersteller und Modell“, in der der Eintrag „HP Printer, driverless, 2.0.0“ angezeigt wird. Diese Bezeichnung verdeutlicht, dass der Drucker nicht über einen klassischen herstellerspezifischen Treiber oder eine statische PPD-Datei angesprochen wird, sondern über das standardisierte Driverless-Printing-Profil auf Basis von IPP Everywhere. Der Zusatz „2.0.0“ verweist auf die verwendete Protokoll- beziehungsweise Profilversion, mit der CUPS die vom Drucker bereitgestellten Fähigkeiten interpretiert. Die Anzeige „driverless“ bestätigt, dass CUPS sämtliche Druckparameter dynamisch über IPP vom Gerät abruft und daraus zur Laufzeit eine virtuelle Warteschlange erzeugt. Eigenschaften wie unterstützte Druckformate, Auflösungen, Duplex-Funktion, Farbmodi und Medienformate werden nicht lokal hinterlegt, sondern bei Bedarf direkt vom Drucker abgefragt. Dadurch entfällt die Installation und Pflege herstellerspezifischer Treiberpakete vollständig. Der Screenshot dokumentiert damit die interne Sicht von CUPS auf den eingerichteten HP OfficeJet 200: Aus Sicht des Druckservers handelt es sich um einen normkonformen IPP-Drucker, der vollständig über offene Standards integriert ist. Die Konfiguration basiert auf automatischer Erkennung, Protokollabfrage und dynamischer Profilgenerierung. Dies stellt den technischen Gegenpart zur zuvor gezeigten grafischen Einrichtung dar und belegt, dass die Driverless-Integration nicht nur oberflächlich funktioniert, sondern auch auf der CUPS-Ebene korrekt umgesetzt wurde. Insgesamt verdeutlicht die Aufnahme, dass Ubuntu den Drucker nicht als Sonderfall mit proprietärer Sonderbehandlung verwaltet, sondern als vollständig standardkonformes IPP-Gerät. Dadurch wird eine langfristig wartbare, updatefeste und distributionsunabhängige Druckkonfiguration gewährleistet, die ohne zusätzliche Softwarepakete auskommt. Das Ubuntu Handbuch 2026

Die Kenn­zeich­nung „dri­ver­less“ ver­weist auf das stan­dar­di­sier­te Dri­ver­less-Prin­ting-Pro­fil auf Ba­sis von IPP Ever­y­whe­re, bei dem sämt­li­che Druck­pa­ra­me­ter dy­na­misch vom Ge­rät be­reit­ge­stellt wer­den.

Keine Treiber nötig

Die Zei­ten, in de­nen Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen nur mit gro­ßem Auf­wand zum Dru­cken be­wegt wer­den konn­ten, sind längst vor­bei. Zu­min­dest bei Mo­del­len von HP und Brot­her gilt heu­te: An­ste­cken – fer­tig.

  • „Aber es muss doch Ein­schrän­kun­gen ge­ben, sonst wür­den die Her­stel­ler kei­ne Win­dows-Trei­ber an­bie­ten“, könn­te man nun ein­wen­den.

Die­ser Ge­dan­ke ist nicht ganz un­be­grün­det.

Das Foto zeigt den eingeschalteten HP OfficeJet 200 Mobile Printer in einer weißen Fotobox mit bewusst reduziertem Hintergrund. Im Vergleich zu den vorherigen Aufnahmen steht hier nicht die äußere Form, sondern die innere Technik des Geräts im Mittelpunkt. Durch die gleichmäßige, helle Ausleuchtung wird der Blick gezielt auf den geöffneten Patronenbereich gelenkt. Die obere Abdeckung des Druckers ist geöffnet, wodurch der automatische Wartungsmechanismus aktiviert wurde. In diesem Zustand fährt das Gerät die Druckköpfe in die Wechselposition, sodass die eingesetzten Tintenpatronen vollständig sichtbar sind. Im Inneren sind zwei HP Originalpatronen der Serie 62 eingesetzt: eine Farbpatrone mit magentafarbener Kennzeichnung sowie eine schwarze Patrone für den Monochromdruck. Beide Patronen sind sauber eingesetzt und deutlich erkennbar beschriftet, was die Wartungsfreundlichkeit des Geräts unterstreicht. Der Innenraum des Druckers wirkt ausgesprochen gepflegt und neuwertig. Es sind keine Staubrückstände, Tintenreste oder Abnutzungsspuren sichtbar, obwohl das Gerät regelmäßig im praktischen Einsatz verwendet wird. Diese optische Qualität vermittelt den Eindruck eines robusten, langlebigen Arbeitsgeräts, das nicht nur für gelegentliche Nutzung, sondern für den dauerhaften Alltagseinsatz konzipiert ist. Die Aufnahme verdeutlicht damit auch den qualitativen Anspruch des Modells. Mit einem Anschaffungspreis von über 200 Euro handelt es sich nicht um ein einfaches Einsteigergerät, sondern um ein hochwertiges mobiles Arbeitswerkzeug. Der Preis erklärt sich nicht allein durch den integrierten Akku, sondern durch die insgesamt solide Verarbeitung, die Zuverlässigkeit der Mechanik und die für den professionellen Einsatz ausgelegte Konstruktion. Der Drucker erscheint hier bewusst nicht als günstiges Verbrauchsprodukt, sondern als langfristig nutzbares Arbeitsmittel. Besonders gut sichtbar ist die hochgeklappte Abdeckung mit der integrierten Bedienanleitung auf der Innenseite. Dort sind in Form von Piktogrammen die einzelnen Schritte zum Patronenwechsel dargestellt. Der Vorgang ist auf drei klar verständliche Schritte reduziert und kann ohne technisches Vorwissen durchgeführt werden. Diese visuelle Anleitung macht deutlich, dass Wartungsarbeiten bewusst niedrigschwellig gestaltet wurden und auch von technisch wenig versierten Anwendern problemlos bewältigt werden können. Wie bei den übrigen Aufnahmen liegt auch über diesem Foto ein dezenter Vintage-Filter, der dem Bild einen leicht warmen, gelblichen Farbton verleiht. Dadurch entsteht trotz des technischen Innenlebens eine angenehme, einladende Atmosphäre. Die Kombination aus sichtbarer Mechanik, sauberer Verarbeitung und warmer Farbgebung verbindet Technik und Alltag auf harmonische Weise. Insgesamt transportiert die Aufnahme die zentrale Aussage des gesamten Artikels: Der HP OfficeJet 200 ist kein fragiles Konsumgerät, sondern ein zuverlässiges, wartungsfreundliches und hochwertiges Arbeitsinstrument. Er ist für den täglichen Einsatz konzipiert, robust genug für den mobilen Betrieb und gleichzeitig einfach genug in der Handhabung, um auch ohne technische Vorkenntnisse sicher genutzt zu werden. Als Urheber wird angegeben: Foto: Sascha Vetter, Ubuntu-Blogger seit 2013. GWS2.de (02/2026)

Bei mei­nem HP Of­fice­Jet 200 Mo­bi­le Prin­ter muss ich bei­spiels­wei­se auf die An­zei­ge des Tin­ten­füll­stands ver­zich­ten, da das CUPS-Web­in­ter­face die­se In­for­ma­ti­on nicht be­reit­stellt. Ver­mut­lich wä­re hier­für der Ein­satz von HPLIP not­wen­dig. Auch Firm­ware-Up­dates las­sen sich nicht di­rekt vom PC aus durch­füh­ren, son­dern müs­sen am Ge­rät selbst an­ge­sto­ßen wer­den. Im All­tag spielt das je­doch kaum ei­ne Rol­le, da ich die Druck­ein­stel­lun­gen be­quem über die Tas­ten­kom­bi­na­ti­on Strg + D vor­neh­me.

Der Screenshot zeigt den systemweiten Druckdialog von Ubuntu, wie er beim Drucken einer PDF-Datei aus Firefox Version 147 über die Tastenkombination Strg + D aufgerufen wird. Die Darstellung stammt aus der GTK-basierten Druckschnittstelle, die als einheitliches Frontend für Anwendungen und den CUPS-Druckdienst fungiert. Sie stellt die zentrale Benutzeroberfläche für das sogenannte Application Printing unter Linux dar. Im oberen Bereich des Fensters ist der Titel „Drucken“ sichtbar, ergänzt durch die Angabe „1 Blatt Papier“, welche signalisiert, dass das aktuell geöffnete Dokument aus einer einzelnen Seite besteht. Direkt darunter befindet sich das Auswahlfeld „Ziel“, in dem der konfigurierte Drucker „HP_OfficeJet_200_…“ ausgewählt ist. Dabei handelt es sich um die zuvor eingerichtete, driverless betriebene CUPS-Warteschlange des mobilen HP OfficeJet 200. Die Einbindung erfolgt über IPP Everywhere, ohne dass herstellerspezifische Treiber installiert wurden. Unterhalb der Druckerauswahl befindet sich der Bereich „Kopien“, in dem die Anzahl der Ausdrucke eingestellt werden kann. Im dargestellten Zustand ist eine einzelne Kopie konfiguriert. Darauf folgt der Abschnitt „Seiten“, der aktuell auf „Alle“ gesetzt ist und damit den vollständigen Ausdruck des Dokuments vorsieht. Alternativ könnten hier einzelne Seitenbereiche oder benutzerdefinierte Seitenfolgen definiert werden. Der nächste Eintrag betrifft den „Farbmodus“. Dieser ist auf „Farbe“ eingestellt, was bedeutet, dass der Druckauftrag in voller Farbdarstellung an den Drucker übertragen wird. Diese Option wird dynamisch vom Gerät über IPP bereitgestellt und von CUPS automatisch in den Dialog integriert. Sie belegt, dass der Drucker seine Farb- und Medienfähigkeiten korrekt an das System meldet. Im unteren Bereich ist der Abschnitt „Weniger Einstellungen“ sichtbar, der standardmäßig eingeklappt ist. Darunter wird exemplarisch die Option „Papiergröße“ angezeigt, welche aktuell auf „A4“ gesetzt ist. Diese Voreinstellung entspricht dem in Mitteleuropa üblichen Standardformat und wird entweder vom System oder vom Druckerprofil übernommen. Weitere Detailoptionen wie Ränder, Skalierung, Duplexbetrieb oder Auflösung sind in diesem Bereich bei Bedarf ebenfalls verfügbar. Auffällig ist, dass der gesamte Dialog ohne sichtbare herstellerspezifische Erweiterungen auskommt. Es werden ausschließlich generische, standardisierte Druckoptionen angezeigt, die von CUPS und dem IPP-Everywhere-Profil bereitgestellt werden. Dies verdeutlicht, dass Firefox den Druckauftrag vollständig über die systemweite Druckinfrastruktur abwickelt und keine eigene Rendering- oder Treiberlogik implementiert. Der Screenshot dokumentiert damit exemplarisch den praktischen Nutzen von driverlosem Drucken unter Linux: Eine PDF-Datei kann direkt aus einer Anwendung heraus über eine einheitliche Oberfläche gedruckt werden, ohne dass zusätzliche Treiber, Konfigurationswerkzeuge oder proprietäre Erweiterungen erforderlich sind. Die Kommunikation zwischen Anwendung, CUPS und Drucker erfolgt vollständig standardkonform über IPP, wobei alle relevanten Parameter automatisch ausgehandelt werden. Insgesamt zeigt die Aufnahme, wie nahtlos sich moderne Drucker in den Linux-Desktop integrieren lassen. Der Benutzer interagiert ausschließlich mit einer klar strukturierten, stabilen Oberfläche, während die komplexe Protokoll- und Gerätekommunikation vollständig im Hintergrund abläuft. Der Druckvorgang wird dadurch auf ein Minimum an Bedienaufwand reduziert und entspricht in seiner Einfachheit heutigen Plug-and-Play-Erwartungen. GWS2.de

Für HP DeskJet oder Of­fice­Jet Mo­del­le - al­so die, bei de­nen das Pa­pier kei­nen ei­ge­nen Schacht hat - wür­de ich dru­cken und scan­nen stets un­kom­pli­ziert via IPP Ever­y­whe­re durch­füh­ren. Bei grö­ße­ren Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten macht die In­stal­la­ti­on von HPLIP ver­mut­lich Sinn, um gra­nu­la­re­re Ein­stel­lun­gen zu tref­fen und die Qua­li­ty-of-Life-Fea­tures zu nut­zen.

Der Screenshot zeigt ein grafisch aufbereitetes Systemprofil mit der Überschrift „Systemprofil-Testumgebung“ und dem Stand „02/2026“. Die Darstellung dient der dokumentierten Einordnung der im Artikel verwendeten Hard- und Softwareumgebung und fasst die relevanten technischen Rahmenbedingungen des Testsystems übersichtlich zusammen. Das Layout ist klar strukturiert und in drei logisch getrennte Bereiche untergliedert: System, Software sowie Support & Einordnung. Im oberen Bereich mit der Überschrift „System“ werden die grundlegenden Eigenschaften des eingesetzten Betriebssystems und der Hardwareumgebung aufgeführt. Als Betriebssystem ist „Ubuntu 24.04.3 LTS x86_64“ angegeben, womit sowohl die Langzeitunterstützung als auch die 64-Bit-Architektur dokumentiert werden. Darunter wird der verwendete Kernel „6.14.0-37-generic“ genannt, der die Basis für die Hardwareunterstützung und die Gerätekommunikation bildet. Als Desktop-Umgebung ist „GNOME 46.0“ ausgewiesen, was die grafische Oberfläche und die verwendeten Systemdialoge eindeutig einordnet. Ergänzend wird mit „Modell: HP OfficeJet 200“ das im Test eingesetzte Druckermodell spezifiziert, wodurch der Bezug zur praktischen Druckkonfiguration hergestellt wird. Der mittlere Abschnitt trägt die Überschrift „Software“ und beschreibt die für den Druckbetrieb relevanten Komponenten. Hier wird als Profil „IPP Everywhere“ genannt, womit explizit auf den driverlosen Druckstandard verwiesen wird, der im Artikel thematisiert wird. Zusätzlich ist „CUPS: 2.4.7 (Standard)“ aufgeführt, was verdeutlicht, dass der Druckserver in der unveränderten Version aus der Ubuntu-Standardinstallation stammt und keine nachträglichen Anpassungen oder Fremdpakete verwendet wurden. Damit wird dokumentiert, dass die gezeigte Konfiguration auf einer sauberen, unverfälschten Systembasis beruht. Der untere Bereich ist mit „Support & Einordnung“ überschrieben und ordnet die Testumgebung in einen praxisbezogenen Kontext ein. Unter „Niveau“ ist eine grafische Bewertung in Form eines Balkens dargestellt, die auf ein mittleres bis fortgeschrittenes technisches Niveau hindeutet. Dies signalisiert, dass die getestete Konfiguration sowohl für ambitionierte Privatanwender als auch für professionelle Anwender geeignet ist. Unter „Einsatz“ wird „Desktop/Laptop“ angegeben, womit klar wird, dass sich die beschriebene Umgebung nicht auf Spezialhardware oder Serverinfrastrukturen bezieht, sondern auf typische Arbeitsplatzrechner. Auf der rechten Seite des Profils befindet sich ein grafisches Logo mit einem Pinguin-Motiv und der Domain „pinguin.gws2.de“. Dieses fungiert als visuelles Markenelement und verweist auf die Herkunft des Testberichts. Das Emblem vermittelt einen technischen und gleichzeitig benutzerfreundlichen Charakter und unterstreicht den Linux-Bezug des gesamten Kontexts. Insgesamt dokumentiert der Screenshot kompakt und nachvollziehbar die vollständige Testumgebung, unter der die beschriebenen Druckfunktionen evaluiert wurden. Er schafft Transparenz hinsichtlich Betriebssystem, Kernel, Desktop-Umgebung, Druckprotokoll und CUPS-Version und ermöglicht es Lesern, die Ergebnisse technisch einzuordnen und bei Bedarf auf einer vergleichbaren Plattform nachzustellen. Damit erfüllt die Darstellung die Funktion einer reproduzierbaren Systemreferenz und erhöht die fachliche Glaubwürdigkeit der beschriebenen Messergebnisse und Praxiserfahrungen erheblich. Das Ubuntu Handbuch

Mein Fa­zit: Je­der kann sein Sys­tem heu­te pro­blem­los auf ei­ne Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on um­stel­len. Ein ak­tu­el­les Ubun­tu auf ei­nem Rech­ner aus dem Jahr 2012 ist al­le­mal sinn­vol­ler, als mit ei­nem ver­al­te­ten Win­dows sei­ne di­gi­ta­le Iden­ti­tät leicht­fer­tig zu ris­kie­ren. Das ge­spar­te Geld in­ves­tiert man bes­ser in ei­nen zeit­ge­mä­ßen Dru­cker – und ist da­mit oh­ne tech­ni­sches Vor­wis­sen und oh­ne stän­di­ge Bas­te­lei wie­der voll ar­beits­fä­hig.

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🛠️ Über den Au­tor:
Jörg Schnei­der ist bei Com­pu­ter­held Linz tä­tig. Zu sei­nen Kun­den zäh­len Lan­des­po­li­ti­ker, Ar­chi­tek­tin­nen, Im­mo­bi­li­en­ver­wal­ter, Ro­man­au­to­ren – eben­so wie Pen­sio­nis­ten, die von der Min­dest­si­che­rung le­ben müs­sen. Er löst Pro­ble­me. Des­halb nen­nen ihn Kol­le­gen „Win­s­ton Wolf“. Bei sei­nen Kun­den ist er schlicht als „der Schnei­der“ be­kannt.

Wetter unter Ubuntu ohne Klickorgien: Typhoon im Praxistest

Das Ra­dio­pro­gramm zahl­rei­cher Pri­vat­sen­der be­steht im Kern aus Ed Sheeran, Tay­lor Swift und dem Wet­ter­be­richt. „Das war für euch, lie­be Swif­ties – jetzt schau­en wir aufs Wet­ter am heu­ti­gen Durch­start-Diens­tag!“, fa­bu­liert die Mo­de­ra­to­rin von 0815.fm. „Be­vor wir in den Feel-Good-Fri­day star­ten: Wie schaut’s ei­gent­lich mit dem Wo­chen­end­wet­ter aus, Le­na?“, fragt der im­mer gut ge­laun­te Mor­ning-Man-Mi­ke sei­ne Co-Mo­de­ra­to­rin. Schneit’s an Hei­lig­abend? Regnet’s zur Grill­fei­er? „Oh nein, mil­des Bir­ken­pol­len­wet­ter – ich brau­che wie­der Cro­mog­li­cin­säu­re“, denkt sich der All­er­gi­ker. „Ein Sau­wet­ter ist das heu­te, nicht?“, fragt der Ab­tei­lungs­lei­ter sei­ne mit Bur­ka ver­hüll­te Mit­ar­bei­te­rin, weil ihm sonst kein Ge­sprächs­the­ma ein­fällt. Au­ßer­ir­di­sche könn­ten glatt glau­ben, das Wet­ter sei ei­ne Art Gott­heit für deutsch­spra­chi­ge Men­schen. Oder wie lie­ße sich sonst er­klä­ren, dass das Por­tal wetteronline.de im Jahr 2023 auf über 700 Mil­lio­nen¹ Sei­ten­auf­ru­fe pro Mo­nat kam?

ℹ️ Durch­schnitt­lich 2,57 Mi­nu­ten Ver­weil­dau­er pro Be­such auf wetteronline.de. Ge­ne­rell zäh­len Wet­ter­diens­te im In­ter­net zu den be­lieb­tes­ten – und für Be­trei­ber lu­kra­tivs­ten – An­ge­bo­ten im Netz.

Grund­sätz­lich er­gibt es Sinn, über das Wet­ter Be­scheid zu wis­sen. Schließ­lich be­ein­flusst die Wit­te­rung na­he­zu je­den Le­bens­be­reich des Men­schen. Die In­for­ma­ti­ons­ge­win­nung ist je­doch mit er­heb­li­chen Pro­ble­men be­haf­tet.

Der Screenshot zeigt den Desktop eines Systems mit Ubuntu 24.04 LTS (inklusive aktuellem Point-Release / Service Pack) auf Basis der GNOME-Desktopumgebung in Version 46. Aktiviert ist das standardmäßige Dark Theme von Ubuntu. Als Hintergrund dient das originale, dunkle Ubuntu-Standardwallpaper der 24.04-Serie, das aus abstrakten, weich verlaufenden Formen in dunklen Violett- und Grautönen besteht.Am oberen Bildschirmrand befindet sich die GNOME-Top-Bar in dunkler Ausführung. Sie enthält links den Aktivitäten-Bereich, mittig die Uhrzeit und rechts die Systemindikatoren (Netzwerk, Audio, Energie). Die Oberfläche wirkt insgesamt minimalistisch, aufgeräumt und frei von zusätzlichen Panels oder Dock-Elementen auf dem Desktop. Rechts im oberen Bereich des Bildschirms – direkt unterhalb der Top-Bar und rechts neben der Uhr – ist das Wetter-Widget Typhoon in Version 1.3 eingeblendet. Das Widget ist dauerhaft sichtbar („Always-on-Desktop“) und nicht an ein Menü, ein Tray-Icon oder einen Klick auf die Uhr gebunden. Es ist somit ständig präsent, sobald sich der Benutzer auf dem Desktop befindet. Typhoon ist optisch vollständig an das GNOME-Dark-Design angepasst. Die Farbgebung ist zurückhaltend in Grau- und Anthrazittönen gehalten, mit heller Schrift für gute Lesbarkeit. Es sind keine grellen Akzentfarben oder Fremdstilelemente sichtbar, wodurch sich das Widget nahtlos in das native Erscheinungsbild des Systems einfügt. Innerhalb des Widgets ist als Standort Linz, Österreich, ausgewählt. Die aktuelle Temperatur beträgt 3 °C, was klar und prominent dargestellt wird. Weitere Bedienelemente oder Informationen sind dezent angeordnet und lenken nicht vom Desktop ab. Das Widget wirkt kompakt, funktional und unaufdringlich. Ein wesentliches Merkmal, das im Screenshot deutlich wird, ist die ständige Sichtbarkeit von Typhoon: Im Gegensatz zu vielen anderen Wetterlösungen unter GNOME, die erst über Menüs, Erweiterungen oder Klicks auf die Systemuhr erreichbar sind, bleibt Typhoon jederzeit im Blickfeld des Nutzers. Dadurch ist die Wetterinformation ohne Interaktion sofort verfügbar. Insgesamt vermittelt der Screenshot den Eindruck eines stabil integrierten Desktop-Widgets, das sich funktional wie visuell in die Ubuntu-Standardumgebung einfügt und den Desktop ergänzt, ohne dessen Struktur oder Bedienlogik zu verändern. Screenshot von GWS2.de (Dezember 2025)

Wet­ter-App Ty­pho­on auf Ubun­tu-Desk­top

Zum ei­nen ha­pert es an der Me­teo­ro­lo­gie selbst. Ob­wohl der Deut­sche Wet­ter­dienst be­reits seit 1966² com­pu­ter­ge­stütz­te Re­chen­mo­del­le für die Wet­ter­vor­her­sa­ge ein­setzt, wa­ren Pro­gno­sen bis zur deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung eher als kon­trol­lier­te Eso­te­rik zu be­zeich­nen.

In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten hat die Vor­her­sa­ge er­heb­li­che Fort­schrit­te ge­macht. […] Ei­ne Fünf-Ta­ges-Pro­gno­se fal­le heu­te so ge­nau aus wie ei­ne Ein-Ta­ges-Pro­gno­se im Jahr 1980.

Kai­ser, Mir­ko: Wet­ter­vor­her­sa­ge hat sich gra­vie­rend ver­bes­sert. In: ÖKO-TEST Nr. 3 (2019), S. 117.

Die Illustration zeigt eine humorvolle, detailreiche Cartoon-Szenerie in einem Fernsehstudio, das unmissverständlich als Bühne einer klassischen Wettershow erkennbar ist. Bereits im oberen Bildbereich rahmen zwei große Studioscheinwerfer die Szene links und rechts ein. Ihr kaltes Licht fällt auf das Geschehen herab und verleiht dem Bild jene künstliche, leicht überzeichnete Atmosphäre, die man von Fernsehproduktionen kennt. Über allem schwebt als klare Überschrift der Titel „Ubuntu Typhoon“, der das Thema der Darstellung unmissverständlich einordnet. Im Mittelpunkt der Szene steht – vom Betrachter aus gesehen auf der rechten Seite – ein Pinguin, eindeutig männlich in Statur und Auftreten, jedoch bewusst und humorvoll als Wettermoderatorin inszeniert. Er trägt eine lange, blonde Perücke, deren Haarsträhnen lebendig in Bewegung geraten sind, ein enges Kleid sowie hochhackige Pumps. Diese bewusste Überzeichnung spielt augenzwinkernd auf das Klischee der perfekt gestylten, oft auffällig gekleideten Wettermoderatorinnen im Fernsehen an und setzt es mit typischer Cartoon-Ironie um. In seiner rechten Flosse hält der Pinguin einen klassischen Zeigestab, mit dem er auf eine großformatige Wetterkarte deutet. Auf dieser Karte sind deutlich die Umrisse der Bundesrepublik Deutschland zu erkennen. Die dargestellte Wetterlage ist winterlich und ungemütlich: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 0 und 2 Grad, dichte Wolken liegen über dem Land, und Regen prägt das Bild. Zusätzlich sind Windpfeile eingezeichnet, die klar in östliche Richtung weisen – direkt auf den Pinguin zu. Der eigentliche visuelle Gag der Illustration entfaltet sich jedoch jenseits der Karte: Der Wind bleibt nicht auf das zweidimensionale Wetterdiagramm beschränkt, sondern setzt sich scheinbar real im Studio fort. Die blonde Perücke des Pinguins wird sichtbar nach Osten geweht, exakt in jene Richtung, aus der die Windpfeile auf der Karte kommen. Damit verschwimmen die Grenzen zwischen Darstellung und Wirklichkeit. Vor der Wetterkarte steht ein Schreibtisch, der diese Illusion konsequent fortführt. Auf ihm liegen mehrere DIN-A4-Blätter, die vom selben Wind erfasst werden und sich bereits in Bewegung gesetzt haben. Selbst eine Kaffeetasse steht bedrohlich nahe am Rand des Tisches, leicht gekippt, als würde sie im nächsten Moment dem unsichtbaren Luftstrom folgen. Der Wind aus der Wetterkarte hat das Studio erobert – sichtbar, greifbar und absurd zugleich. Die Illustration lebt von dieser bewusst überzeichneten Logik: Wetter ist hier nicht nur Information, sondern eine Kraft, die selbst den vermeintlich geschützten Raum eines TV-Studios durcheinanderbringt. Humor, Technik-Bezug und visuelle Erzählung greifen nahtlos ineinander. Abgerundet wird das Werk durch seine Urheberschaft und Einordnung: Die Grafik wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz), Photoshop-Künstlerin seit 2011, gestaltet. Die Erstveröffentlichung erfolgte im Dezember 2025 in Linz, Oberösterreich, im Rahmen von gws2.de, einem deutschsprachigen Ubuntu-Handbuch. Die Illustration fungiert dort als bewusst humorvolle, zugleich thematisch präzise visuelle Klammer für einen technisch fundierten Artikel rund um das Wetter-Tool Typhoon unter Ubuntu

Zum an­de­ren schei­tert es an der Wie­der­ga­be. Wet­ter-Wid­gets un­ter Ubun­tu be­sit­zen mit­un­ter ei­ne Halb­werts­zeit, die je­ner von Su­per­mark­tei­ern Kon­kur­renz macht. Im Früh­jahr 2019 wur­den auf die­ser Web­sei­te zwei Lö­sun­gen vor­ge­stellt – bei­de sind heu­te mit ho­her Wahr­schein­lich­keit be­reits ob­so­let.

Di­gi­ta­le Tem­pe­ra­tur­an­zei­gen funk­tio­nie­ren nur dann zu­ver­läs­sig, wenn sie auf ei­ne ge­pfleg­te Wet­ter­da­ten­bank zu­grei­fen kön­nen. Die Be­trei­ber sol­cher In­for­ma­ti­ons­quel­len sind zu­meist ge­winn­ori­en­tier­te Un­ter­neh­men, die zeit­lich be­fris­te­te Zu­gän­ge zu ih­ren On­line-Diens­ten ver­kau­fen.

Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Wet­ter­an­zei­ge für den Desk­top – zwei sta­bi­le Op­tio­nen. pinguin.gws2.de (12/2025).

Das Bild zeigt ein grafisch aufbereitetes Systemdatenblatt mit der Überschrift „SYSTEMPROFIL – TESTUMGEBUNG“. Die Darstellung ist im Stil eines technischen Prüf- oder Zertifizierungsdokuments gehalten, mit klaren Boxen, Icons und einer konsistenten blau-weißen Farbgebung. Rechts oben ist der Stand der Testumgebung mit „12/2025“ angegeben, was auf eine zeitlich definierte und reproduzierbare Konfiguration hinweist. Bereich „SYSTEM“ Im oberen linken Abschnitt befindet sich der Block „SYSTEM“, der grundlegende Informationen zur verwendeten Testplattform enthält. Aufgeführt sind: Betriebssystem: Ubuntu 24.04.3 LTS (x86_64) Kernel: Linux 6.14.0-37-generic Desktop: GNOME 46.0 Diese Angaben machen deutlich, dass es sich um ein Long-Term-Support-System mit klassischer x86-64-Architektur handelt, das auf dem KDE-Plasma-Desktop basiert. Die exakte Kernel- und Desktop-Versionsnummer unterstreicht den dokumentarischen Anspruch des Datenblatts. Bereich „SOFTWARE“ Darunter folgt der Abschnitt „SOFTWARE“, der die konkret getestete Anwendung einordnet. Hier sind folgende Informationen angegeben: Anwendung: Timeshift Kategorie: Systemwiederherstellung Quelle: PPA / Distribution Repository Erstveröffentlichung: 2012 Dieser Block beschreibt Timeshift eindeutig als etabliertes Werkzeug zur Systemwiederherstellung, das nicht aus einer inoffiziellen Quelle stammt, sondern aus regulären Paketquellen (Distribution Repository bzw. PPA). Die Angabe der Erstveröffentlichung unterstreicht die lange Reifezeit der Software. Bereich „SUPPORT & EINORDNUNG“ Rechts daneben befindet sich der Block „SUPPORT & EINORDNUNG“, der die Praxistauglichkeit und den Einsatzbereich bewertet: Langzeitpflege: Ja Produktionsreif: Ja Einsatz: Desktop / Notebook Dieser Abschnitt dient der schnellen Einschätzung, ob die getestete Software für den produktiven Alltag geeignet ist. Die durch Häkchen bestätigten Punkte signalisieren Stabilität, Wartbarkeit und Alltagstauglichkeit sowohl auf stationären als auch mobilen Systemen. Hinweisfeld Im unteren Bereich des Datenblatts befindet sich ein grau hinterlegtes Hinweisfeld mit dem Text: „Getestet auf obigem System. Abweichende Distributionen, Kernel oder Desktop-Umgebungen können zu anderem Verhalten führen.“ Dieses Feld macht explizit darauf aufmerksam, dass sich die Testergebnisse auf die dokumentierte Konfiguration beziehen und bei anderen Linux-Distributionen oder Desktop-Umgebungen Abweichungen möglich sind. Damit wird der technische Kontext sauber eingegrenzt. Branding / Herkunft Rechts unten ist ein Badge mit Pinguin-Motiv zu sehen, versehen mit dem Hinweis „getestet von pinguin.gws2.de“. Dieses Siegel fungiert als Herkunfts- und Qualitätskennzeichen und ordnet das Datenblatt klar dem deutschsprachigen Ubuntu-Handbuch pinguin.gws2.de zu. Gesamteindruck Insgesamt vermittelt das Datenblatt einen professionellen, prüfbaren und transparenten Eindruck. Die klare Trennung zwischen System, Software und Einordnung ermöglicht es Lesern, die Testbedingungen schnell zu erfassen und korrekt einzuordnen. Die Gestaltung orientiert sich an technischen Dokumentationen und Zertifikatsblättern, ohne überladen zu wirken. GWS2.de

Auch die Wet­ter-App Ty­pho­on wur­de kurz nach ih­rer Ver­öf­fent­li­chung im Jahr 2014 fak­tisch zur Ab­an­don­wa­re, da das In­ter­es­se des ur­sprüng­li­chen Au­tors Ar­chis­man Pa­nig­rahi er­losch. Seit Mai 2025 er­hält die Free­ware je­doch wie­der re­gel­mä­ßig Up­dates und funk­tio­niert un­ter Ubun­tu 24.04 LTS und neu­er bis­lang oh­ne er­kenn­ba­re Pro­ble­me.

ℹ️ In­sta­bi­le Wet­ter-Apps sind kein Ubun­tu-spe­zi­fi­sches Pro­blem. Auch un­ter Win­dows kommt es nach In­place-Up­grades von Win­dows 10 auf Win­dows 11 re­gel­mä­ßig zu Aus­fäl­len von Wet­ter-An­wen­dun­gen. Ur­sa­che sind in der Re­gel ge­än­der­te App-Schnitt­stel­len, neue Frame­work-Ver­sio­nen oder ent­fern­te Hin­ter­grund­diens­te.

Ubuntu Wetter

Es gibt meh­re­re Mög­lich­kei­ten, Ty­pho­on zu in­stal­lie­ren. Da es sich um ein klei­nes Desk­top-Wid­get han­delt, ist es nicht not­wen­dig, die An­wen­dung in ei­ne schwe­re Flat­pak- oder Snap-Sand­box zu pa­cken. Sinn­vol­ler ist die Nut­zung des Pri­vat­ar­chivs (PPA) des Ent­wick­lers. Ar­chis­man Pa­nig­rahi ist ein ver­trau­ens­wür­di­ges Mit­glied der Ubun­tu-Ge­mein­schaft und un­ter an­de­rem für den weit ver­brei­te­ten Bright­ness Con­trol­ler³ ver­ant­wort­lich. Die Soft­ware­bi­blio­thek kann mit fol­gen­dem Be­fehl ein­ge­bun­den wer­den:

sudo add-apt-repository ppa:apandada1/typhoon

Nach­dem die neue Pa­ket­quel­le hin­zu­ge­fügt wur­de, lässt sich die Wet­ter-An­zei­ge über den Pa­ket­ma­na­ger in­stal­lie­ren:

sudo apt-get install typhoon -y

Di­rekt im An­schluss kann die Ap­pli­ka­ti­on wie ge­wohnt über die Ubun­tu-Be­nut­zer­ober­flä­che ge­star­tet wer­den.

Der Screenshot zeigt die Aktivitätenübersicht (Activities Overview) der GNOME-Desktopumgebung unter Ubuntu 24.04 LTS. Diese Ansicht wird über einen Klick auf das Ubuntu-/Aktivitäten-Symbol in der oberen linken Ecke der GNOME-Top-Bar oder alternativ über die Super-Taste (Windows-Taste) aufgerufen. Die Aktivitätenübersicht dient als zentrale Schaltstelle für Anwendungsstart, Fenstermanagement und globale Suche. Die Oberfläche ist im Dark Theme dargestellt und fügt sich optisch in das dunkle Standarddesign von Ubuntu 24.04 ein. Der Desktop-Hintergrund ist in dieser Ansicht leicht abgedunkelt, um den Fokus auf die Such- und Anwendungsoberfläche zu lenken. Im oberen Bereich der Aktivitätenübersicht befindet sich die GNOME-Suchleiste, die eine systemweite Suche über installierte Anwendungen, Einstellungen und weitere Inhalte ermöglicht. In diese Suchleiste wurde bereits der Begriff „Typhoon“ eingegeben. Dadurch wird die Ergebnisliste dynamisch gefiltert. Als Suchergebnis wird ausschließlich die Anwendung Typhoon angezeigt. Das zugehörige Anwendungs-Icon ist klar sichtbar: ein blaues, quadratisches Symbol, das stilisiert eine Wolke, eine Sonne sowie ein Blitzsymbol kombiniert. Das Icon ist zentriert in der Ergebnisdarstellung platziert und entspricht dem typischen GNOME-Icon-Stil mit klaren Formen und reduzierter Farbpalette. Weitere Anwendungen oder Treffer sind nicht sichtbar, da der Suchbegriff eindeutig ist. Der Screenshot zeigt damit den letzten Schritt vor dem Start der Anwendung: Ein einfacher Klick auf das Typhoon-Icon genügt, um das Wetter-Widget zu starten. Zusätzliche Menüs, Kontextoptionen oder Bestätigungsdialoge sind nicht erforderlich. Der Screenshot verdeutlicht damit die nahtlose Integration von Typhoon in den GNOME-Anwendungslauncher sowie die einfache Auffindbarkeit über die systemweite GNOME-Suche. Die Bedienung folgt vollständig den GNOME-Standards und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse oder Zusatzkonfigurationen. GWS2.de - Veronika Helga Vetter

Nach dem ers­ten Start des Desk­top-Wid­gets ist es ein­ma­lig er­for­der­lich, den ei­ge­nen Stand­ort ein­zu­ge­ben und die­sen über das Häk­chen­sym­bol zu be­stä­ti­gen. Un­mit­tel­bar da­nach zeigt Ty­pho­on das ak­tu­el­le Wet­ter so­wie ei­ne Vier-Ta­ges-Vor­schau an.

Der Screenshot zeigt eine Split-Screen-Darstellung der Anwendung Typhoon unmittelbar nach dem ersten Start. Beide Bildhälften dokumentieren aufeinanderfolgende Zustände derselben Initialkonfiguration. Linke Bildhälfte (Erstzustand nach Programmstart) Auf der linken Seite ist das Startfenster von Typhoon im Auslieferungszustand zu sehen. Die Anwendung öffnet sich zunächst als reduziertes Konfigurationsfenster, das ausschließlich der Standortfestlegung dient. Zentrale UI-Komponente ist eine Suchleiste, in die der Benutzer seinen gewünschten Ort manuell eingeben kann. Unterhalb bzw. innerhalb des Suchbereichs befindet sich alternativ die Option „Guest Location“. Diese Funktion ermittelt den Standort automatisch anhand der öffentlichen IP-Adresse des Systems. Technisch basiert diese Methode auf einer IP-Geolokalisierung, die jedoch häufig ungenau ist, da: Internetanschlüsse über zentrale Netzknoten geroutet werden, VPNs, Mobilfunknetze oder Provider-Gateways den tatsächlichen Aufenthaltsort verschleiern, der ermittelte Standort oft mehrere Kilometer vom realen Aufenthaltsort abweicht. Der Screenshot verdeutlicht damit den Zustand, in dem noch kein valider Standort ausgewählt wurde und Typhoon folgerichtig noch keine Wetterdaten anzeigt. Rechte Bildhälfte (manuelle Standortauswahl) Die rechte Seite des Split-Screens zeigt den Folgezustand nach manueller Eingabe eines Standorts. In der Suchleiste wurde der Ort „linz,at“ eingegeben. Nach der erfolgreichen Erkennung des Standorts erscheint rechts neben dem Eingabefeld ein Bestätigungssymbol in Form eines Häkchens. Dieses Häkchen signalisiert, dass: der eingegebene Standort eindeutig erkannt wurde, die zugehörigen Geokoordinaten aufgelöst werden konnten, der Standort nun zur Übernahme bereitsteht. Durch das Anklicken des Häkchens wird der Standort verbindlich gespeichert und an die Anwendung übergeben. Erst nach dieser Bestätigung wechselt Typhoon vom Konfigurationsmodus in den normalen Betriebszustand und beginnt, aktuelle Wetterdaten sowie Prognosen für den gewählten Ort abzurufen. Gesamteindruck Der Split-Screen verdeutlicht den klar strukturierten Initialisierungsprozess von Typhoon: Von der minimalistischen Standortabfrage ohne voreilige Automatik (linke Seite) bis zur präzisen, nutzerkontrollierten Standortfestlegung (rechte Seite). Die Darstellung macht nachvollziehbar, warum die manuelle Eingabe eines konkreten Orts gegenüber der IP-basierten Standortermittlung technisch vorzuziehen ist. GWS2.de - Dezember 2025

Un­kon­fi­gu­riert kann Ty­pho­on auf dem Desk­top zu­nächst wie ein Fremd­kör­per wir­ken. Es emp­fiehlt sich da­her, kurz das Zahn­rad­sym­bol zu öff­nen und Far­be so­wie Trans­pa­renz der Wet­ter­aus­ga­be an das ak­ti­ve GNO­ME-The­me an­zu­pas­sen.

Der Screenshot zeigt eine Split-Screen-Darstellung der Anwendung Typhoon unter Ubuntu 24.04 LTS mit GNOME 46 im Dark Theme. Beide Bildhälften dokumentieren den Übergang vom aktiven Betriebszustand des Widgets zur gezielten Anpassung über das Einstellungsmenü. Linke Bildhälfte (Enddarstellung nach Standortauswahl) Auf der linken Seite ist die finale Darstellung von Typhoon nach erfolgreicher Standortkonfiguration zu sehen. Als Standort ist Linz, Österreich, hinterlegt. Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrscht klares Wetter bei einer Temperatur von 3 °C, ohne Bewölkung. Aufgrund dieser Wetterlage verwendet Typhoon standardmäßig eine kräftige blaue Farbgebung, die den klaren Himmel symbolisiert. In Kombination mit dem aktivierten Dark Theme von GNOME wirkt das Widget optisch sehr dominant und sticht deutlich vom dunklen Desktop-Hintergrund ab. Genau dieser starke Kontrast ist im Screenshot gut erkennbar und verdeutlicht den Anpassungsbedarf. Inhaltlich zeigt das Widget neben der aktuellen Temperatur zusätzlich: die Windgeschwindigkeit, die Niederschlagswahrscheinlichkeit, sowie eine Drei-Tages-Wettervorschau. Die Informationen sind kompakt, klar strukturiert und jederzeit sichtbar, da Typhoon als dauerhaft eingeblendetes Desktop-Widget arbeitet. Rechte Bildhälfte (Einstellungsmenü) Die rechte Seite des Split-Screens zeigt das Einstellungsmenü von Typhoon, das über das Zahnradsymbol innerhalb des Widgets geöffnet wird. Das Konfigurationsfenster ist funktional aufgebaut und folgt einem klaren, technisch nüchternen Layout. Im oberen Bereich befinden sich die Einheiten-Einstellungen, darunter: Auswahl der Temperatureinheit (Celsius, Fahrenheit, Kelvin), Auswahl der Einheit für die Windgeschwindigkeit (Kilometer pro Stunde oder Meilen pro Stunde). Der zentrale und wichtigste Bereich des Menüs betrifft jedoch die optische Anpassung. Hier stehen mehrere vordefinierte Farbprofile zur Verfügung, mit denen sich das Erscheinungsbild des Widgets gezielt an den Desktop-Hintergrund und das verwendete Theme anpassen lässt. Diese Presets ermöglichen eine harmonische Integration in dunkle GNOME-Desktops, ohne manuelle Farbdefinitionen. Darunter befinden sich zwei Checkboxen: Launcher Count (im Screenshot durch einen blauen Rahmen hervorgehoben), das deaktiviert ist, da die Anzeige eines numerischen Zählers am Dock-Icon keinen praktischen Nutzen bietet, Notifications, das aktiviert ist, um bei relevanten Wetteränderungen systemweite Hinweise über die GNOME-Top-Leiste zu erhalten. Zusätzlich ist ein Schieberegler zur Transparenzsteuerung vorhanden. Mit diesem lässt sich die Deckkraft des Widgets feinjustieren, sodass es sich visuell zurücknimmt und besser in den dunklen Desktop-Hintergrund einfügt. Gesamtaussage des Screenshots Der Split-Screen macht deutlich, dass Typhoon zwar funktional sofort einsatzbereit ist, die Standardfarbgebung jedoch nicht immer optimal zum verwendeten Desktop-Theme passt. Gleichzeitig zeigt der Screenshot, dass die Anwendung ausreichend und sinnvoll gestaltete Einstellungsoptionen bietet, um das Widget sowohl funktional als auch optisch präzise an die eigenen Anforderungen anzupassen. Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) Dezember 2025

Zu­sätz­lich ste­hen im Ein­stel­lungs­me­nü zwei Check­bo­xen zur Ver­fü­gung, von de­nen in der Pra­xis nur ei­ne sinn­voll ak­ti­viert ist.

Laun­cher Count blen­det ei­ne nu­me­ri­sche An­zei­ge am Dock-Icon ein und be­sitzt für ein dau­er­haft sicht­ba­res Wet­ter-Wid­get kei­nen prak­ti­schen Nut­zen.
No­ti­fi­ca­ti­ons ak­ti­viert de­zen­te Sys­tem­be­nach­rich­ti­gun­gen bei re­le­van­ten Wet­ter­än­de­run­gen (z. B. schnel­len Tem­pe­ra­tur­stür­zen).
Emp­feh­lung: Laun­cher Count de­ak­ti­vie­ren, No­ti­fi­ca­ti­ons ak­ti­viert las­sen.

Wetter-App automatisch starten

Nach­dem Ty­pho­on nach den Wün­schen des Be­nut­zers kon­fi­gu­riert wur­de, stellt sich die Fra­ge, ob das Desk­top-Wid­get be­reits beim Sys­tem­start au­to­ma­tisch ge­la­den wer­den soll. Hier­für kann das Ubun­tu-Bord­mit­tel „Start­pro­gram­me“ über die gra­fi­sche Be­nut­zer­ober­flä­che ge­öff­net wer­den.

Der Screenshot zeigt die grafische Benutzeroberfläche von Ubuntu 24.04 LTS mit aktiviertem Dark Theme. Im Mittelpunkt steht das Ubuntu-Bordmittel „Startprogramme“ (Startprogrammeinstellungen), das zur Verwaltung von automatisch gestarteten Anwendungen beim Systemstart dient. Im Hintergrund ist das Hauptfenster „Startprogrammeinstellungen“ zu sehen, das eine Liste bereits definierter Autostart-Einträge enthält. Dieses Fenster ist leicht abgedunkelt, da es sich nicht im Fokus befindet. Zuvor wurde in diesem Hauptfenster die Schaltfläche „Hinzufügen“ betätigt. Im Vordergrund befindet sich nun das kleinere Dialogfenster „Autostartprogramm hinzufügen“, das aktiv fokussiert ist. Dieses Dialogfenster dient zur Erstellung eines neuen Autostart-Eintrags und überlagert das Hauptfenster sichtbar, sodass beide Fenster gleichzeitig im Screenshot erkennbar sind. Innerhalb des Vordergrunddialogs wurden die Eingabefelder bereits ausgefüllt: Im Feld „Name“ ist der Eintrag „typhoon-wetter“ hinterlegt. Im Feld „Befehl“ steht der vollständige Programmpfad /usr/bin/typhoon, der das Typhoon-Wetter-Widget direkt aufruft. Im Feld „Kommentar“ wurde „wetter-app-autostart“ eingetragen, um den Zweck des Eintrags eindeutig zu kennzeichnen. Zur Hervorhebung ist hinter dem Befehl /usr/bin/typhoon ein blauer Pfeil eingeblendet, der visuell auf den Kommandoeintrag zeigt. Dieser grafische Hinweis dient dazu, den Benutzer gezielt darauf aufmerksam zu machen, dass hier der korrekte Programmpfad manuell einzutragen ist. Zusätzlich ist die Schaltfläche „Hinzufügen“ im unteren Bereich des Dialogfensters blau umrandet. Diese Markierung hebt den finalen Bestätigungsschritt hervor, mit dem der Autostart-Eintrag dauerhaft gespeichert und in die Startprogramme übernommen wird. Der Screenshot verdeutlicht damit den letzten Schritt der Autostart-Konfiguration: Vom bereits geöffneten Einstellungsdialog bis zur vollständig ausgefüllten Maske, die nur noch durch einen Klick auf „Hinzufügen“ bestätigt werden muss, um Typhoon automatisch beim Hochfahren von Ubuntu zu starten. GWS2.de - Ubuntu Handbuch Dezember 2025

Nach ei­nem Klick auf die Schalt­flä­che „Hin­zu­fü­gen“ emp­fiehlt es sich, die drei Fel­der wie folgt aus­zu­fül­len:

  • Na­me: Ty­pho­on Wet­ter
  • Be­fehl: /usr/bin/typhoon
  • Kom­men­tar: Wet­ter-App Au­to­start

Nach dem Be­stä­ti­gen der Ein­ga­ben wird Ty­pho­on au­to­ma­tisch zu­sam­men mit Ubun­tu ge­star­tet und er­scheint di­rekt an der zu­vor kon­fi­gu­rier­ten Po­si­ti­on auf dem Desk­top.

Ver­wand­te The­men:

Ubun­tu-Back­up: Desk­top & Da­ten zu­ver­läs­sig si­chern
Li­nux auf dem Lap­top: Ak­ku­lauf­zeit ge­zielt ver­bes­sern

¹Duck­stein, Bar­ba­ra: Das Wet­ter. In: Deutsch per­fekt Nr. 5 (2023). S. 13.
²Kir­sche, Uwe: In­for­ma­tio­nen zu Wet­ter und Kli­ma aus ei­ner Hand. interschutz.de (PDF) (12/2025).
³Vet­ter, Ve­ro­ni­ka Hel­ga: Ubun­tu: Bild­schirm dunk­ler ma­chen - Blau­licht­fil­ter ak­ti­vie­ren. pinguin.gws2.de (12/2025).